Beiträge von RafiLe1985

    So, bin wieder da. Ich gehe mal durch.

    RafiLe, verrate mir doch mal, was soll daran schlecht sein, wenn ein junger Hund einer relativ schweren und nicht gerade für seine berauschende Knochengesundheit bekannten Rasse so richtig Kondition aufbaut?

    Dazu zitiere ich mal von den Seiten des DRC:

    "In jedem Falle gilt aber, dass man einen Hund (großwüchsiger Rassen mit Tendenz zu Gelenksproblemen) bis zu 12 Monaten eigentlich nicht zu wenig, sondern nur zu viel bewegen kann. [...] KURZ: Die meisten Welpen großwüchsiger Rassen werden von ihren Besitzern im 1. Lebensjahr in puncto Bewegung unwissentlich massiv überbeansprucht. Ich persönlich halte einen 20-minütigen, flotten Spaziergang im ersten Lebensjahr schon eher für lang."
    Quelle: http://www.drc.de/gesundheit/welpenbewegung

    Genau diese Hinweise habe ich (unabhängig voneinander) von zwei erfahrenen Züchterinnen (allerdings vom LCD) erhalten. Und wieso sollte mal als frisch gebackener Neuhundehalter nicht dem Rat von Menschen vertrauen, die sich seit Jahren mit der Rasse beschäftigen?

    Newton wird am kommenden Dienstag ein Jahr alt. Laut Tierarzt ist er (bei Weitem) noch nicht ausgewachsen. Er hat mir empfohlen, das HD-/ED-Röntgen bei ihm erst mit 18 Monaten machen zu lassen, da er da ausgewachsen sein müsse.

    Natürlich bin ich jederzeit bereit, Newtons Pensum zu erhöhen, wenn es nötig wird. Aber wieso soll ich einen Hund, der sich, mal überzogen formuliert, in der Wohnung von einem Schlafplatz zum nächsten schleppt, über Gebühr belasten, gerade, wenn er zu einer Rasse gehört, die zu HD/ED neigt?


    Wird denn bisher überhaupt irgendetwas mit dem Hund gemacht, ausser spazieren gehen?

    Genau wenn man sich in den 2 Stunden aktiv beschäftigt und genau das hab ich noch nicht verstanden, wird beim Gassi in den 45 Minuten was getan, oder eben wirklich "nur" gemeinsam durch die Gegend gebummelt.


    Und zur Arbeit geht er mit, bleibt aber im Auto, oder ist das nur ab und an so?
    Was erlebt er denn auf der Arbeit?


    Auf die erste Fragen habe ich dir oben bereits ausführlich geantwortet. Schau mal hier:

    Also für mich ist eigentlich jeder Spaziergang mehr oder minder Training. Bei den 25-Minuten-Runden übe ich mit ihm Leinenführigkeit. Wenn wir den längeren Spaziergang an der Dreisam machen, darf er Stöckchen aus dem Wasser apportieren. Beim längeren Spaziergang auf der Freilauffläche gibt es Übungen zur Orientierung, Impulskontrolle, Abruf, etc. Zwischendrin darf er natürlich auch mit anderen Hunden rennen und toben, sofern es sich anbietet und passt.Bummeln an der Schleppleine gibt es bei uns nicht. Wenn wir nur mal "Bummeln" wollen, kann ich sie auch ab machen. Ich benutze die Schleppleine nur zum Training.


    Noch was zur Beschäftigung außerhalb von Spaziergängen. Newton kommt von Montag bis Freitag mit zur Arbeit. Die ersten beiden Unterrichtsstunden verbringt er pennend im Auto. Meiner Ansicht nach benötigt er diesen Schlaf auch. Denn wenn ich frei habe, verschläft er den kompletten Vormittag. Den restlichen Schultag ist er mit mir im Unterricht. Allerdings läuft das meist so ab, dass er kurz die Schüler begrüßt und sich dann unter dem Stuhl von einem Schüler (oder auch gelegentlich unter dem Pult) zusammenrollt und pennt. Die "Action", die er in den Unterrichtspausen (je 20 min.) hat, reicht ihm offenbar um dann weitere 1,5 Std seelenruhig zu schlafen (obwohl 30 Schüler im Raum sind und es da nicht immer absolut leise ist).

    Edit: Weiterhin haben wir noch ein bis zweimal die Woche Hundeschule. Am Wochenende gibt es meist auch einen Ausflug mit anderen Hunden, wo wir auch schon mal länger als die von mir angegebenen 60 Minuten unterwegs sind. Aber da gibt es kein Training, sondern da darf er einfach mal "Hund" sein. Weiterhin nehme ich Newton eigentlich überall mit hin. Außer natürlich da, wo er nicht mit hin kann (Schwimmbad, Fitnessstudio, Kino, Arzt, etc.) Edit Ende.

