Beiträge von RafiLe1985

    Ja, genau. Also es sieht so aus: Newton läuft vor mir her und wufft immer mal wieder in Richtung Storch. Sobald er mich anschaut gibt es ein "Gut" (bzw. wenn er näher dran ist oder hergelaufen kommt, auch ein Leckerchen). Danach gehen wir weiter. Oder wenn er hergelaufen kam, gebe ich ihn wieder frei. Also sprich es folgt danach nichts. Vmtl sollte was folgen, oder? Vllt könnte ich ihm ein Alternativ-Aufgabe geben? Dummy tragen, etc.?

    Hallo,
    ich denke, Dein Hund zeigt Dir an, dass er Wild gesichtet hat und ich würde das Anzeigen loben.
    Jagt Newton denn?

    Ja, das kann natürlich sein. Darauf bin ich gar nicht gekommen. Dann versuche ich es das nächste Mal mit Loben und gucke, ob er dann aufhört.

    Nein, denke nicht, dass er jagt. Er hätte schon mehrfach die Gelegenheit gehabt und hat sie nicht genutzt. Zwei flüchtenden Rehen ist er nicht hinterher. Auch Hasen und Enten lassen ihn bisher kalt. Aber er ist erst eins. Vllt kommt da noch was?

    Hallo zusammen,

    mir ist aufgefallen, dass Newton in letzter Zeit häufiger Mal bellt, wenn er Wild sieht. Da ich nicht genau weiß, wie ich da entgegenwirken könnte, habe ich es bisher so gemacht, dass ich das Bellen ignoriere und jede (freiwillige) Umorientierung zu mir lobe. Ansprechbar und abrufbar ist er dabei. Durch diese Umorientierungsübung wird es zwar immer besser, aber richtig afhören, tut er erst, wenn der Storch, etc. außer Sicht ist. Bisher ist es mir nur bei Graureihern und Störchen aufgefallen. Bei Hasen, Enten und Rehen bellt er nicht.
    Habt ihr eine Idee wieso er das macht und wie ich dem entgegenwirken könnte?

    Danke und liebe Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    na es läuft doch ganz super bei euch! =) Ein Welpe muss die Beißhemmung eben noch lernen. Es ist auch wichtig, dass er das lernt. Ich würde einfach sofort jegliche Interaktion beenden sobald der Fang aufgeht. Und zwar nicht durch wegschieben, etc. Sondern einfach abrupt weggehen und dann erstmal ignorieren. Wenn ihr das sofort macht, wird er auch gar nicht erst so hochfahren, dass er nicht mehr ansprechbar ist.

    Grüße und viel Spaß mit dem Kleinen,
    Rafaela

    Hallo,

    also ehrlich gesagt hättest du dir darüber Gedanken machen sollen, bevor du den Urlaub gebucht hast... Nun steht es ja schon fest, dass er die 2,5 Wochen wo anders verbringen wird. Welche Möglichkeiten hast du dann noch? Besteht keine Möglichkeit den Hund mitzunehmen? Wäre es eine so große Einschränkung für deinen Freund, wenn er sich in seiner "Freizeit" um den Hund kümmert? Evtl tatsächlich mit der Unterstützung deiner Freundin, die den Hund ab und an mal zum Gassigehen abholt?

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    darf ich fragen, wie alt der Rüde ist?

    Ich habe einen intakten Rüden, der gerade ein Jahr alt geworden ist. Er lernt im Moment noch die "Welt der Hormone" kennen (sprich er ist in der Pubertät) und da gibt und gab es schon die ein oder andere anstrengende Phase. Es gab tatsächlich mal einen knapp dreimonatigen Zeitraum, währenddessen Newton nur an der Schleppleine geführt wurde. Einfach weil gewisse Dinge (Ansprechbarkeit, Abruf, etc.) nicht mehr so waren, wie ich sie für richtig erachtete.

    Wenn der Rüde auf den du ein Auge geworfen hast, schon älter ist (so ab 3 Jahre) dürfte die Pubertät schon vollständig abgeschlossen sein, d.h. wenn er in dieser Phase Gelegenheit hatte, zu lernen mit seinen Hormonen umzugehen, solltest du in dieser Richtung auf jeden Fall keine Probleme haben.

    Ich finde, man kann pauschal auch nicht sagen, dass ein intakter Rüde keinen Freilauf erhalten sollte. Wenn er sich im Freilauf angemessen verhält, wieso sollte er dann an die Leine müssen, nur weil er intakt ist?

    Allerdings habe ich in dem knappen Jahr in dem ich Newton jetzt habe schon mehrere intakte Rüden kennengelernt, die besser an der Leine wären. Zum Beispiel gibt es da schon den ein oder anderen intakten Rüden der grundsätzlich Stunk mit anderen Hunden (nicht nur mit anderen intakten Rüden) sucht. Andererseits gibt es zum Beispiel auch Hündinnen, die Prollen, etc. Also ich finde, man kann es nicht allein am Kriterium "intakter Rüde" festmachen.

    Hast du denn die Möglichkeit den Hund kennenzulernen? Eventuell könntest du öfter mit ihm Gassi gehen und schauen, wie er sich so verhält.

    Was den Leidensdruck bei läufigen Hündinnen in der Nachbarschaft angeht, finde ich, ist es auch eine Frage, wie der Besitzer damit umgeht. Newton hatte einen einzigen Tag mal so eine Anwandlung, wo er meinte, er könnte zuhause seinen Liebeskummer nach der läufigen Collie-Dame von gegenüber ausleben. Das Futter wurde stehen gelassen, generell tigerte man(n) wie krank durch die Wohnung und gab komische Geräusche von sich. Ich habe das größtenteils ignoriert und als es mir zu bunt wurde, habe ich ihn genommen, bin mit ihm in die Pampa gefahren und habe da einen schönen ausgedehnten Spaziergang am Fluss gemacht. Danach war alles wieder in Butter und Hunger hatte man dann auch wieder. Ich lasse Newton zum Beispiel auch nicht beliebig lang an Pipi-Pfützen lecken und achte drauf, dass er draußen trotz allen Ablenkungen seine Aufmerksamkeit zu einem großen Anteil bei mir hat. Ich kenne zum Beispiel auch intakte Rüden, die zwar an läufigen Hündinnen interessiert sind, aber in ihrer unmittelbaren Nähe ansprechbar und vor allem kontrollierbar bleiben. Zu denen zählt Newton zwar (noch) ganz sicher nicht, aber da möchte ich auf jeden Fall mit ihm hinkommen. Im Moment sind wir da jedoch weit von entfernt. Aber das macht nichts, solange konsequent daran gearbeitet wird und man es am Ende (hoffentlich) schafft.

    Zum Thema Kastration an sich: Ich bin da ein entschiedener Gegner von und würde meinen eigenen Hund nur kastrieren lassen, wenn absolut keine andere Möglichkeit besteht. Wenn es zum Beispiel irgendwann aus medizinischen Gründen notwendig werden sollte. Problematisches Verhalten ist für mich kein Grund zur Kastration. Wenn das Verhalten bereits ritualisiert ist, bringt sie dann auch eher wenig bis nichts. Der Yorkie-Rüde unseres Nachbarn wurde mit fünf Jahren kastriert, weil er immer so litt, wenn die Hündinnen läufig waren. Gebracht hat es wenig bis nichts, nur dass der Hund jetzt gefühlt doppelt soviel wiegt wie früher.

    Long story short: Schau dir deinen Liebling aus dem TS an und lerne ihn kennen und entscheide dann.

    Grüße,
    Rafaela

    Vielleicht kann man sich ja auch auf halber Strecke treffen , ich denke Wege gibts immer. Dass das Ganze anstrengend wird, ist ja klar bei deiner Zeitplanung der Rückkunft.

    Toll dass hier solche Angebote gemacht werden :applaus:

    Ja, denke auch, dass es Mittel und Weg geben wird. Aber die müssen eben besprochen werden. Und ich mag Labbimamas großartiges Angebot auch nicht überstrapazieren. ;)

    Hehe, ja, ich weiß, dass das sehr knapp geplant ist, aber wir wollten halt die Zeit bestmöglich nutzen. Wir sind netto 16 Tage da und selbst das ist knapp um nur die Nordinsel zu sehen... ;) Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass alles nach Plan läuft. Von verspäteten Zügen mal abgesehen... Wir fliegen mit renommierten Fluggesellschaften und ich hoffe, dass sie auch in diesem Fall zuverlässig sein werden. Wenn auf dem Rückflug irgendetwas nicht klappt, wird es schon problematisch, weil ich eben Montag in die Schule muss.

    Eine Freundin von mir saß mal drei Wochen in Malaysia fest. Weiß nicht mehr wieso. Aber da war die Schule nicht begeistert...

    Eine private Unterbringung bei einer Hundemama wäre mir sogar eine Tagesreise wert ... was gibts da zu überlegen?

    Ich hoffe meine Antwort ist nicht undankbar rüber gekommen... Ich freue mich über das Angebot und fände es wie gesagt super, wenn Newton die drei Wochen in einem festen Rudel mitlaufen könnte.

    Labimama hat ja die einzige Hürde bereits angedeutet. Die vierstündige Fahrt. Wie ich oben schon, schrieb ist so eine Strecke in der Regel kein Problem für mich. Ich bin schon weitere Strecken gefahren. Wie ich auch schon sagte, wäre das Hinbringen kein Problem. Das Abholen allerdings schon. Ich komme in der Nacht von Samstag auf Sonntag (wenn alles nach Plan läuft) um 1 Uhr in Freiburg an. Nach einer 36-stündigen Reise mit zwei Übernachtflügen. Jetlag inklusive. Und dann am nächsten Tag acht Stunden (wenn es gut läuft) Autofahren halte ich durchaus für gefährlich. Da ich Lehrerin bin, kann ich mir den Montag nicht freinehmen, d.h. ich hätte nur diesen Sonntag um Newton wieder abzuholen. Das wäre zum Beispiel ein Problem, von dem ich im Moment nicht wüsste, wie ich es löse.

    Ich denke auch nicht, dass Labimama meinen Hund unbesehen nehmen würde. Er sollte ja schon zumindest mit den eigenen Hunden harmonisieren.

    Wie gesagt, ich freue mich über das tolle Angebot und werde mich auf jeden Fall nochmal per PN bei dir melden @Labimama. :applaus:

    Rafaela, da ihr mir schon lange sympatisch seid, würde ich gern vorschlagen, dass ich deinen kleinen Mathematiker nehme. Die Weihnachtsferien in Ba-Wü und Hessen stimmen genau überein. So müsste er überhaupt nicht in eine Pension. Einzige Hürde: Fahrtzeit zu uns wird dann fast 4 Stunden betragen. Ich erwarte zu Weihnachten keinen großen Besuch, höchstens meinen Sohn. Alles würde sich um die Hunde drehen.

    Überlege dir, ob es für dich in Betracht kommt. Ich schreibe dir gern noch mehr über mich und im Sommer könntet ihr ein paar Schnuppertage bei uns verbringen. Mein neues Haus hat genügend Zimmer und einen größeren Garten, befindet sich in einem Kurort, also auch so eine Reise wert.

    Wow, danke für das Angebot. Ich werde mir es mal durch den Kopf gehen lassen. Generell macht es mir eigentlich nichts aus, solche Strecken zu fahren. Das Hinbringen wäre also schon mal kein Problem. Nur für das Abholen würde es problematisch. Ich lasse es mir mal durch den Kopf gehen und melde mich dann die Woche auf jeden Fall nochmal bei dir. Danke nochmal, ist echt ein tolles Angebot. Für Newton wäre es sicher schöner in einem festen Rudel mitzulaufen als in einer Pension. :)