Beiträge von RafiLe1985

    Hallo zu später Stunde,

    hätte nicht gedacht, dass sich hieraus so eine lange Diskussion entwickelt. War unterwegs, habe nun aber größtenteil alles nachgelesen.

    Nochmal zur Klärung: Wir waren nicht nur zu zweit, sondern zu fünft. Die Kollegin hatte noch ihren Mann mitgebracht und von mir waren auch noch zwei Freunde dabei. Natürlich wusste ich, dass sie ihren Sohn mitbringt. Was ich nicht wusste, ist, dass Newton als Gefahr für Leib und Leben des Kindes gesehen wird und ich ihn daher am liebsten wegsperren soll... Sonst hätte ich in der Tat vorgeschlagen, sich bei der Kollegin zu treffen und dann hätte ich Newton selbstverständlich zuhause gelassen.

    Was ich allerdings hier in der Diskussion etwas kurios fand, ist, wie einige von euch darauf reagiert hätten... Klar ist es absolut daneben, zu verlangen, dass Newton weggesperrt wird oder zumindest angeleint wird, aber jemanden, mit dem man sich sonst sehr gut versteht und auch auf kollegialer Ebene sehr gut zusammenarbeitet, wegen einer kleinen Meinungsverschiedenheit direkt rauszuschmeißen, finde ich doch krass. Ich kann auch in gewisser Weise nachvollziehen, dass man um sein sechs Monate altes Kind Angst hat, wenn da noch ein Hund in der Wohnung ist, der locker das Fünffache wiegt und den man aufgrund eigener Unerfahrenheit mit Hunden vllt nicht einschätzen kann.

    Was mich nur aufgeregt hat, ist erstens, dass man das nicht vorher kommunizieren kann und dann eben wie selbstverständlich verlangt, dass der Hund weggesperrt wird (weil es ist ja nur ein Hund) und man gleichzeitig dem Kind quasi ein Königreich aus Decken und Spielzeug auf dem Boden aufbauen muss... Natürlich kenne ich mich wiederrum mit Kindern nicht aus, aber meiner Einschätzung nach, sollte es für ein Kind doch möglich sein, mal zwei drei Stunden im Maxi Cosi zu verbringen...

    Was ich auch etwas kurios fand, ist, dass einem direkt unterstellt wird, dass man sich nicht traut seine Meinung zu sagen, nur weil man nicht direkt impulsiv reagiert und die Leute aus der Wohnung schmeißt... Wenn ich mich schon ärger, muss ich da wirklich noch drei weiteren Leuten, die teilweise 45 Minuten angefahren sind, den Abend auch noch verderben? Natürlich werde ich mit der Kollegin nochmal über die Sache sprechen. Aber eben ruhig und mit klarem Kopf.

    Grüße und gute Nacht,
    Rafaela

    So, muss diesen Thread nochmal hochholen... Gestern, der Oberknaller... Ich hatte eine Kollegin und ihren Mann zum Spieleabend eingeladen. Sie haben einen sechs Monate alten Sohn, den sie mitbringen wollten. Für mich kein Problem. Dachte ich...
    So, dann kamen sie also gestern abend. Mit einer Menge Equipment. Ich fragte scherzhaft, ob sie bei mir einziehen wollen. ;) Nun gut, kaum da, sagt meine Kollegin: "Ok, also der Hund müsste jetzt in ein separates Zimmer." Hallo?! Geht's noch? Ich fragte, wieso. Na, sie würden dem Sohn jetzt hier seinen Platz einrichten und da darf der Hund nicht hin. Nur so nebenbei, das Kind lag im Maxi Cosi drinnen. Das hätte man so wunderbar neben sich auf den Stuhl stellen können. Nun gut, ich sagte, dass ich dafür sorge, dass Newton da nicht hingeht. Waren sie nicht zufrieden mit. Ob ich ihn dann nicht wenigstens anleinen könnte. Gut, um die Diskussion nicht noch auszuweiten habe ich also (in meiner eigenen Wohnung, unglaublich) meinen Hund angeleint.
    Wie der Spieleabend dann weiter verlief kann man sich denken, oder? Newton musste nur eine Regung machen, schon wurde aufgesprungen um das Kind zu beschützen... Er war an der Leine... Naja, nochmal so einen Spieleabend wird es nicht geben...

    Dann benutze das doch demnächst einfach, wenn Dein Hund sich in einer großen Hundegruppe "obsessiv verhält" und hoch dreht.

