Was ich einfach Schade finde ist wie viel "Hund" ich schon gehabt hätte, wenn meine Eltern auch Interesse daran hätten... 
Von dem Gedanken sollte man sich bezüglich aller Themen lieber verabschieden.
Es ist nicht selbstverständlich, dass Eltern einen in allen Bereichen des Lebens unterstützen. Ob es nun um Freizeitvergnügen, Bildung, Förderung von Interessen geht, nichts davon ist eine Selbstverständlichkeit und einige Dinge muss man sich nun einmal selbst erarbeiten und erfüllen. Deine Eltern werden ebenso wie du ihre eigenen Gründe haben, warum sie bestimmte Dinge eben nicht möchten.
Das kann man dann bei seinen eigenen Kindern anders machen.
Edit, weil es sehr hart klingt; Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, er führt nur zu nichts. Das macht nur unglücklich.
Dem kann ich nur zustimmen, danke dass du das geschrieben hast 
Quito
Ich mag jetzt nicht so viel Persönliches Schreiben, weil das nicht hier in das Forum gehört und auch, weil mich das auch heute noch immer noch traurig macht. Nur so viel: Meine Eltern wollten immer das Beste für mich, was sie aus ihrer Sicht als das Beste für mich hielten. Aber zum Beispiel, ich wollte immer Klavier spielen lernen. Sie haben mir auch den Unterricht bezahlt. Sie hätten es sich auch leisten können, dass sie mir ein Klavier kaufen. Aber sie fanden das zu teuer. Und so kauften sie mir so eine Elektro-Heimorgel, wie sie in den 1980ern zu kaufen waren, auch nicht billig, aber kein Ersatz für ein Klavier.
Sie meinten es gut, sie wollten meiner Schwester gegenüber, die "nur" eine Gitarre wollte, nicht unfair sein. Und sie sind auch Kinder ihrer Generation, die auch von ihren Eltern gelernt haben, sparsam zu sein und ihren Kindern Bescheidenheit zu lernen.
Ich habe viele Jahre gebraucht, bis ich begriffen habe, dass meine Eltern immer nur das Beste für mich wollten, und auch viele Jahre gebraucht, bis ich nicht mehr wütend war und enttäuscht darüber, was ich so alles hätte werden können, wenn meine Eltern mich unterstützt haben. Sie haben mir zum Beispiel auch nicht erlaubt, aufs Gymnasium zu gehen.... Daher konnte ich auch nicht studieren. Das habe ich mir auch erst selber ermöglichen können, nachdem ich 15 Jahre gearbeitet und Geld verdient und gespart habe.
Ich bin heute Anfang 50 und meine Eltern Anfang 80. Das klingt für dich jetzt sicher ziemlich nach "meine Güte, was will die mit den alten Kamellen"
Aber ich liebe meine Eltern sehr, auch wenn ich bis heute nicht mit ihnen darüber reden kann, was aus mir hätte werden können, wenn sie mich unterstützt hätten.
Was will ich damit eigentlich sagen? Vielleicht: Sei nicht böse auf deine Eltern.
Bau dir dein eigenes Leben auf, verdiene Geld, und mit dem Geld kannst du dann alles machen was du willst.
