Beiträge von RafiLe1985

    Vielleicht liest du erstmal, was ich geschrieben habe bevor du dich künstlich aufregst... Es ging mir um die Arbeitszeiten... Die TE könnte meinetwegen fünf Hunde haben... Aber halt nicht mit 10 Stunden außer Haus am Tag....

    Und was das jetzt mit meinen Plänen zu tun hat... Keine Ahnung. Von meinen 41,5 Wochenstunden sind gerade einmal 15 Stunden Präsenzzeit... Also im Durchschnitt drei Stunden pro Arbeitstag... Das sind doch ganz andere Voraussetzungen!

    Warum nicht wenn man die Hunde zur Arbeit mit nehmen darf 🤔

    Die Mitnahme eines Hundes zum Arbeitsplatz ist immer eine Kulanzregelung seitens des Chefs und kann jederzeit ohne Angaben von Gründen beendet und die Mitnahme untersagt werden. Rechtliche Handhabe hat man da keine gegen. Im Falle der TE existiert für diesen sowieso schon nicht ganz unwahrscheinlichen Fall kein Plan B. Weiterhin ist seitens der TE auch keine Bereitschaft zu erkennen, ihr Arbeitsleben mehr auf die Hunde auszurichten. Selbst dann nicht als sich herausgestellt hat, dass die Mitnahme zur Arbeit für den jüngeren Hund in Stress ausartet und für die Kunden bzw. Kollegen eine Gefahr darstellt.

    Der Hund muss mit aller Gewalt mit zur Arbeit genommen werden. Die TE riskiert ihren Job, schlimmer noch, die Gesundheit der Kollegen und der Kunden. Kein Mensch kann 100% perfekt sein. Bei der zukünftigen Verwahrung des bissigen Hundes werden Fehler passieren. Und dann steht die TE von jetzt auf gleich vor dem Problem.

    Deswegen würde ich raten, jetzt schleunigst einen Plan B zu entwickeln oder sich beruflich so zu verändern, dass es mit den Hunden passt.

    Hallo,

    also bei max. 4,5 Stunden hätte ich jetzt generell gar keine Bedenken. Klar, in der Welpenzeit müsste man schauen, wie man das erste halbe Jahr organisiert bekommt. Danach sollten 4,5 Stunden kein Problem sein.

    Wisst ihr denn schon, welche Rasse ihr möchtet?

    Also wir hatten das einmal. Da war es aber nicht unser Fehler. Da hat uns die Polizei verboten die Katakomben abzusuchen. Und dann lag er leider genau da drin. Aber ich frag morgen mal ob es da weitere solcher Fälle gibt, die vor meiner Zeit waren.

    Zu meiner Zeit gab es sonst nur den Fall von Scarlet wo noch nicht klar ist, wo sie abgeblieben ist.

    Bin beim DRK Freiburg übrigens.

    Ei lustig, die kenn ich noch von früher. 😀

    Wen? Scarlet oder meine Staffel?

    Meinst du jetzt in Prüfungen? Da ist sie nahe an 100%. Im Einsatz gibt‘s ja meist Gott sei Dank oder leider (wie man‘s sieht) nix (Lebendiges) zu finden.

    Sagmal, bei welcher Organisation bist Du eigentlich - hattest das mal erzählt, aber ich weiß es nimmer, sorry.

    Bei uns innerhalb sämtlicher Hilfsorganisationen liegt die Erfolgsquote auf Prüfungen bei ca. 2/3 aller Teilnehmer. Dsewegen erstaunt mich diese Zahl.

    Im Einsatz gibts sehr wohl Lebendes zu finden. Hab ich schon zweimal. OK - Staffelkollegen hatten auch schon totfunde, natürlich kommt das auch vor...

