Beiträge von charly2802

    Ich würde immer versuchen, dass im Mehrhundehaushalt die Hunde alters- und temperamentmäßig nicht allzu weit auseinander liegen. Hab schon öfter mitbekommen, wie zeitraubend es sein kann, einen Senior neben jungen/mittelalten Hunden zu halten - eben, wenn man gerne draußen länger unterwegs ist. Einige Halter müssen zweimal, also getrennt, gehen ... damit alle Hunde zufrieden sind.

    Ansonsten sollte man sich über die Kosten klar sein, die ein Senior durch TA-Besuche und Behandlungen verursachen kann ... hunderte von Euro im Monat für Medis und Behandlungen können es sein, dass muss man sich leisten können/wollen.

    Ich persönlich würde sicher auch alte Hunde aufnehmen, aber da muss eben einiges stimmen - das fängt im Haus an, wo die Alten keine Treppen laufen müssen und locker und bequem nach ihrem Bedarf in den entsprechenden Garten können und hört beim Geldbeutel auf - der sollte nicht zu knapp gefüllt sein. Und die Zeit natürlich muss man haben/einrichten können ... alte Tiere können manchmal auch gar nicht mehr alleine gelassen werden, wie oben von Corinna beschrieben.

    Eine gewisse Handlichkeit ist sicher auch nicht verkehrt, dass man den Hund auch tragen/hochheben kann, wenns nötig ist.

    Also der Große wäre vor allem irritiert ... er verrichtet seine Geschäfte nur zur Not im Garten ... auch kurze Gassigänge lassen ihn sehr unzufrieden wirken. Ne Stunde draußen braucht er mindestens einmal täglich, lieber 1,5 Stunden, vor allem vormittags, so wie er es gewohnt ist, am besten mit Bad im Fluss. Noch ne halbe Stunde abends dazu und er ist sichtbar zufrieden.

    Ich denke, er würde sehr depressiv werden, könnte er nur kurz raus oder nur in den Garten.

    Dem Kleinen wäre es vermutlich egal ... er macht noch hauptsächlich in den Garten und man kann ihn gut dort beschäftigen, genau so wie im Haus.

    PS: Bisher musste Charly allerdings erst einmal in seinem Leben auf sein Morgengassi verzichten, von daher ... kann ich es nciht sagen.

    Oje ...

    Also ich würde auf jeden Fall mit der Hündin um Mitternacht noch mal raus.

    Also zweites würde ich in Erwägung ziehen, dass der Rüde sie nachts irgendwie aufregt und wach hält, wache Hunde müssen viel öfter. Also trennen (Dog Barriere). Oder nur sie alleine mit ins Schlafzimmer nehmen.

    Wenn das keinen Erfolg bringt würde ich ihren nächtlichen Raum einschränken (Dog Barriere), so dass sie sich melden muss, wenn sie muss.

    Und ich würde wieder zur zweimaligen Fütterung zurückkehren.
    Denn auch ein Hund der abends futtert, macht nachts nicht zwangsläufig in die Wohnung.

    Dann würde ich mal mit dem TA sprechen. So weit ich weiß leiden viele Hündinnen irgendwann unter Inkontenz, wenn sie kastriert sind. Das könnte ihr so unangenehm sein, dass sie vor lauter Aufregung auch noch den Darm entleert. Durch die Kastration fehlen Hormone, die den Harndrang steuern - so hab ich das mal grob verstanden. Das lässt sich durch ein Medikament ausgleichen.

    ??? Das halte ich, gelinde gesagt, für Unsinn. Auch, oder gerade ein Senior braucht eine ausgewogene Ernährung für ein stabiles Immunsystem.

    Ja, deshalb sucht man sich Rezepte raus und gut ist. Und das ist kein Zauberwerk - Verhältnis Fleisch, Gemüse und evtl. Kohlenhydrate wie Kartoffeln oder Reis müssen eh individuell angepasst werden - sieht man am Output. Bissle Beiwerk wie Ei, Hüttenkäse, Naturjoghurt, mal ein Stück Fisch, Innereien, wie Hühnerherzen, zur Abwechslung und gut ist.

    Da der Hund TroFu gewohnt ist, dürfte diese Nahrung paradiesisch und bekömmlich sein ... und ihm sicher nicht schaden in seinen letzten Lebensmonaten oder von mir aus noch ein zwei Jahre ... kenne keinen Retriever der älter als 15 Jahre wurde ... eher weniger.

    Aber, es gibt ja auch Fertignahrung für Senioren ... für die ganz Misstrauischen.

    Zum Thema selber kochen: kann man überhaupt gewährleisten, dass der Hund somit alle wichtigen Nährstoffe bekommt? die ja angeblich im Fertigfutter enthalten sind?

    Ein adulter Hund kommt mit vielem gut klar, so lange es bestimmte Nährstoffe enthält. Gibt genügend Rezepte im Inet für Schonkost. Der wächst ja nicht mehr ... und Du hast einen Senior ... der muss in erster Linie gut verdauen, satt werden, einen vernünftigen regelmäßigen Output haben und es muss ihm natürlich schmecken.

    Ein 14 Jahre alter Hund ist schon langsam aber sicher am Lebensabend angekommen ... da muss man nicht noch pingelig werden und sich groß mit Nährstoffen beschäftigen ...

    Wasser rationieren - davon wurde mir eigentlich von allen Seiten abgeraten, auch mir selber wiederstrebt es.

    Leider bist Du auf meinen Beitrag nicht weiter eingegangen ...

    Es geht nicht um rationieren, sondern um Ersetzen mit was sinnvollerem. Was wiederum vermeidet, dass Hund ständig pinkeln muss.
    Sie trinkt schließlich aus Stress und nicht weil sie Durst hat bzw. dieses Wasser benötigt.

    Das insgesamt noch ein wenig Zeit ins Land gehen muss, und wie schon geraten, ein strukturierter für den Hund vorhersehbarer täglicher Ablauf bestimmt hilfreich ist, ihr Sicherheit zu geben und Stress zu nehmen, sollte parallel laufen.