Beiträge von Juliaundbalou

    Juliaundbalou Oha, da hattest du ja einen tollen Tag. Ich seh es aber auch so mit dem priorisieren. Hoffe, dem Kleinen gehts wieder gut, sowas tut ja schrecklich weh.

    Danke. Karli hatte nicht wirklich gute Laune den restlichen Tag und ich creme fleißig seinen Po ein, aber er ist auf dem Weg der Besserung.

    Ich schaue nun, dass er möglichst Dinge zu essen bekommt neben der Muttermilch, die nicht stopfen. Wenn er gehäuft so an Verstopfung leiden sollte, müssen wir zum Arzt, meinte dieser gestern.

    Karli ist seit der Beikosteinführung schon immer ordentlich lange am drücken, aber da hatte ich mir nicht sofort was bei gedacht. Da tat es ihm aber auch nicht so weh wie gestern.

    Allerdings war ich als Kind auch so ein schrecklich verstopftes Kind und hatte bis ins Erwachsenenalter richtig Probleme... Das will ich für ihn natürlich nicht.

    Nach dem Verdacht auf Anfälle (den wir kürzlich wieder hatten), war das gestern einer meiner schlimmsten Tage (für ihn natürlich auch!) :tropf:

    Bei mir sind es exakt dieselben Gründe wie bei @Lucy_PRT und Gina23 :bindafür:

    Italienurlaub habe ich übrigens mit Balou schon mal gemacht, 2018 in der Toskana im Frühjahr. Kann ich sehr empfehlen. Wir waren ziemlich in Alleinlage in den Olivenbergen und hatten 30 Minuten mit dem Auto zum Meer. Kann ich mir auch mit Kindern später gut vorstellen.

    Morgens erst wandern mit den Hunden, danach ab ans Meer. Siesta zuhause, nachmittags vielleicht noch in den Pool oder so und abends essen gehen oder kochen :bindafür:

    Ich bin ja auch so eine Mama, die nicht immer zum duschen oder essen kommt, wenn sie möchte. Aber später irgendwann schon.

    Beispiel heute:

    Um 10 wollte ich zum Gassi los, danach so langsam Mittag essen und dann Mittagsschlaf halten. Tja...

    Ab 10 quälte sich Karli mit Verstopfung. Zur Krönung gab's eine recht stark blutende Fissur, er schrie und es ging nicht weiter. Also beim Arzt angerufen, das arme schreiende Kind eingepackt und zur Apotheke gedüst (was bin ich froh, dass wir mittlerweile zwei Autos haben, auch wenn meins fast nur herumsteht). Als wir wieder daheim waren, habe ich ihm das Zeug verabreicht, er konnte schreiend und blutend endlich sein Geschäft erledigen und um 12:15(!!!) bin ich bei Sturm und Regen mit ihm und den Hunden zumindest für eine halbe Stunde raus. Das war mir am Wichtigsten. Die Grundbedürfnisse meiner von mir abhängigen Familienmitglieder müssen befriedigt sein. Nach dem Spaziergang war Karli hundemüde und nach der Tortur habe ich nicht erst gegessen, sondern die Hunde auf den Plätzen angeleint (weil nass), ihnen eine Möhre gegeben und bin ins Bett gegangen.

    Selbstaufgabe ist das für mich nicht. Ich priorisiere, was gerade am Wichtigsten ist. Dazu zählt, dass hier niemand Schmerzen hat und sich lösen kann. Ob ich erst um drei oder vier Mittag habe, ist nicht so wichtig.

    Manfred007 Hut ab, ehrlich. Ich habe eine Zeit lang ehrenamtlich im familienunterstützenden Dienst gearbeitet und die Schicksale haben mich immer sehr betroffen gemacht. Die Arbeit, die du leistest, ist wahnsinnig wertvoll. Danke!

    Ach so - vergessen:

    Kuscheln und Körperkontakt war bei uns z.B. dafür kein Problem.

    Da Lucy so lieb zu Jonas ist, durfte sie von Anfang an immer dabei sein und z.B. beim Fläschchen geben Kontakt mit mir liegen.

    Oder wenn ich mit Jonas auf dem Boden war/bin - da legt sie sich einfach dazu. Beim Vorlesen sowieso.

    Das ist für Lucy etwas, was sie jetzt sogar mehr hat, als früher.

    Das machen meine zwei ja leider nicht. Kontakt zum Baby wollen sie eher nicht. Deswegen halten sie Abstand bzw. kommen nur kurz vorbei, legen sich aber nie ganz nah dazu :ka:

    Dass die Hunde zurückstecken, ist hier ja auch so...

