Beiträge von RafiLe1985

    Zu der Tasche kann ich dir leider nix sagen, ich habe aber bisher immer gelesen, dass herade bei "sichtbar kleinen Hunden" oft gar nicht nachgemessen oder gewogen wird.

    Wobei man leider auch an A****** geraten kann. Meine Schwester wäre fast mal aus dem Zug geschmissen worden, weil sie für ihren Kleinhund in der Tasche keinen Maulkorb dabei hatte und auch keine Kinderfahrkarte gekauft hatte. Wenn meine Mutter nicht eine relativ gute Position bei der DB gehabt hätte, hätte sie tatsächlich aussteigen müssen...

    Huhu,

    auch auf die Gefahr hin, dass ich mich hier vollständig blamiere... ;) Ich bin derzeit auf der Suche nach einer guten Systemkamera. Ich fahre an Weihnachten nach Neuseeland und hätte da gerne eine Kamera dabei, mit der ich tolle Bilder machen kann. Leider kenne ich mich mit Systemkameras (und Kameras generell) Null aus. Ich habe noch meine alte Digicam mit 3,5 Megapixel... :(
    Dementsprechend habe ich auch relativ wenige Anforderungen an die Kamera. Sie sollte halt eine hohe Auflösung (so um die 20 Megapixel) haben, Serienbilder machen können, einfach zu bedienen sein, möglichst wenig wiegen und nicht ganz so teuer sein.
    Bei Saturn gibt es gerade die Nikon 1 J4 im Angebot. Taugt die was? Habt ihr mir irgendwelche Empfehlungen?

    Danke und Grüße,
    Rafaela

    Hallo,

    also allein von der Logik würde ich jetzt davon ausgehen, dass die Grundfläche die Maße 40 x 25,5 cm und die Höhe 40 cm betragen darf. Eine quadratische Grundfläche macht meiner Ansicht nach bei einem Hund keinen Sinn.

    Muss es denn eine Tasche sein? Oder dürfte es auch eine Transportbox sein? Mir wäre glaube ich eine Box lieber. Vielleicht kannst du dich einfach mal beim Fressnapf etc. beraten lassen.

    Wegen dem Pinkeln würde ich mir jetzt keine Gedanken machen. Für Notfälle Zewa einpacken und sieben Stunden wird er schon einhalten. Er ist ja schon eins. Wenn ihr beim Zwischenstopp raus dürft, kannst du mit ihm ja draußen mal bissle rumlaufen. Er findet schon was, wo er kurz das Bein heben kann.

    Lg,
    Rafaela

    Huhu,

    schön, dass du nachfragst. Ich habe ihn heute mittag abgeholt und er hat sich natürlich mega gefreut, als er mich gesehen hat. Der Betreiber meinte, er habe sich ganz gut gemacht. Sei super verträglich mit allen anderen Hunden gewesen und habe sich direkt gut an ihm orientiert. Auch in seinem Zimmer und seinem Außenbereich habe er sich absolut ruhig und gelassen verhalten. Gefressen habe er auch völlig problemlos. Der Betreiber sagte, ich dürfe ihn gerne wieder mal vorbeibringen. :)
    Daheim hat sich Newton dann auch völlig normal verhalten. Er hat sich zwar erstmal aufs Ohr gehauen zum Pennen und hat geschnarcht, aber das ist für ihn jetzt nicht ungewöhnlich. ;)

    Grüße,
    Rafaela

    Ich finde, man müsste hier am anderen Ende der Leine ansetzen. Als Halter weiß man doch, in welchen Situationen sein Hund problematisch werden kann. Wenn ich zum Beispiel weiß, dass mein Hund Probleme hat, wenn ihm andere Menschen zu nahe kommen, dann muss ich ihn doch nicht unbedingt Samstag Nachmittag mit in die Innenstadt nehmen. Oder wenn ich weiß, mein Hund kann sich im Restaurant nicht entspannen und nöhlt rum, dann lass ich ihn eben für Restaurantbesuche zuhause/im Auto. Es gibt Hunde, die haben aus unterschiedlichsten Gründen Probleme mit den unterschiedlichsten Situationen. Kann man da wirklich mit einem Standard-Wesenstest beurteilen, ob der Hund "gefährlich" ist, etc.?

