Beiträge von Juliaundbalou

    Ich hoffe ich störe nicht. Ich habe eine Frage zu einem Verhalten eines Junghundes (groß, etwa 8 Monate) in der Nachbarschaft. Dieser möchte UNBEDINGT zu anderen Hunden hin. So unbedingt, dass er es nicht schafft, an anderen Hunden vorbeizugehen (auch in 20-30m Entfernung nicht) bzw. neben anderen Hunden herzugehen. Wenn Frauchen versucht, neben einem anderen Hund Gassi zu gehen, springt er alle paar m in Richtung des anderen Hundes, so dass er kaum gehalten werden kann. Im Freilauf das gleiche Problem, andere Hunde werden ohne Ende bedrängt, alles andere ist eher weniger interessant.

    Nun zu meiner Frage: Hattet oder habt ihr auch das Problem mit euren Junghunden? Hat das irgendwann von alleine aufgehört, oder sollte man das irgendwie trainieren?

    Was für eine Rasse ist es denn?

    Das hört eher nicht von alleine auf und kann auch aus Frust in Aggressionsverhalten kippen. Da würde ich dringend dran arbeiten.

    Für Retriever ist das Verhalten bspw. nicht ungewöhnlich. Meine beiden haben das gezeigt, Balou noch mehr als Nell.

    Ich habe auf große Distanz Umorientierung eingeübt und wenn wir zu nah waren, den Hund abgesetzt und gelobt, wenn er ruhig geschaut hat. Konnte er den Blick abwenden, habe ich auch gerne Leckerlis verstreut usw.

    Im direkten Kontakt habe ich stark selektiert. Es gab nur Kontakt zu Hunden, wenn der eigene Hund sich vorher beruhigt hat. Also nicht Leine ab und los. Und dann habe ich auch nur zu 2-3 bekannten Hunden Kontakt zugelassen, mit denen es gut geklappt hat und bei denen dieses enorm übergriffige Verhalten nicht so stark gezeigt wurde und halt auch korrigiert, wenn er zu grob wurde.

    Ich bin immer erstaunt, was ihr für Runden lauft - und das hochschwanger :respekt:

    Oder mein Handy zählt Entfernungen falsch :ka:

    Wir brauchen für 2-2,5 km 45 Minuten. Also gehen wir normalerweise 4-6 km pro Tag, aufgeteilt auf zwei Runden normalerweise. Meine Hunde schnüffeln zwar gerne, sind aber doch eher mittelschnell bis schnell unterwegs.

    Am Wochenende gehen wir auch mal länger bzw. weiter.

    Von Hundebesitzern? Bestimmt.

    Also meine beiden stellen nur eine Bürste aus Unsicherheit oder Anspannung. Bei positiver Erregung würden sie das nie.

    Vorhin waren beide plötzlich gefühlt doppelt so groß wie sonst (die hätten fast mit Fiete mithalten können, ich schwöre es, landima :-D ), als im Wald gestapelte Holzscheiben vor uns lagen. Die waren da gestern schließlich noch nicht und waren bestimmt gefährlich - also vorsichtshalber Bürstenschau :roll:

    Genau, aus Anspannung und Unsicherheit macht meine das auch häufig. Es wird von Hundebesitzern hier häufig als Aggressiv gesehen. Und Schwanzwedeln eben als Freude.

    Ach, sei froh, dass sie die Bürste überhaupt bemerken :-D

    Bei mir erkennt das niemand und ständig muss ich diskutieren, wieso mein knopfäugiger Bär denn nicht spielen darf. Der sieht doch so lieb aus:roll:

    Vorhin waren beide plötzlich gefühlt doppelt so groß wie sonst (die hätten fast mit Fiete mithalten können, ich schwöre es, landima :-D ),

    Haha, beim Lesen dachte ich erst du meinst meinen Fiete, hätte auch gepasst. Der Plüschkragen sieht quasi aus wie ne Dauerbürste :lol:

    Ich meinte auch eher die Größe von Landseer Fiete. Upps, doof formuliert gehabt.

    Collie Fiete ist ja vermutlich nicht größer als meine? Aber plüüüüüschig :herzen1:

    Sagt mal kann es sein, dass das Aufstellen einer Bürste als böses Gegenstück zum Schwanzwedeln gesehen wird? Nach meinem Verständnis signalisiert das doch erstmal genauso nur Erregung und hat so viel mit Aggression zu tun wie Schwanzwedeln mit Freude?

    Von Hundebesitzern? Bestimmt.

    Also meine beiden stellen nur eine Bürste aus Unsicherheit oder Anspannung. Bei positiver Erregung würden sie das nie.

    Vorhin waren beide plötzlich gefühlt doppelt so groß wie sonst (die hätten fast mit Fiete mithalten können, ich schwöre es, landima :-D ), als im Wald gestapelte Holzscheiben vor uns lagen. Die waren da gestern schließlich noch nicht und waren bestimmt gefährlich - also vorsichtshalber Bürstenschau :roll:

    Co_Co Danke für deine Einschätzung. Ja, er ist ein Herdermix und vmtl. ist einer seiner Großeltern ein Mali. Ich bin auf die Idee mit der HuTa gekommen, da es im Freilauf aktuell noch sehr gut funktioniert mit anderen Hunden. Dass es da eventuell ein Ablaufdatum gibt, habe ich im Hinterkopf. Aber du hast vermutlich recht. Er ist ohnehin schnell gestresst, wahrscheinlich würde ihn das völlig überfordern. Es war gerade eine fixe Idee; ich kenne überhaupt keine HuTas hier in der Umgebung und müsste mich da natürlich informieren, wer sie wie führt.

    Ich komme aus dem Kreis Herford, NRW. An Übungspartnern für Spaziergänge mangelt es uns nicht unbedingt, grundsätzlich wäre ich dafür trotzdem offen.

    Ich hätte eine nette Hündin für regelmäßige Trainings anzubieten (und einen grantigen gestressten Bären, der nur für reine Leinenspaziergänge zur Verfügung steht). Komme aus Bielefeld :winken:

    Deswegen haben wir das Bett gebraucht gekauft :-D

    Schauen wir mal. Ich bin eine wahnsinnig unruhige Schläferin und mein Mann schlägt manchmal im Traum um sich :ugly:

    Ich denke, dass Baby im Beistellbett auch einfach am sichersten ist :ugly: