Beiträge von KasuarFriday

    Heißt somit beobachten ob oder wie schnell er wächst und ihr die verbleibende Zeit so schön wie möglich machen.

    Ich hoffe, ihr habt noch viel Zeit miteinander.

    Zum Thema Schmerzmittel, also ganz ehrlich für mich geht Qualität vor Quantität. Ja, unter Umständen gehen die Mittel halt auf Leber oder Nieren, aber dafür hat sie die Zeit angenehm und schmerzfrei.

    Und wie gesagt: unter Umständen können Leber und Nieren auch gut damit umgehen (toi, toi, toi).

    Mir tut es immer leid, wenn Hundehalter das Beste für ihren Hund wollen, aber der Hund dann dennoch mit behandelbaren Schmerzen herumläuft.

    Pia hat heute Geburtstag und ist nun 13 :partying_face:

    Happy, happy Birthday!!!

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    Und von uns gibt es zu vermelden: Stand heute ist Elvis an der Blasenentzündung vorbeigeschlittert. Sein Urin sah laut TA heute besser aus als Montag (und nicht schlecher, yay!) und in den Wagen ging gestern und heute auch nicht nochmal was.

    Windel gibt es noch ein paar Tage, aber ich freue mich sehr, wenn wir dieses Mal um das Antibiotikum herumkommen.

    Meine Frage war ganz ehrlich eine Frage. In diesem Fall an Claudia, ich bin generell natürlich auch neugierig ob andere bei Mantrailing (oder auch anderer Rettungshundearbeit?) Effekte in Sachen mehr Unabhängigkeit sehen. Sowas kann ja auch gewünscht sein. Ich wünschte nur, ich wäre damit nicht so OT hier, sorry dafür.

    Lucifer-spezifisches OT

    (Ha, ich kann das jetzt mit dem Zitat!)

    Finde ich ganz schwer zu beantworten. Er hat ja irgendwie immer so Phasen, wo man den Eindruck hat, Hirn hat Urlaub.

    Als ich letztens länger krank war, habe ich deinen Thread ca. ab Einzug Lucifer gelesen. Man konnte direkt mitleben, das find ich toll.
    Ich habe leider nicht gezielt darauf geachtet, aber mein Eindruck war, dass er nach längeren oder mehreren Reisen bzw. Zwischenstopps zurück zu Hause dann erstmal nervenbündelig/hirn-urlaubig unterwegs ist. Und jetzt natürlich nach eurem Umzug. Macht finde ich bei einem Hund, der so ortsbezogen orientiert zu sein scheint, auch Sinn. Also, dass Ortswechel ihn ab einem gewissen Punkt durcheinanderbringen. Aber keine Ahnung, ob mein Eindruck täuscht.

    Das Thema Mantrailing hatte ich eingeworfen, als es darum ging, was "diese Hunde" (= die Collies mit der Extraportion Feuer) denn nun können.

    Da ging es viel um Sport, für den sie auf hohem Niveau dann auch nicht ganz richtig sind (meine Zusammenfassung).

    Da "diese Hunde" doch meistens die Zucht oder sogar nur Linie von Lucifer und Lani bezeichnet, fiel mir ein, dass Lucifer so super im Mantrailing war. Das hatte mich schon beeindruckt, auch wie schnell er komplexere Aufgaben bekommen und gemeistert hat. Fand und finde ich erwähnenswert, k. A. inwieweit das die Zucht oder Linie mitbetrifft.

    Lucifer war mit Abstand der lauteste Hund der Gruppe, aber richtig, richtig gut. Die Trainerin war sehr traurig, dass wir aufgehört haben, weil ihr der Hund so viel Spaß gemacht hat. Lucifer brennt fürs Suchen, ist dann sehr in seiner Welt und motzt auch mal, wenn ich ihm zu langsam bin. Ich fand es auch total toll, zu sehen wie er arbeitet. Und wie dann Umgebungsreize, fremde Hunde, rennende Kinder, alles egal ist, solange er sucht.

    Hattest du physioclaudi denn den Eindruck, dass das Mantrailing Lucifer darin bestärkt hat, auch jenseits des Trailens unabhängig(er) zu agieren? Ich hatte im Kopf, dass er total lange richtig gut abrufbar war, auch aus dem Spiel und von Wild(sichtung?), habe aber anscheinend den Punkt verpasst, an dem sich das geändert hat.

