Hallo,
ich hatte deinen Thread heute morgen auf dem Sprung zur Arbeit entdeckt und komme leider jetzt erst zu einem Beitrag.
Was arbeitet/studiert ihr und wie regelt ihr das mit Hund? Habt ihr weitere Ideen für mich?
Ich bin Lehrerin an einer beruflichen Schule und nehme Newton mit zur Arbeit. Er ist ausgebildeter Schulhund. Ich arbeite ein volles Deputat, d.h. 41,5 Zeitstunden pro Woche. Mal von meiner Unterrichtszeit abgesehen, kann ich mir den Rest meiner Arbeitszeit sehr flexibel einteilen und zum Beispiel ins Wochenende oder in die Ferien verlagern. Was ich auch ausgiebig nutze. Ich arbeite zum Beispiel im Schnitt einen halben Tag pro Wochenende und die Hälfte der Ferientage. So bin ich dann unter der Woche immer sehr flexibel und belasse es dann nach meinem Unterricht auch gerne mal bei einem 6-Stunden-Tag. 
aber ich denke Lehrer ist nicht so meins
Habs nicht so mit Kindern
Ja, diesen Einwand habe ich wohl gelesen. Allerdings bist du ja noch recht jung und selbst noch in der Schule... Zudem kann man zum Beispiel auch, so wie ich, an berufliche Schulen gehen, wo hauptsächlich Schüler ab 16 Jahren sind. Da kommt man in der Regel auch gut klar, wenn man es nicht so hat mit Kindern.
Generell noch zwei Dinge: Bei der Jobsuche würde ich darauf achten, dass der Job möglichst flexibel ist. Gleitzeit, Home Office, Wechsel zwischen Voll- und Teilzeit möglich, Hunde-Mitnahme idealerweise auch. Allerdings, solange du Vollzeit arbeitest, wird es mit Hund immer einiges an Organisationsaufwand bedeuten. Zumal deine Arbeitszeit durch die Flexibilität ja nicht geringer wird... Du bist trotzdem ca. 1/3 deines Tages auf Arbeit, das zweite Drittel am Schlafen, und der "Rest" bleibt dann für Haushalt, Freizeit und Hund...
Dann möchte ich noch einwerfen, dass ein Studium heutzutage gut überlegt sein sollte... Ausbildung und Studium sind heute nahezu gleichwertig. Mit dem Unterschied, dass du während der Ausbildung eben schon Geld verdienst und Erfahrung sammelst. Unter Umständen holst du das nach einem Studium (Bachelor + Master) finanziell nie wieder rein... Vor allem deshalb, weil die Arbeitgeber das Studium in der Regel nicht mehr "bezahlen". Ein Beispiel: Meine Mutter machte nach ihrem mittleren Bildungsabschluss eine Ausbildung bei der Bahn, öffentlicher Dienst, Beamtin. Sie stieg damals nach der Ausbildung mit Besoldungsgruppe A9 ein. Meine Schwester wollte nach ihrem Studium (Bachelor und zwei unterschiedliche Master) auch in den öffentlichen Dienst. E9 haben sie ihr angeboten... Das ist im Endeffekt schlechter als A9, da "nur" Angestellte (mit den damit verbundenen Nachteilen, z.B. teurere gesetzliche Krankenversicherung).
Studieren würde ich heutzutage nur noch dann, wenn es ein duales Studium ist ODER wenn ein Studium zwingend notwendig ist um diesen Beruf auszuüben (Arzt, Lehrer, Anwalt, Richter, etc.). Ansonsten würde ich immer die Ausbildung vorziehen! Wenn du gut bist in dem was du machst, sind auch deine Aufstiegschancen nicht schlecht und dann klingelt auch die Kasse ordentlich.