    Als Karli ganz klein war, konnte ich noch ganz gut ohne ihn weg. Wenn er geschlafen hat, schlief er. Und da war noch Sommer, ich hatte also viel mehr helle Stunden am Tag. Uuuund er hatte keinen Rhythmus, was mich gerade abends flexibel gemacht hat.

    Nun schlafe ich morgens lieber noch ne halbe Stunde, mein Mann macht ihn dann schon mal für den Tag fertig. Nach über einem halben Jahr Schlafentzug geht mein Schlaf halt vor. Sorry, Hunde.

    Die Hunde warten bis zum ersten Spaziergang unruhig und jammernd (lösen dürfen sie sich natürlich kurz zwischendurch).

    Heute bspw. ging der Tag um 4:20 los. Ich lag dann noch im Bett, um 5:30 bin ich duschen gegangen und Karli war mit Papa in der Wanne. Anziehen, lirumlarum, um 6:40 sind Karli und ich wieder schlafen gegangen. Mein Mann ist um 7:30 zur Arbeit los, die Hunde haben im Wohnzimmer wartend weiter geschlafen.

    8:15 sind Karli und ich aufgestanden. Ihn wickeln, stillen, mich anziehen, Zähne putzen usw. 9:00 - wo ist die Zeit hin?

    Dann habe ich gefrühstückt (Karli isst da auch mit). Um 9:45 sind wir losgekommen zum spazieren. Die Hunde geladen wie Druckkessel.

    45 Minuten gemütlich durch den Wald. Danach gucken die mich an, als wollte ich sie veräppeln, wenn wir wieder am Auto sind.

    Zuhause Hunde abtrocknen, füttern, Karli wickeln und er ist schon wieder müde. Seit 11:20 schläft er wieder, die Hunde sind im Wohnzimmer.

    Tja. Heute geht’s nochmal raus, klar. Zwischendurch wird auch mal gekrault. Aber das, was vor allem Nell wichtig ist: mein zusätzliches Körperteil sein? Geht nicht. Ich sitze nie (!) auf dem Sofa.

    Heute wird noch Mittag gegessen, gespielt, wo die Hunde halt dabei sind, wie gesagt geht’s nochmal raus. Aber um 18-19 Uhr will Karli ins Bett. Ich schaffe nix. Mein Mann kommt frühestens um 17:30 nach Hause. Der kuschelt abends vorm Fernseher dann mit den Hunden und bringt sie nochmal vor die Tür.

    Den Hunden geht’s sicherlich nicht schlecht. Aber ja: sie stecken zurück. Ich denke, dass es mit der Zeit immer besser wird. Bald ist es wieder länger hell, wir haben ab Sommer den großen Garten, wo ich auch unter der Woche Dummytraining machen kann. Karli wird ja auch unabhängiger mit der Zeit.

    Was ich mit diesem elendig langen Post sagen will: es gibt leider nicht für alles Lösungen. Meinen Hunden mangelt es nicht an Bewegung. Wir gehen fast täglich 1,5 h am Stück raus, sie machen am Wochenende was für den Kopf. Aber die Zuwendung von mir ist leider kaum da. Dafür kann ich niemanden bezahlen, also müssen wir da durch.

    Das war für meinen Mann und mich vor ziemlich genau 7 Monaten ganz genauso =)

    Ich habe mich die ersten Wochen so sehr vor meinen starken Gefühlen erschrocken, dass ich manchmal einfach geweint habe, mir vorgestellt habe, dass ihm irgendwas Schlimmes passieren könnte usw.

    Aber natürlich gibt es auch Eltern, die erst einmal Zeit brauchen und das ist auch ok so.

    Oje, das Thema ist immer noch aktiv?

    Jaa, ich bin immer noch nicht schlauer :see_no_evil_monkey: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Mich darfst du da nicht fragen!

    Bei mir zieht kein GR mehr ein. Ist mir zu viel Hund, sowohl körperlich als auch von der Art her, gerade mit Kindern und dann auch noch zwei solche Kaliber.

    Aber es kommt halt immer drauf an, was man will. Ich will Familienhunde, mit denen ich zwischendurch Sport mache. Sport machen sie super, Familienhund ist bisher ausbaufähig seit der Kleine da ist. Das ist aber nicht unbedingt repräsentativ und wie gesagt kommt es auf die Prioritäten an.

    Mir ist zukünftig der Sport nicht so wichtig, dafür eher, dass die Hunde gut in den Alltag passen. Und das ohne jahrelanges Training an manchen „Baustellen“...

    Aber für dich kann das ja auch ganz anders aussehen.