Beiträge von charly2802

    Ich hoffe, der Pfefferspray ist ein Sidestep und hat mit der vorhergegangenen Diskussion über Katzenabwehr nichts zu tun??!! Pfefferspray ist länderspezifisch verboten zB Niederlande, Luxemburg, Belgien... Also nur weil er in Deutschland und Österreich nicht verboten ist, würde ich Pfefferspray nicht als harmlos deklarieren?

    Pfefferspray hat mit normalem schwarzen Pfeffer wenig zu tun ... der Reizstoff ist ein anderer und auch wesentlich krasser, als normaler schwarzer Pfeffer, der aus der Pfefferpflanze gewonnen wird. Ich setzte es nur als Beispiel, dass es trotz krasser Wirkung als Abwehr (ausdrücklich Tierabwehr) erlaubt ist - da nicht tödlich, zur Selbstverteidigung darf man es auch einsetzen ... in manchen Ländern ... ;-)

    Eine Katze wird im Fall einer Berührung ja nicht damit besprüht, sondern sie erriecht es selbst, wenn sie ranschleicht und wird dadurch abgeschreckt. Keine große Sache ...

    Nein, bitte mach das nicht!!!

    Ich habe auch so eine "verrückte" Nachbarin, die Pfeffer an ihrer Grundstücksgrenze verteilt, unser Rüde hat da mal geschnüffelt und sich eine halbe Stunde nicht mehr eingekriegt vor lauter Niesen/Husten/tränenden Augen - Das grenzt für mich an Tierquälerei! Und Katzen wird es da nicht viel anders gehen!

    Es ist nicht schön, aber ungefährlich. Nicht umsonst ist Pfefferspray zugelassen ...

    Und es hat einen Lerneffekt - ich denke Dein Hund wird es sein lassen, an der Grundstücksgrenze zu schnüffeln ... ;-) und gegen fremde Katzenpisse/-kacke und sonstige Hinterlassenschaften im eigenen Haus (Terrasse gehört für mich dazu) sollte man sich ab einem bestimmten Punkt auch wehren dürfen ...

    Ich kapiers mal wieder nicht ... das ist genau so wie mit dem Thread, wie lange man seinen Hund im Sommer im Auto warten lassen kann ...

    Wenn jemand meint, sein Hund hätte weder leinenlos auf der Straße noch im Auto wartend im Sommer Probleme, muss er nicht hingehen und so tun, als wäre das die normalste Sache der Welt - er muss hier nicht tausend mal schreiben und ausführen, dass das alles kein Problem ist ...

    Fakt ist: es gibt Zwischenfälle und die sind nicht schön - und damit gerechnet hat auch wohl niemand ...

    Und wenn durch das Offline-Laufen-lassen des Hundes an einer Straße ein Verkehrsteilnehmer ernsthaft zu schaden kommt, HAFTET der Halter - mit seinem Gewissen auf jeden Fall ... darauf hinzuweisen, dass man dafür ja eine Haftpflichtversicherung hat, wäre eine Frechheit für jeden Menschen, der durch einen Verkehrsunfall verletzt wird, unter Umständen sein Leben lang gesundheitliche Einbußen hat, bloß weil irgend ein ander Mensch zu leichtfertig war.

    Nicht umsonst heißt es im deutschen Hundegesetz:

    An dieser Stelle ist jedoch festzuhalten, dass jede Person die erforderlichen Vorkehrungen zur Schützung Dritter vor einer möglichen Gefährdung zu treffen hat. Eine Aufsichtspflicht über den Hund besteht immer, obgleich es sich bei der Person um den Hundehüter, Hundhalter oder ein Hundeführer handelt. Aufgrund der Unberechenbarkeit der Tiere, besteht stets ein gewisses Risiko der Gefahr.
    Daher muss jeder der ein Tier bzw. den Hund zur Beaufsichtigung hat, stets Sorge dafür tragen, dass durch den Hund keine andere Person zu Schaden kommt.
    Auch in der Öffentlichkeit sollte der Hundführer immer in der Lage dazu sein, auf seinen Hund derart einwirken zu können um mögliche Gefahren für Menschen oder Sachen schon im Voraus vermeiden zu können.
    Selbst wenn es sich bei dem Hund um einen ausgebildeten seiner Art handelt, sollte dieser trotz dessen auf Straßen stets an der Leine geführt werden. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit könnte unter Umständen schon eine Katastrophe mit sich bringen.

