Beiträge von charly2802

    Also telefonisch wirst Du da wohl auch keine Auskunft bekommen, von Docs die Deinen Hund nie gesehen haben.

    Das wäre ja grob fahrlässig - genau so wie Dir in einem Forum zu raten, Deinem Hund noch heute ein paar Cortis mehr "einzuwerfen" ...

    Es gibt nun mal Nebenwirkungen bei Cortison - auch Unverträglichkeiten, obwohl die bei Menschen jedenfalls recht selten sind. Und es gibt natürlich Wechselwirkungen, wenn andere Medis gleichzeitig genommen werden.

    Was Du brauchst, ist ein anständiger Plan, der systematisch ausgeführt wird und immer wieder angepasst wird - je nach dem, wie sich Dein Hund gibt.

    Leider ist es schon bei Menschenleiden schwer, einen guten Arzt zu finden, der sich die Zeit nimmt sich wirklich Gedanken zu machen ... und nicht nur irgendwas verordnet, so nach dem MOtto: probier das mal, wenns nicht besser wird, komm in ein paar Tagen wieder.

    Ich würde auf jeden Fall mal alles übersichtlich notieren, was und wieviel Dein Hund wann bekommen hat, wie seine Reaktionen waren, bevor ich bei einem neuen Doc auf der Matte stehe. Damit kann er sicher einiges anfangen.

    Und ich würde anfangen Fieber zu messen, täglich, ein wichtiger Parameter - und ne Art Schmerztagebuch führen ... leider ist dies schwierig bei einem Hund als Patient, er kann sich ja nicht äußern - mach es trotzdem so weit Du es abschätzen/beurteilen kannst.

    Und mach schnellstmöglich einen Termin - egal wie es Deinem Hund nun geht. Der braucht ordentliche Hilfe und die bekommst Du nun mal nur, wenn er bei einem Tierarzt vorgestellt wird.


    Das tut mir sehr leid das ud auch Probleme hast.

    Danke, aber mir gehts seit fast 10 Jahren wieder blendend ... ich wurde geheilt, dank fähiger Docs ... da war viel Glück im Spiel und meine Bereitschaft "mitzuarbeiten" ... das konnte ich nur, weil ich mich auch viel informiert habe.
    Das fängt an: wann nehme ich ein Medikament und welche weiteren Medikamente sollte ich im größtmöglichen Abstand nehmen - zB Cortison und Antibiotika sollten im größtmöglichen Abstand am Tag genommen werden (also 12 Stunden später), Cortison frühstmöglich am Tag und geht über die Ernährung - auf die erheblichen Wert gelegt werden muss, wenn man starke Medis nimmt - es gibt bekannte Unverträglichkeiten - und hört auf bei: tägliche Bewegung ist wichtig - aber die richtige muss es sein ... die Gelenke müssen durch entsprechende Massagen und Gymnastik "geschmiert" werden, damit sie nicht steif werden usw. Und noch wichtiger: FREUDE ... man braucht jeden Tag eine kleine zuverlässige Insel des Glücks, damit man nicht den Mut verliert ...

    Nimm Dein Hundchen regelmäßig ins Körperkörbchen und flüstere ihm zärtliche Worte in die Öhrchen und halt ihn warm und lieb ... ich bin sicher, dass hilft ihm schon sehr, dass er sich geborgen fühlen kann - egal was passiert.

    Vier Jahre hats bei mir gedauert bis die Blutwerte offenbarten, ich habs geschafft ... Ich hoffe sehr, dass sich ein TIerarzt findet, der Deinen Hund ordentlich behandelt und sich auch die Zeit dazu nimmt und das entsprechende Wissen und die nötige Urteilskraft hat ... und Dir wünsche ich Durchhaltevermögen. Es braucht seine Zeit bis alles wieder einigermaßen gut werden kann.

    Wenn es denn überhaupt eine Chance dafür gibt - auch dafür solltest Du bereit sein, dass es vielleicht keine Hilfe gibt ... ein guter Arzt wird es Dir sagen können.

    Corti hatte ich ¨nur¨ einen Tag dazwischen gegeben. Da kann man noch nicht von einer Wirkung reden oder? Weiß nicht...

    Ich kann nur über meine Selbsterfahrungen berichten ... 10 mg sind nicht wirklich viel, wenn wirklich viel im Argen liegt. Und dazu dieses Kreuz und Quer an Schmerzmitteln?! Ich weiß nicht ... ich habe immer Schmerzmittel bevorzugt, die sofort halfen und keine Depotwirkung hatten. So konnte ich besser erfühlen was mir hilft und was nicht. Und was bei mir Übelkeit verursacht ... ist ja auch ganz wichtig, dass einem nicht kotzübel wird und man nur noch "Magen" hat ... GIbt ja Gott sei Dank eine ganze Palette von verschiedenen Schmerzmedikamenten samt passendem Magenschutz.

    Als ich mal einen Morgen nicht mehr aus dem Bett kam, mein Partner musste mir helfen und ich nicht mal mehr den Telefonhörer halten konnte vor Schmerz und Steifheit, hat mir mein Hausarzt eine Dosis von 200 mg per Tablette vorbei gebracht und mich für die nächsten Tage eingedeckt ... so was nennt sich Stoßtherapie und es wird relativ schnell wieder auf eine weitaus geringere Dosis zurückgegangen. Selbstverständlich bekam ich auch gleichzeitig eine Überweisung zum Facharzt, der die weitere Therapie bzw. Medikation bestimmte und bewachte.

    Abends konnte ich wieder die Treppen runter laufen und sogar Auto fahren (hatte einen dringenden Arzttermin und das war echt wichtig) ... es war wie ein Wunder.

    Ich kann Dir leider nicht viel raten, ohne mich in Gefahr zu begeben, Deinem Hund zu schaden. Ein versierter Doc sollte Dich beraten. Ich wollte Dir vor allem die Angst vor dem Cortison nehmen - natürlich ist es ein harter Eingriff in den Körper ab einer bestimmten Menge und Einnahmezeit ... aber manchmal ist es einfach nötig, um wieder Ordnung ins Chaos zu bringen mit anderen passenden Medikamenten und bis die wirken können, ist Cortison nunmal ein Segen, manchmal sogar lebenserhaltend, je nachdem welche Körperregion erkrankt ist.

    Ich drücke die Daumen.

    Hier in der Nachbarschaft weiß ich nur von einer Hündin, die ursächlich sein könnte.

    Da Rüden über mehrere Kilometer eine hochzeitswillige Hündin riechen können ... wäre diese Hündin eventuell der "stetige" Tropfen ...

    Wir haben leider auch so eine Hündin zwei Straßen weiter ... und die läuft zum Gassi auch immer an unserem Haus vorbei. Und in diese Hundedame war Charly schon ab Welpe, verliebt ... LIEBE auf den ersten Blick. Gott sei Dank ignoriert sie ihn - heiraten will sie ihn auf keinen Fall ... nur Not schnappt sie ihn weg - auch mal grob.

    Haben verschiedene Taktiken probiert - gemeinsam mit dieser Hündin täglich spazieren gehen, auch in der Läufigkeit, um zu üben - dass man(n) nicht alles haben kann und dann beim nächsten Mal, als sie wieder heiß wurde, sind wir einfach komplett andere Wege als sie gegangen.

    Beides war nicht so sehr von Erfolg gekrönt ... das einzige was etwas Linderung in den Liebestaumel gebracht hat: Kurze Strecken, immer gleiche, überwiegend Hausarrest. Also Langeweile pur und so wenig wie möglich direkten Reiz in die Nase ...

    Optimal war ein Weg, der offenbar von keinem Hund gegangen wird. Dort war Charly nach 10 Minuten wie ausgewechselt ... aufmerksam, in sich ruhend, verspielt, für seinen Dummy zu begeistern ...

