Beiträge von RafiLe1985

    Ich kann nicht verstehen, dass die Halterin das Problem mit ihrem DSH nicht sehen will.

    Sie wird von den Ausbildern total gehypt und die Probleme werden runtergespielt. Er geht ja nur "Hallo" sagen. Andere Hunde in der Staffel machen das auch. Leinenaggression, nein, niemals. Er will doch nur spielen. Den Vorfall als er rumgelangt hat als eine HF ihn an der Kenndecke festgehalten hat, werde ich heute Abend noch erzählen. Aber auch da gibt es sicher wieder eine harmlose Erklärung...

    Mir geht es jetzt ehrlich gar nicht darum, sie an den Pranger zu stellen oder dass sie die Staffel verlassen muss. Ich will einfach nur, dass ein Modus besprochen wird, wie der DSH trainiert werden, damit von ihm keine Gefahr für unsere Hunde ausgeht.

    Wenn man mal weiter denkt... In drei bis vier Monaten wird es darum gehen ob sie fest in die Staffel aufgenommen wird. Von 16 stimmberechtigten Mitgliedern sind 4 im Moment nicht im Training und kennen den Hund nicht, also Enthaltung. Von den übrigen 12 Mitgliedern, haben bereits 6 Mitglieder arge Bedenken. 2 sind die Ausbilder, die würden dafür stimmen. Von den restlichen 4 weiß ich nichts, aber da schätze ich mind. 2 noch so ein, dass sie sich auch Sorgen machen.

    Und dann ist das Kind eben in den Brunnen gefallen. Hund durch unüberlegtes Training versaut. Sie nicht in die Staffel aufgenommen. 9 Monate Training umsonst...

    Ich kann nicht verstehen, dass die Halterin das Problem mit ihrem DSH nicht sehen will.

    Unser Milow rennt leider auch ungefragt zu anderen Hunden hin, wenn er die Möglichkeit bekommt. Wir arbeiten daher sehr an dieser Baustelle, weil sich mit Beginn der Pubertät zudem eine gewisse Artgenossenenunverträglichkeit (egal ob Rüde oder Hündin) gezeigt hat. Wir sind deshalb noch extra bei einer Hundetrainerin, nehmen zusätzliche Treffen mit anderen Hundesportlern wahr und sind in einer Sozialisationsgruppe für eher schwierigere Hunde, welche durch unsere Hundetrainerin geleitet wird. Beim 1. Treffen in dieser Sozialisationsgruppe kam es leider auch dazu, dass Milow durch einen Rottweilerrüden verletzt wurde, weshalb er nun eine Narbe am Kopf hat. Ich hätte nie daran gedacht, die Haftpflichtversicherung der Halterin zu belangen. Schließlich haben wir uns gewollt gegenseitig in die Situation eines Hundekontaktes begeben. Zudem ging der Streit leider von Milow aus und der andere Rüde hat letztendlich nur reagiert. Wobei wir Glück hatten, da Milow keine schweren Verletzungen davon getragen hat. Nun ist geplant, dass wir bei dem Treffen immer mit Maulkorb die Hunde absichern werden.

    Ansonsten gibt es bei uns in der Staffel auch einige Hunde, die Probleme mit Artgenossen haben. Wir gehen offen damit um und schauen, dass, wenn Gruppen parallel gearbeitet werden, der Abstand zu den Suchgruppen groß genug zueinander ist und ggf. bestimmte Hunde nicht unbedingt parallel gearbeitet werden. Unterordnung wird normalerweise zudem mit jedem Hund einzeln abgearbeitet.

    Rein rechtlich ist es aber halt so, dass ich bzw. meine Haftpflicht für den Schaden aufkommen muss. Und wenn es ein richtig Beißverfall sein sollte, ist man da auch schnell bei einem vierstelligen Betrag… Und wenn‘s an den Geldbeutel geht, hört die Freundschaft leider oft auf.

    Ich werde es so machen wie schon gesagt. Die Halterin nochmal anschreiben mit CC an Ausbilder und Staffelleitung und das Ganze zu Hunters Akte bei der Versicherung legen lassen. Vllt hilft es im Fall der Fälle.

    Ich glaube nicht, dass es produktiv ist mit einem Rechtsanwalt zu drohen um einen Welpen zu bekommen. Rechtslage hin oder her.

