Beiträge von KasuarFriday

    Ich brauche glaube ich einmal den Rat von Leuten, die nicht aktiv an der Situation beteiligt sind.

    Ein Burnout ist so eine harte Nummer - gute Besserung deinem Mann und gute Co-Besserung dir.

    Eine Möglichkeit, dir mir noch einfällt, wurde hier auch schon genannt: Entscheidet euch, erst einmal nichts zu entscheiden.

    Macht erstmal ein vertretbares Minimalprogramm mit eurem Hund und findet euch in eurer neuen Situation zurecht.

    Es hat sich gerade alles für euch geändert, vieles ist ungewiss und wie es weitergeht wird sich in weiteren Teilen erst zeigen. Wer kann auf so einer Basis schon Entscheidungen treffen? (Und das müsst ihr vermutlich in vielen anderen Bereichen dennoch, von daher vertagt alle Entscheidungen, die ihr gerade nicht jetztgleichsofort treffen müsst).

    Ich würde euch daher raten, so viel Druck wie möglich aus dem Jetzt zu nehmen. Mogelt euch mit dem Hund eine Woche lang durch und schaut dann, wo ihr steht. Vielleicht ist dann ganz klar, das geht einfach nicht. Gut, dann ist das klar. Oder ihr merkt, das geht zumindest bis jetzt besser als gedacht. Super, dann mogelt ihr euch weiter und schaut dann weiter.

    Druck rausnehmen. Das ist mein Rat, der immer so viel leichter gegeben, als selbst umgesetzt ist. Alles, alles Gute euch dreien (?).

    oooooh jaaaa, das wirst du. xD

    Du machst dir keine Vorstellung. Ich habe einen Haufen separate Stulpen, weil ich kalte Handgelenke so hasse.

    Jetzt in der Handschuhzeit ist das noch kein Thema. Noch.

    So warm. So kuschelig. Und Saubequem. :herzen1:

    Und einfach auch cool & lässig. Mit normalen Kapuzenjacken ist es immer blöd, sobald ich mal eine Hose ohne Taschen anhabe, muss der Schlüssel in den Rucksacke und das Gekrame später nervt.

    Darum hatte ich vor Ewigkeiten schon mal die Goodboy Kapuzenjacke bestellt, aber die war bei mir aber zu lang mit zu festem Gummi, leider.

    Ich kann gar nicht glauben, dass das Problem jetzt gelöst ist.

    Und wer weiß vielleicht entdecke ich ja wirklich noch die Rückentaschen für mich. Ich denke halt, es sieht blöd aus, wenn da viel drin ist. Wir sind ja eigentlich immer auf Stadtgassi und ich gestehe, da hemmt mich meine Eitelkeit dann doch. :upside_down_face:

    Entweder zu weit obenrum, zu eng untenrum... oder es rutscht hoch

    Richtig konkret kann ich dazu nichts sagen. Aber ich empfand die Größen als angenehm großzügig - sozusagen eine freundliche Größe M, keine knickerige.

    Ein Vergleich, den ich habe: Goodboy ist bei mir bei eigentlich passender Größe leicht ein bisschen knapp in den Hüften (geht dann aber noch) und die Ärmel dort sind mir etwas zu kurz (geht aber auch).

    Wäre ja praktisch, wenn du es vor Ort mal anprobieren könntest, aber meine Schnellsuche hat jetzt eher Online-Shops ergeben. Wie es wirklich bei einem sitzt weiß man ja doch immer erst, wenn man es anprobiert.

    Oh die Liste wird lang....

    |)

    Allerdings alles Arrak.

    Die Swiffer Erinnerst du dich an diesen Post? Er hatte Auswirkungen. Heute kam mein Paket von Arrak an und ich bin so happy, für mich war der Tipp Gold wert. Ich habe die Softshelljacke mit den 7 Millionen Taschen und eine der Kapuzenjacken mit RV-Brusttasche bestellt.

    Es ist saukalt heute, also habe ich mich extra warm umgezogen, damit ich die Softshelljacke gleich mal ausführen konnte. Ein Traum. Ärmel, die lang genug sind. Klettverschlüsse an den Ärmelenden, die weich sind, aber greifen. Sobald man keine Handschuhe mehr braucht, werde ich die integrierten Stulpen lieben. Den integrierten Kotbeutelspender habe ich erst zuhause entdeckt. Und ganz nebenbei finde ich die Jacke einfach cool und den Schnitt echt gelungen.

