Beiträge von RafiLe1985

    Hund zwischen die Beine,

    Ah, ja, das kann ich nachher noch probieren. Danke. Zwischen die Beine nehmen hab ich noch nicht probiert. Am besten so, dass er nach vorne nicht abhauen kann.

    Ich lass ihn jetzt erstmal in Ruhe. Er ist komplett fertig auf die Reifen...

    Ich werde es in Zukunft üben. Da es in der Klinik noch nie ein Problem war, bin ich davon ausgegangen, es klappt zuhause genauso gut... Diesbezüglich wurde ich nun eines Besseren belehrt...

    Nach den Ohrthermometern für Tiere gucke ich mal. Danke.

    Du nimmst ihn fest am Rutenansatz, hälst ihn so hoch, dass er sich nicht setzen kann und rein mit dem Teil. :D

    Das klappt bei 32kg Labrador leider nicht. Habe ich bereits probiert. Danke trotzdem. :)

    Und wenn du ihn auf die Seite legst, streichelst bis er entspannt ist und dann das Thermometer einführst ?

    Werd ich mal versuchen, aber sobald ich mit dem Teil komme, geht er weg. Obwohl ich es ihm vorher gezeigt habe und er schnuppern konnte...

    Nur zur Information; bei Lungenentzündung muß nich unbedingt Fieber vorhanden sein!

    Wenn Newton solche Probleme beim Fiebermessen hat, würde ich mir für die Zukunft ein Ohrthermometer besorgen.

    Ok, danke. Das ist gut zu wissen! :)

    Ich dachte, ein Ohrthermometer funktioniert bei Hunden nicht? Ist das falsch? Das könnte ich ja ansonsten notfalls heute noch in der Apotheke besorgen.

    Hallo zusammen,

    hat jemand eine kreative Idee, wie ich alleine bei Newton das Fieber messen hinbekomme?

    Er wehrt sich massiv. Hab alles probiert...

    Er hat sich am Donnerstag massiv an einem Leckerchen verschluckt. So arg, dass ich echt Angst hatte, dass er mir erstickt... Seither habe ich echt Angst wegen einer Aspirationspneumonie... Vllt höre ich da auch Regenwürmer husten, aber meiner Meinung nach hat er seither zeitweise auch komische Atemgeräusche... Nun wollte ich zumindest mal Fieber messen, aber alleine bekomme ich das nicht hin... :( In der Klinik ist es kein Problem. Da lässt er es brav über sich ergehen. Ich halte vorne, hinten wird das Thermometer eingeführt. Kein Problem... Keine Ahnung, warum er das hier nicht machen lässt... :(

    Ansonsten ist er fit. Läuft Gassi, frisst, trinkt, löst sich. Aber das muss beim ihm nichts heißen...

    Jemand Tipps?

    Lg,
    Rafaela

    Ich bin mir nicht sicher, ob das hier

    Also der Labrador ist ganz klar ein zu aktiver Hund

    überlesen wurde...

    Ein Labrador ist euch zu aktiv und dann wollt ihr ausgerechnet einen Wolfsspitz?! :shocked:

    Also wenn ein Labrador zu aktiv für euch ist, solltet ihr vom Gemüt her eher Richtung Bernhardiner gucken... :D

    Spaß beiseite... Ich habe selbst einen Labrador. Ein recht bewegungsfreudiges Exemplar. Er braucht definitiv seine beiden großen Runden am Tag plus etwas zusätzliche geistige Auslastung... Aber was das Aktivitätslevel betrifft, gibt es da Rassen, die deutlich aktiver sind.

    Gerade den Wolfsspitz kenne ich eigentlich als noch quirliger, agiler und bewegungsfreudiger als meinen (eh schon im Vergleich zu anderen Labradoren bewegungsfreudigen) Labrador...

    Vielleicht doch nochmal die Auswahlkriterien überdenken? Bzw. vllt nicht nur rein nach Optik gehen?

    Wenn es nach der Optik ginge, hätte ich einen Ridgeback, einen Rottweiler oder einen Großen Schweizer Sennenhund... Nun, das passt aber rein gar nicht zu mir und meinen Gegebenheiten. Also wird die Nummer 2 nun ein Englischer Springer Spaniel.... =)

    Vielen Dank, für die ganzen Ratschläge. Ich werde sie mir zu Herzen nehmen und gründlich drüber nach denken.

    Eine Frage noch: Wie viel Zeit habt ihr eigenplant, bis der Hund 1 Stunde, 2 Stunden, 3 Stunden, usw. alleine bleiben konnte?

    Eine Pauschalaussage kann man da nicht machen.

    Das Alleine bleiben sollte ganz normal zum Alltag gehören. Je weniger Aufhebens ihr darum macht, desto besser.

    Wenn der Welpe eh gerade in einer Ruhephase ist, geht ihr halt mal raus, Müll runterbringen, oder zum Briefkasten, oder mal auf Klo, etc.

    Und dann würde ich es halt davon abhängig machen, wie es läuft.

    Bei Newton habe ich es im ersten Jahr geschafft, auf seine volle Zeit (6 Stunden) zu kommen. Aber er war da auch unkompliziert.