    Da Newton mein erster eigener Hund ist und ich davor auch keine Erfahrungen mit der Rasse hatte, habe ich mich zunächst einfach mal an die Informationen gehalten, die ich aus vertrauenswürdigen Quellen (Züchter, Homepages des LCD/DRC, Trainer) beziehen konnte, gehalten. Alle haben mir mehr oder minder dasselbe geraten.

    Wenn Newton vollständig ausgewachsen ist und der Grundgehorsam soweit sitzt, habe ich auch noch vor, Dummy-Training mit ihm anzufangen. Aber vom Ausgewachsen-Sein sind wir locker noch 6 Monate entfernt. Beim Grundgehorsam sind wir gut dabei. Wobei die Züchterin meinte, dass es auch bis zu drei Jahre dauern kann, bis der Labrador geistig "erwachsen" ist.

    Deiner Einstellung zur Auslastung stehe ich etwas skeptisch gegenüber, ich finde einmal 45 Minuten und dazu zwei kurze Löserunden ein bisschen knapp und gerade mit einem Labrador hast Du einen Hund, der ja schon Bock hat gefordert zu werden, auch gerade Nase und Kopf.

    Wollte dazu auch noch Stellung nehmen, hatte ich grad irgendwie nicht mehr im Kopf.

    Ich habe diese Einstellung ja quasi von einer Züchterin übernommen, die seit mehr als 15 Jahren Labbis jagdlich führt und züchtet. Sie fragte mich nach meinen Vorstellungen, wie ich den Hund auslasten möchte. Da ich es bisher nur so kannte, dass ein großer Hund mindestens drei Stunden Auslauf am Tag braucht plus zwei- bis dreimal die Woche Hundesport und ich mich darauf eigentlich auch schon eingestellt hatte, erzählte ich es ihr auch so. Und wie gesagt, sie warnte mich dann regelrecht vor diesem Programm und erklärte mir diese oben beschriebene Faustregel vom LCD. Auch die Züchterin von der ich Newton dann im Endeffekt geholt habe, ist der Meinung, dass zwei Stunden über den Tag verteilt schon die absolute Obergrenze sein sollten.

    Bisher habe ich auch nicht den Eindruck, dass Newton mehr braucht. Wochenends gehen wir zum Beispiel so zwischen halb acht und halb 9 seine 25-Minuten-Runde und dann liegt er bis mindestens 13 Uhr und pennt. Nach der längeren Runde meldet er sich dann meist vollständig für den Rest des Tages ab. ;)

    Was passiert in der Mittagsrunde denn? Einfach gemeinsam bummeln an der Schlepp, oder "arbeitet" ihr da auch was?

    Also für mich ist eigentlich jeder Spaziergang mehr oder minder Training. Bei den 25-Minuten-Runden übe ich mit ihm Leinenführigkeit. Wenn wir den längeren Spaziergang an der Dreisam machen, darf er Stöckchen aus dem Wasser apportieren. Beim längeren Spaziergang auf der Freilauffläche gibt es Übungen zur Orientierung, Impulskontrolle, Abruf, etc. Zwischendrin darf er natürlich auch mit anderen Hunden rennen und toben, sofern es sich anbietet und passt.
    Bummeln an der Schleppleine gibt es bei uns nicht. Wenn wir nur mal "Bummeln" wollen, kann ich sie auch ab machen. Ich benutze die Schleppleine nur zum Training.

    Guten morgen zusammen,

    danke schon mal für eure Beiträge. Ich gehe mal der Reihe nach durch. ;)

    Erlaubtes Kauspielzeug hat er sicherlich zur Verfügung?

    Bisher hat er nichts zum Kauen bzw. Spielen zur Verfügung wenn er alleine ist. Kauknochen, Knabberohren, etc. wären mir zu riskant wenn ich nicht dabei bin. Den Kong könnte ich ihm natürlich geben. Allerdings habe ich die Befürchtung, dass er sich dann an anderen Gegenständen "vergeht" wenn der Kong uninteressant geworden ist. Ob diese Befürchtung berechtigt ist, weiß ich natürlich bisher nicht. Hat da jemand Erfahrungen mit?

    Hast du die Möglichkeit, ihn zu filmen? Dann könntest du sehen, ob Stress im Spiel ist oder nur Langeweile.

