Beiträge von RafiLe1985

    Die Jüngere scheint die Mobberin zu sein, kann das sein? Ist die sonst das Prinzesschen?

    Die Jüngere ist chronisch krank, d.h. wird betüddelt von vorne bis hinten. Wobei sie sich ja ihrer Krankheit vmtl gar nicht bewusst ist und sie eigentlich behandeln sollte, wie jeden anderen Hund auch.

    Ich würde sagen, dass die Mutter mit den beiden Hunden überfordert ist und nicht managen möchte/kann.

    Einen anderen Hundesitter suchen. Es findet sich sicherlich im Bekanntenkreis jemand, der so einen kleinen Hund tagsüber betüddeln will.

    Leider hat sich niemand anderes gefunden. Meine Eltern und meine Schwester wohnen eine Stunde Autofahrt auseinander. Pension kann sich meine Schwester nicht leisten. :(

    Laut meiner Mutter beißen sie sich bereits gegenseitig in die Ohren, in den Nacken und ins Hinterteil. Bisher wurde noch keine verletzt, aber ich sorge mich echt darum, was passiert, wenn da wirklich mal eine Verletzung entsteht... Wie gesagt, meine Schwester ist sehr auf die Betreuung angewiesen.

    Selbst mitbekommen hab ich mal Folgendes: Die Biewer-Hündin liegt auf ihrem Platz. Die Golddust-Hündin läuft drauf zu. Die Biewer-Hündin knurrt, zeigt Zähne. Daraufhin stürzt sich die Golddust-Hündin auf sie. Sie kämpfen. Irgendwann jault die Biewer-Hündin auf und verzieht sich. Die Golddust-Hündin thront dann auf dem erkämpften Platz.

    Ich wäre dazwisch gegangen, musste aber Newton blocken, damit der sich da nicht auch noch einmischt...

    Hallo zusammen,

    bei meinen Eltern lebt derzeit, neben ihrer eigenen Biewer-Hündin (3 Jahre alt, kastriert), die Golddust-Hündin (2 Jahre alt, auch kastriert) meiner Schwester.

    Meist verstehen sich die beiden ganz gut. Spielen zusammen, schlafen zusammen in einem Körbchen, etc. In letzter Zeit bekomme ich am Telefon aber immer wieder Kämpfe mit, die sich anhören, als würden die beiden sich zerfleischen.

    Meine Mutter sagt, es liegt daran, dass die Golddust-Hündin (obwohl sie eigentlich Gast ist) jegliche Ressourcen (Spielzeug, Kaustange, Platz auf dem Sofa) für sich beansprucht. Sobald die Biewer-Hündin sich erlaubt etwas zu nehmen, wird sie von der Golddust-Hündin angegangen. Es entsteht ein Kampf, den grundsätzlich die Golddust-Hündin gewinnt.

    Ich riet meiner Mutter, hier mehr zu managen und einzugreifen, die Golddust-Hündin mehr einzuschränken. Aber dann heißt es, ach, die tun sich doch nichts, die regeln das unter sich. Usw.

    Ich sehe das Ganze jedoch kurz vor der Eskalation... Meine Schwester ist auf die Betreuung ihrer Hündin durch meine Mutter angewiesen. Ich bin mir jedoch sicher, dass meine Mutter sie nicht mehr betreuen wird, sollte etwas Schlimmeres passieren.

    Meine Schwester traut sich nichts zu sagen. Sie ist froh, dass sie die Betreuung hat. Meine Bedenken werden abgetan.

    Was ist zu tun? Seht ihr überhaupt Handlungsbedarf?

    Bin für Tipps dankbar.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,
    sie hat einen extem schlechten Stoffwechsel :( und wiegt 21,9kg (darf aber nicht mehr werden, weil sie sehr klein ist und Aglity macht). Auf dem Futter steht bei ihrem Gewicht 400g am Tag, aber daran halten wir uns schon lange nicht mehr :)
    Ich habe mich auch schon informiert und sie bekommt jetzt 150g TroFu und dafür noch 100-150g Obst, Gemüse, Quark, Joghurt oder Frischkäse und Reis oder Kartoffeln. Somit hat sie schonmal 250-300g Futter am Tag (was schonmal mehr ist).
    Wir wollen auch bald anfangen zu barfen, da sie rohes Fleisch besser abkann und dann bekommt sie noch ein bisschen mehr.
    LG

    P.S. Kot wird noch genauso gerne gefressen :(

    Also bevor ich meinem Hund das benötigte Futter entziehe, nur damit er an der Gewichtsuntergrenze bleibt, damit er Agility machen kann, suche ich mir doch lieber einen anderen Sport. Für Labbis ist Agility eh nicht so der Hit, da es sehr auf die Gelenke geht. Zudem, gerade wenn der Hund sportlich aktiv ist, muss er mehr Futter bekommen. Woher weißt du, dass sie einen schlechten Stoffwechsel hat? Wie hoch (Schulterhöhe) ist sie denn?

