Beiträge von KasuarFriday

    Gersi: gute Besserung erst einmal. Ich muss die ganze Zeit an die Möglichkeit eines Bandscheibenvorfalls (oder einer Vorwölbung?) denken. Wahrscheinlich einfach, weil Elvis einen BSV hatte.

    der BSV hat das Gangbild unsicherer, "älter" und wackeliger/weniger flüssig gemacht. Nach bestem Wissen und Gewissen: die jeweilige Bandscheibe kann auf Nervengewebe drücken und so auch für Taubheit & Co. sorgen. Daher finde ich die Frage von Zucchini nach den Stellreflexen sehr gut. Du könntest zusätzlich schauen, ob die Pfoten normal empfindlich sind.

    Ich kenne mich mit CNI null aus, musste sogar das Akronym googlen. Falls die Werte sich deswegen und nicht aufgrudn der Zähne verschlechtert hätten, würden die Werte dann weiterhin schlecht bleiben oder sich erholen?

    Und von den Zähnen her gedacht: Gibt es eine Möglichkeit, dem Hund trotz der CNI Schmerzmittel und/oder Entzündungshemmer zu geben?

    Und ist die TÄ, bei der ihr aktuell in Behandlung seid, Tierzahnärztin? Oder hättest du die Möglichkeit, eine/n aufzusuchen, um eine zweite Einschätzung zu bekommen? Mir ist bewusst, dass nur Dentalröntgen & Co. wirklichen Aufschluss geben können. Dennoch würde ich vermutlich eine zweite Einschätzung nach deinem möglichst gründlichen Blick in das Hundemaul hören wollen.

    Ich ganz persönlich würde mich auf meiner megaschmalen Wissensbasis und nach dem, was du schreibst, aktuell gegen ein Dentalröntgen entscheiden. Es klingt, als sei die CNI der wahrscheinlichere Grund für die veränderten Werte und Probleme an den Zähnen eine Möglichkeit, die aber nur unter Todesrisiko für den Hund überprüft werden kann. Das würde ich auf dieser Basis nicht eingehen.

    Anders würde es für mich aussehen, wenn es Faktoren gibt, die Zahnprobleme noch wahrscheinlicher machen. Zum Beispiel Zahnstein, Beläge, Parodontosen und/oder abgebrochene Zähne.

    ich finde das aber auch eine unfassbar schwere Entscheidung, weil Zahnschmerzen so viel Leid bedeuten und man sie dem Hund praktisch nicht ansieht.

    Und hilf mir noch mal, wie alt ist dein Hund nochmal?

    Zusätzlich zu der CNI und dem erhöhten Krea kommt hinzu, dass es bei der letzten Narkose ernste Komplikationen gegeben hat, die man auch bei kommenden Narkosen nicht ausschließen kann.

    War das eine Inhalationsnarkose oder eine per Spritze? Ich bin bis vor kurzem davon ausgegangen, dass nur noch Inhalationsnarkosen gemacht werden, habe nun aber gelernt, dass manche TÄ noch mit Sprtze arbeiten, daher meine Nachfrage.

    Simonson552 Aller Anfang ist schwer, danke, dass du es mit Fassung trägst.

    Lies hier im Forum auch einfach passiv mit. Insbesonder im Welpen- und Junghunde-Thread, Erziehungsthread und Probleme mit euren Hunden. Recht bald wirst du auch wiederkehrende Muster sehen und einige Antworten und ihre emotionale Färbung hier besser verstehen. Gleichzeitig gewinnst du ein nahezu einzigartiges, facettenreiches Wissen dank der unterscheidlichen hier versammelten Perspektiven von Haltern, Züchtern, Trainern, Hundesportlern und, und, und.

    Achso, besonders interessant sind für dich sicherlich auch die Hütehund-Threads und alles was in Richtung Labrador und Dummyarbeit geht. Zumindest ich habe hier wahnsinnig viel Wissen durch neugieriges Reinlesen gewonnen. Lass dir das nicht entgehen, du musst ja nicht mitschreiben.

    Hier wird das Flughafenhotel gerade zum Hundehotel. Hatte bis jetzt nur einen anderen Hund außer uns gesehen. Eben fix zum Gassi runter total überrascht worden von gleich mehreren Hunden + Haltern. Da musste ich mich innerlich auch erstmal wieder umstellen.

    Eben beim wieder ins Hotel kommen hatte es schon fast etwas von einer Arche, eine Zuflucht für ganz unterschiedliche Hundetypen. Ich hoffe, wie Halter bekommen das gut hin auf den engeren Hotelfluren und bin total froh um jeden böllerängstlichen Hund, dem seine Halter ermöglichen können, hier zu sein.

