Beiträge von RafiLe1985

    Hallo,

    ich glaube hier auch nicht an Territorialverhalten. Es kann wie meine Vorposterin schon sagte, durchaus eine Unsicherheitsphase sein. Newton hatte seine erste auch so im Alter von sechs Monaten. Weiterhin könnte es auch einfach nur Frust sein, dass er nicht zu dem anderen Hund hin darf. Wie hält er denn sonst Frust so aus? Ist dir schon mal aufgefallen, dass ihn auch Alltagsdinge (Mülltonne, die im Weg steht, etc.) verunsichern? Würde das Verhalten auf jeden Fall weiter beobachten.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    ohne die vorherigen Beiträge gelesen zu haben: Ich denke, über dieses Thema muss sich jeder für sich persönlich seine eigenen Gedanken machen. Ich weiß gerne zumindest ungefähr, was auf mich zukommt und möchte meinen zukünftigen Weggefährten schon von Beginn an so prägen, dass er möglichst gut mit meinem alltäglichen Leben kompatibel ist.
    Daher kommt für mich nur ein wesensfester, gesunder Welpe vom seriösen VdH-Züchter in Frage.

    Wenn ein Welpe momentan nicht in mein Leben passen sollte, auch wenn ich mir noch so sehr einen wünsche, dann geht es eben im Moment nicht und ich muss mich gedulden. Insgesamt musste ich mich 10 Jahre gedulden, bis Newton einziehen konnte. Im Studium war es aus mehreren Gründen (finanziell, geplanter/erwarteter Auslandsaufenthalt, Studiengang, etc.) nicht möglich. Während des Referendariats fehlte schlicht die Zeit, genauso wie in den ersten drei Berufsjahren. Im Sommer vergangenen Jahres hat dann endlich alles gepasst. :)

    Wann der nächste Welpe hier einziehen kann/wird ist noch offen. Ganz eventuell könnte ich mir auch irgendwann mal einen Zweithund vorstellen. Aber sicher erst bis in fünf, sechs oder sieben Jahren.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    ich denke, alles aufzulisten ist weniger sinnvoll. Ich versuche mich daher mal an einer allgemeinen Aussage. Newton ist jetzt ein Jahr alt und bisher haben wir eigentlich nur Alltagstauglichkeit und Grundgehorsam gemacht. Fazit: Ich kann ihn überall hin mitnehmen (Familienfeiern, Freunde, in die Stadt, ins Café/Restaurant, zur Arbeit, in den Urlaub, etc.) ohne, dass ich mir groß darüber Gedanken machen müsste, wie ich dieses oder jenes Problem managen könnte, weil er hier und damit Probleme hätte. [Das war mir auch ganz wichtig, dass ich das irgendwie hinbekomme. Das minimiert nämlich ganz deutlich die Zeiten, die der Hund alleine bleiben bzw. in die Pension muss.]
    Am Grundgehorsam sind wir immer noch dran, und ich denke, das wird auch noch so ein halbes Jährchen dauern. Die Pubertät hat uns da doch ein Stückchen zurückgeworfen. Es ist zwar schon wieder deutlich besser, als zu Beginn der Pubertät, aber damit alles wieder sicher sitzt, brauchen wir noch mehr Zeit in der konsequent weitergearbeitet wird.
    Ein bisschen mit Apportieren haben wir auch schon angefangen. Aber kein formales Dummy-Training oder so. Das kommt noch später.

    Grüße,
    Rafaela

    Huhu,

    ich glaube zu diesem Thema gibt es schon einen Thread. ;) Aber egal: Maul auf, Tablette weit nach hinten rein legen, Maul zu, Nase zuhalten. Schluckreflex wird ausgelöst. Weg ist das Ding. ;) Anstelle die Nase zuzuhalten, kann man auch mit der Hand die Kehle von oben nach unten entlang streichen.

