Beiträge von RafiLe1985

    Wow, wenn du eh alles besser weißt... Wieso fragst du überhaupt nach?! Doch, das ist richtig, keine Sorge! 18 Stunden ist das absolute Minimum. Wenn nicht, passiert genau das, was gerade mit deinem Hund passiert.

    Ich würde meine Hunde zum Tierarzt bringen, wenn sie irgendwann mal deutlich weniger als 18 Stunden schlafen...

    Ich würde erstmal zum Tierarzt gehen. Vielleicht hat sie einfach eine Blasenentzündung.

    Falls nein: Wieso gehst du so oft mit ihr raus? Ein 5 Monate alter Hund muss nicht mehr alle 1,5 bis 2 Stunden pinkeln. Und schon gar nicht mitten in der Nacht.

    Auf wie viele Stunden Schlaf kommt sie denn pro Tag so in etwa? Es sollten mindestens 18 Stunden sein, in ihrem Alter eher noch mehr! Ich kann mir vorstellen, dass sie einfach gestresst ist durch die ständige Aktivierung deinerseits.

    Ich würde morgens eine etwas größere Runde mit ihr drehen, ca. 45 Minuten, davon so viel wie möglich im Freilauf. Da hat sie genügend Zeit ihre Geschäfte zu erledigen und dann sollte aber mindestens vier Stunden Ruhe sein.

    Bei mir sah das zu Junghund-Zeiten so aus:

    5.30 - 6.30 Uhr: Gassi gehen

    10.30 Uhr: kurz zum Lösen auf die Wiese

    14.30 Uhr - 15.30 Uhr: zweite Gassi-Runde

    21.30 Uhr: kurz zum Lösen auf die Wiese

    Durchschlafen bis 5.30 Uhr am nächsten Morgen

    Weiß jemand warum dieses Problem gehäuft bei Labradoren vorkommt?

    Hier war doch letztens schon ein Tema wo es darum ging das ein Labbi sich nicht für etwas medizinisch notwendiges fixieren lassen konnte.

    Ja, hier. Du meinst sicher Newton. Er lässt sich auch ganz schlecht behandeln. Alles Training hilft nix. Sobald er fixiert werden muss, sieht er rot.

    Augentropfen geben ich wie folgt. Ich stehe mit dem Rücken an der Wand. Newton hockt auch mit dem Rücken zur Wand zwischen meinen Füßen. Mit der einen Hand halte ich die Leberwursttube so, dass er extrem nach oben schauen muss. Mit der anderen Hand tropfe ich die Augentropfen ins Auge.

    Ich glaube, der Stein des Anstoßes war doch gar nicht, dass der Hund untersucht werden soll sondern die Tatsache, dass dies als Bedingung für die Aufnahme des Hundes verstanden wurde.

    Ich würde der TE auch einen Welpen aus seriöser Verbandszucht empfehlen. Da hat man die besten Chancen auf ein "unbeschriebenes Blatt". Hunde aus dem Auslandstierschutz sind nun einmal Überraschungspakete, sowohl gesundheitlich als auch verhaltenspsychologisch. Wenn man das nicht möchte, sollte man sich anderswo nach einem geeigneten Vierbeiner umsehen.

    Ich sehe den Sinn nicht ganz. Ein Hund ist ein Lebewesen. Hunde können in jedem Lebensalter (auch schwer) erkranken. Wie Menschen eben auch. Das ist doch ganz individuell. Was bringt es da, zu einem willkürlichen Zeitpunkt nachzuschauen? Man kann ja deswegen die Zukunft nicht voraussagen. Klar, man würde sehen, dass der Hund im Moment gesund ist (oder eben nicht).

    Ich glaube, der gesunde, langlebige Hund ist ein "Produkt" aus unterschiedlichen Faktoren: Herkunft, Haltung, Pflege, medizinische Versorgung, Fütterung, Auslastung, etc. D.h. Vieles davon hat man auch selbst in der Hand!

    Der fette Labbi-Welpe vom Vermehrer nebenan, der nur das billigste Futter bekommt, zeitlebens übergewichtig ist und wenn er Glück hat einmal am Tag für eine halbe Stunde raus kommt, hat sicher schlechtere Chancen auf ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben als ein Labbi-Welpe aus seriöser VdH-Zucht, der hochwertig gefüttert und schlank gehalten wird und ein aktives Leben mit regelmäßiger Auslastung (etwa durch Hundesport) führt.