    Ich habe ihn schon gefilmt. Ist aber schon eine Weile her, dass diese Aufnahme entstanden ist. Es war da so, dass er ziemlich gleich nachdem ich gegangen war, aufgestanden ist und am Boden entlang geschnuppert hat. Dann ist er aufs Bett gesprungen und hat sich ein kleineres Kissen genommen und damit gespielt. Irgendwann hat er von diesem Kissen abgelassen und ein größeres genommen und damit gespielt. Als auch dieses uninteressant wurde, ist er zur Kommode, hat sich daran zu schaffen gemacht und dann hat er sich wieder hingelegt und weitergepennt. Das Ganze dauerte so 15 Minuten.

    Ich würde das jetzt eher als Langeweile interpretieren. Wobei ich mich aber frage, wieso zum Beispiel 10 Tage lang alles gut geht und er dann am 11. Tag plötzlich Langeweile hat. Hat sich mir bisher nicht erschlossen.

    In beiden Fällen, aber besonders wenn du nur einen längeren Gang machst würde ich eher auf Unterforderung als auf Überforderung tippen und ihm vielleicht etwas mehr bieten, auch an mehr wechselnden Orten, nicht immer nur auf den gleichen Strecken.

    Ich mache nur einen längeren Spaziergang. Der geht wie gesagt so 45 bis maximal 60 Minuten. Aber wie ich schon sagte, ich denke nicht, dass es an Unterforderung liegt. Die Züchterin bei der ich zur Erstberatung war, sagte mir, dass der LCD für einen ausgewachsenen Labbi täglich zwei Spaziergänge à 45 Minuten empfiehlt. Sie riet mir auch, wenn der Hund als reiner Familienhund gehalten werden soll, ihm nicht mehr Ausdauer als nötig anzutrainieren, da ein Labbi dann schnell sehr fordernd und problematisch werden kann, wenn er diese gewohnte Auslastung dann (aus welchen Gründen auch immer) nicht bekommt/bekommen kann (Krankheit, stressige Phase im Job, etc.).

    Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Newton mit den oben genannten Zeiten ausgelastet ist. An Tagen, an denen ich sonst (bis auf die Gassigänge natürlich) komplett zuhause bin, schläft er in der Wohnung quasi (bis auf Schlafplatzwechsel) durch.

    Es ist ja auch nicht so, dass wir nur "langweilig" Gassi gehen. Auf der einen Runde hat er die Gelegenheit ausgiebig zu schwimmen. Auf der anderen Runde findet sich immer mindestens ein Hund mit dem er toben und rennen kann.

    An wechselnde Orte zu gehen, ist ein guter Tipp. Leider ist dieser im Moment so nicht umsetzbar. Aufgrund seiner derzeitigen Entwicklungsphase können neue Orte (und damit eine Vielzahl von neuen Reizen) so viel Stress für ihn bedeuten, dass ich den ein oder anderen Ausflug schon abbrechen musste, weil er so reizüberflutet war, dass er überhaupt nicht mehr ansprechbar war. Daher habe ich mich entschieden, unter der Woche erstmal nur noch bekannte Runden mit ihm zu gehen. Am Wochenende wage ich meist dann doch einen Versuch mit anderen Orten, aber da ist dann immer mindestens ein souveräner erwachsener Hund dabei, an dem er sich orientieren kann und dann tritt das Problem nicht auf.

    Ich würde das, was vor dem Alleinsein gewesen ist, nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Auch, wenn Du der Meinung bist, er wäre entspannt gewesen.

    Ja, das werde ich machen. Ich habe mir überlegt, dass ich da mal einige Wochen eine Art Tagebuch führe, wo ich das dokumentiere. Ich hoffe, da komme ich dann zu einem Ergebnis.

    wie alt ist er denn jetzt?
    Ist das Welpenbild deines Avatars noch aktuell?

    Er ist jetzt knapp ein Jahr alt. Habe das Avatar gleich mal aktualisiert. ;)

    Lange kannst du den Kleinen nicht mehr im Auto warten lassen ne?
    Also wir hatten es letztes WE schon so warm (und dieses teilweise auch) dass ich keinen Hund länger als 20 Minuten im Auto lassen warten würde. Und ich wohne im Norden, an der Küste ...
    Aber das ist dir sicherlich bewusst.

