Beiträge von RafiLe1985

    Ich kann hier auf dem Mobilgerät so schlecht zitieren...

    Also zum US hätte er eben ruhig auf dem Rücken liegen müssen. Ihn in die Position zu bringen, ging. Aber ihn dann da festzuhalten, war nicht.

    Der US wäre wie gesagt nur zusätzlich gemacht worden. Um es zu sehen. Dass die Prostata nicht i.O. ist, war bereits nach dem Abtasten klar. Und ich finde auch, dass man dann darauf verzichten kann, wenn man dafür narkotisieren müsste.

    Die andere Frage muss ich grad nochmal nachgucken, mom. Kommt dann im nächsten Post.

    Das klappt auch auf dem Tisch ? Das ist nämlich nochmal was anderes.
    Ich habe das so antrainiert (mit Clicker), das er selber auf den Tisch springen konnte/wollte, und gehalten habe immer ich ihn vorne, niemand anderes.
    Röntgen wäre niemals möglich gewesen bei ihm ohne Sedierung, aber zumindest der Ultraschall, und das war viel Wert.
    Das bekommst du auch hin :bindafür:

    Danke. :)

    Wenn ich ein Wienerle dabei in der Habd habe, legt er sich auch in einem Brennnesselbeet auf die Seite... Da ist er völlig schmerzfrei. ;)

    Versteh mich bitte nicht falsch, ja!? Bist du dir sicher, dass es Panik ist oder tobt er nur, weil er es nicht will und du meinst, es ist Panik?
    Läßt er sich denn ausserhalb der Praxis von dir fixieren, auch wenn er darauf gerade absolut keinen Bock hat?

    Von mir lässt er sich fixieren. Das ist kein Problem.

    Nein, er hat Panik.

    Du schriebst doch im Eingangspost:

    "Wenn ich der Ursache auf den Grund gehen will, gibt es Spektakel...Wuffen, knurren..."

    So ganz easy klingt das nicht gerade, und damit hättest du doch schon mal ein erstes Trainingsziel: alles anfassen, alles kontrollieren, bis das ohne "Spektakel" geht.

    Ich nehme die Pfote. Knurren. Er lässt es aber machen. Es tut weh. Wuffen. „Schluss jetzt!“ - Thema erledigt. Alles weitere ist dann kein Problem. Toll findet er es nicht.

    Nochmal zum Verständnis: Das Problem besteht nur dann, wenn er fixiert werden muss. Alles andere ist kein Problem:

    Er liegt vollkommen entspannt im Wartezimmer, trabt freudig ins Behandlungszimmer, springt freiwillig auf den Tisch, wedelt bei der allgemeinen Untersuchung mit dem Schwanz. Wenn‘s weh tut beim Abtasten, wird leidend geschaut. Aber lässt er alles machen.

    Sobald er fixiert werden muss, ist aus die Maus. Panik. Nicht mehr ansprechbar.

    Ich werde das mal probieren mit „fremden“ Personen. Wobei er die alle doch irgendwie kennen wird. Sind ja meine Bekannten/Freunde. Wird er machen lassen.

    Aber wie gesagt, ich sehe nicht, wie ich den tatsächlichen Ernstfall üben kann. Ich mein, Newton ist zwar einfach gestrickt, aber blöd halt nicht.

    Du könntest zusammen mit deinem TA den Ernstfall proben, so oft es geht. Also einfach mal zu Besuch in die Praxis, abtasten lassen, abliegen lassen in der Praxis, dann weiter zum Fixieren und immer belohnen, was das Zeug hält. Klar, zuhause ist das was anderes. Aber auch hier könntest du noch Gerüche von Desinfektionsmittel einbinden, "Fremde" vorbeikommen lassen, die ihn mal kurz mit Latexhandschuhen unter die Lupe nehmen usw. Das also einfach so weit normal werden lassen, dass er Schritt für Schritt die Angst abbauen kann.

    Ganz offen und ehrlich: Ich bin gerade baff. Wenn ein Welpe in einer noch fremden Umgebung Panik kriegt, da sollen die Halter aber mal ganz schnell bei sich selber gucken. Und dein Hund hat das immer so schlimm in deiner Gegenwart und das ist eben so und du versuchst da nicht absolut alles, um es zu verbessern?

    Es gibt Menschen, die haben absolute Panik vor dem Zahnarzt. Da wird erst hingegangen, wenn‘s gar nicht mehr geht und dann auch nur mit Beruhigungsmitteln, etc. Und das sind rational denkende Menschen! (Meine Schwester ist leider so ein Fall... Sie hatte beim Zahnarzt schon nen Kreislaufzusammenbruch...)

    Ja, und Newton ist eben ein Hund.

    Bitte unterstelle mir nie mehr, ich würde nicht alles machen! Ich mache alles, was für mich machbar und möglich ist und wo ich Sinn darin sehe...

    Du bist bei keinem TA-Besuch dabei gewesen... Ich habe mittlerweile ALLE Tierärzte gefragt, WAS ich da genau trainieren kann... Ich erhielt von allen mehr oder minder die gleiche Antwort... Griffe üben, überall anfassen lassen üben, etc pp.

