Hallo,
wie läuft das denn ab, wenn ihr an der kurzen Leine spazieren geht? Achtet er überhaupt auf dich? Die meisten Hunde, die mit der Leinenführigkeit Probleme haben, achten auf alles andere, nur nicht auf Herrchen/Frauchen.
Newton ist ja auch gerade mitten in der Pubertät, aber mit der Leinenführigkeit klappt es zu 90% gut.
Seit Newton Welpe ist, mache ich es wie folgt: Am Anfang durfte Newton seine ganze Leine (damals noch die Welpenleine) ausnutzen. Sobald auch nur der minimalste Zug drauf kam, bin ich wie angewurzelt stehen geblieben und habe gewartet, bis Newton mich anschaut. Dann ging es in die andere Richtung weiter. Am Anfang muss man da recht lange warten (ich stand als 15 min. in den Reben...) und man läuft viel mehr Zickzack als Gassi, aber Hauptsache man läuft und ist draußen. 
Als Newton einigermaßen wusste, in welchen Grenzen er sich mit der Leine bewegen kann, habe ich ihm das Signal "Ordentlich!" antrainiert, d.h. wenn er neben meinem linken Bein hergelaufen ist, gab es das Signal und dann eine Belohnung. Die Übung mit Stehen bleiben sobald Zug auf der Leine war, haben wir natürlich weiter gemacht, wenn Newton sich doch mal verdaddelt hat. 
Nun, da Newton (eigentlich) weiß, wie er sich an der kurzen Leine verhalten soll, mache ich es so, dass ich am Anfang das Signal "Ordentlich!" gebe und dann, falls Zug auf die Leine kommt, stehen bleibe, warte bis er mich anschaut und dann gehen wir in die gleiche Richtung weiter. Bei jedem Weitergehen gibt es erneut das Signal "Ordentlich!" und immer mal wieder ein Lob, solange er in der richtigen Position ist.
Der Spaziergang ist so schon relativ flüssig geworden, weil Newton ja mittlerweile verstanden hat, dass es erst weiter geht, wenn er mich angeschaut. Je nachdem was es so Interessantes gibt, muss ich mal öfter, mal seltener stehen bleiben. Morgens um halb 6 ist nix los, da laufen wir flüssig durch. Heute um halb 8 (habe Ferien) war schon mehr los und da mussten wir schon als mal stehen bleiben.
Lg und viel Erfolg beim Training,
Rafaela