Huhu,
also egentlich hört es sich für mich nach einem recht normalen Junghund an. Ich würde als erstes versuchen, die Frustrationstoleranz wieder auf ein normales Level zu bringen. Dann erledigt sich vieles Andere von selbst.
Newton hat ab und an solche Anwandlung wo er meint, er müsste seinen Frust kund tun. Obwohl er ganz genau weiß, dass er nur das bekommt, was er will, wenn er sich ruhig verhält. Daran muss ich ihn aber derzeit auch des Öfteren erinnern.
Bei der Leinenführigkeit ist bei mir das Zauberwort Konsequenz. Und zwar bei jedem Leinenspaziergang. Ich habe da gute Fortschritte mit abrupten Richtungs- und Tempowechseln gemacht. Hast du es bei Hundesichtungen schon mal so probiert, dass du einen Bogen läufst? Das klappt bei Newton super.
Beim Kontakt zu dir, würde ich versuchen klarer zu sein. Mach dir Gedanken, was erlaubt sein soll und was nicht. Newton weiß zum Beispiel, dass auf dem Sofa kein Schabernack getrieben wird. Versucht er es doch, fliegt er runter. Auf den Schoß darf er mir gerne krabbeln, auch einmal kurz die Wange schlecken, meinentwegen. Aber einen Ohrenreinigungsdienst brauche ich nicht unbedingt...
Wie ich schon mal per PN schrieb: Es ist wichtig, dass du für deinen Hund immer vorhersagbar bist und bleibst. D.h. keine plötzlichen Ausraster mit Auf-den-Boden-Drücken, etc. mehr. Klar sind wir alle nur Menschen und sicher ist jedem schon mal die Hutschnur hochgegangen. Aber regelmäśug sollte es nicht vorkommen.
Gruß,
Rafaela