    Ich denke, es geht nicht um "Vorschlaghammer auf die Birne platzieren". Es geht um Klarheit und Konsequenz. Welches Verhalten ist erwünscht? Welches Verhalten ist unerwünscht? Erwünschtes Verhalten wird belohnt, unerwünschtes klar und unmissverständlich unterbunden.

    Ich denke übrigens nicht, dass man ein extra Signal braucht, damit der Hund vom Garten ins Haus kommt. Meine Eltern haben auch einen Garten. Wenn ich will, dass Newton rein kommt, wird er von drinnen gerufen. Oder wenn ich auch draußen war und ich ihn mit rein nehmen will, reicht ein körpersprachliches Reinschicken vollkommen aus. Ich trainiere da nicht extra ein Signal, nur weil ich wenn es hoch kommt, viermal im Jahr bei meinen Eltern bin.

    Hallo nochmal,

    da ich am iPad bin, versuche ich mal ohne Zitat-Funktion.

    Zunächst mal zum Wegrennen im Garten. Eine Schleppleine oder Hausleine gehört immer ans Geschirr. Ich wüsste nicht, wie ein Hund sich da gefährden könnte, wenn im Garten nichts an sich Gefährliches ist. Wenn du partout keine Schleppleine möchtest, würde ich es in diesem Fall so machen, dass ich ihm nachgehe, bis ich Zugriff nehmen kann. Und zwar nicht a la lustiges Fangen spielen, sondern immer wieder Weg abschneiden, blocken, etc. bis er es aufgibt. Und dann anleinen (mit einer normalen Leine) und nach drinnen führen. Das braucht allerdings Übung und einiges an Souveränität, Geduld und Standhaftigkeit. Daher würde ich erstmal die Schleppleine vorziehen.

    Zum Thema Donnerwetter beim Schnappen. Zunächst mal würde ich nicht die Hand wegziehen (was du vmtl aus Reflex gemacht hast, kein Vorwurf, ist normal) sondern den Hund da wegbefördern. Und zwar energisch und unmissverständlich. Meist reicht das schon. Bei Newton reicht das auf jeden Fall und der hat es auch teils faustdick hinter den Ohren. Wenn du Angst hast, dass er tatsächlich beschädigend beißen würde, würde ich mal Arbeitshandschuhe griffbereit haben. Einfach um deine Angst, du könntest verletzt werden, zu mindern. Wenn man nämlich ängstlich auftritt, kann es nicht klappen.

    Ich denke übrigens schon, dass es in diesem Fall ein Grenzen austesten war. Ein Hund sendet normalerweise mehrere Stufen an Warnsignalen, bevor er zuschnappt. Das blieb hier offenbar aus. Ich glaube auch nicht, dass ein so junger Hund bereits gelernt hat, Eskalationsstufen eins bis drei zu überspringen und direkt zuschnappt.

    Hallo,

    zunächst mal: Dominanz ist keine Charaktereigenschaft! Dominanz ist eine Verhaltensweise, die man durchaus unterbinden kann, wenn sie (wie in deinem Fall) unerwünscht ist.

    Ich finde es auch nicht in Ordnung, gleich eine Kastration in Erwägung zu ziehen. Dein Eddie ist gerade in der Pubertät. Es war dir im Vorhinein sicher bewusst, dass dies keine einfache Zeit sein wird, gerade wenn man sich einen Rüden anschafft. Ihn dann einfach zu kastrieren, fände ich dem Hund gegenüber schon sehr unfair. Man wollte einen Rüden, kommt irgendwann nicht mehr zurecht und dann wird er eben zurecht "geschnibbelt"...

    In der Pubertät hilft meines Erachtens nur eins: Weiter konsequentes Einfordern aller Regeln und allen bekannten Gehorsams. Er mag nicht rein kommen, wenn du ihn dazu aufforderst? Schade. Hausleine dran und das nächste Mal, wenn er sich widersetzt, kommt er trotzdem mit nach drinnen. Kommentarlos die Hausleine nehmen und ihn reinführen.

    Nach mir schnappen lassen würde ich übrigens nicht. Schon gar nicht ein zweites Mal. Newton hat noch nie nach mir geschnappt, aber wenn er es täte, gäbe es so ein Donnerwetter, dass er es sich besser gut überlegt, ob er das ein zweites Mal probiert...

    Das Verbellen von Geräuschen kann übrigens durchaus eine Unsicherheitsphase sein. Ich hin da bisher gut damit gefahren, das Bellen einfach zu ignorieren und ruhig weiterzugehen. Bei anderen Menschen und Hunden würde ich das allerdings schon unterbinden. Was hat denn dein Freund unternommen, als er angebellt wurde? Ist ja schließlich auch sein Hund...

    Insgesamt würde ich während dieser Entwicklungsphase sehr gut darauf achten, dass dem Hund klar gemacht wird, dass es so nicht läuft, wenn er versucht Grenzen auszutesten. Wie alt ist Eddie denn jetzt?

    Lg,
    Rafaela