Beiträge von RafiLe1985

    Hallo,

    zunächst mal: Also nach dieser Aussage

    Sie meinte deswegen, wir sollen es mal mit einem chip versuchen. Marley ist aber erst 9 Monate alt. sie meinte es gibt auch hunde , vor allem die kleinen, die schon früh reif sind, die könne man dann auch schon früher kastrieren, das sollen wir dann mit einem Ta abklären.

    hätte mich die Hundetrainerin das allerletzte Mal gesehen. Dein Hund befindet sich in einer ganz normalen Entwicklungsphase. Wenn du dieses Verhalten nicht möchtest, musst du es eben unterbinden und deinen Hund einschränken/abblocken.
    Deswegen chippen oder gar kastrieren????? :dagegen:

    Zur Futterproblematik. Erstmal würde ich in der Tat abklären, ob da etwas Gesundheitliches vorliegt. Danach würde ich mal überlegen, was er sonst noch so nebenbei bekommt.
    Meine Eltern haben das "Problem" auch mit ihrer Hündin. Sie frisst auch nicht ihr vorgesehenes Futter. Aber sie hat Trockenfutter stets zur freien Verfügung, bekommt hier mal ne Scheibe Wurst, da mal ein Stück von der über gebliebenen Hühnerbrust, hier mal ne Kaustange, da mal n Leckerchen. Bei so einem kleinen Hund (und der Zwetna ist ja auch klein) ist man da schnell bei der Tagesration angelangt.
    Wenn es daran auch nicht liegt. Würde ich einfach mal das Futter umstellen. Und dann ganz strikt die Fütterungszeiten einhalten und das Futter nur für eine begrenzte Zeit zur Verfügung stellen.
    Kein gesunder Hund verhungert vor dem vollen Napf. Spätestens der Hunger treibt es irgendwann rein.

    Grüße,
    Rafaela

    @RafiLe1985 hatte doch vor Kurzem zum gleichen/ähnlichen Thema zwei Threads:

    Häufgkeit von Sozialkontakten mit Artgenossen?
    und
    Obsessives Verhalten gegenüber Hündinnen und kastrierten Rüden effektiv und dauerhaft unterbinden

    Weiß nicht, ob du die schon kennst.
    :smile:

    Genau. Danke Alina.

    Habe da echt gute Tipps und Hinweise bekommen und diese auch umgesetzt. Newton hat zwar nur selten versucht aufzureiten, hat sich aber trotzdem manchen Hunden (oft intakte Hündinnen oder kastrierte Rüden) gegenüber extrem aufdringlich und obsessiv verhalten.

    Mittlerweile ist es schon deutlich besser geworden. Wenn ich ihn früh genug unterbreche, ist er sogar noch abrufbar und wir können problemlos weitergehen.

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die allermeisten Hunde, denen Newton verfallen ist, es nicht selbst regeln können. Immer wenn ich gesehen habe, dass der andere Hund sich das nicht gefallen lassen wird, habe ich es erstmal laufen lassen. In der Hoffnung eben, dass Newton das auch mal von einem erwachsenen Hund lernen kann, dass das Verhalten nicht ok ist. Meist ist es in die Hose gegangen. Seither lasse ich es bei fremden Hunden nicht mehr auf einen Versuch ankommen.

    Bei Hunden, die ich kenne, und wo ich weiß, dass sie es selbst regeln können, kam es einmal vor und dann nie wieder. Hat also offensichtlich gewirkt.

    Huhu,

    ich mach's ganz kurz: Ignorieren, freundlich Lächeln und Nicken, dann vergessen. Man könnte auch mal erwähnen, dass das ganz normale Alltagsgeräusche sind, und dass sie sich eben, eine andere Bleibe suchen muss, wenn ihr das Haus zu hellhörig ist.
    Ich würde mir da keinen Kopf machen. Wenn du jetzt wochentags bis um Mitternacht die Gäste auf dem Balkon hättest, oder einen Hund, der ununterbrochen heult, bellt und fiept, wenn du weg bist, könnt ich Beschwerden noch verstehen. Aber so doch nicht, also bitte....

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    ich glaube hier auch nicht an Territorialverhalten. Es kann wie meine Vorposterin schon sagte, durchaus eine Unsicherheitsphase sein. Newton hatte seine erste auch so im Alter von sechs Monaten. Weiterhin könnte es auch einfach nur Frust sein, dass er nicht zu dem anderen Hund hin darf. Wie hält er denn sonst Frust so aus? Ist dir schon mal aufgefallen, dass ihn auch Alltagsdinge (Mülltonne, die im Weg steht, etc.) verunsichern? Würde das Verhalten auf jeden Fall weiter beobachten.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    ohne die vorherigen Beiträge gelesen zu haben: Ich denke, über dieses Thema muss sich jeder für sich persönlich seine eigenen Gedanken machen. Ich weiß gerne zumindest ungefähr, was auf mich zukommt und möchte meinen zukünftigen Weggefährten schon von Beginn an so prägen, dass er möglichst gut mit meinem alltäglichen Leben kompatibel ist.
    Daher kommt für mich nur ein wesensfester, gesunder Welpe vom seriösen VdH-Züchter in Frage.

    Wenn ein Welpe momentan nicht in mein Leben passen sollte, auch wenn ich mir noch so sehr einen wünsche, dann geht es eben im Moment nicht und ich muss mich gedulden. Insgesamt musste ich mich 10 Jahre gedulden, bis Newton einziehen konnte. Im Studium war es aus mehreren Gründen (finanziell, geplanter/erwarteter Auslandsaufenthalt, Studiengang, etc.) nicht möglich. Während des Referendariats fehlte schlicht die Zeit, genauso wie in den ersten drei Berufsjahren. Im Sommer vergangenen Jahres hat dann endlich alles gepasst. :)

    Wann der nächste Welpe hier einziehen kann/wird ist noch offen. Ganz eventuell könnte ich mir auch irgendwann mal einen Zweithund vorstellen. Aber sicher erst bis in fünf, sechs oder sieben Jahren.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    ich denke, alles aufzulisten ist weniger sinnvoll. Ich versuche mich daher mal an einer allgemeinen Aussage. Newton ist jetzt ein Jahr alt und bisher haben wir eigentlich nur Alltagstauglichkeit und Grundgehorsam gemacht. Fazit: Ich kann ihn überall hin mitnehmen (Familienfeiern, Freunde, in die Stadt, ins Café/Restaurant, zur Arbeit, in den Urlaub, etc.) ohne, dass ich mir groß darüber Gedanken machen müsste, wie ich dieses oder jenes Problem managen könnte, weil er hier und damit Probleme hätte. [Das war mir auch ganz wichtig, dass ich das irgendwie hinbekomme. Das minimiert nämlich ganz deutlich die Zeiten, die der Hund alleine bleiben bzw. in die Pension muss.]
    Am Grundgehorsam sind wir immer noch dran, und ich denke, das wird auch noch so ein halbes Jährchen dauern. Die Pubertät hat uns da doch ein Stückchen zurückgeworfen. Es ist zwar schon wieder deutlich besser, als zu Beginn der Pubertät, aber damit alles wieder sicher sitzt, brauchen wir noch mehr Zeit in der konsequent weitergearbeitet wird.
    Ein bisschen mit Apportieren haben wir auch schon angefangen. Aber kein formales Dummy-Training oder so. Das kommt noch später.

    Grüße,
    Rafaela