    Es ist demnach ratsam sich verantwortungsvoll zu verhalten, um kein unnötiges Gefährdungspotenzial für Dritte zu schaffen.

    Ich gehe mit meinen älteren Hunden bewusst jeden Tag größere Runden mit unwegsamen Untergrund, damit sie lange auf den Beinen bleiben können und am Leben teilnehmen. Ich finde das wichtig. Ich fahre sogar Rad, so lange da möglich ist.


    lach ... ich bin mal gespannt, wie Du das als Oma findest, wenn Deine Kinder bzw. Enkel Dich zwingen größere Runden zu gehen. Immerhin ist ein 12 jahre alter, mittelgroßer Hund, umgerechnet fast 90 Jahre alt.

    Ich tendiere dazu einem alten Wesen seine Altersruhe zu gönnen ... Wohlfühlen ist auch eine Form der Lebensqualität ...

    Vor kurzem empfahl ich hier den Trick meiner SchwiMama. Schwarzer feingemahlener Pfeffer ...

    Ist natürlich bissle umständlich, wenn das eigene Tier die Terrasse auch benutzen soll oder man selbst, denn man muss acht geben den Pfeffer nicht mit den Schuhen im Haus zu verteilen ... aber es lohnt sich wohl. Eine Miez oder ein Marder oder ähnliches Getier, werden nach dem Kontakt mit dem Pfeffer so schnell nicht wieder Lust haben, den Bereich zu betreten.

    Großzügig an den Eingangsmöglichkeiten also an den Rändern der Terrasse verteilen, ein paar Tage warten und dann mit Gartenschlauch abspülen - mir wäre es das wert, weil unsere Hunde Katzenkotze fressen ... doppelt eklig, zumal Charly dann selber irgendwann kotzen muss.

    Ich denke, es kommt immer auf den allgemeinen Gesundheitszustand an. Da kann ein Tierarzt sicher was zu sagen.
    Obs jetzt gleich ein geriatrisches Profil sein muss, wenn der Hund ansonsten offenbar keinerlei Beschwerden hat?

    Wenns Gebein zwickt und kneift oder er sich unwohl unterwegs fühlt - warum auch immer, würde ich keinen Hund länger als er es möchte, raus zwingen. Die Sinne lassen ja auch im Alter nach und das kann halt nun mal beängstigend sein.

    Wie alte Menschen werden alte Tiere sonderlich, ob das jetzt damit zu tun hat, dass sie Schmerzen haben oder einfach keine Lust mehr haben, sich groß außerhalb ihres sicheren Zuhauses zu bewegen. Man muss ja nicht körperlich fit bleiben bis zum letzten Atemzug ...

    Im Moment ist es ja an vielen Tagen auch sehr schwül ... da bewegen sich viele selbst junge und gesunde Hunde nicht so ausgelassen, wie bei kühleren Temperaturen. Ich mich auch nicht ... ;-) - mir wird dann auch mal schnell kreislaufmäßig übel - warum sollte es manch einem Hund nicht genau so gehen?

    Wie empfahl neulich die Trainerin in der Hundeschule: springt ein Hund an einem hoch, nicht nur ignorieren, sonden sich umdrehen. Es wurde geübt und funzt. Nicht schimpfen, nix sagen, sondern einfach abwenden.

    Ich würde es auch nicht Ablenkung versuchen. Das gibt der Situation für den Hund ja was besonderes, und das wollt Ihr ja vermeiden.

    Die Heimkomm-Situation gestalten wir unspektakulär. Bevor Hund persönlich begrüsst wird, wird erst noch was anderes getan. Also Frau/Mann begrüßen, ein paar Worte wechseln, Tasche/Rucksack verstauen, Jacke aus, Einkauf in den Kühlschrank - vielleicht auch kurz wieder weggehen ... Und dann entscheidet Mensch den Hund zu begrüßen. Wenn überhaupt ... für unsere Hunde ist es nichts besonderes, wenn jemand von uns heimkommt. Der große döst weiter, der kleine wedelt. Kurzes Streicheln irgendwann, das wars von unserer Seite.