Beiträge von RafiLe1985

    Hallo,

    ich denke, der erste Schritt wäre, herauszufinden, wie dieses Verhalten motiviert ist. Ist es nur Frust, weil sie zu dem anderen Hund hin möchte? Oder basiert es auf Angst? Oder will sie dich verteidigen?

    Erst wenn das herausgefunden wurde, würde ich anfangen daran zu arbeiten. Sonst macht man unter Umständen genau das Falsche.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    ich denke auch, du wirst es merken, wenn der Zeitpunkt gekommen ist.

    Alles hat immer seine positiven und negativen Seiten. Auf der einen Seite, ist es gut, dass es bei Tieren, die Möglichkeit gibt, sie zu erlösen um Ihnen (unnötige) Schmerzen zu ersparen. Auf der anderen Seite sieht man sich eben immer dieser Entscheidung gegenüber. Tiere können nicht sprechen und man kann auch nicht in sie hinein gucken. Wie kann man da abschließend beurteilen, welcher Weg nun der richtige ist? Ich denke, entweder wird die Situation so kritisch werden, dass der Tierarzt zum Erlösen rät oder dein Hund wird dir auf irgendeine Weise ein Zeichen geben, dass er gehen möchte. Manche Hunde gehen auch einfach, wenn ihre Zeit gekommen ist.

    Unsere erste Hündin hatte einen Milztumor. Dieser wurde entfernt, nach einem Monat war der nächste da, samt Metastasen. Der TA erläuterte meinen Eltern, wie die Krankheit weiterverläuft (Milz platzt, Hund verblutet qualvoll innerlich) und dann haben sie sich entschieden, sie zu erlösen.

    Liebe Grüße,
    Rafaela

    hallo.

    Ich bin 21 Jahre alt und Studentin .
    Ich überlege seit längerem mir einen Hund zu kaufen. Ich wohne mit meinem freund in einer Wohnung und er ist allerdings nicht so dafür weil er meint das "wir" zu wenig Zeit für ihn hätten.
    Allerdings sehe ich das anders da die längste Zeit die ich in der Uni bin einmal wöchentlich 6 Stunden sind und für de Zeit in der ich dort immer bin wurde ihn sowohl meine Schwiegermutter als auch meine Mutter nehmen. Das mit den Kosten habe ich auch schon mal durch gerechnet.
    Ich bin mir bewusst das ein Hund sehr viel Aufmerksamkeit braucht.
    Was ist denn eure Meinung zu meiner Situation ?
    Dankeschön

    Hallo,

    ehrlich gesagt hört sich mir das eher noch sehr unüberlegt an. Einen Hund zu haben, bedeutet mehr, als ihn zu versorgen und zu beschäftigen.

    Ich hätte auch gerne im Studium schon einen Hund gehabt, aber wenn man sich mal bewusst gemacht hat, was das für eine Verantwortung bedeutet, kommt man unter Umständen sehr schnell zu dem Schluss, dass es nicht geht.

    Ich musste zum Beispiel für meine Abschlussarbeit täglich von morgens bis am späten Nachmittag in der Bibliothek sein. Nicht, weil ich es wollte, sondern weil da einfach die Bücher (die zum Präsenzbestand gehörten) standen. Eine HuTa hätte ich nicht bezahlen können.

    Im Studium war ich auch so teilweise von morgens 8 Uhr bis abends/nachts aus dem Haus. Da war man erst in der Uni, dann in der Mensa, dann wieder in der Uni, dann mit einer Freundin Kaffee trinken, dann in der Stadt was besorgen, dann kurz im Mäces zum Abendessen und dann bei einem Freund zum Spieleabend, schwups, war es halb 2 in der Nacht.

    Ich würde sagen: Mach dir nochmal konkret Gedanken darüber, was es bedeutet, eine solche Verantwortung einzugehen, in einer Lebensphase wo vieles im Leben sich noch nicht gefunden hat.

    Liebe Grüße,
    Rafaela

    Wenn es sicher kein Vermehrer ist sehe ich da kein Problem.

