Beiträge von FLUFFY

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    Die Fellpflege ist sicher etwas aufwändig. Aber da Hat Fluffy sicher mehr Ahnung.

    ICH nicht, dass mach immer mein Mann, der ist für die Pflege zuständig. :p ICH schaue immer nur zu :D . Eine für mich sehr angenehme Arbeitsteilung ;) .

    Fazit: Die Bearded Collies, wie ich sie kennengelernt habe, sind echt gutmütige und liebe Hunde, die auch relativ leicht zu händeln waren was die Erziehung angeht, allerdings hatten sie nie so einen ausgesprochenen "will-to-please" den ich mal dem Aussie unterstellen würde, und viel mehr als die Grundkommandos konnten wir nie in sie hineinkriegen :ops:, sie sind immer recht aufgeschlossen zu jedem gewesen und einfach richtig tolle Familienhunde.
    Ich finde sie toll!:)

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    Alles andere was du geschrieben hast, kann ich unterschreiben, nur eins nicht.
    Sie haben sehr wohl einen guten „will-to-please“. Fluffy hat mit 2,5 Jahren die BH bestanden und Monchi war 2 Jahre alt. Beide Hunde arbeiten sehr gerne in der Unterordnung, mein Mann trainiert mit Monchi Obedience und läuft Prüfungen, ich habe über einige Jahre mit Fluffy Agility gemacht und wir sind auch Turniere gelaufen. Mit Fluffy mache ich jetzt schon ca. 2 Jahre ZOS und ab und an Longieren wir. Wenn ich nicht so faul wäre, dann wäre auch Fluffy ein guter Obedience – Hund.
    Er freut sich immer noch einen Keks, wenn ich das Gliederhalsband raushole und dann weiß er genau wir machen Unterordnung.

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    Allerdings ist Oskar extrem sensibel, läutet der Krankenwagen fängt er an zu heulen, sieht er einen Heißluftballon am Himmel -> schnell ab ins Haus, zischt die Teekanne -> ab unter den Tisch. Ich kann allerdings nicht sagen ob das eine typische Charaktereigenschaft ist oder nur bei unserem Hund so ist, aber Fluffy scheint sich da ja bestens auszukennen :gut:


    lg yvonne

    Yvonne hat recht, Beardies sind sehr Geräuschempfindlich. Du wirst es nicht schaffen einen Bearded an einen Heißluftballon zugewöhnen. Haushaltsgeräusche sind kein Problem, wir wohnen ja in Berlin und was wir hier an Polizei und Feuerwehrsirenen jeden Tag „ertragen“ müssen, macht unseren Hunden auch nichts aus.
    Fluffy hatte große Probleme mit Gewitter, Regen der aufs Fensterbrett klatschte,
    schnell runtergelassene Jalousien und natürlich mit Feuerwerk. Das haben wir aber auch ganz gut in den Griff bekommen, seid dem wir wissen, dass er eine Schilddrüsenunterfunktion hat und Medikamente bekommt. Monchi mag auch kein Gewitter oder Feuerwerk, reagiert aber nicht so heftig, wie es Fluffy immer getan hat.
    Aber die Geräuschempfindlichkeit kann beim Beardie tatsächlich ein Problem sein.
    Ich kenne sehr wenige, die Schussfest sind.

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    Das ist so einiges: Wie benimmt sich der BC gegenüber Fremden / Besuchern? Hat er auch diesen ausgeprägten Schutztrieb? Wie sieht es mit dem spielen mit fremden Hunden aus? Ist er ein Ein-Mann-Hund?

    Fremden gegenüber ist der Beardie, kurze Zeit abwartend, hat er aber gescheckt, hui das ist ein Freund, dann kann er auch recht „aufdringlich sein“. Das ist aber auch eine Erziehungssache. Einen ausgeprägten Schutztrieb hat kein Bearded, den ich kenne. Spielen mit anderen Hunden ist eine prima Sache. Mein Fluffy ist ein intakter Rüde, er wird am 20.09. 12 Jahre alt und hat noch nie eine Klopperei gehabt. Er ist anderen Rüden gegenüber nicht unterwürfig, aber er versteht sehr gut die Hundesprache und geht dann eben „brenzligen“ Situationen aus dem Weg. Meine Monchi ist 6 Jahre alt, versteht sich auch mit allen Hunden egal ob Rüde oder Hündin (außer Welpen, die sind eklig). Sie lässt sich nur von Rüden nicht ungestraft unter den Rock schauen, da sagt sie schon recht deutlich; „Lass das“ und wenn der Rüde dann der Meinung ist, er darf das, dann kann sie recht ungemütlich werden.
    Was verstehst du unter einen Ein-Mann-Hund?

