Beiträge von Hektorine

    Ehrlich gesagt mussten wir bei den anderen beiden nie viel machen :ka:

    Die können Sitz, Platz und komm. Waren immer schon ruhig und eher unauffällig. Nala ist ganz anders, ein extremer Wirbelwind, das bin ich nicht gewöhnt.

    Ja, Lily hat gesundheitliche Probleme, daran könnte es liegen, danke für den Tipp. Sie ist auf einem Auge blind uns hat Arthrose. Vielleicht sollte ich mit dem Tierarzt reden und fragen ob die Schmerzmedikation erhöht werden muss? Das könnte ein Grund für diese Grummeligkeit sein.

    Ja du solltest mit dem Tierarzt reden. Weil deine alte Hündin: vielleicht Schmerzen hat.

    Aber auch wenn deine Lily mehr Medikamente bekommt, dann musst du dich doch selber darum kümmern, dass Lily ihre Ruhe hat.

    DU hast geschrieben, du bist die Rudelführerin.

    Also kümmere dich bitte darum, dass der Welpe Lily in Ruhe lässt.

    Es tut mir richtig weh, wenn ich deine Beiträge lese.

    Lily nimmt das zu persönlich.

    aber ich bin die Rudelführerin über alle 3, daher dachte ich, dass sie aufhören wenn ich es ihnen sage,

    Und was passiert, wenn du ihnen sagst, dass sie aufhören sollen?

    Ich tendiere dann wirklich eher zum Retriever. Wobei Zucht für mich nicht in Frage kommt. Die Tierheime sind - insbesondere seit Corona - völlig überlaufen. Da wird sich schon ein Retriever oder Retriever-Mix finden lassen, der sich hier wohlfühlen wird.

    Wohlfühlen ja vermutlich. Aber ob er das leisten können wird, was du vor hast mit dem Hund?
    Oder war das nur als Auslastung für einen Aussie gedacht?

    Hektorine Weis nicht worauf du hinaus willst :???: Einzeltraining ist eine gute Sache, da man da alleine mit einem Trainer auf die individuellen Probleme eingeht

    Ich meinte die Kostenfrage.

    Ob ein normaler Hundetrainer im Einzeltraining einem Hund das, was die TE vorhat, vermitteln kann oder ob es dazu einen evtl. noch teuereren Spezialtrainer braucht.

    Ob jetzt Aussie oder anderer Hund, ich lese aus deinem Posting heraus, dass dein Hund Aufgaben erfüllen soll, die für jeden Hund eine ziemliche Hausnummer sind:

    - Ich muss den Hund (nach genug Training versteht sich) 100%ig sicher mit meinem Bruder unbeaufsichtigt lassen können. Da geht es nicht nur um's beißen (mein Bruder bewegt sich recht unkontrollierbar und kann seine Kraft nicht einschätzen) sondern auch darum, dass man sanft mit ihm umgehen muss.

    - Die Anwesenheit meines (doch manchmal recht lauten) Bruders bei diversen Aktivitäten, wie beispielweise (fortgeschrittenes) Training oder generelle "Spieleinheiten" (<- furchtbare Bezeichnung), damit mein Bruder auch eine Beziehung zu dem Hund aufbaut und - blöd gesagt - "was zu kucken hat" wenn er z.B. am Wochenende Zuhause ist.

    Ob und nach welcher Ausbildung ein Hund so etwas leisten kann, dazu kann ich nichts sagen.

    Ihr habt ja schon zwei Hunde, können die das? Zum Beispiel alleine sein mit deinem Bruder, ohne dass etwas passiert?

    denn ich habe vor, den Hund aktiv in meinen Pflegealltag einzubinden. Das würde beinhalten:


    - Das Bringen von unterschiedlichen Gegenständen (Windeln, Feuchttücher, eventuell sogar Kleidungsstücke, die Tasche meines Bruders, etc.) und - sofern der Hund sichtbar Freude an dieser Arbeit hat - auch das Wegwerfen von (zusammengebundenen) Windeln und so weiter. Die dafür vorgesehenen Schränke & Schubladen würden natürlich mit Seilen hundegerecht gemacht werden.

    - Das Aufheben und Zurückgeben der Dinge, die mein Bruder fallen lässt. Das beinhaltet das Hochspringen an seinem Rollstuhl oder seines Pflegebettes.

    Ob es möglich ist so etwas einem Hund beizubringen ohne einem darauf spezialisierten Trainer, das ist die nächste Frage.