    Und Erfolgsquote bemißt sich für mich eher darin, wie viele der Gesuchten hinterher noch gefunden wurden, und zwar vorzugsweise AUßERHALB unserer Suchgebiete. Denn Erfolg in dem Fall heißt, ein Gebiet abgesucht und erfolgreich festgestellt, da ist niemand drin, und später durch einen Fund ganz woanders bewiesen, daß man tatsächlich nie wen überlaufen hat. Leute zu finden, die sich in dem Gebiet aufhalten, ist nicht so die Kunst, wenn das Team den Job beherrscht. Das ist geil, aber nicht die oberste Schwierigkeitsstufe. Aber zuverlässig nach dem Absuchen ein Gebiet freigeben zu können, sodaß eben NICHT drei Tage später ne Leiche gefunden wird, die erst seit 1 Tag tot ist (sprich, Person gestorben, weil ich sie nicht gefunden hab oder mich verlaufen hatte oder ich den Hund nicht engmaschig genug hab suchen lassen, also taktische Fehler gemacht habe), DAS ist es, was zählt. Weil es, wie Du schon richtig bemerkt hast, meist eher nicht der Fall ist, daß man von der Polizei genau das Gebiet zugewiesen bekommt, in dem die Person liegt. Das können die ja net wissen, wo der ist, sonst bräuchten sie uns net. Sprich: die Wahrscheinlichkeit eines Fundes steigt mit zunehmenden Infos über die Person, die die Polizei von den Angehörigen kriegen kann ( zB bevorzugte Aufenthaltsorte, gern genommene Wege oder Spazierrunden etc., Info, wie lange derjenige schon unterwegs ist - in 30 Minuten kommt man eher net so weit, wie wenn derjenige schon seit 12 Stunden unterwegs ist, und man hat nen andren Suchradius und damit eine andere Wahrscheinlichkeit, die Person zu finden).

    Also wir hatten das einmal. Da war es aber nicht unser Fehler. Da hat uns die Polizei verboten die Katakomben abzusuchen. Und dann lag er leider genau da drin. Aber ich frag morgen mal ob es da weitere solcher Fälle gibt, die vor meiner Zeit waren.

    Zu meiner Zeit gab es sonst nur den Fall von Scarlet wo noch nicht klar ist, wo sie abgeblieben ist.

    Bin beim DRK Freiburg übrigens.

    Das mit dem Aussortieren ist echt so ne Sache. Mittlerweile kannst du glaub sechsmal antreten bevor du endgültig durchfällst. Aber dass ein Hund durchgefallen ist, weil er Jagen geht... Ich glaub ich weiß aus Erzählungen von einem Hund, wo das der Fall war. Und das war ein irgendwas Mix aus dem Tierheim.

    Die häufigsten Gründe für‘s Durchfallen sind eher Überlaufen, nicht auslösen, löst sich nicht in der Suche. Sowas in die Richtung. Oder der HF baut halt Mist. Aber dafür kann der Hund nix.

    Naja, so einfach kann es nicht gewesen sein weil 3 externe HF durchgefallen sind wegen Überlaufen.

    Ja gut, dann ist das so wie geschrieben, alles schick.

    Freut mich für eure Ausbilder und insbesondere natürlich für hilfeersuchende Personen, eure Staffelerfolgsquote muss demnach ja sehr hoch sein.

    Meinst du jetzt in Prüfungen? Da ist sie nahe an 100%. Im Einsatz gibt‘s ja meist Gott sei Dank oder leider (wie man‘s sieht) nix (Lebendiges) zu finden.

    Also diese Erfahrungen finde ich erstaunlich.

    Ja wir üben, dass die Hunde an nix anderes gehen. Ja wir üben wie bescheuert, dass sie Menschen suchen. Tun sie auch.

    Die aller wenigsten die ich kenne, würden das Katzenfutter stehen lassen, wenn der Hund dem Reh oder Hasen nicht nachgeht, wird das als mega Erfolg gesehen. Ich habe Berner in Hundestaffeln gesehen die jagen gegangen sind. Von den Jagdhunden rede ich mal gar nicht. Ich kenne Border die ihre Prüfung in unter 1min laufen und im Einsatz ne runde Gassi gehen weil keinen Bock heute. Und nein, bei weitem nicht jeder HF kann unterscheiden ob sein Hund jagt oder tatsächlich sucht.

    Ich kann meine Einsätze nicht mehr zählen und habe Hunde im Dunkeln Abgründe(der ist 150m einen Abhang runter gefallen/gekugelt) runterfallen sehen weil sie eben jagen waren statt mit Hirn zu suchen.

    Also ich bin von deiner Staffel schwer beeindruckt.

    Die Ausbildung bei uns ist auch erste Sahne. Das ist auch weit überregional bekannt. Wir haben bei Prüfungen auch eine minimale Durchfallquote. Unsere Hunde sind einfach mega stark in der Suche und bombenfest in der Anzeige.