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    Sprich: Sie bellen viel?!

    Ja, das tun sie gerne und laut. Ist aber auch eine Erziehungssache.

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    Ich habe jetzt schon öfters gelesen 1-2 Stunden pro Woche. Ist das richtig?

    Es kommt auf das Haarkleid an. Fluffy war immer mit gut 4Stunden dabei. Er hat recht viel Unterwolle und sehr feines Haar. Jetzt lassen wir ihn aber seid seinem 10. Lebensjahr scheren, weil er Probleme mit dem Herzen und den Bronchien hat und wir der Meinung sind, „Kurzhaarfrisur“ bekommt ihm besser. Bei Monchi kommen die
    2 Stunden in der Woche hin. Sie hat fast keine Unterwolle, dafür aber sehr, sehr lange Haare, die aber auch nicht so weich sind wie Fluffys.

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    So bin ich auf den Bearded Collie gestoßen. Kann mir jemand etwas über ihn erzählen und vielleicht auch persönliche Erfahrungen mitteilen? =)

    Was genau möchtest du denn wissen? Beardies sind die Clowns unter den Hunden, sie sind immer und zu jeder Zeit, für alle Späße zu haben :D . Sie arbeiten gerne, egal was du ihnen anbietest, Hauptsache es macht Spaß. Sie sind „verbal“ auch sehr „Mitteilungsbedürftig“ :hust: . Die Pflege ist auch nicht zu unterschätzen. Aber einmal einen Beardie, immer wieder einen Beardie, für mich gibt es keinen besseren Hund. Nur zwei Beardies sind noch besser. :gut: :gut:

    Ihr Lieben, ihr braucht euch keine Sorgen machen, ich ziehe mich nur für eine Zeit aus dem Thread raus, weil ich merke, dass meine Antworten „schärfer“ werden.
    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich schreibe und schreibe und schreibe, wie wichtig es ist dem Hund Pausen zugeben und keiner macht sich mal die Mühe ein wenig in dem Thread zusuchen und zu lesen. Darum werde ich mich etwas zurückziehen. Ich kann es ja irgendwie verstehen, dass man nicht all die vielen Seiten lesen möchte, aber es sind ja auch verdammt viele posts, die um eine Anleitung bitten und die kann man doch einfach überlesen und sich auf die Fragen und Antworten konzentrieren. Ich habe ja auch schon überlegt, wie man dass hier etwas besser machen könnte, aber mir fällt nichts ein. So, ich habe fertig und mach jetzt Pause, aber nur auf die Fragen: „Wie oft und wie lange soll ich zoseln“.

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    Das macht man doch nicht bei irgendwelchen x-beliebigen fremden Hunden (sag ich mal, ohne Rütter gesehen zu haben).

    Das weißt du und das weiß ich und viele hier im DF, aber leider ist es doch so, wenn
    „Otto Normalhundehalter“ es im Fernseher von dem ach so tollen „Hundeflüsterer“
    gezeigt bekommen, dann kann es „Otto N.“ doch auch ausprobieren. Man sollte aber
    „Otto N.“ noch den Satz beibringen: “der tut nix“, den er dann im Weglaufen dem anderen HH zuruft. Haben wir gerade gestern erst wieder erlebt und ich hätte ko…
    können, als ich den auf uns zurasenden Hund abgeblockt hatte und dann von dem HH empört darauf hingewiesen wurde, er trainiert mit seinem Hund nach „Rütter“.
    Er hat es so im Fernsehen gesehen und außerdem tut sein Hund nix. Für mich sind diese Fernsehformate einfach so unnötig wie ein Kropf und ich empfinde sie auch als gefährlich.

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    Dann setz ich noch eins drauf: 3-4 Einheiten a 10 Minuten macht 30-40 Minuten am Tag. Soviel macht Maja nicht in der Woche...

    LG, Henrike (deren Hund ihr vorgestern wieder eindrucksvoll bewiesen hat, wie effektiv so eine zweiwöche Trainingspause doch sein kann...)

    Henrike, geht es dir auch so, dass MAN SELBER nach einer Trainingspause, ein super tolles Gefühl hat, wenn man merkt, wie gut so eine Pause den Hundenasen tut und ihnen nichts ausmacht? Ich hoffe, dass du in der nächsten Zeit, Susanne mit deinem Wissen unterstützt, ich ziehe mich hier ein wenig zurück.