irgendwie dreht sich hier alles im Kreis.
ich für meinen Teil habe noch nie schlechte Erfahrungen mit Jägern gemacht (so wie es in den Wald hinein ruf so schallt es heraus
)
wir leben hier in einem sehr Waldreichen Gebiet, ich gehe fast täglich mit den Hunden in den Wald, höre ich es irgendwo "knallen" geh ich in die Felder um nicht zu "stören" oder gar in die Schussrichtung zu kommen...
meine kleine Omi geht allein spazieren und ja sie geht auch allein in den Wald.
sie hetzt nicht und ist hier unter den "Dörflern" bekannt, wenn sie mal wieder länger unterwegs ist, als es mir lieb ist, und ich sie "suchen" gehe (wenn wir zB. los müssen und sie noch nicht wieder zuhause ist) geben mir die Jäger bescheid wo sie ist, und dass nicht unfreundlich sondern nett und höflich.
sie jagt nicht und bleibt meistens auf den wegen - gar kein Problem.
auch als ich mit Tyson mein ganz eigenes "Anti-Jagd-Training" gemacht habe und ganz bewusst Rehe gesucht habe ( zwecks Rückruf), waren die Jäger stets freundlich und hilfsbereit !
mein TA ist Jäger und päppelt regelmäßig mit seiner Familie, verwaiste Wildtiere auf.
nicht zu vergessen ist auch, dass die Jäger nicht nur schießen sondern den Wildbestand "gesund" halten (und das nicht nur durch schießen)
genau wie Corinna ist mir ein bisher glücklich lebendes Reh welches einen schnellen Tod hatte lieber auf meinem Teller als eine elendig lebende und grausam getötete Sau.
und erst letztens auf der Tanke, sah ich während mein Mann den wagen tankte einen Geländewagen (Zapfsäule neben uns) aus diesem stieg ein Jäger (als solcher sicher zu erkennen) während sein Auto an der Zapfanlage "hing" ging er zum Kofferraum um seinem Deutsch Drathaar einen dicken schmatzer auf die Stirn zu drücken - fand ich irgendwie süß !
mein TA hält sich 2 Jagdhunde - diese gehen beide mit ins Haus, gehen mit seiner Frau mit zum Reiten und mit den Kindern spazieren...
abschließend möchte ich sagen : ist es nicht überall gleich ?
es gibt solche und solche - und man sieht immer das was man sehen möchte....