    Ja, ist mir bewusst. Nach den Pfingstferien hat sich das mit den ersten beiden Unterrichtsstunden eh erledigt. Mo bis Do habe ich da Abschlussklassen, die nach den Pfingstferien (wenn überhaupt) nur noch zur Vorbereitung der mündlichen Prüfung erscheinen. D.h. da kann er auch im Unterrichtsraum ohne Probleme schlafen. Freitags habe ich nur die ersten beiden Stunden Unterricht. Da kann ich ihn dann genauso gut daheim lassen.
    War wohl wirklich nötig, dass ich mal das Avatar erneuere. Der "Kleine" hat mittlerweile 62cm SH und 35kg. ;)

    Puh ... das kann ich mir bei meinem Labbi gar nicht vorstellen, dass das gut ginge. Gerade morgens hat er mehrmals bei unserem mindestens 1,5 Stunden langem Gassi (zu 95% im Freilauf, meist mit Schwimmen, Toben mit Artgenossen) seine gägischen fünf Minuten ... da muss Energie raus!

    Ich denke, es kommt drauf an, wie der Hund es gewöhnt ist. Habe ja oben schon geschrieben, dass mir empfohlen wurde, keine zu hohe Ausdauer anzutrainieren. Natürlich würde ich ihm schon mehr Auslauf gewähren, wenn es nötig wäre. Das ist aber meinem Empfinden nach im Moment (noch) nicht so. Wir sind zum Beispiel gerade seine 25 Minuten gelaufen und nun liegt er schon wieder und fällt im Schlaf ganze Wälder. ;)

    Danke nochmal für eure Anregungen,
    Rafaela

    Hallo zusammen,

    Newton hat seit kurzer Zeit sporadisch Probleme mit dem Alleinsein und ich erkenne einfach kein Muster. Vielleicht habt ihr mir noch einen Tipp?

    Ich erkläre mal kurz die Lage: Da ich Newton mit zur Arbeit nehmen darf, ist er eigentlich recht wenig bzw. wenn, dann meist nur kurz allein. Im Durchschnitt würde ich sagen, ist er täglich so 1,5 bis 2 Stunden allein. Und einmal im Monat kommt es vor, dass ich ihn (dann meist abends) länger (so im Durchschnitt 4 Stunden) alleine lasse. Wenn ich ihn alleine lasse, ist er entweder in seiner Box (wenn er im Auto warten muss) oder in meinem Schlafzimmer (wo er auch die Nacht verbringt).

    Nun ist es in den letzten drei Monaten gelegentlich mal vorgekommen, dass er während meiner Abwesenheit Dinge zerstört hat. Er hat zum Beispiel zwei Schubladenfronten von meiner Malm-Kommode im Schlafzimmer angenagt. Das Kissen, das in seiner Box liegt (ääähhh, lag), hat er auch schon mal zerfetzt.

    Nun ist mein Problem, dass ich überhaupt kein Muster erkenne, und mir so auch nicht erklären kann, wieso das passiert. Und daher habe ich eben auch keinen Ansatzpunkt zur Problemlösung. Eigentlich mache ich nämlich immer alles gleich.

    Morgens lasse ich ihn zum Beispiel oft die ersten beiden Unterrichtsstunden (1,5 Zeitstunden) im Auto. Ich parke immer auf dem gleichen Parkplatz. Der ist so gewählt, dass er da auch Ruhe hat, weil er nämlich außer Hecke nichts sehen kann. Wenn ich nachmittags allein lasse, tue ich das erst, wenn er seine große Runde (45 min bis 60 min) gelaufen ist und sich danach komplett "heruntergefahren" und entspannt hat. Ich mache weder beim Weggehen noch beim Zurückkommen ein Theater. Bevor ich gehe, fordere ich ihn mit ruhiger Stimme auf ins Schlafzimmer zu gehen. Wenn ich wiederkomme, ignoriere ich ihn erstmal komplett. Das ist er ja auch schon gewohnt und so gibt es mittlerweile auch keine große Begrüßung seinerseits mehr. Wenn er im Auto warten soll, mache ich es genauso. Ich gehe kommentarlos und komme auch kommentarlos wieder.

    Die Probleme beim Alleinsein tauchen für mich völlig willkürlich auf. Mal ist er gerademal eine Stunde alleine gewesen und hat alle Kissen vom Bett geholt und so an der Schublade genagt, dass Holzspähne unten liegen. Mal war er (wie heute) vier Stunden alleine und im Bett liegt jede Falte so wie ich sie hinterlassen habe. Oder morgens lasse ich ihn jeweils Dienstag, Mittwoch und Donnerstag in den ersten beiden Stunden alleine im Auto. Alles gut. Und Freitag zerfetzt er plötzlich sein Kissen während er (in genau der gleichen Situation wie Di, Mi und Do) alleine ist.