    Hast du mit ihm denn schon mal den US zu hause simuliert. Sprich auf den Tisch, dann hinlegen, dann Seitenlage, Rasierer, Tube mit Wasser als Gel, Adapter als Schallkopf ? Das habe ich so mit meinen Bub gemacht gehabt, er wurde auch einmal für den US sediert weil es nicht anders ging. Das wollte ich nicht, somit habe ich daran Schritt für Schritt gearbeitet. Letztendlich ging es ohne Sedierung supi :dafuer:Das Ablegen und dann vor allem die Seiten bzw Rückenlage ist für solche Hunde eine grosse Herausforderung, bedeutet ausgeliefert sein. Kann man aber trainieren, wir habens auch geschafft gehabt, da hatten sogar die TÄ gestaunt gehabt was so alles möglich ist wenn man dran arbeitet :bindafür:

    Ja, würde ich zuhause mit etwas Training sicher hinbekommen. Er hat ein Kommando für auf die Seite legen. An das andere könnte man ihn gewöhnen. Mache ich auch gerne.

    Das Problem ist, dass er es von einem TA dann vmtl trotzdem nicht machen lassen würde.

    Ich bin ehrlich gesagt schon froh, dass es heute bis zum optionalen US wirklich problemlos lief. Inklusive Säuberung der Verletzung und das MUSS wehgetan haben.

    Wäre es denn dann aber nicht sinnvoll gewesen, den Chip gleich zu setzen?
    Wenn ja eh schon klar ist, daß er einen gesetzt bekommt, dann doch besser so früh wie möglich - oder habe ich das nun falsch verstanden?

    Daß diese Besuche beim TA dermaßen schlimm für Newton sind, tut mir echt leid für den Kerl. Da wäre ein entsprechenden Training sicher nicht schlecht. Ist ja nur von Vorteil für Newton. Was, wenn er mal wegen einer chron. Erkrankung ständig in ärztlicher Behandlung sein müßte. Wünscht ihm natürlich keiner, aber sowas kann passieren. Dann lebt der Hund ja im Dauerstreß. Da würde ich auf jeden Fall schnellstens etwas dagegen unternehmen.

    Gute Besserung für den Patienten.

    Nein, das hast du nicht falsch vestanden...

    Ich brauchte Bedenkzeit. Ich denke, du kennst meine Einstellung zu dem Thema... Für mich ist das ehrlich gesagt ein ziemlicher Schlag, dass er schlimmstenfalls kastriert werden muss... Ich möchte das eigentlich keinesfalls.

    Aber es scheint scheinbar nicht anders zu gehen.


    Was das Medical Training betrifft, habt ihr natürlich alle recht. Aber wie ich oben sagte, ich sehe nicht, wie ich noch mehr machen könnte...

    Wenn man bedenkt: Das Problem trat erstmalig vergangenen November (2017) auf. Mittlerweile sind wir zumindest soweit, dass ich an ihm herummanipulieren darf.

    Donnerwetter bringt in diesem Fall leider auch nix, weil er derart in Panik ist, dass er nicht mehr ansprechbar ist.

    Das was ich zuhause mit ihm trainieren kann, mache ich. Zuhause bekomme ich mittlerweile das Meiste auch hin. Aber den Ernstfall kann man halt nicht trainieren...

    Ich wüsste jetzt nicht, wann er mal schlechte Erfahrungen gemacht haben sollte... Solange er frei stehen kann, ist auch nichts ein Problem. Die ganze Pfotensäuberung, Prostata abtasten, alles ging bei DIESEM TA. Aber sobald er irgendwie fixiert werden muss, absolute Panik.

    In der TK bei mir daheim wären Pfotensäuberung und Prostata abtasten auch nicht gegangen.

    Wie gesagt, ich weiß nicht, was ICH alleine noch trainieren kann. Die Griffe lässt er zuhause machen, ich kann ihn „verarzten“.

    Aber wenn jemand mehr oder minder „Fremdes“ ihn fixieren muss, ist aus die Maus.

    Wieso ist die Pfote denn eine "Männergrippe" wenn es da eine alte Verletzung gibt, die jetzt noch versorgt werden muss und sogar Schmerzmittel erfordert?

    Hat dein Tierarzt jemanden, der Newton beim Ultraschall festhalten könnte? Für einen US sedieren find ich wirklich heftig. Ich hatte selbst so eine Kandidatin, die nach vielen, vielen Krankheiten und TA-Besuchen panisch in den Praxen und wirklich schwer zu fixieren war. Maulkorb war nicht möglich. Beim Festhalten dieser 3,65 kg mussten immer alle Angst haben, dass sie verletzt wird. Wir hatten einmal einen US mit 4 Leuten, die sie festhielten, beruhigten, ablenkten - und davor entsprechendes Training. Da wäre keiner auf die Idee gekommen, sie für sowas zu sedieren.

    Die Schmerzmittel bekommt er nur, weil es jetzt eben nochmal zum Säubern mehr oder minder aufgemacht wurde. Sind auch nur für heute und morgen.

    Der US-Versuch wurde abgebrochen, weil Newton in Panik war und der TA meinte, er macht so nicht weiter. Das ist Tierquälerei... Zumal er so vmtl auch keine deutliche Bildgebung bekommen hätte...

    Also wie gesagt, ich werde drauf vertrauen, was DIESER TA uns rät. Wie gesagt, er ist alt-gedient, sehr kompetent... Die Kunden kommen teils bis vom Bodensee her... Mit seiner Tochter war ich neun Jahre lang in der gleichen Klasse. Ich wüsste nicht, warum ich da nicht vertrauen sollte...