Beiträge von charly2802

    - langjährige, also erfahrene und erfolgreiche VDH-Zucht beider Elterntiere
    - ab L-Wurf aufwärts
    - bevorzugt Züchter, die nicht beide Elterntiere halten
    - gute bis optimale Haltungsbedingungen aller in der Zuchtstätte lebenden Hunde
    - Symphatie des Züchters


    Wir haben das Internet hoch und runter gewälzt, Stammbäume und Lebensverläufe von Eltern und bisherigem Nachwuchs studiert, bis wir genug Informationen über die Züchter im Umkreis von 200 km unserer Wunschrasse hatten - es waren nur zwei, die für uns in Frage kamen - und dann ein halbes Jahr auf unseren Welpen gewartet.


    Hat sich gelohnt.

    Ist es jetzt nicht auch so, dass der Hund nun ein kleines Feindbild hat, weil die "Zusammenführung" so schief gelaufen ist?


    Charly reagiert jedenfalls scheinbar für alle Zukunft auf einen Artgenossen aggressiv, wenn da mal ein "Vorfall" war - und nimmt sogar explizit die Verfolgung auf, um ihn anzugreifen. Deshalb bin ich von bestimmten Situations-Konstellationen gar nicht begeistert und versuch sie zu vermeiden.


    Ein Kind könnte einen ähnlichen Mechanismus im Kopf auslösen ... von daher nochmal: keine Experimente mit diesem Hund und meinem Kind. Never!

    Heilerde gibts in der Drogerie und in oft jedem größeren Laden mit kleiner Drogerieabteilung (guck auch mal in der Babynahrungsecke) ... wir haben die von Bullrichs - gibt aber auch andere Marken wie Luvos. Verwende die feine trockene, nicht die aus der Tube.


    Den Kot würde ich dennoch mal untersuchen lassen (Sammelprobe von 3 Tagen) - Hunde in dem Alter sind sehr giardienanfällig.


    Ein Hund benötigt pro Kilo Körpergewicht 50-150 ml Wasser - je nach Belastung und diese Hitze (heute gehts ja bei uns gerade noch - aber es wird schon wieder ätzend) stellt schon eine besondere Belastung dar. Viel ist natürlich auch schon in Nassfutter/Barfkost, aber längst nicht genug. Also tricksen ... ;-)

    Diese Hitze ist für viele Hunde purer STRESS ... eventuell sogar Todesangst, je nachdem ... Charly musste die Tage am späten Abend brechen, weil es so heiß im Haus war - er wusste nicht wohin mit sich (wir ja auch nicht). Balkon nutzte nix - stehende Hitze. Die letzten Tage waren es über 30 Grad in der Bude. Wir sind im Moment nur früh, spästens 8 Uhr max eine Stunde unterwegs und immer am nahegelegenen Fluss/am See ohne große Party ... das wars bis zum nächsten Morgen. Dafür haben wir einen Garten, dort verbringen wir vor allem in den Abendstunden richtig viel Zeit - so von 18-21 Uhr. Der Hund kann sich die Pfoten abkühlen, wenn er mag, in seinem Pool, ansonsten liegt er wie tot im Schatten, ein einem gebuddelten Erdloch. Nachts steht alles auf - die Balkone, die Fenster - er hat überall Zugang. Taufrisch wirkt Charly nur morgens. Ab 11 Uhr gehts bergab ...


    Übrigens mag er im häuslichen Umfeld absolut NICHT nass gemacht werden, er flüchtet vor nassen Handtüchern. Auch eine ABduschung im Garten mag er nicht. Die Erklärung ist einfach: Hitzestau im Fell - also bitte immer den Hund selbst entscheiden lassen und ihn nicht einnässen oder gar mit nassen Handtüchern belegen ...


    Wenigtrinker kann man mit einem Schuss Milch im Trinkwasser überzeugen wenigstens mal einen halben Liter am Stück zu saufen. Zum gewohnten Futter ordentlich Wasser geben.