    Dass er Stress hat beim Allein sein, schließe ich eigentlich aus. Denn in sagen wir mal 90% der Fälle klappt es super und ohne Probleme. Dass er wegen irgendeinem Reiz auf "dumme Gedanken" kommt, schließe ich eigentlich auch aus. Seine Box sieht innen immer gleich aus, genauso wie das Schlafzimmer. Auch an unzureichender bzw. übermäßiger Auslastung kann es meiner Meinung nach nicht liegen. Ich denke wir haben da ein ganz gutes Maß gefunden. Wir gehen morgens ca. 25 Minuten an kurzer Leine (immer die gleiche Runde), mittags/nachmittags 45 bis 60 Minuten Freilauf/Schleppleine (immer eine von zwei festen Runden) und abends nochmal nach Bedarf (je nachdem, was am Mittag lief) nochmal kurz (entweder nur Geschäfte erledigen oder auch nochmal ca. 25 Minuten an kurzer Leine).

    Nun ja, kurzum, ich bin überfragt, woran es liegen könnte. Kann es sein, dass es vielleicht einfach eine "Phase" ist? Das Problem besteht erst seit er so 8 Monate alt ist.

    Liebe Grüße und danke,
    Rafaela

    Wenn mir jemand entgegenkommt leine ich meine Hunde immer an. Egal ob sie mit mir auf dem Weg sind oder eben 20 m entfernt spielen. Das hat für mich einfach etwas mit gegenseitiger Rücksichtnahme zu tun.

    Warst du schon mal an einem warmen Frühlingstag im Freiburger Stadtwald unterwegs? Wenn ich immer anleinen würde, sobald mir jemand entgegen kommt, kann ich gleich angeleint lassen. Und wenn mein Hund 20m entfernt ist, rufe ich ihn nicht extra ran, damit er auch noch ja aufmerksam wird, auf die tollen Sachen, die es auf dem Weg gibt. ;)

    So, ich krame den Thread nochmal raus. Heute hat uns wieder ein Nicht-HH erklärt, wie wir unsere Hunde zu führen haben... :dagegen:

    Wir waren zu dritt unterwegs, jeweils mit einem Hund. Ein Labbi (meiner), ein Labbi-Mix (von meinem Kollegen) und ein Pointer (von meinem Bekannten). Wir sind am Waldrand unterwegs. Links große Wiese, rechts ein Bach, danach geht es dort die Böschung hoch in den Stadtwald. Vorweg: In Freiburg herrscht keine generelle Leinenpflicht und im Stadtwald gibt es auch kein Wild.

    So, wir laufen also so, kommt uns ein Mann entgegen. Etwas älter, Spaziergänger. Plötzlich bleibt er stehen.

    Spaziergänger: "Sie wissen schon, dass die Hunde hier an die Leine müssen?!"
    Kollege: "Ja, danke, wissen wir." (Wollte weiter...)
    Spaziergänger: "Der Listenhund hat doch sowieso Leinenpflicht!"
    Ich: "Welcher Listenhund?"
    Spaziergänger: "Na, der Schwarze da hinten."
    Kollege: "Das ist kein Listenhund. Das ist ein Labrador-Mix."
    Spaziergänger: "Ja, ja, ist ein Labrador-Mix, schon klar. Würden Sie die Köter (O-Ton) jetzt bitte anleinen?"
    Bekannter: "Fühlen Sie sich von den Hunden bedrängt, gestört, oder haben Sie Angst?" (Die Hunde haben 20m entfernt auf der Wiese mit einem Stock gespielt.)
    Spaziergänger: "Nein, aber hier ist Wald und damit Leinenpflicht und drei Jagdhunde (komisch, der Labbi-Mix war doch eben noch ein Listenhund...) gehören da einfach an die Leine."
    Bekannter: "Das ist sehr nett von Ihnen, dass Sie uns darauf hinweisen, aber Sie kennen die Hunde nicht und wissen nicht, wie sie ausgebildet sind. Von daher können Sie gerne uns die Entscheidung überlassen, wann wir unsere Hunde anleinen und wann nicht."

    Wir sind dann weiter gelaufen und haben ihn stehen lassen. Er hat uns dann noch "nachgeschimpft", was für unfreundliche, uneinsichtige Leute wir wären, usw. Wobei ich finde, dass mein Bekannter und mein Kollege durchaus freundlich zu ihm waren.

    Hallo,

    also diese Trainerin würde mich glaube ich nie wieder sehen. Sie hat ihren eigenen Hund nicht unter Kontrolle und gibt das dann als "normal" aus... Ich hoffe, Ares erholt sich schnell von dieser Pleite.

    Ares ist ja ungefähr so alt wie Newton und ich handhabe es derzeit so, dass er nur noch ausgewählte Sozialkontakte bekommt. Da haben wir beide mehr davon.

    Grüße,
    Rafaela