    Natürlich nicht… Das beabsichtige ich ja auch nicht. Wenn ich keinen Welpen bekomme, bekomme ich keinen. Ich denke aber schon, dass sich ein Züchter finden wird. Ich werde 2025 recht flexibel sein bzgl. Einzugsdatum, da ich dann beruflich nur noch knapp 50% Präsenzpflicht habe. Sprich ich werde max drei- bis viermal die Woche für 2 - 4h außer Haus sein. Das kombiniert sich gut mit Welpe.

    Mein Urlaubskalender ist dieses Jahr fast ausschließlich mit Trainingsferien gefüllt. Mitte Februar waren drei Tage Trümmern in München; Ende April geht‘s ein Wochenende zu einer befreundeten Staffel nach Rottenburg. Über Christ-Himmelfahrt bin ich auf einem Gebäude-/Trümmerseminar in Trennfurt. Gleich das Wochenende danach Trainingswochenende Fläche. Ende August/Anfang September TCRH Malchin für eine Woche. Mitte September noch drei Tage Trümmern in Paris. Im Spätherbst ist Trümmerprüfung.

    Nach Ostern bin ich vier Tage in London, ohne Hunde. Im Moment überlege ich noch ob ich in den Pfingstferien in den Urlaub fahre. Hotel Wolf, evtl. Eigentlich wollte ich noch nach Schottland. Oder nach Jersey. Wobei man sich bei über drei Wochen Weihnachtsferien auch noch Neuseeland überlegen könnte. Ich bin im Moment unentschlossen…

    Also ich habe es halt akzeptiert, dass es einen DD nur mit kupiertem Schwanz gibt. Das ist halt so. Toll finde ich es auch nicht.

    Man macht das ja hauptsächlich deswegen weil sich die Hunde bei der Jagd sonst regelmäßig den Schwanz aufschlagen. Und da die Einsatzgebiete von Rettungshunden ja den Einsatzgebieten von Jagdhunden sehr ähneln, ist es vielleicht auch nicht ganz sinnfrei.

    Klar, ich brauche keinen Hund aus einer hoch-prämierten Leistungszucht. Ich hätte einfach nur gerne einen gut gezogenen Welpen aus VDD-Zucht. Und da hoffe ich einfach, dass die Züchter da auch mit gesundem Menschenverstand ihre Interessentenlage sondieren.

    Ich würde einen DD auf jeden Fall lieber an einen Rettungshundler geben, der aktiv in Einsätze geht als einem 80-jährigen Jäger der vielleicht noch einmal in der Saison auf die Jagd geht…

    Und wenn es halt partout nicht klappen will mit einem DD dann gibt es auch noch andere Rassen, die mich interessieren würden. UD, UK, Chessie. Zumindest an die letzteren beiden kommt man sicher einfacher ran.

    Hast Du denn nach solchen „Übriggebliebenen“ gefragt? Oder möchtest Du Dich als Interessent vorab eintragen lassen? Ich dachte, Du willst noch X Jahre warten?

    Du kannst natürlich einen Anwalt fragen. Nur wirst Du auch mit einer anwaltlichen Auskunft keinen Züchter dazu zwingen können, einen Hund für Dich zu reservieren. Und von Jemandem, dem ich unterstelle, „gefährliches Halbwissen ungeprüft weiter zu geben“, würde ich keinen Hund haben wollen.

    Ganz persönlich finde ich es übrigens begrüßenswert, wenn ein Züchter Gebrauchshunde für die Jagd züchtet, dass er diese auch nur an Jäger geben möchte, gerade wenn er sehr früh kupiert. Und eben nicht schon einen Hund für andere Zwecke vorab reserviert.

    Also die Wartelisten bei den renomierten Zwingern sind wohl mehrere Jahre lang. Das wäre mein Plan A. Ich bin da auch schon bei einer Züchterin auf einer Liste für 2025.

    Plan B wäre eben dann der übrig gebliebene Welpe aus einem bereits gefallenen Wurf.

    Ich habe ja Beides schon hier sitzen. Ein übrig gebliebener (Newton) und ein lang vorher reservierter (Hunter) und bin mit beiden sehr zufrieden. :)