    Es sind Mischlingswelpen. Natürlich stammen sie von einem Vermehrer. Mir würde auch die Tatsache, dass es nur einen Welpen gegeben haben soll, Sorgen machen. Was ist mit den Geschwistern passiert? Aber kenne mich nicht aus, ob es üblich ist, dass nur ein Welpe fällt bei solchen Vermehrern. Beim VdH-Züchter ist das doch eher unüblich, wenn es überhaupt vorkommt.

    ich weiss das klingt in euren Ohren sehr naiv.

    Aber so gesehen bin ich echt doof.

    Einsicht ist der erste Weg zur Besserung. ;)

    Vielleicht schaust du dir mal die ganzen Welpen-Threads an, die es hier im Forum gibt.

    Es gibt durchaus einige, in denen sich die Besitzer schon mit ganz normalen Verhaltensweisen eines gut sozialisierten, gesunden VdH-Welpen überfordert sehen. Ich kenne einen Fall hier aus dem Forum, der musste seinen Welpen sogar zur Züchterin zurückbringen, weil er überhaupt nicht klar gekommen ist.

    Und dann einen Welpen nehmen, der unter Umständen zusätzlich Deprivationsschäden und gesundheitliche Probleme mitbringt?!

    Ich versuche es mal von einem anderen Blickwinkel: Auch wenn du einen gesunden, gut sozialisierten Welpen bei dir aufnimmst, bedeutet das gleichzeitig Einschränkungen für dein Leben. Klar, wenn man sich einen Hund wünscht und sich frei dafür entscheiden kann, nimmt man diese Einschränkungen gerne in Kauf, keine Frage.
    Wenn du (im schlimmsten Fall) einen kranken, schlecht sozialisierten Welpen bei dir aufnimmst, bedeutet das noch viel mehr Einschränkung. Einen kranken Hund kann man einerseits zum Beispiel nicht einfach so unbeaufsichtigt alleine zuhause lassen, während man arbeitet. Andererseits wirst du sicherlich keine Hundepension finden, die einen kranken Hund aufnimmt. [Manche Pensionen nehmen nicht mal läufige Hündinnen und/oder intakte Rüden.]
    Bitte lass dir die Sache nochmal durch den Kopf gehen und versuche dir klar zumachen, was es bedeutet, Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen. Da steckt sehr viel dahinter, was man so als Nicht-Hundehalter gar nicht vermutet.

    Ich bin vll noch bisschen naiv was Hundeerziehung angeht, aber hier habe ich auf eure Ratschläge gehofft

    Diese Ratschläge hast du bekommen. Ob du auf sie hören willst oder nicht, sei dir überlassen.

    Meine Schwester hat auch eine Hündin von einer Vermehrerin. Auch sie wollte nicht auf alle Warnungen aus der Familie hören. Nun hat sie bereits einen fünfstelligen Betrag an Tierarztkosten in die Kleine investieren müssen... Aber gut, wenn du ein entsprechendes finanzielles Polster hast, ist ja gut...

    Hallo,

    ich würde mich ehrlich gesagt erstmal fragen, ob ich einen Welpen möchte, der unter solchen Bedingungen aufgewachsen ist. Ich weiß, das hört sich jetzt vermutlich recht herzlos an, aber meiner Meinung nach sind da allerhand Probleme vorprogrammiert.
    Zum einen werden wohl irgendwann die Deprivationsschäden zum Tragen kommen, zum anderen handelt es sich mit ziemlicher Sicherheit um einen Vermehrer, der nicht viel Wert auf die Gesundheit der Elterntiere gelegt haben wird und daher der Welpe eventuell schon genetisch vorbelastet sein kann.
    Zudem unterstützt man diesen Vermehrer bei seinen Machenschaften und trägt somit dazu bei, dass er immer weiter macht, mit seinem Geschäft.
    So schwer es dir auch fällt, ich würde mich für einen gesunden, gut sozialisierten Welpen aus einer anerkannten VdH-Zucht oder für einen Welpen aus dem Tierschutz entscheiden.

    Grüße,
    Rafaela