Beiträge von RafiLe1985

    Ich weiß nicht, wie oft Newton sich im Arbeitszimmer aufhält, aber ich habe die Erfahrung gemacht, am enspanntesten sind die Hunde dort alleine, wo sie sich auch ansonsten die meißte Zeit aufhalten. Vllt. wäre es doch eine Überlegung, ihn während deiner Abwesenheit im Schlafzimmer einzusperren, wenn er da auch nachts ist ?!

    Newton war zunächst im Arbeitszimmer untergebracht. Das ist aber die Seite wo im Moment noch gebaut wird und laut Nachbarn hat er dann als mal gebellt. Daraufhin habe ich ihn dann ins Schlafzimmer "verlegt", weil das die der Baustelle abgewandte Seite ist. Und da er da auch die Nacht verbringt, dachte ich, es ist kein Problem. War es auch zuerst nicht, wie gesagt. Nun kommt er eben wieder ins Arbeitszimmer. Die Baustelle ist jetzt (endlich) weg. Mal sehen, ob es da vllt besser klappt. Er verbringt da auch schon einiges an Zeit im Arbeitszimmer. Als Lehrerin hockt man ja da oft länger drin. ;)

    Insgesamt habe ich den Eindruck, das du sehr "verkopft" mit dem Thema Hundehaltung umgehst. Versuch' doch mal, dich zu entspannen....Mach' doch mal Spaziergänge, ganz ohne Übungen und überlege nicht ständig, ob dein Hund über- oder unterbelastet ist, sondern genieß' das er da ist und hinterfrage nicht alles.
    Junge Hunde machen Blödsinn und manche auch viel kaputt, das mag eine Phase sein (Langeweile ?) und hört dann irgendwann wieder auf.

    Eigentlich gehe ich gar nicht so verkopft mit dem Thema Hundehaltung um, wie es vllt den Eindruck macht. Aber wenn sich ein Problem auftut, muss man sich eben Gedanken machen, wie man es lösen kann. Ich bin halt nicht so der Typ der das dann (unter Umständen auf Kosten des Hundes) auf die leichte Schulter nimmt. Ich sehe so in meinem Alltag viele Hundehalter, die sehr leichtsinnig handeln und da denke ich lieber einmal zu viel nach als einmal zu wenig.

    Morgens ist eigentlich nicht so das Problem. Heute war das nur eine Ausnahme. Sonst kommt er ja mit zur Arbeit. Und da will ich ihn davor auch nicht überbeanspruchen, da ihm ja da der Schultag bevor steht. Morgens trat dieses Problem auch erst ein einziges Mal auf. Also erst einmal vor der heutigen Ausnahme.

    Es tritt eher auf, wenn ich ihn nachmittags daheim lasse. Und da wurde er ja davor entsprechend mit Apporten aus dem Wasser, etc. ausgelastet. Vielleicht könnte es auch sein, dass die Zeit zwischen der Beschäftigung draußen und dem Alleine bleiben zu kurz ist?

    Wenn ich ihn abends alleine lasse, zum Beispiel für einen Kinobesuch, trat des Problem meiner Erinnerung nach auch noch nicht auf.

    Bisher bleibt Newton ja immer in nur einem Zimmer. Das ist er auch schon von klein auf so gewohnt. Versuchen, ihm mehr Raum zur Verfügung zu stellen, könnte man.

    Aber ehrlich gesagt, traue ich mich es im Moment nicht, ihm den gesamten Wohn-Ess-Bereich zur Verfügung zustellen. Da sind für mich zu viele Gefahrenquellen. Kabel sind zwar hinter Schränkchen etc. versteckt, aber wenn er da wirklich hin wollte, käme er da hin.

    Außerdem habe ich eine offene Wohnküche. Da gab es mal so eine Horrorgeschichte, die Nachbarn meiner Eltern erlebt haben. Das Risiko ist mir da zu groß.

