Beiträge von RafiLe1985

    mir fiele noch ein xxl welpenauslauf ein.
    Den du beliebig gross (Platz hast du ja) stellen kannst. Und Newton könnte sich trotzdem frei bewegen.
    Ich hoffe du verstehst was ich meine

    Sowas: Baby Dan Flex XXL Raumteiler schwarz - babymarkt.de

    Sowas wär doch was, danke. Dass ich da im Babymarkt schauen könnte, darauf bin ich nicht gekommen... :headbash:

    Beim Zoogeschäft habe ich nur diese überdimensionierten Stoffkennel gesehen. Das gefällt mir gar nicht.

    Ich würde einfach ein Kindergitter setzten. Klar kann Newton sich dann auch nicht frei bewegen, es sei er springt rüber :D Aber das ist ja nicht für lange Zeit, Hunde sind da flexibler als wie man denkt. Meine Hunde sind immer ganz froh wenn ich Tür zumache und sie vor Welpi Ruhe haben. Übrigens zeigen sie perfekt an wenn ein Welpe mal muss, das ist viel einfacher als immer auf den Welpen zu achten.

    Danke dir. Ja, die Idee hatte ich auch mit dem Kindergitter. Aber das Problem ist, dass es keinevStelle gibt, an der ich es anbringen könnte... Siehe Bild.

    Ich fühle da echt mit dir! Ich habe wie gesagt Ähnliches durch mit meinem Labbi hier... xD

    Bei ihm gibt es etliche Baustellen...

    Ich möchte dir nochmals empfehlen: Versuche, es anders zu sehen! Das macht einen immensen Unterschied.

    Was du da beschreibst, ist einfach ein ganz normaler Labbi, der leider in den falschen Händen war und jetzt einiges an Erziehungsarbeit aufzuarbeiten hat. Aber auch wenn er nicht in den falschen Händen gewesen wäre, hättet ihr vermutlich ganz Ähnliches durchlebt.

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    Newton ist ja ausgebildeter Schulhund und da habe ich wirklich sehr viel Wert auf die Erziehung gelegt. Und zwar von Anfang an. Und TROTZDEM hatten wir solche Phasen. Wie gesagt Phasen, weil es bei uns immer recht schnell wieder im Griff war, weil ich eigentlich gute Grundsteine gelegt hatte in Welpentagen.

    Was das an der Leine laufen angeht. Wir versuchen seit über 3 Monaten alles. Stehen bleiben, kehrt machen, blockieren.
    Bei jedem spaziergang läuft das ganze wieder so ab...

    Ich mag dir jetzt echt keine Angst machen. Aber drei Monate ist halt gar nix. ;) Newton hatte nochmal eine Phase, in der er mich richtig zur Weißglut brachte, da war er 2,5 Jahre alt... Da war ich kurz davor, wieder die Schleppleine auszupacken... Da funktionierte plötzlich gar nix mehr... Ist halt so. Labbis brauchen lange zum Erwachsen-Werden.

    Trotzdem nochmal der Ratschlag: Eine Woche toujours (außer zum Lösen natürlich) an der kurzen (!) Leine. Es geht nur vorwärts, wenn er ordentlich neben dir ist. Sobald er einen Fehler macht, abbrechen, Ausgangsposition, warten, bis er wieder aufnahmefähig ist, nochmal. Viel mit Ansprache arbeiten, die kleinste Unaufmerksamkeit seinerseits korrigieren. Das Wichtigste ist, dass DU dabei ruhig und gelassen bist. Reg dich nicht auf, ärger dich nicht, sei nicht ungeduldig, es dauert solange wie es dauert. Und wenn ihr 500m weit kommt, dann ist es so.

    Er hat absolut keine Beißhemmung beim spielen mit uns, er springt an den Leuten hoch, er jagd usw usf !!!
    Es ist viel, sehr viel.
    Wir arbeiten tagtäglich mit ihm. Manches bessert sich, manches nicht.

    Ich kann es mir lebhaft vorstellen. Ich kenne solche Labbis. Leider die Mehrzahl, die hier rumläuft. Da haben die Besitzer resigniert und lassen sie halt machen bzw. füttern sie fett und dann legt sich das... :verzweifelt:

    Auch hier kann ich mich nur wiederholen: An der Impulskontrolle arbeiten. Er sieht was, das er jagen will, Leine blockieren, auf Umorientierung zu dir warten und dann belohnen. Jedes Mal. Keine Erfolge mehr! Das Verhalten ist hochgradig selbstbelohnend.

