Beiträge von Juliaundbalou

    Das war ja etwas, worüber ich mich mal nie beschweren musste in der Schwangerschaft..

    Ich habe jede Bewegung meines Sohnes genossen :herzen1:

    Er hat mich aber auch nie fies getreten oder so. Hatte auch eine Vorwand Plazenta, wodurch man leider von außen recht wenig von den Bewegungen sehen konnte.

    Dafür hatte ich echt lange bis fast zum Schluss dauerhaft Rippenschmerzen, weil er mit den Füßen dagegen drückte.. Egal ob ich saß, stand oder lag - es tat dauerhaft höllisch weh |)

    Ich war nur 4 h im KH, bis der Kleine da war, mein Mann war insgesamt nur 8 h von zuhause weg.

    Wir hatten aber einen guten Freund, den wir Tag und Nacht anklingeln durften und der kam dann frühmorgens, bevor wir zum KH los sind.

    Er musste sogar ungeplant vormittags mit einer Freundin mit beiden Hunden eine kleine Runde gehen, da sie bei meinem Mann frühmorgens ihr Geschäft nicht erledigt hatten. Ansonsten gab’s nur Pipi im Garten.

    Ich würde auf jeden Fall jemanden organisieren. 100 km sind mit Haustürschlüssel doch kein Hindernis. Vielleicht seid ihr sogar lange genug zuhause, um den Sitter selbst rein zu lassen.

    Mein Mann hätte während der Geburt das KH nicht verlassen dürfen.

    Joah, ich hatte auch so meine Vorstellungen wegen der Hunde ...

    Sie stecken enorm zurück. Das brauche ich nicht beschönigen.

    Ich kann Klein Karli auch in die Trage packen und losmarschieren.

    Mache ich auch, wenn mein Mann dabei ist. Aber allein? Er schreit. Nicht weinen, schreien. Also ich kann mich da nicht auf die Hunde konzentrieren und die zwei sind dann so gestresst wegen des Gebrülls, dass sie keine Selbstläufer sind. Geht also gar nicht und ist schon enorm stressig, wenn mein Mann mit geht.

    Im KiWa das selbe.

    Also dachte ich, dass ich vor der Arbeit mit den Hunden lange gehe und mittags, wenn er im HO ist, sonst abends.

    Vor der Arbeit, komme ich so spät los, dass nur 45 Minuten drin sind. Im Winter sogar dann angeleint, weil es dunkel ist. Der Kleine trinkt nämlich ewig viel und oft morgens und braucht meine Nähe - abends das selbe Spiel. Da geht’s oft nur 30 Minuten durch das Dorf. Gefällt mir nicht, ja. Die Hunde tun mir leid und ich bin happy, wenn wir 2x pro Woche 45 Minuten für Dummy finden.

    Aber ich persönlich finde nicht, dass es eine Alternative ist, den Kurzen bei Papa schreien zu lassen. Es ist nicht natürlich im ursprünglichen Sinn, dass das Baby von der Mama getrennt ist. Ist halt so.

    Mein Garten ist ein Dschungel, gelesen habe ich ab und an mit schlafenden Baby auf dem Arm, Freunde sehe ich kaum bis gar nicht und die Hunde stecken zurück. Schlaf ist Mangelware und ich bräuchte ihn auch dringend. Bin mehrfach chronisch krank und gehe auf dem Zahnfleisch. So ist das aber nun mal.

    Ich bin auch so ehrlich und sage, dass ich noch nicht weiß, ob wir weitere Kinder haben werden. Ich liebe die aktuelle Zeit und kann mir nicht vorstellen, nicht nochmal ein Baby zu haben. Aber es ist anstrengend und ich bin dermaßen müde, obwohl mein Sohn nur 2-3 x pro Nacht trinkt und lieb ist und schläft. ICH schlafe aber nicht wieder ein. Und für mich ist es keine Option, Ohropax reinzustecken, weil mein Schlaf zu leicht ist und darauf zu bauen, ihn zu hören, wenn er brüllt. Vorher hört mein Mann ihn auch nicht, Männer haben nicht den Ammenschlaf wie wir und kriegen oft nix mit, bevor das Baby brüllt. Meiner ist so auf jeden Fall.

    Mein Mann schläft acht Stunden pro Nacht. Ich im Schnitt 3-4.

    Tagsüber kann ich nix nachholen, weil er tagsüber alle 30 Minuten aufwacht, um ein paar Minuten zu trinken. Tja, das ist für mich dann auch nicht erholsam.

    Wir sind nicht alle zu unfähig, um an unseren Schlaf zu kommen. Oder geben unsere Hobbys gerne auf. Ich bin gerne Mama. Und ich hätte gerne mehr Zeit für die Hunde, für meine Ehe, für Freunde und meine anderen Hobbys. Aber trotz meines extrem lieben und gutgelaunten Sohnes, habe ich diese Zeit zumindest seit drei Monaten nicht. Vielleicht wird das bald besser, vielleicht auch nicht. Ich stecke aber gerne zurück, weil WIR ein Kind wollten. Er kann nichts dafür, dass er auf dieser Welt ist. Und es werden auch andere Zeiten kommen, wo er Papa vielleicht toller findet als mich und ich wieder unabhängiger bin. Aber aktuell ist diese Zeit nicht. Und ich persönlich kenne keine Mutter, wo es anders war.

    Joah, dann würde mein Sohn nachts extrem schlecht schlafen und tagsüber fast gar nicht :ka:

    Das geht halt nicht mit jedem Baby, dass es sowas lernt. Ich habe es ja auch versucht. Tagsüber würde ich mich gerne frei bewegen und nicht Stunden lang mit ihm im Arm auf dem Sofa sitzen. Oder zusammen im Bett liegen.

    Geht halt nicht. Dann wäre er ständig überdreht und würde schreien, weil er zu wenig schläft. Trage ist auch doof. So ist er das zufriedenste Baby überhaupt und weint fast nie.

    Meine Hebamme meinte dazu: Dein Kleiner wäre immer durchgekommen. Er ist ein schlaues Kerlchen und sichert sich schön ab, dass ihn auch ja niemand versehentlich vergessen könnte.

    Ich drücke natürlich die Daumen, dass euer Baby das mitmacht.

    Und falls wir noch mehr wollen, dass diese dann zumindest die Trage mögen. Mit spätestens zwei Kindern geht dieser Luxus so ja nicht mehr.

    Das Neueste ist hier sogar, dass auch bei Papa auf dem Arm schlafen nicht geht, weil alle 30 Minuten überprüft wird, ob Klein Karli noch bei mir im Arm schläft - er sucht dann vehement nach meiner Brust und schläft nur zufrieden weiter, wenn er diese bei mir vorfindet |)