Nein, unter diesen Umständen würde ich nicht kastrieren. Solange keine medizinische Notwendigkeit vorliegt, ist es sowieso nicht erlaubt.
Beiträge von RafiLe1985
-
-
ich habe Newton noch nie mit Shampoo gewaschen. Er wird mit lauwarmem Wasser abgeduscht, wenn er sich dreckig gemacht hat. Hat er sich in irgendetwas Stinkendem gewälzt, wird das mit Tomatensaft ausgewaschen. Dann riecht es nicht mehr. Weiß allerdings nicht ob Tomatensaft beim Goldie eine gute Idee ist. Hat ja helles Fell.
-
Früher hätte man da die Halbstarken direkt mal unsanft vom Rad geholt und zurechtgewiesen. Unglaublich, was sich Jugendliche heute gegenüber Erwachsenen herausnehmen... Ich kann da auch ein Lied von singen... Erlebe das in der Schule des Öfteren... Aber wenn man nicht mal mehr die eigenen Eltern respektiert, wie soll man dann andere Erwachsene respektieren?
-
Huhu, vermutlich verstehe ich die Frage nicht richtig, weil mir meine Antwort etwas einfach vorkommt. Wenn ich 100g Trockenfutter mit einem Proteingehalt von 21% habe, sind das in der Tat 21g. Wenn ich 200g habe, sind das 42g. Einfach Gewicht mal 0,21. Vermutlich die falsche Antwort, oder? Grüße, Rafaela
-
Ich glaube mit Angst hat das weniger zu tun... Ich würde es zum Beispiel überhaupt nicht wollen, dass mein Hund in ständiger Erwartungshaltung, welcher Trick jetzt als nächstes kommt, um mich herum schlawänzelt. Der Hund soll doch auch einfach mal Hund sein dürfen. Meiner findet schnuppern und spielen mit anderen Hunden und baden im Bach einfach super. Es macht ihm Spaß und es macht mir Spaß, ihm dabei zuzuschauen.
Es hat auch nichts damit zu tun, dass man sich nicht mit dem Hund beschäftigen möchte. Ich beschäftige mich eben anders mit meinem Hund. Und zwar ohne, dass ich den Kasper machen muss. Wir bauen immer mal eine Übungseinheit ein, oder er darf Leckerchen aus dem See fischen. Letztens haben wir gemeinsam einen Weg über einen kleinen Bach gesucht.
Ich brauche es nicht für mein Ego, dass mein Hund mich 24/7 anhimmelt. Er darf auch ruhig andere Interessen haben.
Ich möchte allerdings, dass mein Hund zu seiner eigenen Sicherheit auf mich hört und das erreiche ich meiner Meinung nach nicht, wenn der Hund mich nur wahrnimmt, wenn ich einen mega Aufriß mache, nur damit er einen einfachen Rückruf befolgt. -
Diesen Artikel habe ich grad auf focus.de gefunden.
http://www.focus.de/wissen/experte…id_4584691.html
Wieder werden hauptsächlich die Hundehalter in die Pflicht genommen. Finde ich schade. Es steht nicht mal dabei, dass man es dem Hundehalter einfacher macht, wenn man als Radfahrer frühzeitig klingelt...
-
Witzig, dass ihr alle Spieleabende macht... bei uns gehts bei abendlichen Besuchen immernoch eher um Vorglühen mit anschließendem Ausgehen
Ja, gibt eben solche und solche. Ich war noch nie so der Disco-Typ. Alkohol trinke ich in den seltensten Fällen. Und dementsprechend sucht man sich eben seinen Freundeskreis.
Als Lehrerin ist man am Wochenende sowieso auch meist gut mit Korrekturen eingedeckt, so dass ich es mir gar nicht erlauben könnte, am Sonntag erst um die Mittagszeit aus den Federn zu kriechen.
Naja, das mit der Freundschaft ist ja jetzt rational gedacht - ICH persönlich würde da eher emotional reagieren und für mich hätte sich das erstmal erledigt.
Auch hier sind die Menschen eben unterschiedlich. Ich bin eher ein Kopfmensch. Ich würde nie jemandem eine unter Umständen jahrelange Freundschaft kündigen, nur weil man mal eine Meinungsverschiedenheit hatte.
-
Dein Hund findet dich draußen völlig überflüssig, uninteressant, die ganze Welt ist toll und macht Spaß für deinen Hund, nur du tust es nicht. Du bist das langweilige Anhängsel, das man nicht beachten muss. Dein Hund belästigt fröhlich einen nach dem anderen und du denkst dir, der hat Spaß und braucht das und nach mir die Sintflut...? Ab und an mal die Leine dran und üben ändert gar nichts (was auch?), dein Hund hat ja jetzt schon komplett verinnerlicht, dass er tun und lassen kann, was er will und du wie gesagt das mit Abstand uninteressanteste auf einem Spaziergang bist. Mal Leine dran und üben zeigt deinem Hund eher, dass du (und die Leine) erst recht die Spaßbremsen sind. Was ich an deiner Stelle täte (oder besser täte, würde dein Hund, so wie er ist, bei mir einziehen): erst mal möglichst nur noch in der Pampa laufen und ich bin interessant. Wir spielen, üben, entdecken die Welt, bauen dabei Impulskontrolle und Grundgehorsam rein, ich bring dem Hund Spaß und wenn Hund nicht mitmacht, gibt es halt gar keinen Spaß. Bis Hund mich wahrnimmt.
