Hallo,
ich denke die Souveränität kommt mit der Zeit. Das sehe ich im Moment ganz schön bei Newton. Er ist ja jetzt ein gutes Jahr alt.
Bei manchen Hunden baut er sich schon erhobenen Hauptes regelrecht vor ihnen auf, lässt sie heran kommen und lässt sich intensiv beschnuppern. Dann beschnuppert er sie kurz und geht dann entweder weiter oder lässt sich doch noch zu einem Spiel hinreißen, wenn er dazu aufgefordert wird.
Bei anderen Hunden ist er noch ganz Junghund und trabt frohen Mutes auf sie zu. Bevor er sie zum Spielen auffordert.
Bei anderen Hunden wiederum nähert er sich ganz vorsichtig und mit sehr großen Respekt und beschwichtigt dann quasi sofort nach Ankunft.
Ich finde es ganz schön zu sehen, wie er sich da langsam weiter entwickelt.
Ob es angeboren ist oder nicht weiß ich nicht, aber ich glaube, dass die Sozialisierung schon eine große Rolle spielt. Wir hatten letztens Wurftreffen. Die Geschwister sind vom Verhalten alle sehr unterschiedlich gewesen, obwohl sie die gleichen Eltern haben. Deswegen glaube ich auch nicht, dass der Züchter da schon Auskunft geben könnte. Aber eventuell lassen sich Wesensmerkmale feststellen, die unter Umständen Souveränität begünstigen? Ich könnte mir vorstellen, dass ein Welpe von mittlerem Temperament später eher zur Souveränität neigt als ein sehr schüchterner oder ein sehr temperamentvoller.
Rasse- und geschlechtsspezifisch.... Glaube eher nicht. Kenne sowohl souveräne Rüden als auch Hündinnen und mir ist bisher auch keine Rasse aufgefallen, die jetzt besonders souverän wäre.
Bin auch gespannt auf die weiteren Beiträge. Interessantes Thema!
Grüße,
Rafaela