Beiträge von RafiLe1985

    Mir fällt gerade ein ... wenn man ihn nicht fixieren kann, kann man dann die (relativ dicke) Nadel mit dem Chip überhaupt sicher platzieren?

    Ich hatte es Dir ja schon geschrieben. Bei unserem wurde so gehandelt, wie es bei @Ulixes in dem Link beschrieben steht.
    Erst die Hormonspritze und dann weiter gucken.

    Chip sitzt. War kein Problem. Da konnte er ja frei stehen. Nun dauert es offenbar zwei bis drei Wochen bis der Chip wirkt.

    Die Pfote wurde auch nochmal angeschaut. Scheint wirklich ein Fall von Männergrippe zu sein. Mit der Salbe drauf kann es eigentlich nicht mehr weh tun... Wenn sich die Zehen beim Auftreten spreizen, wird es halt ein bisschen unangenehm sein. Aber eigentlich kein Grund den Halbinvaliden zu spielen. Wir haben jetzt mal nen Pfotenschutz gekauft, damit die Zehen sich nicht so auseinander spreizen.

    Wenn er ohnehin kastriert wird, liegt er ja bereits in Narkose. Da könnte eine Sonographie direkt mitgemacht werden, um die Prostata auf eventuelle Veränderungen hin zu untersuchen. Ebenso wie beispielsweise Röntgen für den Bewegungsapparat.

    Wenn er ohnehin kastriert wird, liegt er ja bereits in Narkose. Da könnte eine Sonographie direkt mitgemacht werden, um die Prostata auf eventuelle Veränderungen hin zu untersuchen. Ebenso wie beispielsweise Röntgen für den Bewegungsapparat.

    Ja, das ist richtig. Aber direkt kastrieren lassen, möchte ich nicht.

    Danke nochmals für eure Beiträge! Ich habe mittlerweile alle nachgelesen, auch wenn ich diese jetzt nicht mehr groß kommentieren werde, weil ich mich nur wiederholen würde. Besonders die Beiträge bezüglich Newtons Behandlungsfähigkeit habe ich mehr zu Herzen genommen. Da werde ich auf jeden Fall was unternehmen.

    Ich wollte noch kurz schildern, was Newtons Züchterin dazu meint. Wenn es IHR Hund wäre, sie würde sofort kastrieren. Sie sagt, dass sich mit zunehmenden Alter eine Veränderung/Vergrößerung der Prostata einstellt, sei normal. Bei manchen Rüden bleibt das im Rahmen; bei anderen eben nicht. Und letztere werden dann immer wieder bzw. schlimmer werdende Probleme damit haben. Deswegen würde SIE nicht groß noch mit Chip rumdoktorn.
    Einen Anhaltspunkt für eine bösartige Veränderung sieht sie nicht. Kein Fieber, keine Abgeschlagenheit, weder im Urin noch im Eiter Blutbeimengung. Man könnte noch eine Harnuntersuchung machen um das sicher auszuschließen. Aber hielte sie jetzt nicht für nötig. US würde sie daher auch nicht machen lassen. Der Erkenntnisgewinn wäre ihr zu gering, das Narkoserisiko zu groß.

    Unterschied zwischen Narkose und Sedierung: Bei der Narkose wird beatmet und die wichtigen Körperfunktionen überwacht.

    Also ich werde es jetzt so machen, wie schon beschrieben. Bitte fühlt euch nicht persönlich angegriffen, dass ich mich bei dieser Sache ausnahmsweise mal eher auf die Ratschläge von Experten verlasse als auf Meinungen aus dem Forum. Ihr habt mit trotzdem, so oder so, bei der Entscheidungsfindung geholfen.

    Aber er leckt ja erst und wird DANN erst weiter geschickt :???: Also hat er ja erst einmal geleckt, und das 3 Jahre lang ...Da hätte ich nicht so lange zugeschaut, sorry. Hat ihm wohl auch nicht wirklich gut getan :xface:

    Naja, aber wie willst du dem anders beikommen? Vorsichtshalber an jedem Grashalm „Weiter!“ sagen?

    Wenn ich gesehen hab, dass er ne Stelle „in der Nase“ hat, hab ich‘s ihm auch verboten bevor er sie gefunden hat.

    Habe hier im Forum irgendwo Videos von seinem Freilaufverhalten. Werde ich morgen mal suchen. Er ist da sehr entspannt und findet halt ab und an mal eine Stelle, die er interessant findet. Und da schicke ich ihn dann weiter.

    Ist jetzt nicht so, dass er da kopflos schleckend und inhalierend durch die Gegend rennt...

    Was ich sagen wollte ist, dass ich jetzt in den drei Jahren nicht feststellen konnte, dass es irgendwelche Saisonzeiten gibt wo es besonders viele solcher Stellen gäbe... Sondern dass es ganzjährig der Fall ist... Vllt hab ich mich auch missverständlich ausgedrückt.

