Beiträge von FLUFFY

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    Flooding! Niemals bei Hunde! :schockiert:

    Wenn der Hund wirklich Angst hat (und nicht nur Unsicherheit, wie in deinem Fall), dann funktioniert das gar nicht.

    Guck doch mal, was in der Humansychologie alles an Vorarbeit geleistet werden muss (Gesprächstherapie), bevor man sich daran wagt.

    Wie willst du mit einem Hund sprechen?

    Nicole Wilde rät auch dringend von Flooding ab!

    Auf keinen Fall!!!! Auch Thomas Baumann rät dringend davon ab.
    Wir haben mit unserer Monchi mal eine Verhaltensanlyse bei
    Thomas gemacht und dadurch eine Menge über "Angsthunde" gelernt.
    z. B. dass das was einige für "Angst" halten, eine Unsicherheit in bestimmten Situationen sein kann.

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    Ich finde schon, dass es um die „Erfolgreiche – Suche“ geht und der Suchgegenstand schnell gefunden wird, denn nur dann hat der Hund seinen „Job“ richtig gemacht und bekommt seine Bestätigung. Alles andere ist für mich intensives Schnüffeln und das kann er alleine auf dem Feld, im Wald usw. machen.

    Da hast du nicht unrecht. Die erfolgreichste Suche ist sicher die, mit dem niedrigensten Energieaufwand und der kürzesten Zeit.
    Muß jetzt nicht unbedingt die große Rolle spielen, wir sind ja noch Lehrlinge.

    Susanne, du hast natürlich völlig Recht, eigentlich wollte ich auch nur schreiben, dass der Suchgegenstand gefunden wird.
    Warum ich das „schnell“ da reingeschrieben habe, bleibt selbst mir ein Rätsel. :???: :D

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    FLUFFY
    Was denkst du über die Suchzeit für eine Trainingseinheit?
    Würdest du eine 'Richtzeit' nennen können?

    Ich kann das für meinen Hund nicht. Ich schaue darauf, wie intensiv und dauerhaft selbstständig sie sucht und dementsprechend lasse ich sie ca.
    2-5 Suchlagen machen.
    Auch bei der ZOS sollte man ja in hoher Motivationslage aufhören.


    Hallo Susanne,

    ICH würde mir nicht zutrauen andere Hunde so gut einschätzen könnte, um bei jedem sagen zu können, bis hier hin und nicht weiter.
    Darum würde ich mich immer auf die Empfehlung, der Experten Ina und Thomas verlassen, so wie du es schon geschrieben hast.

    Zitat

    Thomas Baumann rät zu, drei bis viermal in der Woche ZOS.
    Wie die Trainingseinheit zeitlich bemessen sein sollte, muß man lernen selber einzuschätzen.
    Hat dein Hund lange gesucht, sollte die nächste Suche möglichst kurz sein (leichte Suchlage).
    Das Schwere immer zuerst, wenn der Hund noch 'frisch' ist.

    Bei Fluffy ist das auch wie bei deinem Hund, er zeigt mir selber sehr gut an, wann es für ihn genug ist, er sucht dann mit den Augen und nicht mehr mit der Nase. Ich habe auch schon versucht ihn von einer „Augensuche“, wieder zu einer Nasensuche zu motivieren, ist mir aber nicht gelungen. Da ICH die ZOS wirklich nur just for fun, mit Fluffy mache werde ich wohl bei solchen „Versuchen,“ bei meinem alten Sack, immer nur zweiter Sieger bleiben. Wenn ich sehe, dass er seine Augen zur Suche benutzt, breche ich ab, gehe mit ihm einige Schritte vom Suchgebiet weg und setzte ihn dann noch mal neu an. Mal schafft er es sich wieder zu konzentrieren und mal eben nicht, in dem Fall mache ich eine „längere“ Pause (5-10Minuten), spiele mit ihm oder lassen ihn einfach laufen. Dann wird noch mal zum „Apel“ gerufen und mit einer ganz einfachen Suchlage das Training beendet. Es gibt auch Tage, da hat er am Anfang keine Lust, will mich nur auf die Rolle schieben und lässt nur den Kasperkopf raushängen, mit anderen Worten er verscheißert mich. Dann breche ich sofort ab, leine ihn an und führe ihn weiter vom Suchgebiet weg und setzte mich, mit ihm an der Leine, irgendwohin, dass habe ich auch schon im Agi. so mit ihm gemacht. Ich vermenschliche jetzt mal, von ihm kommt dann immer der Blick: „Frauchen, ist das jetzt wirklich dein ernst, dass der Spaß vorbei ist“, meistens reicht auch einmal weggehen vom Suchgebiet aus. Es hat aber auch schon Trainingstage gegeben, an denen wir nur auf der Bank gesessen haben.