    Gegen Stressdurchfall kann man Heilerde einsetzen (max einen halben TL täglich) mit etwas Nassfutter und Wasser eine halbe Stunde vor der ersten Mahlzeit. Ansonsten kann die Morosche Möhrensuppe zu dem gewohnten Futter gegeben sicher nicht schaden.


    Ich würde trotzdem eine Kotprobe beim TA abgeben ... man weiß ja nicht, ob da nicht mehr ist, als nur Stress.

    Also ehrlich, zwei schon relativ alte Leute schaffen sich einen relativ jungen Hund an ... und dann noch einen offensichtlichen Problemhund ... weil sie sich auf ihrem Grundstück "unsicher" fühlen. Dafür gibts Alarmanlagen und Security-Services, die regelmäßig nach dem rechten schauen können. Oder extra und korrekt ausgebildete Wachhunde.
    Wenn Geld da ist, dürfte das doch die bessere Lösung gewesen sein?


    Nun ja - jetzt ist es wie es ist. Aber ganz klar käme mein Kind dort nun nicht mehr hin. Selbst wenn der Hund nun einen Maulkorb bekommt und/oder angebunden ist. Das ist ja Horror für den kleinen Menschen und auch mit Maulkorb kann ein größerer Hund ein Kleinkind immer noch böse verletzen.


    Mein Kind wurde dreimal angegriffen und würde zukünftig Ängste beim Besuch der Oma ausstehen müssen? Nee danke!


    Wenn die Oma ihren Enkel sehen möchte, müsste sie sich zukünftig zu mir bewegen. Dort könnte sie ihn auch während meiner Abwesenheit "sitten". Fertig.

    Hab irgendwie den Faden verloren.


    Diese "Spülungen" sind doch nur notwendig, wenn der "Ausfluss" (nenn ich jetzt mal so) krankhaft ist.


    Oder?


    Ich las mal was: ist er gelb, dann zum Doc, ist er milchig bis klar: normale "Sekretabsonderung" - also Sperma, Lusttropfen oder was weiß ich.


    Also ehrlich: bevor ich meinem gesunden "intakten" Hund täglich an seinem besten Stück rumstülpen und spülen muss ... also neee ...


    Also, MUSS man das, wenn er intakt aber gesund ist?

    Unser Charly hat ja nun einiges hinter sich in den letzten 6 Wochen - erst Malassezien-Dermatitis in beiden Ohren und dann ein Hotspot an der Backe.
    Beides ist nun erstmal ausgestanden. Mit entsprechendem Shampoo (Malaseb) und Salbe für die Ohren und Antibiotika und Wundspülung für den Hotspot.


    Jedoch haben mir drei Tierärzte in der behandelnden Tierklinik gesagt, dass diese Probleme - gerade bei Hunden die wie unserer oft schwimmen - vorprogrammiert sind und das sicher immer wieder vorkommen wird. Viele Labbis hätten das jedes Frühjahr, sobald es wärmer wird ...


    Die Ohren sollte ich immer zwei/dreimal die Woche sorgfältig reinigen - dazu gab man mir einen sauren Ohrreiniger HEXOCLEAN mit - mit rund 12 Euro für 150 ml ja auch noch fair und tragbar im Preis und ich soll den Hund auch regelmäßig mit einem handelsüblichen Anti-Pilz-Shampoo baden - muss nicht das verschreibungspflichtige Malaseb sein. Bei Verdacht auf einen Hotspot schlug man als Erste-Hilfe eine Creme vor (Minitübchen) die "wundtrocknend" wirkt - mir waren allerdings die rund 30 Euro dafür einfach zu teuer, hab ich nicht mitgenommen.


    So ... und nun zu meinen Fragen an Euch - was gibt Eurer Erfahrungsschatz so her, wie kann ich vorbeugen bzw. behandeln?
    Und zwar mit natürlichen, nicht so belastenden und möglichst auch noch preiswerten Mitteln?


    Ich las zum Beispiel, dass eine Spülung nach dem Baden (mit z.B. Teebaumöl-Shampoo) mit verdünntem Apfelessig sehr gut zur Vorbeugung gegen Hefepilze wäre. Die Spülung würde nicht ausgewaschen werden, sondern drauf bleiben. Eine Art natürliche Desinfektion.


