Beiträge von Hektorine

    Ich werde eure Kommentare bedenken.

    Das freut mich sehr :bindafür:

    Aber bitte stelle dich darauf ein, dass ein seriöser Züchter, dem das Wohl seiner Welpen am Herzen liegt und nicht nur Geld verdienen will, dich auch einiges fragen wird.

    Und das sind auch Fragen, die wichtig sind!

    Über solche Sachen solltest du dir klar sein, bevor du einen Hund kaufst.

    Zum Beispiel, wer kümmert sich um deinen Hund, wenn du keine Zeit hast? Wenn du an der Uni bist? Wenn du krank bist?

    Wie lange müsste dein Hund regelmäßig alleine bleiben, wenn du ihn nicht mitnehmen kannst?

    Was ist, wenn dein Hund nicht joggen oder schwimmen mag?

    Was ist, wenn es nicht klappt, dass du ihn überall hin mitnehmen kannst, weil es ihn zu sehr stresst. Weil er zum Beispiel im Biergarten oder Restaurant nicht brav unter dem Tisch liegt, sondern nur bellt und an dere Leine zieht?

    Usw.

    Ich erwarte von meinem Hund das er schnell lernt, sportlich ist, für verschiedene Sportarten zu begeistern ist und nicht schwer zu erziehen ist.

    .....

    Wie gesagt, mir ist wichtig, dass er gut zu trainieren ist. Er soll nicht aggressiv sein und gerne überall mitkommen.

    Ich habe selber keinen Hund, aber habe schon viel gelesen über Hunde, und auch über Aussies.

    Und auch viel gelernt beim Mitlesen hier im Forum. Die User hier wollen nur das Beste für Hunde, und dazu gehört auch, dass ein Hund bei einem für ihn passenden Menschen landet, der dann glücklich ist mit seinem Hund.

    Und da kommen bei deinen Erwartungen an einen Aussie eben Befürchtungen, dass der Aussie nicht die passende Rasse für dich ist.

    Was du schreibst "nicht schwer zu erziehen" und "Wie gesagt, mir ist wichtig, dass er gut zu trainieren ist" sind zwei verschiedene Sachen, habe ich gelernt.

    Erziehung = Alltagsleben mit dem Hund, also nicht andere Hunde angreifen, nicht bellen in der Wohnung, nicht andere Menschen anspringen usw.

    Training = dass der Hund Kommandos ausführt, also eher im Bereich Hundesport oder auch "Tricks" ausführen.

    Und "leicht zu erziehen, weil sehr intelligent", wenn du nach Aussie leicht zu erziehen googelst, dann findest du viele Seiten, die gut erklären, was das eigentlich bedeutet, zum Beispiel diese Seite finde ich sehr lesenswert:

    https://www.hunde.plus/australian-she…r-wen-geeignet/

    Ich wohne in einer kleinen Wohnung, aber ich habe schon so oft gehört, dass das egal ist und es ein Mythos ist, dass man Haus und Garten für einen Hund braucht.

    Ist die Wohnung mitten in der Stadt, also viel Verkehr, Trubel, sobald du das Haus verlässt? Das könnte für einen Aussie auch stressig sein, kann ich mir vorstellen.

    Was meint ihr, ihr Aussie-Kenner?

    Das nenne ich naturfern. Solche Leute haben nicht viel Ahnung von Tieren, oder?

    Ehrlich, ich verstehe nicht ganz, warum man sich einen eigenen Hund anschaffen will, wenn man so gar keine Vorstellung vom Leben mit Hund hat. Haben die keine Bekannten, Freunde, Verwandten, die passionierte Hundehalter sind, und wo man sich einen Eindruck aus erster Hand verschaffen kann? Kein Hundesitting vorher? Nie Ferienbetreuung übernommen? Wie kann man denn so ohne jeden Einblick dann überhaupt einen Hund wollen? Woher kommt denn dann der Wunsch, wenn man nie erlebt hat, wie sich ein Hund im Leben anfühlt?

    Bitte nicht böse sein, aber dieses Posting von dir möchte ich als realitätsfern bezeichnen.

    Der Wunsch nach einem Haustier (ob jetzt Hund, Katze oder anderes Tier) hat alle möglichen Gründe.

    Dass man sich vor Anschaffung eines Tieres natürlich informieren sollte, ist ein anderes Thema.

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    Inzwischen denke ich, dass dieses Thema total ausufert. Vielleicht wäre es gut, wenn man solche Sachen wie Kayas Posting in einen neuen Thread auslagern würde.

    Thema: Woher kommt der Wunsch nach einem Haustier, oder so.

    Ich glaube der TE, also der Mutter, ist nun schon klar, was es bedeutet einen Hund zu haben. Aber ihre Tochter versteht nicht so ganz, wieso ein Border Collie zwar ein toller Hund für Agility sein kann, aber im Alltag eher schwierig.

