Beiträge von charly2802

    Trotz alledem wird es Tage geben, an dem der Hund eventuell von morgens bis mittags allein ist, dann einer unserer Freunde mit ihm Gassi geht

    Ich persönlich würde mich nicht darauf verlassen, dass jemand meinen Hund zuverlässig mitbetreut ... gerade bei großen Hunden macht sicher der ein oder andere schnell einen Rückzieher - große Hunde sind unterwegs nicht immer einfach zu händeln ...

    Ich muss ehrlich sagen, sie provoziert manchmal so doll, dass ich mich beherrschen muss ihr nicht eine zu donnern.

    Dann übe Dich weiter in eigener Impulskontrolle ... ein 12 Wochen altes Hundekind zu hauen ... gar nicht gut. Du verlierst dann was sehr wertvolles, den Respekt und auch ein Stück Vertrauen.

    Du musst versuchen souverän und ruhig zu bleiben. Ja, ich weiß, manchmal könnte man einfach nur explodieren ... aber jetzt mal ehrlich, es ist ein Kind, klar macht das Blödsinn ... es will spielen, seine Umwelt erkunden und vor allem: Spaß haben.

    Im übrigen ist das erst der Anfang ... Du wirst noch mindestens zwei Jahre immer wieder erleben, dass Dein Hund grad macht, was er will ... nur ist er dann größer und schneller und stärker ... mit körperlicher übertriebener Gewalt kommst Du garantiert nicht weiter. Du willst doch sicher, dass Dein Hund Dir vertraut und keine Angst vor Dir hat?

    Ich packe situationsbedingt wohldosiert und ruhig am Nackenfell mit einem lauten "Nein!" - auch mal Schnauzengriff - oder wende mich schimpfend ab ... ich habe beim zweiten Welpen viel gelernt, indem ich beobachte, wie der Althund ihn rügt.

    Bitte bedenke, dass ein Hund manches "Kommando" tausendmal und mehr üben muss, bevor es sitzt. Also hab Geduld ... und sei konsequent - Wiederholen, Wiederholen, Wiederholen ... aber nicht überfordern, es braucht seine Zeit - was heute beim zweiten oder dritten Mal nicht geklappt hat, übst Du morgen oder übermorgen wieder. Wirst sehen, es wird Stück für Stück ... Hunde lernen gerne, wenn Du Abwechslung und Freude reinbringst ...

    Außerdem würde ich Dir empfehlen, den Hund beim rausgehen IMMER an die Leine zu nehmen und ihn erst einige Zeit später abzuleinen. Lasst Dich nicht ziehen ... Du entscheidest wann er laufen darf, nicht er ... das erspart Dir einiges an grundsätzlicher Erziehungsarbeit in den nächsten Monaten. Die Leinenführigkeit zwischen den Freiläufen muss auch klappen irgendwann - von daher mixe lieber Leine mit Freilauf. So kannst Du Lernen und Spielen "welpen/junghund-gerecht" mischen und immer wieder die Aufmerksamkeit auf Dich lenken. Da muss immer was schönes von Deiner Seite kommen ... nicht nur schimpfen und korrigieren - auch mal Hund Hund sein lassen - und das Lachen nicht vergessen ...

    Und am besten gehst Du in eine Hundeschule ... damit Du lernst mit den ganzen einzelnen Verhaltensweisen von Welpen und Junghunden richtig umzugehen. Dort kann man es Dir vorführen ...

    Was für Frischfleisch kochst Du denn? Ich habe festgestellt, dass gekochtes Rind nicht immer gut vertragen wird - das gibt man besser roh. Gekochtes Rind gibt mega-stinkende Haufen ...

    Wechsel doch einfach mal die TroFu-Marke ... finde es eh nicht gut, wenn Hunde immer das gleiche bekommen ...

    Trotzdem sehr unschön, zumal wir Leuten, die sie nicht gut kennen, insbesondere Kindern, eigentlich immer verbieten müssen, mit ihr zu spielen.

    Ich würde meinen Labbi eh nicht mit fremden Kindern spielen lassen ... auch wenn unser Großer ein wirklicher Engel ist. Allerdings kann seine Gewichtsklasse ein Kind einfach wegkicken, wenn er seine gäggischen fünf Minuten bekommt und die sind beim Spielen mit ihm quasi vorprogrammiert ... Manche Kinder dürfen ihn nach meiner Erlaubnis kurz streicheln und dann gehen wir weiter.

    Ansonsten sind Spiele mit Fremden auch tabu - wir möchten das nicht, da gerade die freundliche Rasse Labrador in jedem Menschen dann einen potentiellen Spielgefährten sieht ... das geht nach hinten los und ist ihm nur schwer wieder abzugewöhnen und ist echt ätzend. Fremde Menschen sind am besten zu ignorieren.

    Das muss Hund natürlich lernen - da hilft nur Geduld ... und Konsequenz von Anfang an. Wegen dem Schnappen würde ich nur sanfte ruhige Spiele wählen und das Wort "zaaaaaaaaaaaart" einüben ... das wird schon. Bei einem so jungen Hund mit "Startschwierigkeiten" braucht das eben seine Zeit.

    Mein Herz schlägt für den kleinen Welpen, mein Verstand zweifelt noch.
    Habt ihr Erfahrungen mit Hunden, denen es ähnlich ging?

