Beiträge von RafiLe1985

    Der Bachelor sollte allerdings keine 6-7 Jahre dauern. Das wäre dann wohl eher der Master. Oder habe ich dich da falsch verstanden?

    Nein, ein Bachelor dauert drei Jahre. Aber eine Ausbildung kannst du theoretisch nach der Hauptschule anfangen; für ein Studium brauchst du Abitur. Also bist du schonmal drei bis vier Jahre länger in der Schule. Plus drei Jahre Studium.

    @YvonneKuchen @Sambo71

    Nochmal zur Klarstellung: Ich sprach von Gleichwertigkeit. Wenn man mal den Europäischen Qualifikationsrahmen bemüht: Eine abgeschlossene duale Ausbildung steht da auf Stufe 5. Der Universitätsabschluss Bachelor „nur“ eine Stufe höher, auf Stufe 6. D.h. viel mehr hat man dann nicht als ein ehemaliger Azubi. Außer halt 6-7 Jahre Gehaltsausfall. Und wie gesagt: Die meisten Arbeitgeber tragen dieser Tatsache heute auch Rechnung, indem sie die Bachelor entsprechend geringer bezahlen...

    Dass die Arbeitslosenquote unter Akademikern geringer ist, ist sicher richtig, hat aber nichts mit der angeblichen Nicht-Gleichwertigkeit der beiden Werdegänge zu tun.

    Hallo,

    ich hatte deinen Thread heute morgen auf dem Sprung zur Arbeit entdeckt und komme leider jetzt erst zu einem Beitrag.

    Was arbeitet/studiert ihr und wie regelt ihr das mit Hund? Habt ihr weitere Ideen für mich?

    Ich bin Lehrerin an einer beruflichen Schule und nehme Newton mit zur Arbeit. Er ist ausgebildeter Schulhund. Ich arbeite ein volles Deputat, d.h. 41,5 Zeitstunden pro Woche. Mal von meiner Unterrichtszeit abgesehen, kann ich mir den Rest meiner Arbeitszeit sehr flexibel einteilen und zum Beispiel ins Wochenende oder in die Ferien verlagern. Was ich auch ausgiebig nutze. Ich arbeite zum Beispiel im Schnitt einen halben Tag pro Wochenende und die Hälfte der Ferientage. So bin ich dann unter der Woche immer sehr flexibel und belasse es dann nach meinem Unterricht auch gerne mal bei einem 6-Stunden-Tag. ;)

    aber ich denke Lehrer ist nicht so meins
    Habs nicht so mit Kindern

    Ja, diesen Einwand habe ich wohl gelesen. Allerdings bist du ja noch recht jung und selbst noch in der Schule... Zudem kann man zum Beispiel auch, so wie ich, an berufliche Schulen gehen, wo hauptsächlich Schüler ab 16 Jahren sind. Da kommt man in der Regel auch gut klar, wenn man es nicht so hat mit Kindern.

    Generell noch zwei Dinge: Bei der Jobsuche würde ich darauf achten, dass der Job möglichst flexibel ist. Gleitzeit, Home Office, Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit möglich, Hunde-Mitnahme idealerweise auch. Allerdings, solange du Vollzeit arbeitest, wird es mit Hund immer einiges an Organisationsaufwand bedeuten. Zumal deine Arbeitszeit durch die Flexibilität ja nicht geringer wird... Du bist trotzdem ca. 1/3 deines Tages auf Arbeit, das zweite Drittel am Schlafen, und der "Rest" bleibt dann für Haushalt, Freizeit und Hund...

    Dann möchte ich noch einwerfen, dass ein Studium heutzutage gut überlegt sein sollte... Ausbildung und Studium sind heute nahezu gleichwertig. Mit dem Unterschied, dass du während der Ausbildung eben schon Geld verdienst und Erfahrung sammelst. Unter Umständen holst du das nach einem Studium (Bachelor + Master) finanziell nie wieder rein... Vor allem deshalb, weil die Arbeitgeber das Studium in der Regel nicht mehr "bezahlen". Ein Beispiel: Meine Mutter machte nach ihrem mittleren Bildungsabschluss eine Ausbildung bei der Bahn, öffentlicher Dienst, Beamtin. Sie stieg damals nach der Ausbildung mit Besoldungsgruppe A9 ein. Meine Schwester wollte nach ihrem Studium (Bachelor und zwei unterschiedliche Master) auch in den öffentlichen Dienst. E9 haben sie ihr angeboten... Das ist im Endeffekt schlechter als A9, da "nur" Angestellte (mit den damit verbundenen Nachteilen, z.B. teurere gesetzliche Krankenversicherung).

    Studieren würde ich heutzutage nur noch dann, wenn es ein duales Studium ist ODER wenn ein Studium zwingend notwendig ist um diesen Beruf auszuüben (Arzt, Lehrer, Anwalt, Richter, etc.). Ansonsten würde ich immer die Ausbildung vorziehen! Wenn du gut bist in dem was du machst, sind auch deine Aufstiegschancen nicht schlecht und dann klingelt auch die Kasse ordentlich.

    Prinzipiell finde ich euer Programm rein quantitativ für das Alter angemessen. Unser Programm sah da ganz ähnlich aus. Qualitativ sehe ich da aber gerade am Nachmittag noch Luft nach oben. ;)

    Entweder gehts (meist für eine Stunde oder so) auf eine privat Hundewiese... da wird gespielt, einem Ball nachgejagt, in der Wiese rumgeschnüffelt, ein paar Tricks geübt... oder auch mal Richtung China gegraben :)

    Lege den Fokus besser auf die Beschäftigung mit DIR. Von wahllosen Begegnungen mit fremden Hunden, sinnlosem Bällchen hinterher hetzen und stupidem Buddeln hat der Hund nichts...

    Ich empfehle hier feste Gassibekanntschaften mit souveränen, erwachsenen Hunden und Dummytraining.

    Ist das normal für GPS im Wald? Oder liegt das am GPS vom Handy (die verfügbaren Tests im Netz bescheinigen da aber "gutes GPS" - ich hab keine Ahnung...)? Oder ist das die App?

    Ich könnte mir vorstellen, dass das die App ist.

    Ich nutze komoot und das ist metergenau. Muss es auch sein, weil es ein Wander-Navi ist. Mit 250m-Genauigkeit könnte man damit auf diesen Wegen nicht viel anfangen...