Hallo,
ich mache ja mit meinem jüngeren Hund Rettungshundearbeit und da ist es ähnlich. Ich haben einen Opel Astra ST mit einer großen Doppelbox hinten. Diese ist abschließbar. Zusätzlich habe ich einen Abstandhalter für die Kofferraumklappe.
Im Hochsommer arbeiten wir viel mit Park-Strategie, also dafür Sorge tragen, dass das Auto laufend im Vollschatten steht. Notfalls muss eben immer mal wieder umgeparkt werden. Für Orte wo es keinen oder wenig Schatten gibt (z.B. Kieswerke) habe ich das Sun Flash von Callieway. Klar, wenn da mit 30 Grad plus die Sonne drauf knallt, ist es auch nicht mehr wirklich kühl im Auto. Aber zumindest so, dass sich der Hund gefahrlos drin aufhalten kann ohne Hecheln zu müssen.
Im Winter arbeite ich tatsächlich viel mit Isolierung, Decken und Mänteln. Isomatte zuschneiden und in die Box packen, drüber eine kleine und eine große warme Decke. Da können sie sich dann eingraben. Wenn es wirklich ganz kalt (und nass) ist, dann bekommt Hunter noch einen Wintermantel an. Innen Frotee (wie schreibt man das), außen kuschel. So wird die Nässe vom Körper weg transportiert und der Hund hat es muckelig warm. Und wenn's wirklich richtig friert, also zweistellige Minusgrade, dann gibt's noch ne Wärmeflasche rein. Newton trägt ja quasi so schon das ganze Jahr Wintermantel. Der schiebt bei -10° C als noch die Decken beiseite, weil's ihm zu warm ist...
Also mit diesen Strategien kommen wir gut über die kalte Jahreszeit. Standheizung braucht es mMn gar nicht.