Beiträge von Juliaundbalou

    Ich wollte das Baby auch im Beistellbett haben. Das hat 3 Wochen geklappt. Dann wachte mein Kleiner bei jedem Ablegen auf. Bei so wenig Schlaf hat Schlaf oberste Priorität. Also schlief er ab da direkt neben mir in unserem Bett. Er schläft tagsüber sogar nur auf mir.

    Man kann viele Vorsätze haben. Kommt eh alles anders als gedacht :-D

    Auch nach einer natürlichen Geburt kann man ja nicht zwangsläufig zügig wieder mit dem Hund raus.

    Ich habe zwei große Hunde, einer gut im Gehorsam, vergisst sich aber mal, die zweite ist halt jung und noch nicht immer berechenbar.

    Die ersten drei Wochen bin ich nie alleine raus. Ich hatte starke Schmerzen von den Verletzungen und habe mich bei minimalstem Zug auf der Leine komplett eingepinkelt. Genauso, wenn ich mal lauter werden musste. Bis das ganz weg war, hat es noch lange gedauert...

    Wir sind meist zusammen raus und ich hatte maximal einen Hund und mein Mann ist auch häufig allein mit den Hunden los.

    Ich bin immer noch neidisch auf euch alle.

    Heute sind wir notgedrungen mit der Trage los. Mein Mann hat nämlich eine starke Verbrennung am rechten Handgelenk und mein rechtes Handgelenk ist entweder überbelastet oder verstaucht durch Nells Durchstartaktion an der Leine vor 3-4 Tagen. Ich kann mich nicht aufstützen damit, stillen ist schwierig, wickeln, einfach alles. Auch mit zwei Hunden gassi zu gehen.

    Also Baby in die Trage, mein Mann und ich und beide Hunde. Jeder eine Leine in der linken Hand. Und Karli weinte im Haus 5 Minuten, dann ging es 10 Minuten lang draußen, er weinte und brüllte wieder 15 Minuten im Feld und dann schlief er ein :(

    Ich meine, es geht gerade nicht anders, aber ich kann das nicht :dead:

    Das Butzale war und ist ja eher klein, heißt sie ist immer im unteren Bereich der Größen- und Gewichtskurve. (Momentan 8 Monate, Größe 62, Schuhgröße ca. 16/17 und ca. 6,5 kg)

    Jetzt habe ich für den Winter Schuhe bestellt, damit die Füße warm und trocken bleiben, auch wenn sie mal 5 Schritte an der Hand geht. (Ich konnte nicht anders, auch wenn es unsinnig, weil zu früh, ist.)

    Sie. sind. sooo. niedlich. :omg:

    Und nun bin ich mir absolut nicht sicher, ob sie im Herbst/Winter passen werden (Größe 18/19).

    Hilfe! :hilfe: :emoticons_look:

    Wow!

    Karli ist 64 cm groß und 5.820 g schwer mit 12 Wochen - hatten gerade die U4. Er trägt überwiegend Größe 68 |)

    Ich habe einen Wollwalk Overall für den Winter vor ein paar Wochen in 68 gekauft und hoffe, dass der überhaupt passen wird... Der ist zwar recht geräumig, aber wenn hier weiter so gewachsen wird... :ugly:

    Damit hatte ich keine Probleme ab der 16. Woche. Bis dahin gingen fast nur Kartoffeln oder trockene Kräcker.

    Habe den Rest der Schwangerschaft sehr ausgewogen gegessen. Morgens immer Haferflocken, mittags und abends warm. Immer Hülsenfrüchte, Tofu usw. dabei. Als Beilagen Linsennudeln, Hirse, Buchweizen, Quinoa usw. Übrigens haben frische Paprika bspw. mehr Vitamin C als Orangen.

    Säfte mag ich nicht. Aber Trockenobst (Mango hat recht viel Eisen) und Nüsse zwischendurch waren super.

    Einen leichten Eisenmangel habe ich erst seit der Geburt. Nehme Ferrosanol und esse weiterhin ausgewogen, damit sollte es bald wieder passen.

    Eine Frage. Wie ist das mit dem auf dem Rücken liegen bei der Geburt, wenn man zu den Schwangeren gehört die unter dem vena cava Syndrom leiden?

    Weiss das zufällig jemand von euch?

    ich hatte bei meinem großen Probleme mit der Vena Carva. Bin während der Schwangerschaft deswegen beim US und ctg ohnmächtig geworden :ugly:

    Bei Wehen Beginn konnte ich auch nicht auf dem Rücken liegen. Aber während der Austreibungsphase war das kein Problem mehr

    War hier genauso.

    Außerdem lag ich nicht platt auf dem Rücken wie für die Untersuchungen vorher (da war das noch echt übel), sondern halb sitzend, die Beine gegen den Chefarzt und meinen Mann gestemmt. Da hat mir die Vene überhaupt keine Probleme bereitet. Aber unter den Presswehen auf das Bett zu wechseln war eine andere Geschichte |)

    Ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass ich ihn mit der ersten Presswehen hätte gebären können :ugly:

    Nur kam die aufm Klo und die Hebammen waren kurz zuvor gegangen |) Also hielt ich alles zurück und brüllte nur zu meinem Mann: Er kommt! Hol die Hebamme zurück!

    Echt doof. So musste ich mich 45 Minuten lang quälen. Beim nächsten Kind presse ich einfach und mein Mann soll es auffangen xD

    Mir haben alle gesagt, wie gut ich aussehen würde - ich habe sehr stetig von Anfang an 2 kg pro Monat zugenommen, im letzten Monat aber nix mehr. Also hatte ich fast 18 kg bis zum Schluss drauf und gut sah ich nicht aus - aber gut, dass sie gelogen haben, man ist ja eh empfindlich xD

    Habe auch mit meinem Körper in der Jugend große Probleme gehabt und habe in der Schwangerschaft einfach wenig Bilder machen lassen und mir gesagt, dass mein Kleiner das zusätzliche Gewicht nun mal braucht. Direkt nach der Geburt waren auch nur 7,5 kg weg :-D Jetzt ist er elf Wochen alt und ich habe noch 4,5 kg mehr. Mein Körper hat halt eingelagert für die Stillzeit und da bin ich gerade ganz froh drüber.

    Zu den traumatischen Geburten wollte ich noch was sagen.

    Ich hatte so ein paar Dokumentationen zu dem Thema gesehen und war nach meiner Geburt dann ein wenig verwundert, was alles als traumatisch empfunden wird. Aber jeder ist ja anders. Ich hatte nämlich auch einen unabgesprochenen Dammschnitt und musste zum Schluss liegend gebären, weil es auf dem Gebärhocker nicht voran ging. Ich fand das aber überhaupt nicht schlimm und übergriffig - es war in meiner Situation nötig und so konnte ich natürlich gebären und mein Kleiner kam gesund zur Welt.

    Ach und Mann bei der Geburt:

    Ich habe ganz klar mit meinem Mann besprochen, was ich von ihm will. Sowohl vorher als auch unter der Geburt.

    Er quatscht normalerweise ohne Punkt und Komma und findet vieles eklig und kann kein Blut sehen.

    Aber da war er mir eine unglaubliche Stütze. Ruhig, hat genau umgesetzt, was ich brauchte und er hat sogar hingesehen, als Karli kam und auch die Nabelschnur durchtrennt.

    Er fand das Ganze auch sehr beeindruckend und ist froh, dass er dabei war.