    Jetzt machst du dich lächerlich, sorry. Das ist eine vollkommen andere Situation. Aber egal, Hauptsache gestichelt...


    weil er im Welpenalter mal ein bissel frech

    Einem Hund menschliche Eigenschaften zuschreiben?! Da kennst du dich aber super aus...


    So, ich mache jetzt hier den Absprung. Diese Diskussion bringt keinem mehr was, vor allem nicht der TE.

    Ja, ich weiß, der Totschlagsatz: "...wenn der mal groß wird."
    "Solche" Hunde fressen grundsätzlich immer kleine Kinder, alles ne Frage der Zeit und wenn das nicht mehr reicht, fallen sie natürlich reihenweise erwachsene Menschen an....Klassiker.

    Sorry, aber solche Fälle gibt es... Vor Kurzem wurde ich von so einem Fall gebissen und hatte vier Löcher im Arm von denen nun schöne Narben geblieben sind...
    Dem Besitzer wurde daraufhin der Hund entzogen, weil er bereits Auflagen hatte und heillos überfordert war. Nun haben seinen Hund Freunde von ihm übernommen, die ich ab und an mit ihrem eigenen Dobermann und dem "Übeltäter" treffe. Die haben ganz schön mit ihm zu tun...
    Wie schon gesagt wurde, das Verhalten ist weder über- noch unterzubewerten. Aber so einfach hinnehmen würde ich es nicht... Auch wenn deine Vorstellungskraft hierfür offenbar nicht reicht, aber so ein Verhalten KANN sich tatsächlich festigen und ausweiten...

    Wenn er nicht weiß, was das heißt, klar, klingt logisch.
    Gibst Du Deinen Hund auch ein "bestimmendes Sitz", wenn er nix mit dem Wort anfangen kann? Durchsetzen aber nicht vergessen.

    Ja, ob du es glaubst oder nicht. Ich brauche kein Befehl und muss meinem Hund auch nicht den Poppes nach unten drücken, damit ich ihn ins Sitz bekomme... Geht ganz ohne Worte und ohne anfassen.

    Fazit: Ich würde dieses Verhalten weder auf die leichte Schulter nehmen noch nicht Ernst nehmen. Wenn der Kleine nun vier Monate alt ist, wird in weniger als einem halben Jahr die Pubertät anstehen, wo noch mehr die Grenzen ausgetestet werden.

    Bei uns in der Welpengruppe (und später auch im Fortgeschrittenen-Kurs I) war zufällig auch ein Goldie, der genauso bereits im Alter von vier Monaten die Grenzen getestet hat. Bei ihm sah das so aus, dass er sich einfach abgelegt hat, wenn er keine Lust mehr hatte.
    Die Trainerin hat der Halterin gefühlt tausend Möglichkeiten gezeigt, wie sie damit umgehen kann. Sie hat es nicht für nötig gehalten diese umzusetzen. Und als ich sie dann im Fortgeschrittenen-Kurs I wieder getroffen habe, ja, da wog der Goldie dann über 30kg und wenn er eben nicht mehr weiter wollte, stand sie da...

    Du schreibst, Du hast sie seit 5 Wochen, jetzt ist sie 14,5 Wochen alt, was bedeutet Du hast sie mit 9 Wochen vom Züchtern abgeholt und sie wurde da von ihrer Mutter und ihren Geschwistern getrennt.
    Ist das nicht zu früh?
    Oder ist das üblich bei Hunden von Züchtern?

    Hatte noch nie einen Hund vom Züchter, deshalb die Frage, dient nur meinem eigenen Interesse.

    Vielen Grüße,
    Andrea

    Bei Aussies kenne ich mich da jetzt nicht aus, aber die Labbis vom LCD werden in der Regel mit 8 Wochen abgegeben.

    Danke an die, die mich sachlich aufgeklärt haben. Ich sagte doch, dass es vermutlich eine doofe Frage ist. Da muss man dann meiner Meinung nach nicht mit "Unglaublich, wie kommst du auf so eine Dummheit?" daher kommen.

    Ich wusste bisher auch nicht, dass man eine Gebühr bezahlen muss, wenn man seinen Hund im Tierheim abgibt. Wobei man die sicher auch leicht umgehen kann. Im Ort wo ich arbeite stand vor Kurzem einfach eine Kiste mit Ups-Welpen vor der Tür...

    Du, ich würde es einfach auf sich beruhen lassen. Du wirst den Welpen nicht bekommen. Bis es überhaupt zu einer Verhandlung käme, ist der doch längst in einer anderen Familie. Du machst dir nur die Nerven kaputt und das Geld kannst du viel sinnvoller anders investieren.