Beiträge von RafiLe1985

    Hallo zusammen,

    ich fahre das Wochenende vor Weihnachten mit meiner (privaten) Trainingsgruppe in ein verlängertes Trainingswochenende. Nun haben wir als Unterkunft ein AirBnB gefunden, das uns aufnehmen würde. Es ist eine 4,5-Zimmer-Wohnung mit drei Schlafzimmern. Insgesamt sind wir sechs Hundeführer mit einem Hund pro Person. Zwei intakte Rüden, zwei kastrierte Rüden, zwei Hündinnen. Die Hunde kennen sich alle untereinander. Wir trainieren ja gemeinsam. Wir wären dort insgesamt zwei Nächte.

    Nun bin ich wohl bisher die Einzige, die bei der Sache etwas Bauchschmerzen hat. Ich stelle mir das mit so vielen Hunden auf engem Raum sehr stressig und unentspannt vor. Zumal wir ja eigentlich dort sind um intensiv zu trainieren. Und da finde ich, sollten die Hunde schon Gelegenheit haben, herunterzukommen, sich zu entspannen und erholsam zu schlafen.

    Wie seht ihr das? Habt ihr vielleicht diesbezüglich Erfahrungen? Vielleicht sehe ich auch alles mal wieder zu eng oder bin zu verkopft?

    Ich habe mir bis morgen Bedenkzeit ausgebeten. (Also mitgehen zum Trainingswochenende würde ich auf jeden Fall. Ich würde dann halt nur eine eigene Unterkunft für mich buchen.)

    Bin dankbar um jeden Beitrag/jede Erfahrung.Danke euch!

    RafiLe

    Ob er den Hund abgibt oder nicht, muss der TE entscheiden. Ich finde 10 Stunden HuTa besser als 10 Stunden im Büro versauern, ehrlich gesagt. Und meine Hunde sind jetzt auch sehr menschenbezogen, gerade Hunter. Aber klar, wenn es natürlich jeden Tag ist mit der HuTa ist das sicher auch was Anderes.

    Was heißt denn im Büro versauern?

    Das ist doch nicht anderes, als zu Hause auch. Der Hund liegt halt da rum und döst. Macht mein Hund auch den ganzen Tag. Auh schonmal 10 Stunden am Stück mit einmal vor der Haustür pinkeln und wieder rein. Da sehe ich gar kein Problem, wenn der Hund diese Situation eben kennt und dort nicht mehr ständig aufdreht.

    Naja, in der HuTa hat er da schon mehr Ansprache. Kann regelmäßig raus, sich die Beine vertreten. Mal mit anderen Hunden laufen. Ich hatte beide Hunde schon bei achtstündigen Seminar-Veranstaltungen dabei. Das ist schon ätzend für die Hunde. Klar, es gibt eine Mittagspause wo man kurz mal mit ihnen raus kann... Aber ansonsten liegen sie unterm Tisch und pennen. Das geht mal, logo. Aber jeden Tag? Wäre bei mir echt ein No-No.

    Ich gebe meine Jungs mittlerweile auf jeden Fall in die Pension, wenn ich solche Veranstaltung habe. Genauso wie Newton in die Pension geht, wenn ich mit Hunter auf ein verlängertes Trümmer-Wochenende gehe. Aber ich bin da vielleicht auch einfach anders gestrickt.

    Aber das kommt doch auch auf die HuTa an! Hunter kann nach einem Aufenthalt in der HuTa problemlos noch zwei konzentrierte Trainingseinheiten absolvieren. Aber ich habe eben auch eine HuTa ausgesucht, wo sie's ruhig haben. Da haben sie zusammen ein Zimmer mit eigener Terrasse und eigenem kleinen Garten. Da können sie nach Belieben raus und rein. Ab und an werden sie mal in den großen Auslauf gebracht. Aber auch nur zu zweit. Ich wollte explizit keine HuTa mit Gruppenhaltung.