    Ich habe jetzt nur den Eingangspost gelesen. Ich würde warten bis der Ersthund erwachsen ist, also mind. noch ein Jahr, und dann einen gut sozialisierten (männlichen) Pudelwelpen aus seriöser VdH-Zucht dazuholen. Im ersten Jahr sollte man dann die neuen „Spielregeln“ etablieren. Ab Jahr 2 läuft es dann genauso wie du dir es vostellst.

    Warum sollte hier bitteschön ein Welpe die beste Wahl sein? ^^ Da schließe ich mich viel eher der Vorschreiberin an, die eine ältere, gefestigte, souveräne Hündin empfahl.

    Leg mir doch bitte nichts in den Mund das ich nicht geschrieben habe… Ich habe nirgends geschrieben, dass ein Welpe die beste Wahl ist… Ich habe lediglich eine Empfehlung ausgesprochen.

    Huhu,

    danke für eure Beiträge!

    Habt Ihr ihn denn z.B. mal im Urlaub dabei und wie gewöhnt er sich dort an die neue Situation?

    Wie verhält er sich auf dem Marktplatz?

    Ja, wir verreisen oft, schon alleine der Rettungshundearbeit wegen. In fremden Umgebungen kann ich Hunter überhaupt nicht alleine lassen. Alleine in einem fremden Hotelzimmer... Maximal 20 Minuten. Und da hat er schon ordentlich Stress bei. Davon abgesehen versuche ich es auch zu vermeiden, da ich Sorge habe, dass ich mir damit das Alleine bleiben zuhause versauen könnte.

    Bei meinen Eltern sind wir so alle drei Monate mal. Da kann er zumindest im Wohnzimmer alleine sein ohne sich zu beschweren. Aber bisher war da auch immer irgendjemand im Haus sodass man ggf. nach ihm schauen könnte, wenn er anfangen würde zu bellen.

    Marktplätze, viel Trubel, etc. das ist für ihn (auch auch für Newton) kein Problem. Das kennen beide von der Öffentlichkeitsarbeit her und Newton war ja auch mal Schulhund.

    Die Frage, die ich mir selbst stellen würde: wird es leichter umzuziehen, wenn die Hunde bzw. insbesondere der Senior, noch älter wird?

    Was ist, wenn in 2-5 Jahren die Situation in der derzeitigen Wohnung nicht mehr tragbar ist und man für sein Seelenheil umziehen MUSS.

    Nein, leichter wird es vermutlich nicht... Wenn Newton hier seinen Lebensabend verbringen dürfte... Hunter ist ja nur vier Jahre jünger als er. Ich hoffe mal, das Newton es mindestens bis 12 Jahre schafft. Dann wäre Hunter 8 und ich stünde vor einem ähnlichen Problem mit dem nächsten Senior. Und dann noch gekoppelt vmtl mit neuem Welpen... Ne, hast recht... Später umziehen wäre vmtl nicht besser.

    Ja, da gibt es viele und das macht mich total traurig. Ich habe oft den Eindruck, dass das welche sind, die nie in den Genuss eines aktiven Lebens mit genug Bewegung gekommen sind.

    Ja, die "Hoffnung" habe ich insgeheim auch, aber wissen tu ich es natürlich nicht. Ich werde mal gucken, ob es dazu irgendwelche Studien gibt. Newton war (und ist) ja immer sehr aktiv. Seit zwei Jahren macht er nun auch Rettungshundearbeit so ein bisschen hobbymäßig mit. Auch in Trümmern darf er einfachere Sachen (Begehung, Suche in Randtrümmern, etc.) machen. Das hat seine Gewandtheit tatsächlich deutlich verbessert. Da merkt man jedes Mal wenn wir wieder in Trümmern sind eine Verbesserung! Auf jeden Fall hoffe ich, dass er sehr lange fit bleibt. :))))

    Wegen der Problematik mit dem Allein bleiben: auch wenn du dich jetzt gegen einen Umzug entscheidest, würde der eben später anstehen und dann das ggf. erneute lernen des Allein bleibens nur verschoben oder würdest du dann gar nicht mehr umziehen wollen?

    Ja, eben, wie oben schon gesagt. Ihr habt recht. Das Problem würde nur verschoben. Früher oder später werde ich in diese Wohnung einziehen.

    Ich bin verwirrt, ehrlich gesagt. Geht es ums Treppensteigen (davon würde ich dringend abraten bei einem alten Labi!) oder um die Eingewöhnung in einer idealen Gartenwohnung?

    Ich wohne im Moment barrierefrei im 1. OG und ziehe perspektivisch (frühestens Ende 2023) in eine ebenso barrierefreie EG-Wohnung mit kleinem Garten. Also generell ging es darum einfach ob mit Senior ein Garten ein absolutes Muss ist, oder ob es auch locker ohne gehen könnte.