    Dort haben wir auch die längsten Spaziergänge gemacht ... aber wehe, er roch Madame kurz vor unserer Haustür beim Heimkommen und Aussteigen aus dem Auto ...

    Ich schrieb ja bereits: wir haben dann gechipt für 6 Monate ... er hat ja auch wochenlang immer wieder ein paar Tage lang gar nichts mehr gefressen und war wirklich total erschöpft ... Wollten wir beenden. Bei dem zweiten Rüden werden wir diesen Schritt viel früher gehen ... dieses Reinsteigern und nicht mehr enden wollen war einfach nicht mehr zum Aushalten. Irgendwo ist ja immer eine Hündin bereit ... das zieht sich ja von Dez-Mai und dann gehts im Juli schon wieder los ... und junge Rüden sind einfach auf alles scharf in der Zeit. Jedenfalls manche ...

    Charly ist jetzt dreieinhalb und ein einziger Chip vor etwa 2 Jahren hat genügt, zu üben, gelassen zu werden und nicht mehr ganz so verrückt zu sein ... wir üben weiter, aber es ist händelbar.

    Ach das tut mir so leid ... ich kenne das Gefühl, wenn man so hilflos ist und nichts helfen will. Schade, dass das Cortison keine Abhilfe brachte - wäre ja zu einfach gewesen, immerhin weiß man das jetzt und brauch auf diesem Wege nicht mehr ansetzen.

    Ist ne schlimme Situation ... jeder rät was anderes. Vielleicht machst Du Dich schlau, wo in Deiner Reichweite es jemanden gibt, der vielleicht die zündende Idee hat ... ich drück die Daumen.

    Wenn man einen Hund (egal welcher Rasse) als reinen Familienhund halten will, dann braucht man im Welpenalter noch keine Kommandos wie "platz", "fuß", "steh", da reichen die Alltagsdinge wie "pfui", "bleib", "aus", "hier".

    Unsere "reinen Familienhunde" haben aber genau das auch schon frühestmöglich lernen sollen, beim zweiten haben wir viel früher auf die für uns im Alltag wichtigsten Kommandos angefangen ...

    Platz: leg Dich hin und bleib genau dort.
    Fuß: lauf auf meiner linken Seite und nicht sonstwo.
    Steh: ganz klar, nicht setzen, nicht Platz nehmen, sondern stehen, weil ich Dir den Bauch trocken reiben will, Dein Geschirr anlegen möchte usw ...

    Runden zwischen 15 Minuten (um die Häuser mit Leine mit kleinen Übungen Sitz, Stopp, etc.) - alle zwei Tage bis zu 45 Min. Leine wenig, überwiegend mit Freilauf und Verbleiben auf einer Wiese, Spielen mit anderen Hunden. Nach den Wochenenden mit viel Aktion und neuen Eindrücken gabs/gibt es Montags nur Garten und viel viel Ruhe.

    6.30 wird sie ca wach und wir gehen eine kleine Runde

    9 Uhr auf die Wiese vor dem Haus Pipi machen

    11.30 Uhr große Gassirunde

    14 Uhr Pipi auf der Wiese vor dem Haus

    16 Uhr große Gassirunde

    18 Uhr Pipi auf der Wiese

    danach immer mal wieder raus auf die Wiese,

    das letzte mal so zwischen 23 und 24 Uhr)

    Finde ich viel zu viel unterwegs mit einem 13 Wochen jungen Hund ... ich befürworte längere Schlafphasen ... die Hündin kommt ja bis auf nachts gar nicht in den Tiefschlaf ...

    Bei zwei Welpen bis zum Junghund so gemacht: eine Runde am Tag und fertig. Der Rest ist Garten, ganz gemütlich. Mal ne Stunde ruhiger Aufenthalt, mal ruckzuck nur zum Lösen. Später zwei Runden - morgens und abends. Fertig.