    ... die Kapuzenjacke muss erst einmal durch die Waschmaschine, beim Probetragen gefiel sie mir außerordentlich gut. Innen flauschig, auch hier sind die Ärmel lang genug, lässiger Schnitt und das Gummi unten ist nicht so eng, macht aber seinen Job.

    So sehe ich das auch. Lieber eine kürzere Lebenserwartung mit hoher Lebensqualität, als anders herum.

    Ja, genau das.

    Plus es geht bei der Lebenserwartung ja auch "nur" um Statistik. Wenn ich täglich Schmerzmittel gebe, fällt die Leber nicht irgendwann zwangsläufig aus. Das Risiko ist höher, weil die Belastung der Leber höher ist. Aber kann sein, Elvis lebt mit Schmerzmitteln genau so lang wie ohne. Das wünsche ich mir natürlich. Aber vor allem, wünsche ich ihm ein gutes, möglichst schmerzarmes Leben.

    DANKE, dass du das sagst.

    Ich wundere mich auch jedes Mal. Bei dem ganzen Wolfsromantik-Hundefutter bin ich auch jedes Mal baff. Es gab eine Printanzeige für eines davon, da sah man einen Wolf und drüber stand sinngemäß "sein Frühsttück ist kein Getreide" oder so. Yo, schön für ihn, ich hab aber keinen Wolf.

    Die hilfreichste, wenn auch immer noch falsche Gleichsetzung ist da noch das Sozialverhalten von Wölfen. Wenn mir gegenüber jemand den Fehler macht, ernstgemeint "Alpha/Alphahund/Alphawolf" zu sagen, muss er/sie sich meinen ewig langen, begeisterten Vortrag über David Mechs Beobachtungen anhören, dass Wölfe prinzipiell in Kleinfamilien leben. Mama-Wolf, Papa-Wolf, Teenie-Wölfe, Baby-Kiddie-Wölfe.

    Dass Hunde das nicht mehr tun führt dann immer schon zu weit. Ebenso wie ich auch selten darauf hinweise, dass Wölfe Fremdwölfe in ihrem Revier vertreiben oder sogar töten, während die meisten Hunde da deutlich gechillter unterwegs sind.

    Ich glaube, die Wolfsvergleiche kommen noch aus ahnungsloseren Zeiten und aus Unwissen. Wie groß die Unterschiede sind, weiß ich ja auch nur, weil ich dazu rumgelesen habe.

    Plus, ich denke, einige mögen auch die Wolfsromantik, die - so scheint es mir - oft einer ziemlich verklärten Vorstellung von Wölfen entspringt.

    So lange es Hunden und Wölfen nicht schadet ist es ja auch kein Drama, sondern einfach auch ein bisschen süß. Aber in dem Moment, in dem Hunde dadurch unpassenderes Futter bekommen oder unangemessener Umgang mit dem Wolfsvergleich gerechtfertigt wird, ist es schon ätzend, weil unnötig.

    Hin und wieder piekst mich das schlechte Gewissen, weil dauerhaft Schmerzmedis nicht der Bringer sind, aber was soll man machen? Den Hund unter Schmerzen lassen ist sinnlos.

    Als wir zur dauerhaften Gabe von Metacam übergagengen sind, ging es mir ähnlich. Ich habe dann überlegt, wie ich mich entscheiden würde, wenn es um mich selbst ginge.

    Ich hätte lieber weniger Schmerzen und ein erhöhtes Risiko, dass meine Leber Schaden nimmt, anstatt stärkere Schmerzen und ein normales Risiko, dass meine Leber Schaden nimmt.

    Inzwischen sind wir ohnehin an einem Punkt, an dem es einfach Tierquälerei wäre, Elvis ohne Schmerzmedikamente zu lassen. Ich habe inzwischen eher Angst, dass wir irgendwann keine Optionen mehr haben. Da hat mich die Tierärztin zwar beruhigt, aber Kopfkino bleibt Kopfkino.

    Würde mich wundern, Elvis bekommt hier fast täglich Haferflocken, uim Rahmen seiner normalen Ration. Wie begründet Google das denn?

    Danke!

    Leider gar nicht... egal wo ich geschaut habe...

    Ich habe mir gerade meinen Meyer/Zentek "Ernährung des Hundes" (7. Auflage von 2013) geschnappt. Haferflocken sind im Sachverzeichnis mehrfach aufgeführt, meistens im Rahmen von Rationen.

