Beiträge von KasuarFriday

    @ an alle, die in Flughäfen sind: wo seid ihr da? Und wie teuer ist das?

    Wir sind in Berlin im BER im Steigenberger. Das liegt direkt neben dem Intercity Hotel und beides direkt vor dem Terminal 1 auf dem Flughafengelände.

    Beide Hotels kosten pro Nacht um die 100 Euro rum, ich hatte das schon im September gebucht, aber am Morgen des 28. noch kurzfristig die Anreise nach vorne verschoben, was kein Problem und auch nicht teurer war, als wenn ich es langfristig vorher gebucht hätte.

    Um den Flughafen herum gibt es viele günstigre Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, ich wollte mit Elvis aber keine Experimente machen, darum wurde es Terminal 1, das eben direkt auf dem Flughafengelände ist.

    Die beiden Hotels hier, das Steigenberger und Intercity, sind rundum ziemlich vergleichbar, ähnliche Ausstattung, in beiden sind die Zimmer schallisoliert.

    Ich finde, der Preis treibt einem schon die Tränen in die Augen, gerade wenn es mehrere Tage sind. Aber für uns ist es machbar (ich fahre dafür z. B. nie in den Urlaub) und wie gesagt, ich weiß einfach auch nicht, wie lange ich Elvis noch habe.

    Man könnte meinen, diese schießwütigen Deppen wissen nicht, was sie mit ihrer Knallerei alles anrichten

    Ich glaube ganz ehrlich, die meisten wissen das wirklich nicht. Bevor ich Elvis hatte wusste ich das auch nicht. Ich selbst mochte Böller seit Jahren nicht mehr, aber wie schlimm das für Hunde sein kann ist mir vorher wirklich nicht klar gewesen.

    Darum wünsche ich den sinnlos Herumböllernden inzwischen auch einfach nur noch, dass sie verstehen, was sie da gerade tun.

    So, Experiment Altes Land ist offiziell gescheitert.

    Theoretisch ist in der Samtgemeinde, in der wir sind, das Abbrennen von Feuerwerk verboten. Praktisch wird das scheinbar null durchgesetzt. Zumindest ertönen seit Einbruch der Dunkelheit in bester Regelmäßigkeit Böller (übrigens nicht hier aus dem Feriendorf, sondern aus dem Wohngebiet). Für morgen Abend haben wir immerhin Sileo, aber heute hilft uns das nicht viel :verzweifelt:

    Das tut mir total leid zu lesen. Aber gerade deshalb (unter anderem) finde ich den Austausch hier so wichtig, um zu erfahren, wo bestehende Regelungen ignoriert bzw. nicht durchgesetzt werden.

    Hier auf dem Flughafen ist es immer noch ruhig, total ruhig. Gestern beim Abendgassi hat der Wind ein paar leise Böllergeräusche von Norden hergetragen, dort ist vermutlich eine Siedlung oder so. Das wars.

    Und hier vor dem Teminal war gestern Abend schon große Polizeipräsenz, laut Rezeption auch wegen Silvester.

    Heute trudeln dann wohl viele weitere Hunde samt Haltern ein, das wird sicher auch nicht ganz einfach, aber ich bin auch neugierig, wie es wird. Längere Gassis sind für vorher geplant, sonst ist bei uns an Silvester die Abendrunde ja auch meistens ausgefallen.

    Und so traurig es ist, dass man es muss, ich wünsche allen Einsatzkräften alles Gute für heute, die Nacht und den Morgen.

    Vor unserem Umzug war ich mit Elvis in der nächstgelegenen, nur wenige Gehminuten entfernten Praxis, weil die für uns in jedem Fall erreichbar und ok war.

    Nach unserem Umzug wohnen wir jetzt zwischen zwei Praxen, die ziemlich genau gleich weit von uns entfernt sind. Geht es Elvis schlecht, müssen wir für die Wege ein Taxi nehmen.

    Dafür sind beide Praxen bekannt für ihre guten TÄ, so das ich mit Elvis in beiden war.

    Praxis 1 hat eine tolle Ausstattung inkl. Röntgen, Ultraschall usw., aber eine offenen Sprechstunde. Man setzt sich rein und wartet. Oft sehr lange.

    Praxis 2 ist eine reine "hausärztiche" Praxis, für Röntgen und größere OPs arbeitet die Praxis mit anderen spezialisierten TÄ zusammen. Es ist eine reine Terminpraxis, in der man meistens sehr fix und wie vereinbart drankommt.

    Beide TÄ machen einen kompetenten und erfahrenen Eindruck, beide sind richtig, richtig nett und haben einen tollen Umgang mit Elvis.

    Wir sind bei Praxis 2 geblieben, weil ich so die TA-Termine besser in meinem Alltag einplanen kann, was wichtig ist, weil Elvis alle 3 Wochen Librela bekommt. Außerdem war mir der TA menschlich sympathischer, auch wenn das etwas blöd klingt und in diesem Fall einfach reine Typsache (in Bezug auf mich) ist.