    Immerhin weißt Du, dass sowohl mit Panacur (rein vorsorglich??) als auch mit Metrobactin (rein vorsorglich??) behandelt wurde. Ich wusste das zB bei meinem später chronisch kranken Kater damals nicht, dass er mit ein paar Wochen bereits massiv Antibiotika bekommen hat, wegen einer Lungenentzündung ... der Züchter hat es mir verschwiegen, es kam erst nach seinem Tod heraus, als ich Ursachenforschung betrieben habe und beim damals behandelten Tierarzt unter einem Vorwand an diese Information kam. Kätzchen kommen erst mit 13-15 Wochen in ihr neues Zuhause. Bis dort hin hatte sich der Katzenwelpe wieder gefangen. Und besucht haben wir ihn erst ab der 10ten Woche ... vorher hats zeitlich beim Züchter nicht hingehauen.

    Na so was ...

    Hundezüchter müssen da ehrlicher sein, immerhin stehen die meisten Interessenten schon vier Wochen nach der Geburt auf der Matte und wollen "ihren Hund" sehen ... da fällt es natürlich auf, wenn einer etwas matter und "anders" wirkt ...

    Warum hast Du Dir den kleinsten aus dem Wurf überhaupt ausgesucht? Oder war der "übrig"?

    Ich persönlich würde mittlerweile nur noch ein Tierbaby kaufen, der eine gute gesundheitliche Entwicklung hinter sich hat und normal entwickelt ist. Wenn da schon früh rumgedoktert wurde mit starken Medikamenten habe ich für die spätere Gesundheit drei mal sehr schlechte Erfahrungen gemacht - allerdings bei Rassekatzen. Die größten Probleme traten dabei allerdings nicht gleich, sondern erst im Alter von zwei drei Jahren auf.

    Wenn ich schon beim ordentlichen Züchter für entsprechendes Geld kaufe, erwarte ich eine gewisse "Qualität" - hört sich hart an, aber wenn man für eine "sensible" irgendwann chronisch kranke Rassekatze schon die Summe für einen neuen Kleinwagen im Laufe von zwei Jahren beim TA hingeblättert hat und das Tier dennoch in relativ jungen Jahren erlöst werden musste, hat man nicht nur ordentlich Lehrgeld bezahlt, sondern auch viel viel Herzschmerz und Kummer erlebt - dieses Risiko würde ich nicht mehr eingehen wollen ...

    Panacur ist für mich jedenfalls kein normales Standard-Entwurmungsmittel ... wird in der Regel nur gegeben wenns wirklich nötig ist, also entsprechende Befunde vorliegen. Ein eh schon schwächlicher Welpe hat damit zu kämpfen. Genau so wie mit Antibiotika und Überimpfung. Unterschiedliche Spätfolgen sind fast vorprogrammiert.

    Der Kleinste im Wurf wäre dagegen kein Grund ihn nicht zu nehmen, so lange er gesund ist.

    Es gibt natürlich niemals eine Garantie - selbst ein augenscheinlich gesunder Welpe mit normaler Entwicklung kann irgendwann krank werden ...

    Aber selbstverständlich wird Cortison helfen... allerdings löst Cortison nicht das Problem, sondern lindert lediglich die Symptome... hier liegt ja der Hund begraben... dazu kommt auch noch, dass über langen Zeitraum angewendet Cortison negative Nebenwirkungen hat, aber hier kann man natürlich die Lebenserwartung gegen den Nutzen abwägen.

    Primär sollte es immer darum gehen, bei Juckreiz und Hautveränderungen Abhilfe zu schaffen - sonst entsteht ein Teufelskreis - durch Kratzen entstehen Wunden, die entzünden sich usw.

    Scheinbar kennst Du Dich mit Cortison nicht so gut aus - es wird vom Körper selbst hergestellt - und es verlängert eher die Lebenserwartung, wenn es aufgrund von Störungen des Immunsystems künstlich zugeführt werden muss. Je nach Krankheit bzw. Störung des Immunsystems braucht man Cortison ein Leben lang (immer mal wieder) um überhaupt zu überleben. Das zum Thema Nutzenabwägung.

    Eine 0,5% Salbe ist eine winzige Dosierung, die ganz sicher nicht schadet, aber enorm lindern kann. Das sieht man bereits nach zwei drei Tagen, manchmal schon bei der ersten Anwendung. Sollte keine Besserung eintreten, braucht man es auch nicht weiter verwenden.

    Der Ursache von Hautveränderungen auf den Grund zu gehen, kann doch parallel geschehen ... aber bei Tieren ist das oft sehr schwierig, denn sie können als Patient nicht aktiv mitarbeiten ... sie können nicht reden.

    Auch wenn man hier manchmal gleich auf den Deckel bekommt, wenn man "als Laie" was "medizinisches" empfiehlt:

    Ich würde rezeptfreie Cortisoncreme (0,5%) über mindestens 10 Tage anwenden, dreimal täglich ... und eine Stunde später Kokosöl drauf.

    Erste Erfolge sollten sich nach zwei drei Tagen zeigen. Anwendung aber nicht unterbrechen.

    Habe diese Vorgehensweise schon einigen Haltern mit ähnlichen Problemen empfohlen ... bis auf einen Hund, hats bei allen dauerhaft geholfen. Und bei dem einen Hund, haben sich mittlerweile fünf Tierärzte versucht - leider bisher ohne Erfolg ...