    Wenn ich nur kurz weg bin (Briefkasten, Müll runterbringen, etc.), lasse ich ihn auch im Wohnzimmer. Da ist noch nie was passiert. Aber da war ich ja auch nur kurz weg... Vllt probiere ich es mal, wenn ich nur ne halbe Stunde weg bin oder so. In ner halben Stunde kann hoffentlich nicht so viel passieren. ;)

    Das tue ich doch! @charly2802

    Ich gehe mit ihm raus, warte, bis er wieder komplett ruhig und entspannt ist und eh schon am schlafen ist. Dann kommt er ins Schlafzimmer bzw. in Zukunft erstmal wieder ins Arbeitszimmer und dann gehe ich. Daran kann es, wie ich schon häufiger gesagt habe, meiner Meinung nach nicht liegen.

    Schwimmen ist nur am Nachmittag möglich. Morgens reicht da die Zeit leider nicht. Ich stehe um 5 Uhr auf, damit ich pünktlich um halb 8 auf der Arbeit bin. Muss pendeln. Aber morgens bleibt er ja eh nur eine minimale Zeit alleine. Wenn er am Abend/Nachmittag eine lange Zeit (3h plus) alleine sein muss, ist er davor immer gut ausgelastet worden.

    Heute war wie gesagt eine Ausnahme, dass er am Morgen so lange alleine sein muss. Vllt lag es auch daran, dass es einfach das erste Mal war, dass er am Morgen so lange alleine sein musste.

    Weiß auch nicht. Bin im Moment etwas ratlos. Subjektiv gesehen mache ich alles richtig. Angemessene Auslastung vor dem Alleine sein, kein Theater beim Gehen und Wiederkommen, ihn erst alleine lassen, wenn er total entspannt ist und schläft. Weiß nicht, an welchem Rädchen ich noch drehen könnte, damit er ZUVERLÄSSIG ohne Probleme alleine bleiben kann. Und nicht: 10mal klappt es und beim 11. Mal ist Verwüstung... :(

    Hallo,

    wenn der Hund erst 6,5 Monate alt ist, kann die Versicherung ja noch nicht so lange bestehen. Da versucht die Versicherung natürlich erstmal den Schaden abzulehnen. Kam ja noch kaum was an Beiträgen rein und so ne Brille kostet schon mal 300€.

    Ich würde da nochmal nachhaken. Und zwar bei einer Vertretung vor Ort. Die Tochter soll die Brille mitnehmen und den Vorfall schildern. Natürlich ist das ein Versicherungsfall und die Versicherung wird auch zahlen müssen.

    Newton hat mal wo er noch ganz klein war, bei einer Kollegin unter dem Beifahrersitz vier Kabel durchgenagt. Die Versicherung wand sie wie ein Aal, weil sie nicht zahlen wollte. Schließlich musste ein unabhängiger KfZ-Sachverständiger kommen, damit sie endlich einsehen, dass sie zahlen müssen...

    Dran bleiben!

    Grüße,
    Rafaela

    Ein kleines Update:

    Newton musste heute vier Stunden alleine bleiben, weil ich ihn nicht mit in die Schule nehmen konnte. Mein Auto ist in der Reparatur und in den Leihwagen darf er nicht mit rein. Auf jeden Fall habe ich gedacht, ich stelle ihm mal den KONG zur Verfügung, während ich weg bin.

    Ging gründlichst in die Hose. :( So eine Zerstörung hat er bisher noch nie angerichtet. Die Schublade der Malm-Kommode ist jetzt komplett oben durch genagt. Die Ecke des Bettes ist nun auch angenagt. Zusätzlich hat er vom Klapptritt (den ich eigentlich zum Schutz vor die angenagte Ecke der Kommode gestellt habe) den Plastikbelag heruntergerissen und in Kleinteile zerlegt. Und als ob das noch nicht genug wäre, hat er das Spannbetttuch an einer Seite vom Bett gezogen und das Gummiband von der Matrazenauflage abgerissen.

    Genau das war meine Befürchtung gewesen, dass er sich am KONG so hochpusht, dass er sich dann anderen Sachen zuwendet und diese zerlegt.

    In Zukunft kommt er wieder ins Arbeitszimmer. Da kann er (nur) die Rückseite vom Billy-Regal annagen...