    Ich würde da mit der Tochter drüber reden. Gerade in ihrem Alter. Da sollte es doch vielleicht ein Hund werden den sie z.B mitnehmen kann wenn sie mit ihren Freundinnen Eis essen geht. Wenn sie einen Jungen kennenlernt ist es vielleicht von Vorteil dass man Hand in Hand spazieren gehen und miteinander quatschen kann. Der Freund den Hund so kennenlernt und mag. Wenn man beim Spaziergang aber immer hoch konzentriert und der Fokus 1000 Prozent beim Hund sein muss. Ist es das Wert? Aber immerhin hat dieser Hund beim Agility den ersten Platz gemacht? Der andere Hund hätte es nur auf Platz 6 geschafft...

    Wieso muss man bei BC immer 1000 Prozent beim Hund sein?

    Was macht ein typischer BC, wenn Freunde zu Besuch kommen? Wenn man sich mit Freunden auf eine Wiese setzt, um zu quatschen, und den Hund mitnehmen will, samt Hund einen Bummel in der Stadt machen will?

    Ich glaube solche Infos würden helfen.

    Ich habe mit meiner Tochter gesprochen, aber die ist momentan etwas bockig und ist enttäuscht, dass es kein Border Collie werden soll. Mal ein paar Tage abkühlen lassen und dann erneut zur Sprache bringen. Mir tut es ja auch Leid, aber ich möchte keinen großen Fehler machen und einen zu schwierigen Hund ins Haus holen.

    Ja.... das war zu erwarten xD

    Irgendwo muss ihr Wunsch nach einem Border Collie ja herkommen, vielleicht kannst du mal vorsichtig auskundschaften, wieso sie ausgerechnet einen BC will? Du hast geschrieben, dass sie sagt sie wären so super leicht zu erziehen, woher hat sie diese Info?

    Vielleicht kommst du weiter mit deiner Tochter, wenn du in diese Richtung mal nachfragst, und ihr vielleicht auch die Postings über BC hier im Thread lesen lässt :bussi:


    Kannst du deine Tochter vielleicht bitten, dass sie in der Agility-Trainingsgruppe mal fragt, wegen Border Collie oder welche andere Hunderassse? Oder haben die ihr vielleicht sogar einen BC empfohlen?

    Ich hab selbst mit 12 Jahren meinen heiß ersehnten Sheltie bekommen. Aber es gab doch manches Mal! die Mahnungen meiner Mutter, dass der Hund jetzt raus muss, auch wenn gerade meine Lieblingsserie im Fernsehen kam. Oder der Hund auch raus muss, wenn es regnet und ich keine Lust hab raus zu gehen. Und dass der Hund den Popo von mir gewaschen bekommen muss oder geduscht werden, weil er ( wie häufig) Durchfall hatte. Trotz aller Liebe zum Hund hatte ich leider nicht so sehr die Reife wie Einige von euch anscheinend, ich war mit der kontinuierlichen, täglichen jahrelangen Pflege und Erziehung leider oft überfordert. Dann kam meine Pubertät, totaler Zoff zu Hause,die erste Liebe, Stress in der Schule, mein Auszug etc pp...

    Ich kann froh sein, dass sich meine Mutter erbarmt hat.

    Ich finde es gut, dass du und andere erzählt, wie es in der Realität war, als ihr so jung einen Hund bekommen habt.

    Und auch, dass ihr erzählt, wie Erziehung im Alltag abläuft. Also dass man nicht sagen kann, liebe Tochter das ist deine Aufgabe,

    sondern dass Erziehung einfach gemacht werden muss, wenn der Hund etwas macht, was er nicht soll.
    (Das war mir übrigens auch nicht so klar, danke für die Erklärung, weiß gerade nicht mehr, wer das gepostet hat)

    Das hilft der TE sicher weiter :gut:

    Mich würde interessieren, liebe Maria648 , was deine Tochter sagt dazu, dass ein Border Collie nicht geeignet ist für euch, und ob sie sich für andere Hunderassen auch begeistern kann. Und zu den Anmerkungen der User, was wäre, wenn der Hund dann trotz vernünftiger Rasseauswahl schlussendlich nicht für Agility geeignet wäre.

    Was mir als Hundelaie noch so einfällt:

    Ich glaube es wäre wichtig, dass euer vielleicht künftiger Hund überall hin mitkommen kann, also dass es so ein Typ Hund ist, der gerne dabei ist (und damit klarkommt, wenn er nicht Mittelpunkt der Aufmerksamkeit deiner Tochter ist), wenn deine Tochter mal mit Freunden was unternehmen möchte. In eine Eisdiele gehen, Freunde besuchen, mit Schulkameraden im Park sitzen usw.

    Ach Leute bitte!

    Die Userin möchte Hilfe, damit sie ihren drei Hunden helfen kann.

    Natürlich, wissen wir alle, ist die Hunderasse Mops eine Qualzucht, aber die Userin hat nun mal drei Möpse, einen Welpen, und sie wird sich vermutlich in absehbarer Zeit keinen weiteren Hund kaufen.

    Dass ihre alte Hündin dringend geschützt werden muss, wegen ihres Gesundheitszustands, das ist ja auch klar. Aber ich fände es sinnvoll, wenn man die Hunderasse ausklammern könnte und der Userin erklären könnte, was sie machen soll.

    Zum Wohle ihrer Hunde.