    Mit Newton hab ich das Problem nicht. Der nimmt die Tablette auch pur. Ist ja schließlich was zu fressen. ;)

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    Freitag ist ja noch nicht so lange her. Sie ist sicher noch mit der Hormonumstellung beschäftigt. Ich würde ihr einfach noch Zeit zum Akklimatisieren geben. Mit sieben Jahren müsste sie im Wesen ja eigentlich schon sehr gefestigt gewesen sein.
    Würde jetzt erstmal kein großes Ding aus diesem Verhalten machen und Management betreiben. Vllt gibt sich das Verhalten dann von ganz alleine.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    zunächst mal: Ein Rüde kann eigentlich immer pinkeln. ;) Auch wenn er vorher draußen war. Newton ist zumindest nur nach seiner großen Runde komplett "leer".

    Gesundheitlich ist alles ok? Es kann ja durchaus sein, dass er durch die Kastration inkontinent geworden ist.

    Wurde denn jemals Ursachenforschung betrieben, warum er bei den Schwiegereltern in der Wohnung markiert, bevor er deswegen kastriert wurde? Wer hat euch denn in diesem Fall zur Kastration geraten? Das Problem gelöst hat sie ja nicht.

    Ich glaube, bevor man beurteilen kann, woran das liegt, bräuchte man schon noch mehr Infos.

    Grüße,
    Rafaela

    Das macht uns ja so ratlos wir haben das schon oft im internet gelesen das man die hand einfach wegziehen soll.

    Hallo,

    versuche doch mal, statt die Hand wegzuziehen, den Welpen wegzuschieben. Am besten nicht mit selbiger Hand, sondern mit den Fuß blocken. Hat bei uns viel besser funktioniert als anders herum.

    Grüße,
    Rafaela

    Huhu,

    interessantes Thema. Ich war als ich 17 war bei meiner Tante in den USA zu Besuch. Sie hatte damals drei Hunde. Alle drei lebten in einem großen Zwinger und wurden ab und an herausgelassen, damit sie sich im Garten bewegen konnten. Ins Haus durften sie nicht. Gassi wurde mit ihnen auch nicht gegangen. Zum Fressen gab es Essensreste à la KFC, etc.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    mich stört es ein bisschen, dass dein Mann einerseits nicht bereit ist Kompromisse einzugehen, andererseits aber auch die Betreuung des Hundes komplett auf dich abwälzt. Ich nehme an, einen Hund aufzunehmen, war eine Entscheidung, hinter der beide voll und ganz standen?!

    Ich würde es so machen: Dein Mann muss ja als Patenonkel in der Kirche anwesend sein. Also machst du solange einen ausgedehnten Spaziergang mit Mia. Beim Essen nach der Kirche wäre dann dein Mann an der Reihe, Mia zu betreuen. Dann hast du auch etwas von der Feier und so würde sich es auch für dich lohnen, mitzufahren.

    Zwecks Frühstück im Hotel könnte man es tatsächlich so machen, dass Mia ins Auto kommt, während ihr esst. Nachts kühlt das Auto sowieso aus und vor 9 Uhr hat die Sonne auch noch nicht so eine Kraft, dass es bedenklich wäre. Ihr müsst doch mit Mia vor dem Frühstück sowieso zumindest zum Lösen und danach bringt ihr sie eben kurz ins Auto. Wenn es danach noch Mittagessen und Kaffee und Kuchen gibt, muss man ja auch nicht soooo ausgedehnt frühstücken, dass sie da Stunden alleine wäre. ;)

    Wieso hat Mia denn ein Problem mit Menschenansammlungen? Wie äußert sich das. Sie ist ja auch noch recht jung. Ich würde mich da nicht abseits setzen. Klar, natürlich auch nicht mitten rein. Mit Newton suche ich mir immer einen Platz, wo ich ihn gut unterbringen kann, ohne dass er groß jemanden stört.

    Was schlägt denn eigentlich dein Mann vor? Hat er einen besseren Vorschlag? Wenn nein, muss er wohl mit einem von deinen tausenden ;) Vorlieb nehmen. Du hast genug Vorschläge gemacht. Wenn er keinen davon akzeptiert, soll ER doch mal sagen, wie es zu regeln sei...

    Grüße,
    Rafaela