Beiträge von Hektorine

    Ich schlenderte gestern über eine Fußgängerbrücke. Parallel zu mir schob eine Frau einen Kinderwagen und ein KIeinkind hatte die Hand am Kinderwagengriff und quengelte rum. Da sagte seine vemutliche Mama, Max lauf doch mal zu der Laterne da vorne und dann wieder zurück. Max löste sich vom Kinderwagen, lief aber nicht zur Laterne, sondern nur einmal um Kinderwagen samt Mama und hängte sich wieder an den Kinderwagengriff.

    Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Die Mama sagte zu Max, bitte häng dich nicht an den Griff und lauf ordentlich, das ist echt anstrengend, wenn ich dich auch noch mitziehen muss.
    Dann sagte sie zu mir (sie hatte mein Grinsen wohl bemerkt): er hat so viel Energie ... die muss er irgendwie loswerden.

    Und mir rutschte raus: Spannen Sie den Kleinen doch vor den Kinderwagen, dann kann er ziehen.

    Ich bin wirklich DF-geschädigt :headbash:

    Die Frau hat übrigens herzhaft gelacht.

    Also, mir ist klar, dass man in der Aufregung mit bergeweise Adrenalin an Bord einen Biss nicht unbedingt im gesamten Umfang realisiert.

    Aber man bezichtigt damit umgekehrt auch die Halterin plus Zeugin der Lüge.

    Wir wissen nicht, ob die Geschädigte (die Zustellerin) sagte, sie sei vom Hund gebissen worden.

    Oder ob nur die Berufsgenossenschaft, die sich um solche Sachen kümmert bei Arbeitsunfällen, das so in ihrem Anschreiben formuliert hat.

    Ich schrieb es schon mal, es kann auch sein, dass die Berufsgenossenschaft einen Standardfragebogen rausgeschickt hat zum Thema "Hund Unfallsursache"

    Ich hatte einen Biss in der Hand mit einem Loch. Die Hand war so geschwollen und schmerzhaft, dass ich mir der erstmal nichts mehr machen konnte.


    Ne Woche Ausfall geht bei sowas schnell.

    Eine Woche Krankschreiben geht aber auch schnell bzw. ist nötig, wenn man rückwärts in einen Zaun, in eine Hecke stürzt. Das meinte ich damit:

    Fakt ist ja wohl, dass der Hund ursächlich für das Stolpern, des Sturzes der Zustellerin war, und dass die HHin laut Erzählung das auch gar nicht bestreitet. Ob die Verletzungen der Zustellerin nun durch den Sturz entstanden sind oder ob sie der Hund wirklich gebissen hat, finde ich daher zweitrangig und wird sich sicher durch einen ärztlichen Behandlungsbericht klären lassen. Denn beim Arzt war die Zustellerin ja zweifellos, wenn sie eine Krankschreibung erhalten hat.

    Ich finde dieses (unterschwellige) bashing der Postbotin echt unschön.

    Wir bekommen hier von einer dritten Partei etwas erzählt, bei dem sie selbst gar nicht zugegen war. Dennoch glaubt man eher, dass die Postbotin lügt oder dramatisiert.

    danke, geht mir auch so.

    Eine Postbotin erschreckt wegen einem bellenden, nicht gesicherten Hund, der sie aber nicht berührt ..,

    so sehr, dass sie nicht nur zurückweicht, nein, sondern "zwei Meter nach hinten fliegt" - und nicht nur stolpert, sondern in einem Zaun landet.

    Ich weiß ja nicht...

    Naja, es gibt bei vielen Hauseingang ein Podest, ein oder zwei Stufen vor der Tür. Wenn man da zurückweicht, kann man schon ziemlich übel ins Stolpern kommen. Das muss nun auch nicht heißen, dass die Schilderung der HHin konstruiert ist, nicht wahr sein kann.

    Fakt ist ja wohl, dass der Hund ursächlich für das Stolpern, des Sturzes der Zustellerin war, und dass die HHin laut Erzählung das auch gar nicht bestreitet. Ob die Verletzungen der Zustellerin nun durch den Sturz entstanden sind oder ob sie der Hund wirklich gebissen hat, finde ich daher zweitrangig und wird sich sicher durch einen ärztlichen Behandlungsbericht klären lassen. Denn beim Arzt war die Zustellerin ja zweifellos, wenn sie eine Krankschreibung erhalten hat.

    Arbeitsunfall -> verpflichtende Meldung an die Berufsgenossenschaft -> ich nehme an, wenn da im Meldebogen als Unfallursache "von Hund angesprungen" drin steht, fragt die BG automatisch beim Hundehalter nach, was vorgefallen ist. Eventell auch mit einem Standard-Brief "Hundeunfall", in dem dann pauschal auch nach Biss gefragt wird.

    Der Zustellerin zu unterstellen, dass sie gelogen hat, finde ich nicht angebracht.

    Liebe Gauloise

    ich finde es super, dass du dich über Hunde informieren willst.

    Ich habe keine richtige Hundephobie, aber dennoch ziemliche Angst vor Hunden. Deswegen bin ich vor inzwischen vielen Jahren hier ins Forum gekommen, da ich mir dachte, wenn ich mehr über Hunde weiß, würde mir das helfen. Durch das Mitlesen hier im Forum habe ich viel gelernt, zum Beispiel, dass viele Hunde bellen aus Unsicherheit. Wenn ein Hund ohne Leine auf mich zuläuft, bekomme ich immer noch Angst, aber es ist nicht mehr so schlimm wie früher.

    Ich verlinke dir mal meinen Thread, in dem ich viele Fragen gestellt habe und mir viele User diese Fragen sehr freundlich beantwortet haben.
    Da findet sich sicher vieles, was für dich auch nützlich zu wissen ist:

    Hektorine
    6. November 2014 um 18:51

    Und es gibt hier auch einen Thread über Körpersprache von Hunden, der könnte für dich auch interessant sein:

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