    Sorge machen mir aber vor allem diese fiesen Hotspots. Gerade an der Backe blieb er jetzt bei Charly einige Zeit unentdeckt und als ich merkte da war was krustelig, konnte ich gar nix erkennen wegen dem dichten Fell. Wir dachen erst es wäre Harz oder so was ... auswaschen mit Wasser oder Öl brachte nix. Er war auch nicht schmerzempfindlich dort oder hat daran auffalend gekratzt. Als die Wange in der Klinik abrasiert wurde, sah man erst, dass alles blutig und vereitert war ... Oh Schreck.


    An Tipps findet man im Inet so einiges, von Silberspray über Ringelblumentinktur, Babypuder ... wenn der Hotspot da ist.
    Die Tierärzte meinten allerdings, ohne Antibiotika ist das Risiko am Kopf zu hoch, dass es sich ausweitet ...


    Aber so oft Antibiotika? Wenn das wirlich jährlich oder gar mehrmals im Jahr vorkommen kann? Geht für mich gar nicht ...


    Also, was tun, wie vorbeugen, wie behandeln, wenns doch "hotspottet"? Hat jemand praktische Erfahrung und hat Tipps für mich?
    Ich wäre sehr dankbar.

    Moment mal Themis - Du vermeidest oder kündigst an, soweit verstehe ich Deine Beiträge auf den ersten beiden Seiten.


    Ist ja wunderbar - aber sorry, ich hab noch was anderes zu tun, als ständig neben meinem Hund auf dem Balkon zu stehen und die Gasse im Auge zu behalten - wenn ich jetzt mal mein Beispiel "Balkon" nehme.


    Bei uns steht die Balkontür fast immer auf - Hund samt Katzen genießen die Freiheit dort zu sein, wann immer es ihnen in den Sinn kommt. Ich wüsste echt nicht, wie und warum ich realistisch gesehen, zum Wachhund meines Hundes werden sollte, der zwei-, dreimal am Tag einen Hund verbellt, der vorbei geht.


    Wenn er doof macht, wird er korrigiert - erst verbal und wenn das nix nützt, muss er rein auf seinen Platz. Er wird schon irgendwann vollkommen kapiert haben, dass er den Balkon nicht abzureißen hat, bloß weil da ein Hund läuft ... zumindest sehe ich positive Tendenzen in diese Richtung.

    Nun ja ... was soll man dazu sagen?


    Überreaktionen - und das ist für mich lapidar ausgedrückt - "irres" Verhalten. Ich könnte natürlich einen differenzierten Aufsatz schreiben ... aber wozu, man könnte meinen, der "geneigte" Hundehalter versteht was ich meine.


    Und wenn mein Hund auf dem Balkon (oder im Garten oder sonstwo) rumtobt, wenn er einen anderen Hund auf "seiner" Straße (am Zaun) erblickt und sich nicht durch beispielsweise "ist gut, hör jetzt auf" gibt - dann unterbreche ich sein Handeln. In dem ich ihn reinhole. Ich wüsste jetzt nicht, was daran verkehrt sein soll.


    Klar, könnte ichs ihm "genauer" erklären, wie er wann was zu melden hat, aber er ist ein Hund und kein Mensch und unserer Sprache nicht mächtig ... ;-) aber er versteht meine Stimmung und die heißt dann: will ich nicht was Du da tust, also kommst Du rein. Benimmst Du Dich gut, dann wirst Du belohnt.


    So hat jedenfalls Charly in vielen Bereichen gelernt, was er zu lassen hat. Übung macht den Meister ... heißt es doch so schön. Und, dass ein Hund Zeit braucht zu lernen - insbesondere in der Pubertät - und man nicht aufgeben darf, und ihn immer wieder und konsequent korrigieren muss, steht überall geschrieben.


    Also versteh ich grad die "Kritik" nicht ...


    Meine Kritik wäre: ich schaffe mir keinen typischen wachsamen Haus- und Hofhund an, wenn ich nix zu bewachen hab. ;-)