Als Kind war ich eins dieser Kinder, die ich heute hasse 
Ich rannte zu jedem mit Hund hin, den ich sah, bremste kurz vorher ab und fragte, ob ich den Hund streicheln darf.
Nachbarn von Freunden hatten Hunde, manche meiner Freunde auch, ich habe immer Schaschlik zum bissigen Schäferhund übern Zaun geworfen, weil er mir leid tat 
Mit 9 oder 10 habe ich angefangen, Hunde auszuführen. Erst die taube Münsterländer-Mix-Hündin des Blumenladens in meinem Dorf. Dann kam 4 Jahre später der Nachbars-Golden dazu. Das war eine super Zeit für mich. Ich habe vorwiegend Rassebücher verschlungen und wollte unbedingt einen Boxer-Mix, weil ich mal ein Bild von einem gesehen hatte und ihn so hübsch fand 
Ich bin auch zweimal heimlich mit einem Kampfhund aus der Nachbarschaft spazieren gewesen (sorry, weiß die Rasse leider echt nicht, aber Boxergröße aufwärts), aber da habe ich so großen Ärger von meiner Mutter bekommen, dass ich lieber weiterhin mit Münsterländermix und Golden unterwegs war. Irgendwie lief es einfach und ich habe den Hunden gerne Sachen beigebracht.
Als ich 18 war bekam meine Familie dann endlich einen eigenen Hund, einen Tibet Terrier Mix, den es immer noch gibt. Ich bin gerne mit ihm rausgegangen, hatte aber nicht viel Ahnung.
Mit 24 erfüllte ich mir den Wunsch vom eigenen Hund und mittlerweile wohnt hier auch die Nummer 2, fast sechs Jahre später. Durch das Forum habe ich wahnsinnig viel gelernt und ich bin sehr dankbar dafür.