Beiträge von Juliaundbalou

    Labbis sind noch wilder als Goldies, so rein plakativ gesprochen.

    Aber wie gesagt:

    Lern welche kennen, vielleicht auch andere Rassen. Und dann schau mal, was dir zusagt und wo der Hund wirklich dabei sein muss und was er können muss.

    Ähm sorry aber Labrador und Golden Retriever gelten nicht umsonst als Familienhunde. Zum Thema bollerig und wild, dass sind doch fast alle jungen größeren Hunde.

    Natürlich sind es Familienhunde!

    Aber die Vorstellung der TE deckte sich irgendwie nicht so richtig, das klang sehr romantisch gedacht. Gerade der Umgang zwischen Kind und Hund.

    Und die Anforderungen sind für so wilde Hunde halt extrem hoch:

    Alltagsbegleitung, Kinderkumpel, joggen, Reitbegleithund und Obi und Dummy auch noch. Da dreht einem ein Retriever am Rad. Die müssen halt auch mal pennen dürfen.

    Ich rate ja auch nicht ab, sondern sage, dass das nicht unbedingt so easy peasy alles geht, sondern evtl. irgendwo umgedacht werden sollte.

    Edit:

    retrieverlove danke für deine Erfahrung!

    Ich habe hier natürlich zwei Linien sitzen, die nicht als reine Familienhunde gehalten werden sollten und für die der normale Alltag auch ehrlich gesagt anstrengend ist. Machen die mit, klar. Aber wenn ich das alles von denen erwarten würde, wären die durch.

    Wie gesagt: natürlich sind es nette Familienhunde. Aber die Trampeligkeit usw. ist kein positiver Charakterzug, wie er in dem einen post der TE irgendwie rüberkam. Daran muss man arbeiten und wenn man das nicht kennt und mag, wird man damit nicht glücklich. Das läuft nicht so nebenher und weil das Kind robust ist, passt das einfach. Nix anderes wollte ich sagen.

    Es gibt auch freundliche Hunde, die nicht so leicht hochdrehen.

    Mein Sohn wird auch in sieben Jahren vermutlich nicht mit den Hunden spielen können. Die haben mir schon ein Bein und die Schulter gebrochen, kennen kein Ende usw. Und die sind gut erzogen. Aber halt große und wilde Hunde. Da gibt’s auch viel Management, glaubs mir.

    Will dir den Retriever nicht ausreden. Sind tolle Hunde. Aber die sind nicht die eierlegende Wollmilchsau.

    Der Landseer einer Freundin bspw. spielt mit den Kindern Fußball im Garten. Dann hat er keine Lust mehr und legt sich in die Ecke. Das gibt’s bei nem typischen Retrieverlein eher nicht. Eher einen Hund, der kein Ende kennt, dein Kind irgendwann umwirft, was dann heult und der Hund muss dann mal wieder ins Haus, angeleint werden oder oder.

    Bei Kindern im Haus werde ich übrigens auch trennen müssen. Nicht weil die Hunde nicht nett wären, aber halt viel zu wild und ständig ein Auge von mir brauchen.

    Wegen allem, was bei euch so los ist, würde ich persönlich eher einen Hund bei euch sehen, der leichter abschalten kann. Ein Retriever kann nicht 8 h am Tag joggen, am Stall sein, Hundesport machen und mit den Kindern spielen. Da würde ich an deiner Stelle Prioritäten setzen und mir dann einen passenden Hund danach aussuchen.

    Weil du keine Retriever persönlich kennst:

    unterschätze das Gefiddel und die Trampeligkeit sowie das schnelle Hochdrehen nicht.

    Ich habe 2 Golden und einen 9 Monate alten Sohn. Ich sehe dunkelgrau bis schwarz, dass er mal mit den beiden wirklich spielen wird. Bällchenwerfen, zergeln, raufen? Never.

    Kommt halt immer drauf an, wann die Sachen dreckig sind.

    Bei mir müssen Bettwäsche und Hundehandtücher jede Woche gewaschen werden.

    Die Hunde liegen ab und zu im Bett, mein Mann schwitzt nachts stark... Da müffelt das Bett sonst und ist voller Haare.

    Aber wir waschen vieles andere deutlich seltener. Sachen aus Wolle kann man super lüften statt waschen usw.

    Wir duschen auch nicht so oft. Ich habe in der SS einmal pro Woche geduscht und die Haare alle 10 Tage gewaschen. Habe halt nicht geschwitzt. Das ist dann auch nicht unhygienisch, finde ich.