So, wollte eben nur mal kurz berichten, dass wir demnächst (wohl) den nächsten Schritt in Richtung Zweithund machen werden.
@RuDako
Ein großes Hindernis ist ja bisher die Pendelei an meine Dienststelle. 50km einfache Strecke... Jetzt wo Newton gerade mit Zwingerhusten krank ist, merke ich es umso mehr, dass diese Situation echt ungünstig ist, wenn man alleinstehend und mit Hund ist... 
Seit Anfang des Schuljahres bin ich daher auf der Suche nach einer Zweitwohnung an meinem Dienstort. Die Suche war bisher echt frustrierend! Als Hundehalter zieht man halt irgendwie immer den Kürzeren. Deswegen habe ich dann schließlich im lokalen Anzeigenblatt selbst eine Anzeige geschaltet... "Beamtin mit Diensthund sucht..."
Und siehe da: Es hat sich tatsächlich jemand gemeldet!
Es ist ein alleinstehender Mann, Mitte/Ende 50, der selbst zwei Hunde (Wolfsspitze, ZUCKER
) hat und mittlerweile alleine in einem großen Mehrgenerationenhaus wohnt. Er hat eine Einliegerwohnung frei, die er gerne an mich vermieten würde. Das Haus befindet sich am Ortsrand einer kleineren Ortschaft, ca. 6km von meiner Arbeitsstelle entfernt. Kosten: 400€ warm. Perfekter geht es von den Umständen eigentlich kaum. Vor allem, weil man ja auch mal gegenseitig (diesen Hintergedanken hat er ganz offen geäußert) auf die Hunde aufpassen könnte. Was mir ja auch gelegentlich mal entgegenkommen würde. Stichwort: Klassenfahrten, etc.
So, nun die Wehrmutstropfen. Die Wohnung ist echt antik. 70er-Jahre-Stil. Tolle Fliesen im Bad.
Aber da frage ich mich halt, inwieweit ich da mit Hund derart wählerisch sein kann, das Angebot allein deshalb auszuschlagen. Weiterhin ist sie sehr groß, 80qm. So groß bräuchte ich es nicht. Aber auch hier... Eine Wohnung auszuschlagen, nur weil sie zu groß ist, macht als Hundehalter irgendwie auch keinen Sinn... Zumal, und jetzt haltet euch fest, der Vermieter meinte, dass es ja größer besser wäre, falls mal ein Zweithund käme...
Ich schwöre, ich hab kein Sterbenswörtchen über einen möglichen Zweithund verloren bisher! Mit diesem Argument hat er mich eigentlich echt schon in der Tasche... 
Nun noch der dritte und vierte Wehrmutstropfen: Meine Eltern machen sich Sorgen, dass ich alleine mit einem alleinstehenden Mann Mitte 50 in einem Haus wohne. Ich kann die Bedenken im Moment nicht teilen; meine Freundin die bei der Besichtigung mit war eigentlich auch nicht. Nun weiß ich nicht, ob ich da die rosarote Brille aufhabe... Ich hatte eigentlich nicht den Eindruck, dass ich mir da Sorgen machen müsste... Wehrmutstropfen Nummer 4: Meine Wohnung in Freiburg werde ich wohl erstmal nicht los, d.h. bis 2019 mindestens Doppelbelastung.
So, nun fahre ich Mittwoch nochmal hin und schaue mir sie im leeren Zustand an und dann mal sehen, ob wir zusammenkommen. :) Drückt mir die Daumen. :) Im Moment bin ich echt noch hin- und hergerissen, vor allem weil mir meine Eltern halt solche Bedenken einreden... Vielleicht habt ihr Gedanken dazu? :)
Ansonsten werde ich einfach mal sehen und dann weiter berichten. :)