    Bei der Vorstellung von Getreiden als Bestandteil der Hundefütterung werden bzgl. Haferflocken keine Einschränkung erwähnt, eher im Gegenteil:

    "Unter den Getreideflocken weisen die Haferflocken den höchsten Gehalt an Fett (und ungesättigten Fettsäuren) sowie eine hohe Akzeptanz und Verdaulichkeit auf und haben schon allein aus diesen Gründen eine weite Verbreitung in der Hundefütterung gefunden." (S. 110)

    Sie tauchen dann wie gesagt auch in diversen Rationsplänen, u. a. für Hunde mit gastrointestinalen Störungen, nierenkranke und leberkranke Hunde auf, soweit ich sehen kann ohne jegliche Einschräkung der Fütterungshäufigkeit.

    Daher vermute ich, das die Einschränkung bei Google eher daher kommt, dass von einer zusätzlichen Fütterung des Hafers ausgegangen wird und die Einschränkung verhindern soll, dass die Hunde zunehmen.

    Aber vielleicht hat je jemand anders noch eine bessere Erklärung.

    Ich habe nun gemerkt, dass er mit einer halben Metamizol bereits besser läuft bzw. aus meiner Sicht besser hochkommt und er fröhlicher ist. Mit einer ganzen, ist er quasi wie früher.

    Nun ist das Medikament ja eher nichts für die tägliche Gabe, deshalb überlege ich Librela zu probieren.

    Wann habt ihr entschieden? Auf Rat des TA oder selber über ausprobieren?

    Ich habe damals unsere TÄ auf Librela angesprochen. Da es unglaublich verträglich ist, fand sie es eine gute Idee, wir haben es ausprobiert und ich bin dabei geblieben.

    Metamizol/Novalgin/Novaminsulfon hat sie uns damals für schlimme Tage mitgegeben. Elvis verträgt es aber leider nicht so gut, was sehr schade ist, da es so wie ich gehört habe, ein Schmerzmittel ist, das die Leber nicht so stark belastet.

    Elvis bekommt ohnehin täglich einmal ein entzündungshemmendes Schmerzmittel (früher Metacam/Melosus, heute Cimalgex), was bei Arthrose wichtig ist. Hätte es mit Metamizol besser geklappt, hätten wir aber die Dosierung vom Cimalgex verringern können, was ich begrüßt hätte, da dieses die Leber wohl stärker belastet.

    Ich würde das Thema und vor allem deine Beobachtung der Auswirkung des Schmerzmittel auf jeden Fall mit dem TA besprechen. Ich hatte letztens das Glück, dass in unserer aktuellen Praxis eine TÄ ist, die lange die Arthrose-Sprechstunde in einer Tierklinik gemacht hat. Ich wusste bis dato nicht einmal, dass es das gibt, vielleicht ist sowas auch eine gute, ergänzende Anlaufstelle.

    Last not least: Wie schön, dass dein Hund so eindeutig positiv auf das Schmerzmittel reagiert! So brauchst du nicht zu raten, sondern kannst ihm gezielt helfen.

    Ich bin letzte Woche endlich eingeknickt und habe eine 125 cm Flocke für Elvis bestellt.

    100-freaking-25 Zentimenter für meinen 53 cm hohen, 58 cm langen Hund. Ich musste mein Wohn-Schlaf-Zimmer umstellen, damit das schlauchbootgroße Monsterteil nicht wie das Hauptmöbel aussieht. Und natürlich war Elvis die Flocke mit ihren 25 cm erstmal zu hoch. Er muss da auch ganz schön kraxeln. Aber mit lLeckerlie raufüberreden hat funktioniert und erstmal dort war es immer überzeugend gemütlich.

    Nach einem anstrengenden Gassi zieht er sich jetzt in seine Flocke zurück. Mehrere Abende und z. T. auch Nächste hat er nun auch darauf geschlafen. Wenn ich ihn darin einsinken sehe, glaube ich sofort, dass es ultragemütlich ist.

    Aber eben hat die Flocke ihren Ritterschlag bekommen. Mein absoluter Kuschelhund hat sich entschieden, nicht an mich gekuschelt auf dem Bett, sondern alleine in der Flocke zu liegen und ist dafür extra aufgestanden und reingeklettert.

    Jetzt vermisse ich ihn zwar neben mir, aber freue mich so unbändig, dass er nun einen so gemütlichen Liegeplatz hat. Und er schläft den Schlaf der Gerechten.

    EDIT: https://ibb.co/GpPc2z3