    Mit knapp 10 Wochen blieb er bereits ne gute Stunde alleine, als er 3,5 Monate alt war, war ich das erste Mal im Kino (ca. 3 Stunden insgesamt). Mit 6 Monaten waren wir bei der vorläufigen Standardzeit von maximal vier Stunden angelangt. Bis er dann ein Jahr alt war, hab ich ihn nicht länger als das alleine gelassen. Mit einem Jahr waren es dann auch gelegentlich mal sechs Stunden. Heute bleibt er notfalls auch mal acht Stunden allein. Kommt ca. einmal im halben Jahr vor.

    Ich kann deinen Wunsch total nachvollziehen. Daher möchte ich dir einfach mal von meinen Erfahrungen berichten. Vielleicht kannst du etwas daraus ziehen?

    Vollzeitarbeit und Hund zu vereinbaren, ist in der Theorie sicher möglich. Heute gibt es da ja viele Möglichkeiten: Flexible Arbeitszeiten, Home Office, Hund darf mit ins Büro. In der Praxis wird man feststellen, dass man da trotzdem schnell an die Grenzen das Machbaren stoßen kann.

    Ich arbeite auch Vollzeit und habe nun seit 3,5 Jahren meinen ersten "eigenen" Hund. Und obwohl ich alle oben genannten "Privilegien" genieße, ist es manchmal nicht einfach. Ich bin Lehrerin, d.h. kann mir bis auf meine Unterrichtszeit die restliche Arbeitszeit frei einteilen. Ich kann viel zuhause erledigen und Newton darf auch mit auf die Arbeit. Newton bleibt zudem problemlos allein. Bessere Voraussetzungen gibt es eigentlich kaum, oder?

    Und trotzdem stoße ich wie gesagt manchmal an meine Grenzen... Ein paar Beispiele:

    In der Theorie hat man maximal sechs Stunden Unterricht pro Tag, von 7.45 - 12.50 Uhr, fünf Stunden, alles tutti. Falls Newton also mal nicht mit in die Schule kann, kann er doch locker daheim bleiben, oder? Nun ja, in der Praxis fahre ich halt erst einmal jeweils 45 Minuten zur Arbeit hin und dann wieder zurück. So werden aus 5 Stunden direkt 6,5 Stunden... Zudem kann es auch mal sein, dass die Stunden eben nicht am Stück sind. Nochmal eine Doppelstunde hohl; die obligatorische Mittagspause von 50 Minuten kommt in diesem Fall auch noch dazu, sind wir schon bei fast 9 Stunden... Einen Zeitraum, den ich eigentlich keinem Hund zumuten wollte, schon gar nicht regelmäßig.

    Aber wie gesagt, Hund kann ja mit und so nehme ich ihn an diesen Tagen halt auf jeden Fall mit. Wenn, ja wenn er nicht krank ist... Vergangenen Monat laborierte er gute drei Wochen an einer Zwingerhusten-Infektion (trotz Impfung)... Sprich, er sollte sich eigentlich erholen und ausruhen. Nichts da, er musste mit, weil es eben nicht anders ging. Natürlich habe ich es ihm so ruhig wie möglich gemacht, aber sagen wir mal so: Zuhause auf dem Sofa wäre auf jeden Fall besser gewesen...

    So, nun werden Viele nach ihrem hochgelobten Plan B schreien... Joah, hab ich auch, einen Plan B. Nur um 6.45 Uhr ist noch keine Pension geöffnet... Da müsste ich Newton nämlich spätestens dort abgeben um pünktlich bei der Arbeit zu sein. Aber egal, nehmen wir an, es gäbe eine solche Pension. Ich bringe ihn morgens dort hin und hole ihn am Nachmittag wieder dort ab. Dann habe ich einen Hund daheim, der vom Tag in der Pension so erschlagen ist, dass er eigentlich nur noch aufs Sofa will... Wofür habe ich dann einen Hund? Um morgens bei Eiseskälte und Dunkelheit 45 Minuten Gassi zu gehen? Zudem: Einen kranken Hund nimmt dir niemand ab! Eine professionelle Pension sowieso nicht und auch Privatleute haben ja meist dann eigene Hunde, die sich evtl. anstecken könnten. Gleiches gilt natürlich für chronisch kranke Hunde... Meine Schwester hat leider eine chronisch kranke Hündin. Einzig und allein die Familie ist bereit, sie entsprechend zu betreuen (weil aufwändig)... Alle anderen sagen "Nein, danke."

    Im absoluten Glücksfall findet man vielleicht tatsächlich einen rüstigen Rentner oder einen Arbeitslosen, der sich kümmern KANN und möchte. In 3,5 Jahren habe ich aber keinen solchen Glücksfall gefunden... Und dann steht man eben da...

    Und wenn ich mir nun überlege, ich hätte die oben genannten Privilegien nicht... So, wie es bei dir der Fall zu sein scheint... Für mich persönlich: NEVER. Es kann MIT diesen Privilegien schon kompliziert werden... Und dann OHNE... Dann hätte ich keinen Hund.

    Jedoch kenne ich einige HH, die ihre Hunde tatsächlich tagsüber in die Pension geben. Sie haben halt andere Arbeitszeiten und rein organisatorisch funktioniert das dann auch. Den Hunden scheint es auch nichts auszumachen... Alles tutti. Meins wäre es wie gesagt trotzdem nicht...

    Aber muss ja auch nicht MEINS sein sondern DEINS. ;)