Beiträge von Juliaundbalou

    Baby im Bett traue ich mir auch nicht zu. Ich habe auch Angst, dass es rausfällt oder ich es erdrücke. Wir haben bereits ein Beistellbett gekauft und werden dieses dann für das Baby nutzen.

    Ich hatte eher an den Kompromiss gedacht:

    Hunde dürfen abends kurz mit mir im Bett kuscheln und gehen dann in ihre Körbchen im Schlafzimmer. Also nur noch ins Bett mit Aufforderung.

    Aber hmm. Wie umsetzbar das ist, wenn sie es ja anders gewohnt sind (Balou sogar jahrelang), weiß ich natürlich nicht.

    Baby und Hunde im Bett wäre mir auch ehrlich gesagt zu voll :ugly:

    Kurze Zwischenfrage: Woran erkennt man denn, ob das zwischen Hunden eine normale Spielaufforderung oder schon Fiddeln ist? Bei Menschen sieht man den Unterschied sehr deutlich, aber bei Hundebegegnungen bin ich mir oft nicht ganz sicher. Bobby ist bei manchen halt etwas wilder und springt die dann auch mal ziemlich frech an (was ich natürlich unterbinde), da schätze ich, dass er wohl eher fiddelt. :ka:

    Nell bombt beispielsweise Balou um als „Spielaufforderung“, d.h. dass sie sich ihm von hinten mit hoher Geschwindigkeit nähert und ihm einfach in den Rücken springt. Das ist wahnsinnig unhöflich und gefährlich und wird von mir generell abgebrochen, sobald sie Ansätze zeigt. Sie fiddelt dabei aber nicht. Sie ist ansprechbar, völlig klar, ruhig in dem, was sie tut.

    Sie kann auch eine echte Spielverbeugung zeigen und höflich sein, so ist es nicht :ugly:

    Ich finde, dass man es gerade bei Junghunden nicht unbedingt an der Aufregung oder unhöflichem Verhalten festmachen kann.

    Die Körpersprache verändert sich aber. Das sieht nicht bei jedem Hund gleich aus. Nell hat beispielsweise ihre Ohren sehr dicht am Kopf und eher nach hinten angelegt, wenn sie fiddelt. Sie sieht gestresst aus, die Augen sind entweder deutlich geweitet oder zugekniffen, sie läuft nicht locker, sondern ist eher gehemmt, auch wenn sie schnell läuft. Außerdem nimmt sie meine Ansprache kaum wahr und ist irgendwie im Tunnel.

    Balou bspw. spielt ja eher nicht mit Hunden. Der würde ebenfalls ein Stressgesicht zeigen, die Ohren angelegt, die Rute würde wild und ganz tief schlagen, er würde schmatzen und immer zu nah an dem anderen Hund sein, also seinen normalen Höflichkeitsabstand überhaupt nicht einhalten.

    Ich habe auch nochmal eine Frage|)

    Die beiden Hunde schlafen bei uns im Schlafzimmer, zum Einschlafen sogar beide im Bett, danach verzieht sich Balou irgendwann in sein Körbchen und Nell bleibt die ganze Nacht.

    Jetzt sagt mein Mann, dass er den Hunden nicht vertraut (sie sind halt Trampeltiere) und diese nicht mehr im Schlafzimmer haben möchte, sobald unser Nachwuchs da ist :(

    Einen Kompromiss kann man da ja leider schlecht schließen, wenn einer so sehr dagegen ist, deswegen werden die beiden wohl durch ein Türgitter getrennt im Flur und Büro schlafen. Und das muss ich ja vor der Geburt einführen, sonst ist es ja noch unfairer :tropf:

    Hat das jemand von euch auch schon hinter sich? Hat es gut geklappt? Oder bleiben die Hunde bei euch weiterhin im Schlafzimmer?

    Mich macht es furchtbar traurig, weil ich jeden Abend mit Balou im Arm einschlafe, aber da gibt’s wohl keine Lösung für...

    Noch etwas. Ich finde auch, dass das als Einzelhundhalter irgendwie eine tückische Falle ist? Rica hat gerne Hundekontakte. Aber kurzweilige, heftige Kontakte (wie die meisten Hundehalter sie hier so pflegen...) tun ihr absolut nicht gut in Bezug auf ihr Sozialverhalten. Langfristige, geordnete Kontakte in ihr bekannter, ruhiger Umgebung mit sozialen Hunden sind hingegen Gold wert und genau das, woran sie merklich wächst, reift und was sie zu genießen scheint. Es wird kurz gespielt (viel weniger intensiv und heftig), gemeinsam geruht, gemeinsam interagiert.

    Je länger solche guten, positiven Kontakte nun vergangen sind, desto "ungeduldiger" wird sie in Bezug auf Fremdhunde und Fremdhunde sind entsprechend Interessant. Wir arbeiten also ganz stark daran, Fremdhunde zu ignorieren, ruhig zu bleiben in der Gruppenarbeit und sowas. Parallel versucht man dann jeden wirklich wertvollen Hundekontakt zu nutzen den man so bekommen kann :lol:

    Nun ist das als Einzelhundhalter irgenwie tückisch. Der Hund hätte ja schon gerne die Kontakt, reagiert insgesamt heftiger und man selbst arbeitet stark dran, dass es in die richtigen Bahnen gelenkt wird und der Hund ausreichend positive Erfahrungen bekommt.