    Ich würde wirklich nen Maulkorb nehmen bis es sitzt.
    Meinung der Leute hin oder her.

    In Freiburg hätte ich mit dem Maulkorb überhaupt kein Problem. Aber bei meinen Eltern geht das nicht. Da wird dann gehetzt, Verleumdung betrieben, das ganze Dorf gegen diesen Hund aufgebracht. Als Folge wird, wenn es gut läuft, das Ordnungsamt informiert, dass da ein gefährlicher Hund mit Maulkorb freiläuft. Wenn es schlecht läuft, werden nachts Giftköder in den Garten gelegt. Man weiß, wo die Leute wohnen... Ne, dann lieber Schleppleine oder kurze Leine, wenn es bis August nicht zuverlässig klappt. ;)

    Frage Niani, hier aus dem Forum. Sie hat es der Maja gut beigebracht und Maja ist ein Labrador,der so ziemlich alles frisst

    Danke, werde ich machen. :)

    Fressbares anzeigen, das dauert mit dem Training.
    Ich empfehle dazu Fährtenarbeit.

    Fressbares in der Natur nicht zu fressen kannst du darüber trainieren, nur das aufzunehmen was du freigibst.
    Fängt beim gefüllten Napf an.
    Da führst du eine Geste oder ein Wortsignal ein-was dir besser gefällt.

    Draußen kannst du Leckerle verteilen, erst mal als "Häufchen", die erst nach Freigabe gefressen werden dürfen, dann verteilt als einzelne Häppchen, usw.
    Dauert auch etwas, ist aber enorm hilfreich.

    LG, Friederike

    Danke für deinen Beitrag. Also zuhause mache ich das schon immer so. Er darf nur fressen, was ich freigebe. Er darf erst nach Blickkontakt ans Futter, wenn ich OK gesagt habe. Er darf erst das Leckercken nehmen, wenn er mich angesehen hat, und ich OK gesagt habe. Wenn mir beim Kochen zum Beispiel was runterfällt, nimmt er es nicht. Erst wenn ich OK gesagt habe.

    Ihm was draußen auszulegen, das stimmt, das kann ich mal wieder machen. Wobei er das aus der Hundeschule eigentlich sehr gut kennt und überaus misstrauisch wird, wenn da plötzlich irgendwo Leckerchen oder Wurst rumliegt.

    Irgendwie ist das komisch. Dinge, die er sonst so findet (Banananschalen, Apfelbutzen, übriges Fleischkäseweckle, etc.) schnappt er sich sofort. Ohne mich vorher anzugucken. Letztens hat er sich einen toten Vogel geschnappt, der am Wegesrand lag... Überaus lecker. Den hat er Gott sei Dank, vmtl genetisch bedingt, nicht gefressen, sondern nur rumgetragen, sodass ich einfach "Aus" sagen konnte. Aber bei Fressbarem, das klein ist, das ist so schnell weg, dass ich gar nicht mehr zum "Aus" komme...

    Hallo,

    ich mache mit Newton auch noch sehr viel Übungen, die Impulskontrolle und Frustrationstoleranz fördern.

    Etwas, was ich zum Beispiel generell mache, ist, dass ich ihn erstmal (je nach Situation kurz oder etwas länger) warten lasse, bevor er etwas bekommt/darf. In Situationen, von denen ich weiß, dass er da gelassener ist, muss er länger warten und da erwarte ich auch einen längeren Blickkontakt bevor er es bekommt/darf. In Situationen, von denen ich weiß, dass es für ihn schwieriger ist, sich zu kontrollieren, reicht mir eine kurze Wartezeit und ein kurzer Blickkontakt, bevor er es bekommt/darf. Wobei ich hier versuche, die Länge der Wartezeit und des Blickkontakts sukzessive zu erhöhen.

    Eine Situation, die zum Beispiel sehr gelassen abläuft, ist, die Fütterung. Da lasse ich ihn schon mal so eine halbe Minute sitzen und erwarte auch einen längeren und konzentrierten Blickkontakt, bevor er das OK bekommt. Eine Situation wo ihm zum Beispiel mehr Schwierigkeiten bereitet, ist, wenn er weiß, dass Freilauf ansteht. Da reicht es mir, wenn er sich in der Box ruhig verhält, nachdem ich die Klappe geöffnet habe und mich kurz anguckt. Dann bekommt er das OK.

    Dieses Warten kann man sehr gut auf alle möglichen Aspekte ausdehnen. Er muss zum Beispiel warten, bis er aufs Sofa darf, bis er ins Bett springen darf, bis er das Spielzeug nehmen darf, bis er das Leckerli nehmen darf, etc. pp.

    Was ich auch selten noch mache, ist die sogenannte Standby-Übung. Da stelle ich mich mit Newton zum Beispiel auf der Hundewiese etwas abseits, aber so, dass er die freilaufenden Hunde und das Geschehen noch sieht. Lasse ihn absitzen und knie mich hinter ihn. Solange er sich ruhig verhält, wird er an der Brust gestreichelt. Wenn er nach vorne will, oder unruhig wird, halte ich ihn einfach ruhig, aber bestimmt fest. Sobald er sich wieder ruhig verhält, wird weiter gestreichelt. Diese Übung haben wir in der Welpengruppe gezeigt bekommen und die habe ich sehr sehr oft mit ihm gemacht. Heute machen wir sie wie gesagt nur noch ganz selten.

    Für die Impulskontrolle habe ich Newton beigebracht, dass er nur bekommt, was er will, wenn er mich vorher anschaut. D.h. Leckerli gibt es erst nach Blickkontakt. Es wird erst aus der Box gesprungen, nach Blickkontakt. Er darf erst ans Futter nach Blickkontakt. Usw. Das kann man auch beliebig auf alle Aspekte übertragen. Wenn er zum Beispiel draußen einen anderen Hund erblickt, guckt er erstmal mich an. Je nach Situation bekommt er dann die Freigabe oder ich rufe ihn ab und leine ihn an. Wenn der Hund weit genug entfernt ist, reicht es auch, wenn ich ihm verbiete hinzugehen. Das klappt aber noch nicht auf alle Entfernungen und so leine ich im Zweifel eher noch sicherheitshalber an.

    So, ist nun schon ziemlich lange geworden. Hoffe es war was Passendes dabei.

    Grüße,
    Rafaela

    Hallo zusammen,

    ich wollte nachfragen, ob ihr mir ein paar Ratschläge habt, wie ich Newton beibringen kann, dass er mir draußen Fressbares, das er findet, anzeigt.

    In der Heimatstadt meiner Eltern werden regelmäßig an den Gassi-Strecken Giftköder ausgelegt und da Newton einer Leberwurst, Fleisch, etc. nicht widerstehen würde, führe ich ihn dort derzeit nur noch an der kurzen Leine, maximal an der Schleppleine, sodass ich im Ernstfall den Giftköder rechtzeitig sehe und das Abbruchsignal verwenden kann.
    Besonders wenn ich über einen längeren Zeitraum bei meinen Eltern bin, würde ich ihn aber schon gerne ab und an mal (dort wo es erlaubt ist) freilaufen lassen, ohne Angst haben zu müssen, dass er sich an einem Giftköder vergiften könnte.

    Die Alternative Maulkorb hatte ich mir überlegt, aber da die Stadt eh schon sehr hundefeindlich ist, will ich da nicht noch mehr Öl ins Feuer kippen, indem ich dort einen Hund mit Maulkorb freilaufen lasse...

    Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir ein paar Trainingstipps hättet.

    Danke und liebe Grüße,
    Rafaela