    Für uns war die Entscheidung zumindest bisher ein Glücksfall. Die Termine sind richtig gut geplant und es ist der erste TA, bei dem ich im Behandlungszimmer das Gefühl habe, hier ist Zeit für uns. Dadurch kommen auch scheinbare Nebensächlichkeiten zur Sprache, der TA bekommt ein kompletteres Bild von Elvis und mir fallen noch im Behandlungszimmer die Fragen und Punkte ein, die ich bei anderen TÄ in der Eile oft vergessen habe. Wichtig: In einer Eile, die ich dann oft auch selbst erzuegt habe, weil ich ja wusste, wie voll das Wartezimmer ist.

    Auch Elvis tut das gut. Er ist im Behandlungszimmer immer sehr aufgeregt – weil Leckerlies winken! Bei diesem TA kommt er nach der Behandlung noch im Zimmer zur Ruhe und legt sich dann oft einfach hin, während wir in Ruhe durchsprechen, wie der aktuelle Stand ist, was anliegt oder wie die Medikamente verabreicht werden müssen, was ich sonst noch tun kann etc.

    Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben. Die Behandlungen haben bisher gut angeschlagen und auch unangenehmere Untersuchungen werden hier sehr ruhig, liebevoll, mit- aber auch zielführend vorgenommen. Das weiß ich sehr zu schätzen und ich hoffe, mein guter Eindruck bleibt erhalten.

    EDIT: Und das Wartezimmer von Praxis 2 ist ein Traum. So unterteilt, dass es möglichst viele Rückzugsräume und ruhige Ecken gibt, anstatt dass die gestressten Tiere sich Aug in Aug gegenübesitzen.

    Noch ein EDIT: Im Notfall bekommen wir bei Praxis 2 auch fix einen Termin. Als Elvis' seine Erkältung nicht loswurde und immer doller hustete, habe ich morgens angerufen und nach Schilderung der Lage für 2 Stunden später einen Termin bekommen. Was gut war, denn er hatte eine beginnende Lungenentzündung.

    Hm.

    Niemand zahlt gerne mehr, als er müsste. Ich fand es auch unproblematisch, dass im Eingangspost sinngemäß gefragt wurde - so kam es zumindest bei mir an - ob die Kosten für den neuen TA nun im Rahmen oder übertrieben seien. Die Antworten waren dann ja auch deutlich.

    Wir haben hier inzwischen einige TÄ durch. Kostenmäßig haben die sich nicht viel genommen, bis auf eine ältere TÄ in einer jahrzehntelang existierenden Praxis. Die hat aber auch Narkosen noch mit Spritze gemacht und hatte keinerlei Assistenz. Ihr Röntgengerät war sicherlich lang abbezahlt, die Miete gering (weil sehr alter Mietvertrag) und Lohnkosten hatte sie nur für sich.

    Alle TÄ, bei denen wir waren, haben es grob so gehalten, dass man informiert wurde, wenn etwas "etwas teurer" wird, ob Medikament oder Behandlung oder Blutuntersuchung o.ä.. "Etwas teurer" bewegt sich dabei in einem Rahmen von ab 25 bis 50 Euro. Vielleicht sind die TÄ hier aufgrund der Einkommensstruktur besonders sensibl dafür, ich dachte, das sei so üblich.

    Ganz versteh ichs nicht. Und auch nicht, warum es da 0 Gewöhnungseffekt gibt. Ich meine, sie fürchtet sich bei jedem Knaller fast zu Tode und es steigert sich zusehends, obwohl sie doch wissen müsste, dass es keinerlei Konsequenzen gibt.

    Ich weiß was du meinst - der Böller greift den Hund ja nicht physisch an oder frisst ihm das Futter weg.

    Aber für den Hund hat die Situation dennoch eine als sehr schlimm empfundene Konsequenz: den Schreck und dadurch ausgelöst die (nachvollziehbare) Angst. Und mein Eindruck ist, der Hund lernt, dass das passiert – und damit, dass Böllern schlimm ist –, nicht, dass nichts passiert.

    Vielleicht leichter zu verstehen, dass das mein Gedanke zu Elvis und seinem Problem mit dem Alleinbleiben war. Denn meine Mutter hat sich immer gewundert, dass er nicht lernt, dass ich ja immer wieder komme. Und ich habe realisisert, er hat stattdessen gelernt, dass Alleinsein schlimm ist.

    Ansonsten: Hier ist es komplett ruhig. Größtes Problem heute war, das ich gestern häufiger als sonst mit Elvis rausgegangen bin, damit im Hotel bestimmt kein Malheur passiert und er mich heute dann alle zwei Stunden gefragt hat, ob wir nicht mal wieder rausgehen wollen.

    Elvis hat Schlappohren, sind die innen vielleicht anders? Denn ich erinnere mich gerade an den Hund meines Bruders, der hat Stehohren (der Hund) und da wirkt das auf mich auch viel größer. Plus da muss man vermulich auch tiefer ins Ohr fassen, das würde ich auch nicht machen, schon weil man da nicht viel sieht. Daher kann ich deine Frage gut verstehen.