    Ja, bei einer Zweierhaltung mit ruhigem zweiten Hund bei einem erwachsenen Vizsla kann ich mir das vorstellen. Aber wie gross ist die Chance hier, dass das eine perfekte Vorzeigehuta ist?

    Wir reden hier von einem Teenager Vizsla der sehr farbige Murmeln im Hirn hat. Und fast 10 Stunden Huta! Ich kann mir nicht vorstellen, dass der danach noch Kapazitäten hat.

    Eventuell muss man halt ein Stück fahren bzw. etwas tiefer in die Tasche greifen. Wobei bei meiner HuTa beide Hunde 40€/Tag kosten. Finde ich im Rahmen. Also ich würde tatsächlich mal einen HuTa-Wechsel probieren.

    Ich beschreibe auch mal den Tagesablauf von meinen Jungs. Geht schnell. Morgens 5.30 - 6.30 Uhr Gassi. Dann bin ich (längstens) 7.30 - 13.30 Uhr auf der Arbeit. Zweite Gassi-Runde ca. 14.30 - 15.30 Uhr. Dat war's an Alltagsprogramm. Mittwoch ist 18.30 - 21.30 Uhr Training; Samstag 8.30 - 13.30 Uhr. Derzeit trainiere ich zusätzlich einmal wöchentlich Mo oder Do mit einer privaten Gruppe, auch ca. 18.30 - 21.30 Uhr.

    Aber das kommt doch auch auf die HuTa an! Hunter kann nach einem Aufenthalt in der HuTa problemlos noch zwei konzentrierte Trainingseinheiten absolvieren. Aber ich habe eben auch eine HuTa ausgesucht, wo sie's ruhig haben. Da haben sie zusammen ein Zimmer mit eigener Terrasse und eigenem kleinen Garten. Da können sie nach Belieben raus und rein. Ab und an werden sie mal in den großen Auslauf gebracht. Aber auch nur zu zweit. Ich wollte explizit keine HuTa mit Gruppenhaltung.

    Das Spielen zuhause würde ich weglassen. Drinnen sollte Ruhe herrschen. Das muss er lernen. Sonst wird er nie mit ins Büro können. Drinnen gibt es für ihn nichts zu tun außer vllt mal an einem Kauknochen kauen oder halt schlafen.

    Mein Tipp wäre es wie gesagt, eine strukturierte Beschäftigung zu suchen. Suche dir doch eine Trainingsgruppe für Dummy. Zweimal die Woche ein ausführliches Training würde ihn glaube ich schon soweit fordern, dass er zuhause ruhiger und insgesamt führiger wird.

    Hallo,

    erstmal eine Rückfrage:

    Dennoch stelle ich seit 2-3 Monaten fest, dass ich immer unausgeglichener bin durch die durchgehend hohe Taktung.

    Was meinst du damit?


    Generell finde ich es jetzt nicht ungewöhnlich, dass man als Ersthundehalter mit einem Jungrüden einer aktiven Jagdhundrasse überfordert sein kann. Wie beschäftigst du ihn denn? Eventuell fehlt einfach eine strukturierte Beschäftigung?

    Allgemein werden Rüden mit drei oder vier Jahren deutlich ruhiger. Das merke ich jetzt schon bei meinem 3-jährigen Springer Spaniel Rüden. Bei meinem Labrador-Rüden war es auch so.

    Worüber ich mir eher Gedanken machen würde... Wenn du dauerhaft auf die HuTa angewiesen bist... Erscheint es dir dann "sinnvoll" einen Hund zu halten? Nicht falsch verstehen, ich habe jetzt nichts gegen HuTa. Meine gehen auch einmal die Woche in die HuTa und ich gehe auch mal hundelos in den Urlaub. Aber wenn der Hund wirklich jeden Tag von 7 bis 17 Uhr da drinnen hockt... Ich weiß nicht. Dann passt Hundehaltung vielleicht einfach nicht so in die Lebensgestaltung?