    Japp, das ist wohl so.

    Mein Bär wurde mit der Zeit sogar ungenießbar mit anderen Hunden wegen dieser Leinen los und spielt schön-Mentalität.

    Bekannte Hunde für gemeinsame Spaziergänge, erst recht welche, die gar nicht spielen wollen, sind Gold wert.

    Bei mir sind diese Hunde im Umfeld leider nicht mehr da, was ich für Nell sehr schade finde. Ab und an hat sie zu bekannten Hunden Kontakt, die aber auch eher jung und verspielt sind. Balou spielt manchmal eine Woche lang gar nicht mit ihr und viel Interaktion gibt’s zwischen den beiden auch nicht:ka:

    Das konnte ich heute zum ersten Mal beobachten!

    Dachte, ich sehe nicht richtig.

    Der Bär (6 Jahre alt btw) und Nell liefen frei, als vor uns aus dem Waldstück eine Frau mit kleinem Hund kam. Er blieb stehen, die Rute hing entspannt runter. Normalerweise pfeife ich sofort den Superrückruf, weil sein Drang so dermaßen groß ist, zu anderen Lebewesen zu rennen und denen die Leviten zu lesen. Heute? Nix.

    Mein Mann ging entspannt zu ihm und leinte ihn an, ich leinte Nell an, die ich sowieso von Anfang an seeeehr darauf hin trainiere, dass sie andere Hunde und Menschen nix angehen. Kann mich nicht beschweren.

    Aber bei großen Hunden ist er leider etwas anders. Da ist das Interesse seit Nells Einzug größer geworden und er fiept nun gerne, wenn wir angeleint am Rand stehen oder vorbei gehen. Das ist neu. Bürste bis zum Himmel, staksen und fiepen:roll:

    Und wo wir schon bei der Mehrhundehaltung sind :ugly:

    Nell hat am Anfang hier alles und jeden verbellt. Damit hat sie mit der Zeit aufgehört und brav geschaut. Heute ging auf der anderen Straßenseite jemand mit Labbi lang, als ich die Hunde am Wald aus dem Auto holte und Balou hasst ja Labbis. Vor Wut bellte er den starrenden Labbi einmal an und ging dann mit mir Richtung Wald. Nell dachte sich: „Och, wenn mein großer Beschützer muckt, kann ich auch ruhig mal“ - und stellt eine Riiiiesenbürste zur Schau und pöbelte auch einmal über die Straße :ugly: Ich sah sie schon vor mir, wie sie: „Halt mich zurück! Halt mich zurück!“ Zu Balou brüllt, während sie sich langsam hinter ihm versteckt :lol:

    So, nachdem ich die Bilder gerade schon im völlig falschen Thema eingestellt habe, hier noch ein Versuch.

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    Oh wie toll! So viele gleichgroße Hunde!

    Sieht doch direkt viel ausgeglichener aus als unsere zwei Jungspunde:

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    Muss ich überhaupt dazu sagen, dass Nell für eine Golden Hündin sehr groß ist? Ist auch egal, oder? Sie sieht winzig ausxD

    Charlie hat in den letzten 10 Tagen 3x abends kurz nach dem Abendessen sein Trockenfutter wieder ausgekotzt und ihm war danach auch sichtlich schlecht (schmatzen, Gras fressen und Unruhe), heute hat er auch noch ein zweites Mal erbrochen (den Rest des Abendessens).

    Er bekommt morgens und abends Wolf of Wilderness Trockenfutter (Vast Oceans), beide Male dieselbe Menge und verträgt es eigentlich gut.

    Kennt ihr irgendeinen Grund, warum der Hund das Abendessen wieder auskotzt (morgens z.B. nie), gibt's da irgendein "Krankheitsbild" was dazu passen könnte?

    Ich würde mal Kotproben sammeln über drei Tage und auf die üblichen Verdächtigen untersuchen lassen. Dass es nur abends vorkommt, kann, muss aber nichts heißen.

    Hier war es verhältnismäßig ruhig. Dem Müll auf den Straßen nach zu urteilen, wurden nur circa 10% im Vergleich zum Vorjahr verböllert.

    Wir waren dann um halb elf doch alle müde und sind ins Bett. Um zwölf wurden wir einmal wach, weil der Bär von dem Geböller geweckt wurde und noch etwas anlehnungsbedürftiger wurde. Also ab in meinen Arm und kuscheln. Heute war sein Kot etwas weicher, aber ich hoffe, dass Silvester dieses Mal keinen IBD-Schub ausgelöst hat. Das Wichtigste ist eigentlich immer, alle Rollos unten zu haben und keine Gäste zu haben bzw. auch nirgendwo zu Besuch zu sein.

    Nell war recht unerschrocken. Alles andere hätte mich auch gewundert. Auch beim abendlichen Pinkeln wurde geböllert, was sie kaum registrierte. Im Bett hat sie schon gelauscht, da wir aber alle entspannt rumlagen, war es für sie dann auch ok. Brave Maus.