    Ansprechbar, abrufbar...

    Wäre es dann nicht erstmal nen Ansatz, ihn nicht in den Hormontunnel (Pinkel auflecken) kommen zu lassen?

    Wie gesagt: Ich bin (für den Forums-Tenor wahrscheinlich unnormal) neutral eingestellt. Meiner persönlichen Meinung nach, gibt es Wohnsituationen, die bei bestimmten Rüden dazu führen, dass sie nen deutlich angenehmeres Leben haben, wenn sie kastriert sind.

    Aber wenn das mit dem Schlecken, dein einziges Indiz ist, dass er mit "dauerhaft ist ne Dame der Nachbarschaft läufig" nicht klar kommt. Warum verbietest du das nicht erst mal? Und schaust inwieweit sich der Vorhautkatharr nicht von selbst gibt?

    Häh? Er darf nicht schlecken... Wenn er ansetzt, heißt es „Weiter.“ und gut ist.

    Jetzt bin ich aber schon etwas verwundert. Ich dachte du hast so viel Hundeerfahrung :???: Habe ja auch so einige deiner Beiträge in anderen Threads gelesen, aber das du jetzt da so ratlos bist :???: Ich mein bei deinen eigenen Hund :ka:

    Inwiefern ratlos? Wenn er leckt, schicke ich ihn weiter. Das haben wir seit die Pubertät eingesetzt hat trainiert und klappt ohne Probleme.

    Ich bin weder Kastrationsbefürworterin noch -gegnerin. Für mich "kommt's drauf an" - ist eh meine Lieblingsantwort.

    Aber ich verstehe es ehrlich gesagt nicht so ganz!!

    Diagnose: Prostata vergrößert (das steht, oder? Durch Tastbefund?)
    Ursache... (?) Wieso sollen das die Hündinnen der Nachbarschaft sein?

    Versteh' mich nicht falsch. Siehe oben. Ich bin da echt neutral unterwegs - und wenn die Nachbarschaft so reizend ist, dass ein Rüde nicht dauerhaft klarkommt, dann ist ne Kastration (meiner Meinung nach) ne sinnvolle Sache. (Und JA, alle, die Kastration als Verstümmlung sehen, dürfen JETZT die Steine auspacken).

    Aber ist das denn geklärt? Dass die Hundedichte (insbesondere die läufige-Hündinnen-Dichte) die Ursache ist?

    Ja, also Newton leckt das ganze Jahr über Pipi auf. Das konnte ich jetzt drei Jahre lang beobachten. Ob das nun von läufigen Hündinnen ist oder kastrierten Rüden ist ja wurscht. Es hat den gleichen Effekt.

    Der TA sagt, es ist ein schleichender Prozess und wird mit dem Alter schlimmer, weil sich die Prostata eben immer weiter vergrößert.

    Also was ich definitiv auch machen muss, ist in Freiburg einen TA zu finden, der Newton behandelt bekommt... Hab da per PN dankenswerter Weise schon nen Tipp bekommen.

    Also unser TA im Ort gibt halt Antibiotikum. Das hat nicht angeschlagen. Unverändert. In der TK hatte ich bei der Hinterhandschwäche schon gemeint, dass man vllt mal die Prostata anschauen könnte, weil er auch gelegentlich mal tröpfelt. Antwort: Nö, das sehen sie jetzt nicht indiziert.

    Und ehrlich, bevor ich da jetzt nochmal hinspringe und feststelle, dass er da erneut nicht behandelt werden kann... Ein leises Knurren und da werden Geschütze aufgefahren. MK, vier Leute, die festhalten. Wobei ich immer gesagt habe, soweit wie möglich freistehend und er lässt das machen...

    Nun ja, und dann bin ich halt 210km hierher gefahren wo ich weiß, dass das Meiste kein Problem sein wird.

    Wie gesagt, vllt am Freitag nochmal NUR US. Kann auch sein, dass es zuviel des Guten war heute.

    Wenn er geschallt wird, dann noch hier, weil der Arzt hier ein sehr gutes US-Gerät hat. Er hat damals bei unserer mittleren Hündin damit was entdeckt, was zwei Kliniken davor „übersehen“ haben.

    In der TK in Freiburg können sie ihm nicht mal ins Ohr gucken... Da brauch ich nicht hin gehen... ;)

    Wenn Newton sich wo behandeln lässt, dann hier.

    Wie gesagt, wir haben Freitag nochmal einen Termin. Vllt bekommt man‘s hin, wenn nur der US gemacht wird.

    Nachdem was jetzt über Sedierung geschrieben wurde, bin ich auch nicht begeistert davon... War ja neulich auch sediert vor der Vollnarkose... Da ist man echt handlungsunfähig und bekommt aber noch einiges mit.