Also ich finde so eine Vorgehensweise ehrlich gesagt nicht sehr zielführend... Hund und Mensch haben eben nun mal unterschiedliche Interessen. Ich finde es auch nur mäßig spannend an einem Grashalm zu schnuppern und davon das Pipi abzulecken... Ich finde es vollkommen normal, das ein Jungspund, der noch die Welt entdecken will, draußen alles andere interessant findet als den Halter.
Gefährlich finde ich es jedoch, hier zu empfehlen, man solle sich doch auf dem Spaziergang interessanter für den Hund machen, dann würde er mehr auf einen achten und auch besser hören... Wo soll das dauerhaft hinführen? Dahin, dass ich jedes Mal ein riesiges Kasperle-Theater aufführen muss, damit der Hund überhaupt noch auf mich reagiert? Ich kenne viele Halter, die so trainieren... Da wird sich dann darüber unterhalten, welches Super-Super-Super-Leckerchen noch infrage kämen, weil das Super-Super-Leckerchen und das Super-Leckerchen und lang davor schon das herkömmliche Leckerchen für den Hund den Reiz verloren haben... Gerade heute traf ich auf eine Frau, deren Rüde meinen immer besteigen wollte. Sie winkte mit Leckercken... "Mmmmh, schau mal, Odin, was ich da habe. Mmmmhhh, lecker." Den Hund hat das nicht die Bohne interessiert. Die Ansage, die er dann von mir erhalten hat, hat ihn interessiert und er ist abgezogen.
Meiner Meinung nach sollte der Hund einfach lernen, dass es positive Folgen für ihn hat, wenn er beim Spaziergang auf Frauchen achtet und folgt, wenn es eine Anweisung gibt und eben negative Folgen, wenn er das nicht tut.
Zum Beispiel wird Newton für jeden Abruf, den er befolgt, belohnt. Entweder mit (normalen) Leckerchen oder verbal. Auf jedes Nicht-Befolgen eines Abrufs wird auch entsprechend der Situation reagiert. In weniger gravierenden Fällen wird er einfach mal unsanft vom Objekt der Begierde (Grashalm, etc.) wegbefördert, für den darauf folgenden Blickkontakt belohnt und dann erneut abgerufen und belohnt, wenn es schließlich doch geklappt hat. In gravierenderen Fällen leine ich ihn auch schon mal an und gehe kommentarlos weiter. Dann bin ich eben die Spaßbremse. Na und? Ich möchte von meinem Hund nicht als Spielkamerad sondern als Führungspersönlichkeit wahrgenommen werden. Und dann ist es nämlich für den Hund ein Privileg, wenn Frauchen mal mit ihm spielt und genau dann wird man interessant für den Hund.Ich würde der TE hier nie vorwerfen, dass sie nicht am Problem arbeiten möchte. Sonst hätte sie hier sicher nicht um Hilfe gebeten. Ich denke hier fehlen allein die richtigen Ansätze, die Probleme anzupacken.
-
Ich habe durch mein Studium hier vor Ort noch einen sehr großen Freundes- und erweiterten Bekanntenkreis. Nahezu alle haben schon Kinder. Es ist noch nicht ein einziges Mal vorgekommen, dass ein Baby auf einer Decke auf dem Boden geparkt wurde. In zwei Fällen wurde direkt klar gemacht, dass Spieleabende wohl erst wieder möglich sein werden, wenn die Kinder älter sind. Da traf man sich dann eben zum Kaffee. Währenddessen wurden die Kinder auf dem Arm geschaukelt oder man breitete sich auf meiner großen Wohnlandschaft aus und saß eben daneben damit das Kind nicht herunterfallen kann.
Wie gesagt, ich habe es so in der Form noch nie erlebt und finde auch nicht, dass ich da blauäugige Vorstellungen hatte. -
Hallo,
also ehrlich gesagt glaube ich, dass es ihm alles andere als langweilig ist. Ich denke das Verhalten eures Jungspunds ist eher ein Zeichen von Stress.
Ich würde das Programm mal auf einen längeren Spaziergang am Tag reduzieren und möglichst immer in die gleiche, möglichst reizarme Gegend zum Spazierengehen fahren.
Mit acht Monaten kommt er jetzt langsam in die Pubertät. Da entdeckt er viele neue Reize, die ihm das Hirn überfluten. Das kann ihm sehr schnell zuviel werden.
Schleppleine würde ich im Moment auf jeden Fall mal dran lassen. Schon alleine der Sicherheit des Hundes wegen.
Gruß,
Rafaela