    Du schreibst beispielsweise 16 Uhr große Runde und um 18 Uhr schon wieder Pippi auf der Wiese ...

    Wann soll der Hund denn mal schlafen und zur Ruhe kommen? Wenn der den ganzen Tag rumwuselt und immer wieder nach draußen verbracht wird, ist es kein Wunder, dass der so oft Pippi muss ... und kein Wunder das er hochdreht. Der ist einfach überfordert, kann nicht runterkommen.

    Ich habe zwei Welpengehege, dort kam/kommt Hundchen nach Aktion und Geschäften rein, Kauartikelchen dazu ... und dann pennt der ab dem Alter wenigstens 2-3 Stunden tief und fest ... vormittags, über mittag und am Abend bevors zur letzten Lösung so gegen Mitternacht geht, dann wieder ab in die Koje ... und natürlich über Nacht. Unser Junghund, jetzt fast ein halbes Jahr hat auch diesen Rhythmus und ist total ausgeglichen. Genau wie der Alte ... der hat das auch so durch.

    Würde also die "Gassirunden" auf eine herunterfahren und versuchen, den Hund viel öfter und länger schlafen zu lassen.

    ich habe einen zwei jahre Alten Zwergspitz. 1,5 KG.

    ich bin auf der Suche nach einem guten Fertigen Barf Menü welches ich im Laden oder über das Internet kaufen kann.

    Momemtan kriegt die kleine Wolfsblut. Gibt es etwas besseres als Wolfsblut? Die dinger müssen aber klein sein...

    Ich dachte eben, dass ich zwei Barf einheiten in der Woche gebe.

    1,5 Kilo? Die meisten Fertigbarfs die ich kenne, sind in Einheiten ab 500 g verpackt, hab aber auch schon welche gesehen, da sinds kleine Einheiten - so 200 g. Sind aber verhältnismäßig sauteuer.

    Man rechnet etwa 2-3 % des Körpergewichtes an Tagesbedarf ... das wären bei einem 1,5 Kilo-Hundchen weniger als 50 Gramm.

    Ganz ehrlich? Wenn Du nur zweimal die Woche barfen möchtest, würde ich kein Fertigbarf holen, sondern normales Fleisch aus dem Laden - ein Stück Pute/Rind/Hähnchenfleisch ... bissle Gemüse/Obst/Kartoffeln/Ei/Reis/Hüttenkäse Fett/Öl dazu dazu und fertig. Kannst Dir die Mengen dann portioniert einfrieren. Oder eben zwischen dem Wolfsblut täglich ein zwei Würfel/Streifen Fleisch als Leckerli.

    Hallo
    Das aktuelle Wetter hat mich zu diesem Thread getrieben. Den Tipp mit dem Melkfett von DM (Ringelblume) fand ich erst richtig toll und wollte schon direkt loslaufen um es zu besorgen . Aber als ich mir gerade die Inhaltsstoffe durchgelesen habe, wurde ich doch etwas skeptisch. Petrolatum wird doch aus Erdöl gewonnen (oder so). Auch wenn man das Zeug nach dem Gassi abwäscht und die Ballen mit Kokosöl eincremt: Es zieht doch trotzdem in die Haut ein und dringt somit in den Körper ein,oder nicht? Nutzt jemand evtl ein rein pflanzliches Melkfett?
    LG von Lucy und mir

    Deshalb schrieb ich auch:

    Vaseline und ähnliche Produkte sollten aber nicht auf der Haut verbleiben, da sie die Poren verschließen. Also als temporärer Schutz während dem Gassi, aber nicht als anschließende Pflege verwenden.


    Melkfett gehört auch zu diesen Produkten ... obwohl das DM-Ringelblumen-Melkfett auch für Massagen usw. in der Beschreibung empfohlen wird und als dermatologisch unbedenklich deklariert ist, wasche ich die Pfoten nach dem Gassi ab. Und danach kommt je nach Bedarf das Kokosöl/fett drauf - das zieht komplett ein und ist rein pflanzlich.