    Frage: Könnte ich ihm nicht auch hin und wieder einen Topf mit Katzengras hinstellen? Ist Gras = Gras im Sinne, dass er bedenkenlos an einem Topf Katzengras knabbern könnte?

    Hab ich bei Elvis gemacht, manchmal hat er den Pott ignoriert, manchmal geknabbert und alles gut. Ich wollte auch immer mal Weizen für ihn keimen lassen (-> Weizengras), bin aber nie dazu gekommen.

    M.W.n. knabbern Hunde draußen meistens Quecke, "Süßgras". Für mein Empfinden schmeckt Weizengras auch leicht süßlich, sollte also passen.

    Das Arthrose-/Schmerzen-Thema liegt mir inzwischen auch sehr am Herzen. Elvis ist ja leider ein Hardcore-Fall. Dadurch aber auch unfreiweillig zumindest ein anekdotisches Beispiel, dass auch jahrelange Schmerzmittelgabe sich nicht unbedingt auswirken muss.

    Er bekommt seit bestimmt 5 Jahren täglich ein Schmerzmittel, früher Metacam, dann Cimalgex. (Plus eben Librela seit 2021(?) und Ketamin seit diesem Jahr. Novalgin mal on mal off, da wird er nach einigen Tagen so komisch lethargisch und läuft weniger als vorher, haben wir gerade wieder durch). Trotzdem sind seine Blutwerte toll, auch die von Leber und Niere.

    Aber heute nicht so toll: er hat bei der Mittagsrunde in seinen Wagen gepinkelt, heute morgen auch schon. Damit war seine Stimmung komplett im Eimer und mein Arbeitstag musste zurückstecken. Stattdessen mit Urinprobe zum Tierarzt. Es ist wohl noch keine Blasenentzündung mit Antibiotikabedarf, sondern noch "bloß" eine Blasenreizung. Uff, toi toi toi.

    ... und weil er so geknickt war, habe ich ihm heute schon eines der "Beruhigungs-Spot-on" für Silvester gegönnt (testweise bestellt, waren nicht teuer) und das gerade frisch angekommene CBD-Öl. Und ein, zwei seiner geliebten Biscrocs überher.

    Wir sind ja über Silvester im Hotel, ich schreibe in meinem Kopf jetzt schon die ganze Zeit Packlisten voller Windeln, Pipi-Unterlagen und Hygienehandwaschmittel.

    Wir waren schon früher ausserhalb der Friendzone :see_no_evil_monkey: Ist eine komplizierte Geschichte. Eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass er mich mag, aber er konnte bisher nie über seinen Schatten springen. Zumindest ist das meine Interpretation.

    Ich würde einfach mitmachen und abwarten - also, wenn du gerne mehr mit ihm starten würdest. Vielleicht wird es ja was.

    Bei mir wurde es leider nichts in einem ähnlich klingenden Fall. Nicht bei den von mir vorgeschlagenen Drinks, nicht in dem zu einer anderen Gelegnheit von ihm gebuchten Hotelzimmer mit Doppelbett.

    Es ist eine fremde und seltsame Welt.

    Und gerade beim Thema Straßen- und Shelterhunde hat man dann noch ganz andere Thematiken, wie Schäden durch Mangelernährung im Wachstum, Staupe- und Parvorspätschäden, zusätzlich zu den Mittelmeerkrankheiten, die man beim Rassehund beim Züchter nicht andenken muss.

    Das finde ich wirklich einen wichtigen Punkt.

    Und ich würde ergänzen: Erkrankungen, die der Grund für das Aussetzen waren. Bei meinem Hund ist wahrscheinlich, dass er aufgrund eines Kreuzbandrisses aussortiert und seine junge Karriere als famoser Jagdhund beenden musste und stattdessen vorm Tierheim angebunden wurde.

    Nochmal zurück zu den Straßenmixen. Ich glaube schon, dass an der besseren genetischen Fitness etwas dran ist. Vor allem bei Hunden, die viele Straßengenerationen hinter sich haben.

    Ich bin gerade in Eile, daher knalle ich das ohne Quellenangabe hier rein: ich habe mal gelesen, dass Straßenhunde sich hauptsächlich nicht von Generation zu Generation auf der Straße vermehren (bzw. ihre Nachkommen zum überwiegenden Teil sterben), sondern dass der "Nachschub" neuer Straßenhunde durch neu ausgesetzte Hund zustande kommt.