    Die hiesige Hundeschule bietet Einzeltraining an, das ist aber relativ teuer. Ich wäre aber notfalls bereit, das zu bezahlen. Ich würde mich nur freuen, wenn sich das vermeiden ließe.

    Ich hoffe es melden sich User, die sich damit auskennen, um dir offen und ehrlich ihre Meinung dazu schreiben.

    Was ich einfach Schade finde ist wie viel "Hund" ich schon gehabt hätte, wenn meine Eltern auch Interesse daran hätten... :upside_down_face:

    Von dem Gedanken sollte man sich bezüglich aller Themen lieber verabschieden.

    Es ist nicht selbstverständlich, dass Eltern einen in allen Bereichen des Lebens unterstützen. Ob es nun um Freizeitvergnügen, Bildung, Förderung von Interessen geht, nichts davon ist eine Selbstverständlichkeit und einige Dinge muss man sich nun einmal selbst erarbeiten und erfüllen. Deine Eltern werden ebenso wie du ihre eigenen Gründe haben, warum sie bestimmte Dinge eben nicht möchten.

    Das kann man dann bei seinen eigenen Kindern anders machen.

    Edit, weil es sehr hart klingt; Ich kann den Gedankengang nachvollziehen, er führt nur zu nichts. Das macht nur unglücklich.

    Dem kann ich nur zustimmen, danke dass du das geschrieben hast :bindafür:

    Quito

    Ich mag jetzt nicht so viel Persönliches Schreiben, weil das nicht hier in das Forum gehört und auch, weil mich das auch heute noch immer noch traurig macht. Nur so viel: Meine Eltern wollten immer das Beste für mich, was sie aus ihrer Sicht als das Beste für mich hielten. Aber zum Beispiel, ich wollte immer Klavier spielen lernen. Sie haben mir auch den Unterricht bezahlt. Sie hätten es sich auch leisten können, dass sie mir ein Klavier kaufen. Aber sie fanden das zu teuer. Und so kauften sie mir so eine Elektro-Heimorgel, wie sie in den 1980ern zu kaufen waren, auch nicht billig, aber kein Ersatz für ein Klavier.

    Sie meinten es gut, sie wollten meiner Schwester gegenüber, die "nur" eine Gitarre wollte, nicht unfair sein. Und sie sind auch Kinder ihrer Generation, die auch von ihren Eltern gelernt haben, sparsam zu sein und ihren Kindern Bescheidenheit zu lernen.

    Ich habe viele Jahre gebraucht, bis ich begriffen habe, dass meine Eltern immer nur das Beste für mich wollten, und auch viele Jahre gebraucht, bis ich nicht mehr wütend war und enttäuscht darüber, was ich so alles hätte werden können, wenn meine Eltern mich unterstützt haben. Sie haben mir zum Beispiel auch nicht erlaubt, aufs Gymnasium zu gehen.... Daher konnte ich auch nicht studieren. Das habe ich mir auch erst selber ermöglichen können, nachdem ich 15 Jahre gearbeitet und Geld verdient und gespart habe.

    Ich bin heute Anfang 50 und meine Eltern Anfang 80. Das klingt für dich jetzt sicher ziemlich nach "meine Güte, was will die mit den alten Kamellen"

    Aber ich liebe meine Eltern sehr, auch wenn ich bis heute nicht mit ihnen darüber reden kann, was aus mir hätte werden können, wenn sie mich unterstützt hätten.

    Was will ich damit eigentlich sagen? Vielleicht: Sei nicht böse auf deine Eltern.
    Bau dir dein eigenes Leben auf, verdiene Geld, und mit dem Geld kannst du dann alles machen was du willst.

    :bussi:

    Ich hab mal nachgerechnet. Anschaffungskosten lägen so bei 1500-2000€, dafür habe ich aber auch schon extra gespart.

    Im Jahr würde ein Hund ohne viel Schnick Schnack 1.800€ kosten (incl. 500€ Tierarzt) nur mit meinem ersparten würde ich das für ein Paar Jahre schaffen.

    Fahrten und Mehrkosten bei der Wohnung nicht mit einberechnet, es könnte also wirklich knapp werden.

    Mit einem Chihuahua wäre das Futter noch ein bisschen billiger:grinning_face_with_smiling_eyes:

    Was ich einfach Schade finde ist wie viel "Hund" ich schon gehabt hätte, wenn meine Eltern auch Interesse daran hätten... :upside_down_face:

    Solche Kalkulationen finde ich immer schwierig.
    Zum Punkt Tierarztkosten: Hast du da eine Versicherung für TA kalkuliert, und auch für Haftplicht für deinen Hund?
    Und .... ich kenne mich damit nicht aus, aber es gibt wohl auch immer Sachen, die eine Versicherung nicht zahlt. Man soll nicht immer vom Schlimmsten ausgehen, aber was wäre, wenn dein Hund etwas hat, für dessen Behandlung die Versicherung nicht zahlt?

