Beiträge von KasuarFriday

    So, ich hatte vorhin im Vorbeigehen den Therad gelesen und was falsch verstanden. Danke für deine hilfreiche Antwort auf meine Frage, Mondkalb.

    Denn ich fand diese Anregung auch total gut und wollte darauf nochmal eingehen.

    Wie kommt denn deine Tochter mit Bella klar? Reagiert sie mit ihr unterwegs auch so heftig auf andere Hunde? Sie hat dir zugesichert, wenn ich mich richtig erinnere, Bella später zu übernehmen. Du solltest mit Bella und deiner Tochter vielleicht in eine Hundeschule gehen.

    Falls möglich, wäre vielleicht eine Trainerin für ein, zwei, drei Stunden noch besser. Sie kann Bella vor Ort erleben und dann mit dir und deiner Tochter erarbeiten, wie ihr am besten vorgehen könnt. Du hast das ja offenbar gut im Griff, aber so hat deine Tochter dann auch eine Hilfe und Ansprechpartnerin, wenn du nicht verfügbar bist.

    Und vielleicht - je nach Typ der Trainerin - könnt ihr auch eine Stunde so timen, dass ihr beim zu Dritt Rausgehen den Labbi-Typen trefft. Zu Dritt kann man deutlich besser blocken und wenn der Typ zu quasseln anfängt, hat die Trainerin ja eventuell ein paar gute, fachliche Antworten. (Aber wie gesagt, je nach Trainerin. Wäre ich Hundetrainerin hätte ich da gar keine Lust zu, während eine Freundin von mir in solchen Situationen auflebt).

    Last not least: Liebe Grüße an Bella!

    Hm, wenn es eine zuverlässig funktionierende Methode gäbe, sähe die Welt sicherlich ganz anders aus.

    In weiten Teilen weiß und akzeptiert man das ja auch zähneknirschend. Das ist natürlich - zum Glück! - deutlich schwieriger, wenn ein Missstand sich auch negativ auf ein anderes Lebewesen auswirkt, ob Hund, Kind, oder, oder, oder. Wirksamer werden Kritik, "Kritik", Hilsangebote & Co. dadurch aber wohl leider nicht.

    Soweit ich es sehe, muss man dann andere Optionen wählen. Zum Beispiel zähneknirschendes Ertragen, Thema vermeiden, Kontaktabbruch, eigenmächtig handeln, Meldung bei zuständigen Stellen etc. etc.

    Bei dem Beispiel, mit dem dieser Thread begann, klingt es für mich aber auch so, als gehe es eigentlich um zwei Themen. Einmal die Vernachlässigung des Hundes. Und zum zweiten eine menschliche stark belastete Beziehung, in der eine Partei häufig den Eindruck hat, manipuliert und ausgenutzt zu werden. Mein Eindruck ist, das lässt sich kaum noch über konstruktive Kritik lösen.

    Uff, mal nachdenken. Wir haben da (sicherlich unter anderem)

    Spätzelchen, Mäuschen, Sweetie, Süßchen, ach Kleiner, Mister!, Gürkchen, Schnute, du haariges Monster, Beeeeebi, junger/alter Mann, Mops, Hübscher, Hübscherchen. Oh, und natürlich Elvischen.

    Von "Dicker" und ähnlichen Spitznamen bin ich abgerückt, um Missverständnisse beim Gassi zu vermeiden.

    Mit "Mäuschen", "Hübscher" & Co. ist es nicht so blöd, falls sich irrtümlich mal ein Menschen angesprochen fühlt. Wir sind ja fast immer in der Stadt unterwegs.

    Edit: Elvis muss zumindest nicht unter seinen Kosenamen leiden, er ist praktisch taub. Pfiffe, die hört er noch am ehesten :)

    Bei Betti habe ich die Dosis erhöhen lassen, damit es einen Monat hält. Da habe ich mich auch schlecht gefühlt. |) Aber funktioniert.

    Oh Gott, das hatte ich verdrängt - Elvis habe ich auch in Absprache mit der TÄ von der 20 auf die 30 Kilo Dosis hochgestuft, diesen Winter.

    Ich mag das kalte Wetter ja, aber für ihn freue ich mich so sehr, dass es bald wieder wärmer wird. Mein armer, kaputter Opihund.

    Genau. Und ich würde immer sofort zum Hautarzt und nicht zum HAusarzt, weil sonst die eigenen Sorgen noch größer werden, wenn der HAusarzt eine EInschätzung abgibt, die vom Hautarzt bestätigt werden soll.

    Aber der Hausarzt kann auch der Turbo zum Hautarzt sein. :zany_face:

    Ein Verwandter von mir ist tiefenentspannt mit einem schwarzen Melanom bein Hautarzt aufgeschlagen und die haben ihm direkt am nächsten Tag einen Termin beim Hautarzt verschafft.

