Oh wei, ich mag mir das gar nicht vorstellen. Hab nen dicken Kloß im Hals. ![]()
Wünsche dir viel Kraft für morgen. ![]()
Oh wei, ich mag mir das gar nicht vorstellen. Hab nen dicken Kloß im Hals. ![]()
Wünsche dir viel Kraft für morgen. ![]()
Alles anzeigenDie Leine an sich ist nicht das Druckmittel. Der Umgang damit ist das Druckmittel.Und das Rucken als Reaktion auf eine Weigerung ist Strafe.
Ganz wertfrei.Dreh mir doch bitte nicht die Wörter im Mund rum! Nirgends habe ich etwas von einem Leinenruck geschrieben. Das ist eine Strafe, ja, da gebe ich dir recht.
Ein Impuls ist ein Reiz, die eine Reaktion auslöst. In diesem Fall die Bewegung in eine bestimmte Richtung. Ich wüsste nicht, wie man einen Impuls als Strafe deuten kann...
Wobei ich, wenn du meinen obigen Beitrag gelesen hast, in diesem Fall einfach ruhig stehen geblieben bin. Ich habe da nicht mal einen Impuls gegeben in diesem Fall. Warum auch? Newton ist ja vollkommen klar gewesen, was er in diesem Fall machen soll. Da brauchte es keinen Impuls.
Und warum genau dürften alle Hunde nur noch frei laufen, wenn es für den geneigten Hundehalter Möglichkeiten gibt, seinem Hund Leinenführigkeit ohne Gerucke nahezubringen?
Habe ich irgendwo geschrieben, dass Druck/Strafe NICHT funktioniert?
Ich würde vermuten, dass wenn man mit Druck und Strafe arbeitet, der Hund dann zwar die Treppe läuft, aber sicher nicht freiwillig, sondern, weil er es eben muss und Konsequenzen fürchtet, wenn er es nicht tut. Das ist nicht der Fall. Newton spaziert da heute völlig entspannt, angstfrei und ohne zu zögern drüber.
Es ging mir vielmehr darum, dass du groß verkündest, dass Druck bei dir nichts verloren habe - auf der anderen Seite aber zu Leinenimpulsen rätst, die in diesem speziellen Fall nunmal DRUCK bedeuten.
Wie gesagt, ich schreibe das jetzt ein letztes Mal, bevor es der TS den Thread zersprengt. Newton hat die Leine als ein Mittel kennen gelernt, dass ihm Sicherheit vermittelt, wenn er selbst unsicher ist.
Ich kann dir gerne nochmal ein anderes Beispiel nennen. Wir sollten in der Hundeschule die Hunde auf einem großen Baumstamm balancieren lassen. Der war so dick, dass für Newton auch ein größerer Sprung nötig war, um da hoch zu kommen. Ohne Leine ist er nicht drauf gesprungen. War nichts zu machen. Er kennt den Befehl "Hopp!" vom Auto, aber er war unsicher. So, ich habe ihn angeleint, einmal "Hopp!" gesagt und dabei auf den Baumstamm gezeigt und Wunder was: Er ist hoch gesprungen. Allein aus dem Grund, weil die Leine dran war. Auch hier gab es nicht mal einen Impuls mit der Leine....
Äh....natürlich sind "Leinenimpulse" eine Form von Druck!Was soll es denn sonst sein? Einschränkung der Bewegungsfreiheit, "Zwang" nach vorne: Druck!
Warum willst du das denn schönreden?
Wie gesagt, ich sehe das anders. Wir hatten die Diskussion diesbezüglich eigentlich schon abgeschlossen. Wenn du es als Druck sehen willst, tu dir keinen Zwang an.
Wenn jeder die Leine als Druckmittel empfinden würde, dürften alle Hunde nur noch freilaufen. Ich sehe die Leine als Mittel dem Hund Sicherheit zu vermitteln. Oder was ist deine Erklärung, warum Newton diese Treppe nun völlig problemlos und ganz freiwillig läuft? Sicher nicht, weil ich ihn da mit Druck hochgezogen habe...
Hehe.
Soweit wär es vmtl gar nicht, wenn deine PLZ mit 74 beginnt. Das ist nördliches BaWü, oder?
Aber da würde ich mir jetzt keine Vorwürfe machen. Ich habe Newton auch so lange es ging über jede Treppe getragen. Nur bei ihm ging es schon nicht mehr, als er knapp fünf Monate alt war, weil er mir da schon zu schwer war... Bei Labbis muss man ja schon aufpassen wegen HD und ED. Denke, das hast du schon richtig gemacht.
Falls das mit dem Trainer nicht klappt, kann ich dir gerne mal Newton ausleihen.
Vllt kann er ihr es mal vormachen. ![]()
Eine Möglichkeit wäre auch noch, einen Trainer zu organisieren, der nicht so emotional an das Thema ran geht.
Bei Newton war es definitiv das Problem, das ich eines daraus gemacht habe. Wäre ich mit ihm einfach die Treppe weiter gelaufen, als er sich das erste Mal gesperrt hat, wäre es vmtl gar nicht zum Problem geworden.
Einen Tipp habe ich dir noch: Vllt kannst du ihm noch sagen, was er machen soll statt dich zu bespringen und zu kneifen und ihn nicht nur wegschieben und blocken. Newton ist oft sichtlich erleichert, wenn man ihm sagt, was er statt des Schabernacks machen soll. ![]()
Hallo nochmal,
also ich würde ehrlich gesagt schon an dem Problem arbeiten. Die Angst vor eurer Treppe kann sich durchaus auf andere Treppen übertragen. Das tat es zumindest bei Newton. Bevor ich endlich von der Trainerin den heilsamen Tipp (wie oben beschrieben) bekommen habe, hatte sich das Problem schon sehr verschlimmert.
Er sperrte sich schon Meter vor der betreffenden Treppe (also nicht erst kurz davor) und die Treppe bei uns im Mehrfamilienhaus wollte er irgendwann auch nicht mehr laufen. Da gab es ein Glück einen Aufzug...
Wieso versuchst du nicht mal die Methode mit den Leinenimpulsen? Die Angst vergrößert sich nur, je zögerlicher du an die Sache ran gehst. Wenn sie jetzt schon mit dem Hochgehen Probleme hat, übe mit der Leine erst das Hochgehen. Ich denke, das wird erstmal einfacher sein, als das Runtergehen.
Oder du bittest mal eine andere Vertrauensperson deines Hundes (vllt dein Mann) mit ihr das zu üben. Oft macht es durchaus einen Unterschied, wer am anderen Ende der Leine hängt.
Wenn es mein Hund wäre (und wir hatten ja auch mal das Problem), ich würde da keine Zeit verlieren. Emma ist noch jung und wenn sich das Problem erstmal richtig manifestiert hat, wird es nur noch schwieriger.
Grüße,
Rafaela
Hallo,
Newton ist jetzt 1 Jahr alt und theoretisch würde es reichen, wenn ich dreimal mit ihm gehe. Morgens so um halb 7, mittags zwischen 1 und 2 und abends dann nochmal um halb 8. Ich hab das als schon so gemacht und er hat sich nicht gemeldet vorher, dass er müsste oder so. Auch nachts hält er schon locker 8 bis maximal 10 Std ein.
Vllt ist dein Bub noch an seinen Rythmus von früher gewöhnt. Wann fütterst du denn?
Gruß,
Rafaela