hallo.
Ich bin 21 Jahre alt und Studentin .
Ich überlege seit längerem mir einen Hund zu kaufen. Ich wohne mit meinem freund in einer Wohnung und er ist allerdings nicht so dafür weil er meint das "wir" zu wenig Zeit für ihn hätten.
Allerdings sehe ich das anders da die längste Zeit die ich in der Uni bin einmal wöchentlich 6 Stunden sind und für de Zeit in der ich dort immer bin wurde ihn sowohl meine Schwiegermutter als auch meine Mutter nehmen. Das mit den Kosten habe ich auch schon mal durch gerechnet.
Ich bin mir bewusst das ein Hund sehr viel Aufmerksamkeit braucht.
Was ist denn eure Meinung zu meiner Situation ?
Dankeschön
Hallo,
ehrlich gesagt hört sich mir das eher noch sehr unüberlegt an. Einen Hund zu haben, bedeutet mehr, als ihn zu versorgen und zu beschäftigen.
Ich hätte auch gerne im Studium schon einen Hund gehabt, aber wenn man sich mal bewusst gemacht hat, was das für eine Verantwortung bedeutet, kommt man unter Umständen sehr schnell zu dem Schluss, dass es nicht geht.
Ich musste zum Beispiel für meine Abschlussarbeit täglich von morgens bis am späten Nachmittag in der Bibliothek sein. Nicht, weil ich es wollte, sondern weil da einfach die Bücher (die zum Präsenzbestand gehörten) standen. Eine HuTa hätte ich nicht bezahlen können.
Im Studium war ich auch so teilweise von morgens 8 Uhr bis abends/nachts aus dem Haus. Da war man erst in der Uni, dann in der Mensa, dann wieder in der Uni, dann mit einer Freundin Kaffee trinken, dann in der Stadt was besorgen, dann kurz im Mäces zum Abendessen und dann bei einem Freund zum Spieleabend, schwups, war es halb 2 in der Nacht.
Ich würde sagen: Mach dir nochmal konkret Gedanken darüber, was es bedeutet, eine solche Verantwortung einzugehen, in einer Lebensphase wo vieles im Leben sich noch nicht gefunden hat.
Liebe Grüße,
Rafaela