Beiträge von RafiLe1985

    Danke euch allen für eure Beiträge!

    Es ist wie gesagt schon die Zweitmeinung, bzw. streng genommen schon die Drittmeinung.

    Wir waren bei unserem TA im Ort, in der TK in Freiburg (die eigentlich einen sehr guten Ruf hat) und eben nun als „last resort“ (mir fehlt das deutsche Wort) beim TA meiner Eltern, wo wir seit 20 Jahren hingehen.

    Also offenbar kann eine Prostatavergrößerung unter Unständen auch ursächlich für eine Hinterhandschwäche sein. Als er diese hatte wurde wie gesagt ein großes Blutbild gemacht (auch auf alle möglichen Zeckenkrankheiten) und eine ausführliche allgemeine Untersuchung. Ohne Befund. Nun der plötzliche Gewichtsverlust, die Probleme beim Kotabsatz, der Vorhautkatarrh. Schon allein wegen des Vorhautkatarrhs könnte man den Chip setzen lassen. Weil es anders nicht weggehen wird. Zitat: „Da kannst du spülen solange du willst.“

    Ich habe jetzt nochmal im Internet nachgelesen. Wenn es bereits soweit ist, dass die Vergrößerung auf die umliegenden Organe (Blase, Darm) drückt, ist es eigentlich allerhöchste Eisenbahn... Und der Chip ist ja jetzt auch nix Endgültiges...

    So, damit ich auch was dabei lerne: deshalb wurde doch hier mehrfach auf die Möglichkeit einer Sedierung anstat einer Narkose hingewiesen. Odr nicht? Habe ich es falsch im Kopf, dass das keine Synonyme voneinander sind?Ich meine, Narkose ist *bam*Tiefschlaf*Narkoserisiko* und Sedierung ist, naja, so eine Art den Hund bedröppelt-langsamer zu machen.
    Falsch?

    Also als Newton den Schlenz im Ohr hatte wollten sie ihn auch nur sedieren und lokal betäuben zum Nähen... Hat nicht gereicht. Er ist da noch rumgelaufen...

    Mich hat das ganz ehrlich sehr stutzig gemacht, dass der TA die Narkose „nur“ wegen US so kategorisch abgelehnt hat... So locker flockig und ungefährlich kann das ja dann nicht sein... Ansonsten gäbe es doch keinen Grund das nicht zu machen...

    Wie gesagt, seit dem Vorfall mit dem Kollegen habe ich auch großen Respekt vor diesem Narkoserisiko und sehe das auch nicht mehr so locker flockig.

    Und wenn die gesamte Symptomatik daraufhin deutet, was soll es dann noch Anderes sein?

    Warum bist du so krass gegen Kastration?

    Hier kann fehlender medizinischer Grund ja nicht ausschlaggebend sein.

    Wie gesagt mir stellt sich immer noch die Frage warum er so häufig fixiert wird. Beim Röntgen oder Ultraschall ja, aber sonst? Vielleicht solltest du da auch mal drauf achten.

    Edit: aber ich würde eh in eine Klinik.

    Ne, wenn er aus medizinischen Gründen kastriert werden muss, ist das so. Deswegen muss ich aber trotzdem nicht davon begeistert sein. ;)

    In meinem Wohnort laufen lauter unkastrierte Tut-Nixe rum, die vollkommen ungehindert durch die Halter ihre „Souveränität“ beweisen „dürfen“ indem sie andere kastrierte Rüden besteigen... Als Newton so neun bis 18 Monate alt war, musste ich regelmäßig solche Rüden von ihm runterpflücken. Darauf habe ich eigentlich keine Lust mehr...

    Zudem befürchte ich, dass er fett und faul wird nach der Kastration. Das fände ich auch sehr schade. Er ist so ein temperamentvoller, aufgeweckter, lebenslustiger Hund... Ich würde es sehr bedauern, wenn ihm das abhanden käme... ;(

    Nein, Moment. ER hätte ihn sofort gechippt.

    Für MICH war es ein absoluter Schock. Zuchtzulassungsunterlagen liegen quasi fertig auf meinem Schreibtisch. ICH brauchte Bedenkzeit.

    Aber mir ist dann eben relativ schnell klar geworden, dass es nicht anders gehen wird.

    Eben weil die Situation an meinem Wohnort so ist wie sie ist.

    Also weisst du jetzt, was genau? Die Prostata ist so gross, dass sie sogar von Hand spürbar ist? Aber dann muss doch erst recht eine saubere Diagnose her.
    Das ist doch nur aufgeschoben.

    Caron kann auch nicht fixiert werden. Er bekommt Panik und beginnt zu schreien. Ja und? Sedieren, fertig.

    Die Diagnose stand bereits im Behandlungszimmer fest. Da waren wir noch gar nicht im US-Raum.

    Er wollte wie gesagt nur schauen, ob es so akut ist, dass er JETZT gechippt oder kastriert werden muss. Wie gesagt, er hätte er ihn auch JETZT direkt gechippt. Aber ich habe mir wie gesagt Bedenkzeit ausgebeten.

    Seit die sieben Monate alte Hündin meines Kollegen aus einer Narkose nicht mehr erwacht ist, habe ich auch sehr Respekt vor dem Narkose-Risiko. Daher habe ich auch nicht drauf bestanden. Aber er hätte ihn auch dann nicht narkotisiert, weil die zusätzliche Erkenntnis keinen Vorteil mehr gebracht hätte.

    Es war bereits glasklar im Behandlungszimmer.

    Den einzigen Grund den ich mir jetzt für die Panikattacken beim Fixieren vorstellen könnte, war ein Röntgenversuch bei dem ich nicht dabei war und daher nicht weiß, was da vorgefallen ist.

    Wir waren notfallmäßig in unserer TK mit Verdacht auf Fremdkörper verschluckt. Da haben sie ihn mitgenommen zum Röntgen und kamen dann unverrichteter Dinge wieder.

    Davor waren wir schon öfter beim TA gewesen. Röntgen für den LCD, Nähen einer Bisswunde, Impfen, Zwingerhusten, Blutabnahme für Laboklin. Da gab es nie irgendwelche Probleme, auch nicht beim Fixieren.

    Knurrt er denn auch, wenn du die Pfote zum Abtrocknen oder zum Krallenschneiden nimmst? Wenn du die Zehen mal einfach so spreizt und das Gelenk vorsichtig biegst?

    Wenn nein, was machst du anders?

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass du eine schmerzverdächtige Stelle nicht einfach grob angrabscht, sondern erstmal ganz normal hinfaßt. Also eigentlich überhaupt noch kein Grund für Theater - es sei denn, er traut der ganzen Sache grundsätzlich nicht. Was dann schon wieder ein ähnliches Problem wäre wie das Fixieren.

    Krallen schneiden brauchen wir nicht. Pfoten sauber machen, das machen wir jeden Tag zweimal. Da streckt er sie mir mehr oder weniger hin.

    Ich hab keine Ahnung, was ich anders mache. Ich nimm halt die Pfote und fertig. Ich lasse da mittlerweile auch keinen Zweifel mehr, dass ich das was ich vorhabe, machen WERDE. Und dann protestiert er zwar, aber er lässt es machen.

    Die TÄ von denen er sich (bis auf das Fixieren halt) problemlos behandeln lässt und ließ, sind/waren alles Männer. Ob das ein Zufall ist, keine Ahnung. Die Damen von der TK können ihm nichtmal ins Ohr schauen... Geschweige denn Blut abnehmen...