    Ich hoffe natürlich, so dramatisch sieht dein Muttermal jetzt nicht aus, aber vielleicht hat dein Hausarzt eben auch Möglichkeiten, dafür zu sorgen, dass du nicht 4 Monate bis zum hausarzttermin warten musst.

    Toi toi toi!

    haben wir es mit Librela versucht und das hilft. Allerdings merkt man so nach gut 3 Wochen, dass die Wirkung langsam nachlässt und es Zeit für die nächste Dosis wird.


    Heute war es auch wieder soweit und wir haben jetzt besprochen, dass sie zusätzlich noch Previcox bekommt. Gerade in den letzten Tagen vor der Spritze ist es echt schlimm mit dem Hochkommen und da will ich noch irgendwie unterstützen.

    In welchem Abstand lässt du Librela spritzen? Wir waren anfangs bei 4 Wochen, aber ich habe den Abstand im Herbst auf 3 Wochen verkürzt.

    Ich kam mir ein bisschen vor wie ein Junkie, als ich unsere TÄ gefragt habe, ob wir das mal probieren wollen, aber sie hat sehr lieb reagiert. Für uns hat es sich gelohnt, Woche 4 vor der Spritze war echt nicht so toll.

    Aber mit den Kosten sagst du was. Alle drei Wochen das Librela und die Cimalgex kostet um die 90 Euro für 45 Tabletten (ok, aber Elvis bekommt eine 3/4 Tablette, dennoch). Da kommt zusätzlich zum ganzen Rest schon echt was zusammen. Dass das Geld bestens angelegt ist, ist keine Frage (wo sonst bekomme ich so viel für mein Geld?!), aber reale Kosten sind es eben.

    Bin ich wirklich bereit? Kann ich einen Welpen alleine groß ziehen? Packe ich das mit dem Schlafmangel? Werd ich irgendwann mit dem Zwerg im Wohnzimmer sitzen und heulen weil ich so Angst habe, es nicht zu schaffen? Es gibt so wenige Berichte über Alleinstehende und Welpen...alle haben sie mind. einen Partner, mit dem sie sich die Nächte aufteilen.

    Ich gebe zu, ich habe den Anfang dieses Threads nicht mehr im Kopf, daher die Frage: muss es denn ein Welpe sein?

    Ich habe Elvis übernommen, als er ca. 3 Jahre alt war (als Direktimport, das würde ich nicht empfehlen), da war nix mit Schlafmangel. Obwohl er vorher im Zwinger war und niemand wusste, ob er stubenrein sein wird. Und der große Vorteil ist, du hast ENDLOS Ausreden, warum der Hund nicht tippitoppi erzogen ist, das ist super um den eigenen Perfektioniemus zumindest ein bisschen auszubremsen.

    Zum Bereitsein: Einen Hund zu haben ist - zumindest für mich - deutlich krasser, als ich dachte. In allen Richtungen. Es ist anstrengender, schöner, nerviger und beglückender, als ich je gedacht hätte. Ich habe häßliche Seiten an mir entdeckt, aber auch herausgefunden, wie sehr ich lieben und was ich so durchstehen kann. "Bereit" ist nicht ganz das richtige Wort dafür, daher wirst du das nicht vorher wissen können. Aber für mich klingt es so, als wenn du das rocken wirst, auch wenn – so leid es mir tut, das sagen zu müssen – es sich bei weitem nicht immer so anfühlen wird.

    Zumindest Rüdenblasen müssen aber auch phänomenal sein. Am Tag von Elvis TPLO habe ich das gelernt.

    Zum Chirugen war es ca. 1 Autostunde. Also bin ich morgens zu Hause mit Elvis eine Runde gegangen, damit er alles Notwendige erledigen kann. Hat er gemacht. Ab ins Auto. Wir hatten viel Puffer eingeplant und sind überraschend gut durchgekommen. Hatten dann über 50 Minuten Zeit totzuschlagen. In der Nähe ein Waldstück entdeckt -> Waldspaziergang mit Elvis in unbekannter Gegend. Er hat viel markiert. Dann wieder ins Auto, zum Chirugen. Auf dem Weg vom Parkplatz dorthin hat er auch noch ein bisschen markiert.

    Und dann erzählte mir die Helferin hinterher, Elvis habe in der Narkose noch mal über 1 Liter Urin abgelassen. Es ist Jahre her und ich kann das immer noch nicht glauben, aber warum hätte sie lügen sollen?
    Der Hund wiegt 22 Kilo, heißt das, so um die 5 Kilo sind bloß Urin?

    Seitdem muss er jedenfalls nicht mehr aufstehen, wenn er schläft, weil ich denke, er sollte noch mal raus. Er schläft dann aber auch durch und hat es morgens auch lange noch nicht eilig. Falls doch mal was ist, gibt er mir Bescheid. (Und Gott gnade dem Menschen, der mich mal mitten in der Nach weckt, damit ich auf Klo gehe, so lange ich noch nicht dringend muss)