    Aber ich habe keine tiermedizinische Ausbildung und würde mir ja genau wünschen, dass die TÄ mir gute Therapievorschläge machen.

    Finde ich einen komplett berechtigten Wunsch, so geht es mir auch. Du könntest schauen, ob eine andere Haustierpraxis bei euch eine Ergänzung zur kardionolischen Behandlung sein könnte.

    Oh, und: ich habe früher andere Hundehalter möglichst imme rgefragt, bei welchem TA sie sind und wie zufrieden sie dort sind. Anhand dessen, was sie erzählen, konnte ich einige Praxen dann ganz gut einschätzen. Manchmal gefällt anderen auch etwas nicht, was ich genau gut finde.

    Seitdem ich heute Morgen meinen Text ins Netz gestellt habe, habe ich nochmal sehr viel nachgedacht. Ich will den Hund eigentlich nicht mehr "gesund" therapieren. Das ist einfach nicht möglich.

    Das finde ich wichtig, für sich klar zu haben. Alleine schon Arthrose ist ja eine fortschreitende Krankheit. Das wird nicht besser, sondern schlimmer. Aber die Schmerzen lassen sich mit Schmerzmittel(-kombinationen) behandeln und Begleiterscheinungen u. a. durch Physio, auch scheinbar einfache Maßnahmen wie Muskelübungen, Dehnungen, Rotlicht, Kirschkernkissen und Massage.

    Und das Alter kann man ja auch nicht wegzaubern.

    Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass es am Ende so wird, aber here we are.

    Ist hier auch so. Im Guten wie im Schlechten.

    Ein Jogger, um ihn mitnehmen zu können, ist eine sehr gute Idee. Das probiere ich aus.

    Oh, das freut mich! Ich hoffe, es ist für euch mindestens so ein Aha-Erlebnis, wie es für uns war. Es ist einfach auch total schön, wieder gemeinsam etwas unternehmen und erleben zu können.

    Vielleicht noch einmal als Hintergrund zum Thema Züchter, Vermehrer und DIN-Normen.

    Super wurde hier ja schon erklärt, dass die unterschiedlichen Rassen genetisch auf unterschiedliche Aufgaben bzw. Einsatzbereiche programmiert sind. Hütehunde auf unterschiedliche Hüteaufgaben – Border Collies und Aussies tun im Job nicht das gleiche. Jagdhunde auf unterschiedliche Jagdaufgaben – Beagle, Labrador und Pointer tun nicht das gleiche.

    Für diese Einsatzbereiche brauchen die jeweiligen Hunde ganze Pakete bestimmter Eigenschaften, die daher fest zur Rasse dazu gehören. Diese genetischen Eigenschaften kann man nicht wegtrainieren. Sind sie unerwünscht, trainiert man viel, um diese EIgenschaften zu managen, aber sie bleiben immer da. Ob das nun z. B. jagen oder wachen ist. Darum ist die Rasse bei einem Hund so entscheidend, oder bei einem Mix die beteiligten Rassen. Sie bestimmen viele Eigenschaften des Hundes und damit auch, wie gut er in sein neues Leben passt.

    Genetik spielt bei Hunden aber noch eine weitere Rolle: das Wesen des einzelnen Hundes auch innerhalb seiner Rasse ist ebenfalls stark von der Genetik abhängig. Also zum Beispiel wie "nervenstark" er ist. Vor allem von den Elterntiern.

    Darum ist wichtig, dass bei der Verpaarung von 2 Hunden auch auf das Wesen geachtet wird. Bei Vermehrern die Pi mal Daumen, nach Optik, Verfügbarkeit oder Modemix verpaaren, passiert das nicht. Mit dem Ergebnis dieses Glücksspiels lebt man dann (hoffentlich gute) 15 Jahre.

    Der Grund, dass dir das hier erklärt wird, ist nicht, um dich zu ärgern. Sondern damit du besser gewappnet bist für Herausforderungen, die auf dich zukommen können.

    Einen Hund zu erziehen ist schwierig genug. Man kommt sich oft genug wie ein Volltrottel vor, ist ratlos und unsicher. Besonders, wenn andere Hundehalter dann mit guten Tipps einfach daherreden. Da kann es sehr hilfreich sein, zu wissen, weshalb einige Dinge beim eigenen Hund schwieriger sind und weshalb diverse Tipps von anderen Hundehaltern nicht greifen oder sogar zusätzliche Probleme erzeugen würden.