    Unter Elvis' Schlappohren sieht es (finde ich) ein bisschen aus, wie beim Menschenohr - recht leicht zugängliche Ohrmuschel und Anfang des Gehörgangs, alles gut sichtbar. Kommt man auch gut dran :) Ich stöpsele nur den Eingang dicht, so wie man das auch bei sich selbst macht. Hebe ich das Ohr an, sehe ich den Stöpsel dann auch sofort.

    Hilft das? Ich muss echt gestehen, ich habe gar nicht daran gedacht, dass gar nicht alle Hunde Schlappohren haben.

    Die stopfst du einfach in die Ohren? Sind die nicht zu klein? Hätte ja gedacht die verschwinden dann im Ohr

    Kommt bestimmt auf den Hund an, ob die passen. Ich habe immer diese Schaumstoffstöpsel genommen, die man zusammenknautscht und die sich dann an Ort und Stelle ausdehnen. Finde das immer lustig, wenn man selbst solche benutzt, wie sich dann die Gräusche wegdämpfen.

    Bei Elvis passen sie gut. Da sie sich ausdehnen, können sie (bei ihm?) nicht weiter ins Ohr rein, sie fallen eher mal raus, wenn er oft den Kopf schüttelt oder ich sie zu hastig eingesetzt habe.

    Nachtrag: Elvis ist 53 cm groß und um die 22 Kilo schwer.

    Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, ich habe von BorderPfoten mal den Tipp für ein Mützchen bekommen, das man über die Ohren ziehen kann und hilft, den Schall zu dämpfen, ihrer Moja hilft es gut:

    Für Elvis haben Ohrstöpsel gut funktioniert. Erst hatte ich ihm welche für Kinder gekauft, aber die normalen passen ihm fast besser. Reichen bei uns offensichtlich alleine nicht aus, aber über das nicht böllerfreie Lockdown-Silvester sind wir damit in unserer – ahem – knalligen Wohngegend gekommen.

    Ich hab aktuell beim Gassi immer welche dabei, damit ich im Akutfall schnell was machen kann, als bloß Abstand schaffen, beten und fluchen.

    Wir haben diese Nacht schon im Flughafenhotel übernachtet - ich musste kurzfristig umbuchen, weil ich nicht wusste, dass der Böllerverkauf schon am 28. starten würde. Hat aber geklappt und wir bleiben wie geplant bis nach Silvester.

    Zuhause ist keine Option, die Wohnung ist sehr hellhörig nach draußen hin und es ist eine höchst böllerbegeisterte Wohngegend. Elvis ist zwar inzwischen schwerhörig, aber wenn dann mal was so laut ist, dass er es hört, erschrickt er sich umso mehr - er lebt ja sonst in ziemlicher Stille. Hin und wieder einzelne Böller sind kein großes Problem, mehrere Böller hintereinander oder innerhalb kurzer Zeit schon. Wir hatten am 27. beim Abendgassi so eine Situation, viele laute Böller, zum Glück waren wir ohnehin nur noch 300 Meter von daheim entfernt.

    Vor Böllern hatte Elvis immer Angst (obwohl er schussfest ist), das hat sich nicht geändert. Raketen und Zischer sind nicht ganz so schlimm, aber vielleicht auch, weil man sie zumindest bei uns seltener hört.

    Sonst waren wir über den Jahreswechsel bei meinen Eltern, dort ist es bis Silvester nicht so krass und damit für uns gut machbar, ab 14/15 Uhr am 31. verweigerte Elvis das Rausgehen und hat lieber eingehalten. No problem. Aber bei uns Zuhause geht es eben Tage vorher los und wir können da nicht ausweichen, haben keinen ruhigen Innenhof oder so.

    Außerdem ist er inzwischen ein ziemlich kaputter Hundesenior, der mit diversen körperlichen Baustellen zu kämpfen hat plus gerade erst eine Kiefer- und danach Lungenentzündung überstanden hat. Es ist unübersehbar, dass seine Toleranz für weitere Belastungen sehr gering ist und ich weiß nicht, wie lange ich ihn überhaupt noch habe. Darum habe ich zugesehen, das Silvesterproblem möglichst aus der Welt zu schaffen für ihn.

    Anfang des Jahres wird sicherlich auch noch etwas geböllert bei uns, aber ich denke, das schaffen wir mit Zylkene, Ohrstöpseln, abends möglichst kurzen Gängen und Musik Zuhause.

    Toi toi toi und auch toi toi toi für alle, die hier lesen. Echt nicht so easy.

    Heizdecken und Wärmflaschen, Körnerkissen usw. mag sie nicht und geht nicht mehr ins Körbchen. Das steht im Stall auf isolierter Europalette und beinhaltet kuschelige Decken.

    Falls es im Stall Strom gibt, könntest du noch mal eine Infrarotlampe testen (also falls du das nicht schon hast, hast ja praktisch alles schon durch). Natürlich so, dass sie im Schein liegen kann, aber nicht muss.