    Oder du brauchst einen Trainer, weil es Sachen gibt, wo die Hundeschule euch nicht helfen kann und du Einzelstunden mit einem Profi brauchst, damit dein Hund und du gut mit der Umwelt zurecht kommt.

    Würden für solche finanziellen Notfälle deine Eltern einspringen?

    Ich würde an Deiner Stelle aber tatsächlich erstmal das erste Semester machen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das Studium so ist etc. Kannst Dir ja auch schon eine WG suchen, die hundefreundlich ist, ein bisschen Hundebetreuung anbieten (und damit das Hunde-Sparbuch auffüllen etc).

    Erstmal zu studieren beginnen und schauen, wie viel Zeit du fürs Studium aufbringen musst und wie sich dein Leben als Studierende gestaltet, das würde ich dir auch dringend empfehlen.

    Das ist ein ganz neuer Lebensabschnitt, und man merkt erst, wenn man an der Uni/Fachhochschule ist, wie zeitaufwändig das Studium an sich ist (ist bei allen Studiengängen unterschiedlich) und was das Studentenleben als solches auch bietet. Vielleicht merkst du, dass du dich gerne auch jenseits des Studiums mit Kommilitionen treffen willst, dich in einer Fachschaft aktiv einbringen willst usw.
    Studentenpartys auch nicht vergessen - es haben viele schon gemeint, nein sowas ist nichts für mich, aber dann merkten sie doch, dass Feiern mit Gleichgesinnten viel Spaß macht, anders als vor der Uni-Zeit, wo man meinte, man sei eher kein Mensch, der gerne ausgeht.

    Wenn du deinen so gewünschten Hund erst mal hast, dann musst du dein Studentenleben nach deinem Hund ausrichten.

    Deswegen schau dir erstmal dein neues Studentenleben an, wachse da rein, und dann kannst du dich besser entscheiden, ob du einen Hund willst oder doch lieber erstmal ohne Hund bleibst.

    Das abgebende Tierheim ist offenkundig nicht im Besitz der Daten, wer der Halter der Hunde ist, sonst müsste die Polizei nicht ermitteln.

    Das wäre sonst ja sofort aufklärbar gewesen.

    Ich kann nur spekulieren, dass das Tierheim zwar die Daten des Halters hatte, der die Hunde vom Tierheim übernommen hat, aber dieser nicht mehr der aktuelle Halter ist.

    Mal angenommen, der Halter der die Hunde vom Tierheim übernommen (oder zurückbekommen hat, falls er seine Haltereigenschaft nachweisen konnte) hat die Hunde an jemand anderen abgegeben, von privat zu privat, ohne schriftlichen Vertrag: Bleibt er dann als Halter in der Haftung?
    Oder wäre er, wenn er die Hunde beim Ordnungsamt abgemeldet hat (weil er sie nicht mehr hält) aus der Haftung raus?

    Du kennst das Göttinger Tierheim nicht.

    Ich habe keine Ahnung, wie die Abläufe in einem Tierheim sind, egal ob in Göttingen oder anderswo. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Hunde, die nach einem aktenkundigen Beißvorfall behördlich dort untergebracht werden, an jemanden herausgegeben werden, ohne dass die Personalien festgehalten werden, entweder des neuen Besitzers, oder des alten Besitzers, der nachweist dass es seine Hunde sind.

    Nachtrag zu den beiden erschossenen Hunden in Göttingen:

    https://www.hna.de/lokales/goetti…i-91374933.html
    Hunde waren nicht auf den schwerverletzten Hundeführer angemeldet und es gab bereits vor einem Jahr einen Beißvorfall.

    Zitat

    dass es sich bei den beiden Hunden um Amerikanische Bulldoggen handelte, die bereits im März 2021 eine männliche Person angegriffen und verletzt hatten.

    Da sie nach dem Beißvorfall herrenlos umherliefen, wurden sie nach Absprache mit dem Veterinäramt einem Tierheim zugeführt. Weil die Hunde zu diesem Zeitpunkt noch nicht gechippt waren, konnte der damalige Halter nicht ermittelt werden, wie die Polizei in Göttingen mitteilt.

    Wenn sie damals im Tierheim landeten muss man doch nachvollziehen können, an wen das Tierheim sie abgegeben hat :???: