Emma ist aber doch ein Labbi, oder? Also sollte das schon funktionieren. ![]()
Beiträge von RafiLe1985
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Es gibt Hunde, die den " nötigen Schritt" nach vorne nicht machen, auch nicht stehen bleiben, sondern nach hinten weg wollen. Die sind dann auch schnell mal raus aus dem HB.
Die also raus aus der Situation wollen......nur mal am Rande.
Newton wollte am Anfang auch nach hinten weg. Ging aber nicht, weil ich ja stehen geblieben bin und die Leine schon auf Spannung war. Wenn die einzig Mögliche Richtung nach vorne ist, hat der Hund keine andere Wahl, als diesen Schritt irgendwann zu tun.
Aus dem Halsband raus schlüpfen? Wüsste nicht, wie Newton aus seinem Halsband rausschlüpfen können soll. Vielleicht hat er nur einen besonders dicken Kopf?

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Hallo,
ich kenne euren Hund nicht, aber ob es daran liegt, dass er euch kontrollieren will, glaube ich jetzt weniger. Newton läuft mir zwar nicht hinterher, wenn ich mich durch die Wohnung bewege, aber er legt sich auch gerne vor Türen ab und liegt auch gerne mal im Weg. Ich nehme da dann einfach keine Rücksicht auf ihn. Wenn er eben vor dem Küchenschrank liegt, wo die Mülleimer drin sind, und ich muss da hin, ja, Pech, dann muss er eben aufstehen. Meist legt er sich dann vor den Geschirrspüler. Tja, leider muss ich da auch als hin, wenn ich in der Küche arbeite. Pech, wird er halt wieder aufgescheucht. Irgendwann wird es ihm selbst zu doof, dass er immer aufgescheucht wird, und dann legt er sich meist irgendwann auf seinen Platz. Ich interpretiere da jetzt nicht so viel rein in dieses Verhalten. Schon gar nicht, irgendwelche Kontrollzwänge...
So, nun zum eigentlichen Thema. Newton hat bis vor Kurzem auch gelegentlich Dinge zerstört, während ich weg war. Bei mir hat einfach ein Wechsel des Ortes geholfen. Er blieb früher im Schlafzimmer alleine, heute bringe ich ihn zum Alleinebleiben ins Arbeitszimmer, wo er einen abgetrennten Bereich hat. Problem beseitigt.
Generell achte ich darauf, dass ich ihn vor dem Alleinebleiben angemessen auslaste, also nicht zu wenig und auch nicht zu viel. Dass er ruhig und entspannt ist wenn ich gehe und dass ich keine Begrüßungsparty abfeier, wenn ich nach Hause komme. Newton bekommt übrigens beim Alleinebleiben keinen Kong und auch kein Spielzeug, weil er sich durch das Spiel mit dem Gegenstand vmtl so hochfährt, dass er sich dann an der Kommode ausgelassen hat, als der Kong etc. langweilig wurde.
Grüße,
Rafaela -
Hallo,
ich hatte mit Newton vor einiger Zeit ein ähnliches Problem. Er wollte eine bestimmte Treppe in der Schule nicht mehr hochlaufen. Warum weiß ich nicht, denn eine andere Treppe, die genau identisch ist, war kein Problem...
Nun ja, ich habe auch alles Mögliche, was oben genannt wurde, probiert. Ohne Erfolg. Ich hatte eher den Eindruck, dass sich das Problem dadurch nur verschlimmert hat.
Ich hab dann unsere Trainerin gefragt, wie man das angehen könnte. Sie sagte, ich muss Newton einfach ganz klar signalisieren "Wir gehen da jetzt hoch, ob du willst oder nicht." Sie hat mir dann folgendes Vorgehen beschrieben: Mit Newton an Leine (und Halsband) auf die Treppe zugehen. Sobald Spannung auf die Leine kommt (weil er sich sperrt), abrupt stehen bleiben und einfach warten. Solange bis Newton den nötigen Schritt nach vorne macht und sich die Leine lockert. Sobald die Leine locker ist, sofort den nächsten Schritt machen. Wenn wieder wegen Sperrens Zug auf die Leine kommt, stocksteif stehen bleiben, warten bis sich die Leine wieder lockert und dann sofort den nächsten Schritt machen. Usw. Ich habe rausgefunden, dass es besser geklappt hat, je besser mein Timing war.
Newtons Problem war damals eindeutig die Schwelle. Sobald er nämlich auf der Treppe war, ist er sie selbständig nach oben gelaufen. Während er auf der Treppe lief, hab ich ihn dann eifrig gelobt und sofort damit aufgehört, als er oben die letzte Stufe genommen hat.
Dieses Vorgehen haben wir vllt drei oder viermal machen müssen, bis er die Treppe wieder vollkommen selbständig ging. Bei den weiteren Malen habe ich allerdings eine Schleppleine (hier auch am Halsband) verwendet, weil ich die loslassen konnte, sobald er losgelaufen ist.
Was die Trainerin noch betont hatte, was sehr wichtig ist: Sie sagte, wenn ich diese Übung einmal angefangen habe, muss ich sie durchziehen. Sie sagte, dass jeder Abbruch, die Angst vor der Treppe vergrößert. In meinem Fall bin ich für das erste Mal nach Unterrichtsschluss noch da geblieben. Es kam mir dann zwar langwierig vor, aber hat in Echtzeit nicht mal fünf Minuten gedauert, bis er das erste Mal hochgelaufen ist.
Vllt kannst du es ja noch mal so probieren. Bei mir war dieses Vorgehen das einzige, das geholfen hat.
Grüße und viel Erfolg,
Rafaela -
Fernweh!!!! Klasse Bilder! Schottland ist toll. :) War zwar schon paar Mal da, gehe aber immer wieder gerne. :)
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Huhu,
Newton macht heute mal einen Probetag in der Hundepension unserer Wahl. Ich bin auf einer Hochzeit eingeladen und leider durfte er da nicht mit.
Die Braut ist Tierhaarallergikerin.
Hab ihn heute vormittag um 10 hingebracht. Abgabe lief völlig problemlos. Der Abschiedsschmerz seinerseits erschien mir zumindest nicht so groß...
Morgen um halb 1 kann ich ihn wieder holen. Bin schon gespannt in welcher Verfassung er dann ist.
Jetzt genieße ich erstmal meinen "freien" Tag und feier heute abend richtig. :)Grüße,
Rafaela -
Hallo,
ich habe jetzt nicht alles gelesen. Vllt könnte man erstmal dafür sorgen, dass dein Hund lernt, in ruhiger Grundstimmung nach draußen zu gehen. Wie ist es denn, wenn er merkt, jetzt geht es gleich raus? D.h. was passiert, wenn du die Leine und das Halsband holst? Dreht er da schon auf?
Ich habe bei Newton immer darauf geachtet, dass alles absolut ruhig abläuft. D.h. das Halsband wird erst angelegt, wenn er sich ruhig verhält. Die Leine wird erst eingeklickt, wenn er sich ruhig verhält. Die Wohnungstür geht erst auf, wenn er sich ruhig verhält. Die Haustüre geht erst auf, wenn er sich ruhig verhält. Ruhe, Ruhe, Ruhe, Ruhe.Das kann man sicher auch auf den Spaziergang ausdehnen. Es wird dann eben nur weiter gelaufen, wenn er sich ruhig verhält. Generell habe ich das einfach immer so gemacht. Futter gibt es erst, wenn man sich ruhig verhält. Die Box geht erst auf, wenn man sich ruhig verhält. Man kann das beliebig auf alles übertragen. Natürlich hört sich das jetzt nach einem langweiligen Hundeleben an, wenn so viel Wert auf Ruhe gelegt wird. Aber Newton ist zu einem sehr entspannten und unkomplizierten Hund geworden, der trotzdem bei jeder Action, die ihm geboten wird mitmacht. Deswegen werde ich das beim nächsten Hund auf alle Fälle wieder so machen.
In wie fern das alles bei einem dreijährigen Hund (noch) umsetzbar ist, kann ich nicht beurteilen. Einiges von diesem Verhalten dürfte durchaus schon ritualisiert sein. Was es umso schwerer macht, es in den Griff zu bekommen. Er wird ja auch einiges an Gewicht haben. Spike aus der Hundeschule wiegt 43kg. Stelle mir das nicht lustig vor, wenn der an der Leine tobt...
Hast du mal bei Reizen versucht, einen großen Bogen zu laufen? Das mache ich mit Newton gerade so, wenn wir an der kurzen Leine anderen Hunden begegnen. Das klappt super bei uns.
Grüße,
Rafaela -
Hallo Rafaela,
aber so wie ich das gelesen habe, müsstest du doch "einfach" nur einem Verbot widersprechen, dann können das die anderen Parteien gar nicht durchsetzen.
Wie war das dann bei dem Neubau? Haben sich alle zusammengesetzt und haben dann eine Hausordnung festgelegt?
Kann man davon ausgehen, dass weniger Parteien für einen Hundehalter günstiger sind?Beste Grüße und Danke
GeckolinaHuhu nochmal,
also soviel ich weiß, müssen um auf der Eigentümerversammlung Beschlüsse zu fassen, nicht mal alle Eigentümer da sein. Meines Wissens reicht es da, wenn mehr als die Hälfte der Miteigentumsanteile vorhanden ist. Ich glaube auch, gerade wenn es um die Hausordnung geht, reicht es, wenn mehr als 50% zustimmen.
Wenn ich also dem Verbot der Hundehaltung widerspreche und damit alleine dastehe, können mich die anderen Eigentümer locker überstimmen.Bei meinem Opa in der Wohnung stimmte die Mehrheit der WEG dafür, dass die nicht mal 10 Jahre alten Fenster alle erneut ausgetauscht werden. Und zwar auf Kosten der Eigentümer, da keine Rücklagen mehr vorhanden waren. Mein Opa, der nur eine kleine Rente hat und das Ersparte eigentlich anders verwenden wollte, stimmte dagegen, weil er es auch nicht einsah, dass schon wieder die Fenster gemacht werden sollten. Hat leider nichts gebracht, da er der Einzige war und so wurden die Fenster ausgetauscht und er durfte zahlen.
Beim Neubau ist es ja meist so, dass man die anderen Eigentümer nur zufällig kennenlernt, wenn man sich eben mal auf der Baustelle trifft. Den Makler, der mir die Wohnung verkauft hat, hatte ich gefragt, ob er schon sagen kann, wie es mit der Hundehaltung geregelt wird. Er gab mir die Auskunft, dass in den anderen Objekten in diesem Neubaugebiet die Hundehaltung erlaubt ist und dass er davon ausgeht, dass es in diesem Objekt auch so geregelt sein wird. So ist es nun auch.
Die Hausordnung wurde von unserer Hausverwaltung vorgeschlagen und von der WEG dann erstmal so übernommen. Wenn es auf der nächsten Eigentümerversammlung Änderungswünsche gibt, könnte sie aber auch nochmal geändert werden. Da es hier aber mehrere Hunde im Haus gibt, denke ich nicht, dass es hier eine Mehrheit gegen Hundehaltung geben würde. Falls doch, wie gesagt, Newton darf ja dann bleiben solange er lebt und notfalls kann ich die Wohnung dann ohne Strafzinsen wieder verkaufen. Wozu ich auch durchaus bereit wäre, denn ein Leben ohne Hund kann ich mir nicht mehr so richtig vorstellen.
Ob es günstiger ist, wenn weniger Parteien im Haus sind, kann ich dir nicht sagen. Bei der Abstimmung kommt es auch nicht unbedingt auf die Anzahl der Parteien an, sondern auf den Prozentsatz an Eigentum, den sie im Haus besitzen. Was vermutlich günstig ist, wäre zum Beispiel die Konstellation wenn es im Haus nur drei Wohnungen gibt und deine Wohnung größer ist, als die beiden anderen zusammen. Aber wo gibt es das?
Grüße,
Rafaela -
Knöpfchen, unsere erste Hündin, hat das auch gemacht. Allerdings hat sie nicht erbrochen, sondern das Futter einfach ins Maul genommen, weg getragen und wo anders dann versteckt. Würde aber vmtl auch mal zum Tierarzt gehen. Häufiges Erbrechen kann nicht gesund sein.
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Hallo,
also ich würde mich auch nicht lange hinhalten lassen wollen. Vor allem weil für mich als Interessent immer der Zweifel im Hintergrund wäre, ob der Besitzer es wirklich über's Herz bringen wird, den Hund abzugeben. Wenn da zwei, drei, vier Besuche verlangt würden, würde bei mir schon der Eindruck entstehen, dass der Besitzer sich vmtl nicht von dem Hund trennen können wird.
Ich fände einen Besuch zum intensiven Kennenlernen, für den ich mir auch gerne den ganzen Tag Zeit nehme plus ein paar Tage Bedenkzeit für beide Seiten vollkommen ausreichend und angemessen.Grüße,
Rafaela