    Wo wohnt ihr denn? Vielleicht kann euch jemand eine gute Hundeschule empfehlen. "Ich habe keine Ideen mehr." kann ja wohl nicht der Ernst dieser Trainerin sein... :dagegen:

    Hallo zusammen,

    Anfang der Sommerferien zieht (hoffentlich, toi toi toi) ein Welpi bei uns ein. Nennen wir ihn Mr. H. :herzen1: So, und nun sehe ich meinen (eigentlich) schönen, großen, offenen Wohn-Ess-Bereich mit ganz anderen Augen... Nämlich mit denen eines Welpenbesitzers... Für einen Welpen ist das alles Andere als ideal...

    Ich habe mal ein Bild gemacht, damit ihr es euch besser vorstellen könnt:

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    Das Problem ist nun, dass sich Welpi vollkommen ungehindert außer Sicht bewegen kann. Und zwar bis ganz vor zur Eingangstür. Das finde ich, insbesondere für die Stubenreinheitserziehung, sehr ungeschickt. Ich habe bereits überlegt ob ich mit einem Babygate irgendwo was abtrennen könnte, finde aber keine Stelle dafür. Die einzige Stelle, die da wäre, wäre quasi zwischen Küchenzeile und Abstellraum, aber da steht mein amerikanischer Kühlschrank...

    Long story short: Was ich gerne hätte, wäre, dass für Mr. H. bei der Küchenzeile Schluss ist. So kann ich ihn immer sehen und sofort reagieren, wenn er Pipi muss. Andererseits wäre es natürlich top, wenn Newton sich trotzdem recht frei in der Wohnung bewegen dürfte. Sein Lieblingsschlafplatz ist an der Garderobe und da käme er nicht hin, wenn ich da komplett zumachen würde...

    Hat jemand von euch eine Idee, wie ich das irgendwie hinbekommen könnte, dass Welpi nur im Wohn-Ess-Bereich ist und keinen Zugang zum Flur, etc. hat?

    Danke euch,
    Rafi

    Das hört sich für mich eher nicht nach einem gesundheitlichen Problem an, sondern nach einem vollkommen unerzogenen und wahrscheinlich, bei den Vorbesitzern, total unterfordertem Hund an.
    Dieser Hund hat sich eine Beschäftigung gesucht.

    Ich muss sagen, ich wäre da vorsichtig mit der Diagnose "Unterforderung". Im Moment ist vermutlich das Gegenteil der Fall.

    Ich gebe dir insofern recht, dass mit dem Hund offenbar nicht gezielt gearbeitet wurde und ihm das ein stückweit fehlt(e). Im Gegenteil: Er wurde "als Ersatz" von den Vorbesitzern zu einem Balljunkie erzogen.

    Fakt ist, der Hund weiß nicht, wohin mit sich. Das überfordert ihn. Das muss wieder in den Griff bekommen werden. Aber SO wie er im Moment ist, KANN man meines Erachtens nicht mit ihm arbeiten. Meiner Meinung nach muss da erstmal eine gewisse Steadiness (um es mal im Fachjargon auszurücken) hergestellt werden BEVOR der Hund dann gearbeitet werden kann.

    Das wäre meiner Meinung nach ein guter "Schlachtplan": Erstmal eine Grundruhe reinbringen und wenn das geschafft ist, gezielt mit dem Hund was arbeiten.

    Als Newton von Nachbars Goldie den Schlenz im Ohr hatte, hat das mit Nähen unter Narkose knappe 300€ gekostet. Da wird ein kleiner Kratzer über dem Auge unter Umständen schon günstiger sein. Je nachdem was gemacht werden musste, natürlich.

    Ich fühle mich total an meinen Newton erinnert! Bei ihm war es in diesem Alter sehr ähnlich...

    Eine gute, psychologische Hilfe (für mich) war es, das Ganze nicht als "Problem" (oder "Baustelle", wie man so schön sagt) zu sehen, sondern als eine normale Phase der Entwicklung. Er steht jetzt einfach voll im Saft und diese Energie muss irgendwie in die richtigen Bahnen gelenkt werden.

    Er braucht also sein Rennpensum, ansonsten können wir das üben an der Leine vergessen .... Ein absoluter Alptraum.

    Den (von mir) fett unterlegten Teil, würde ich mal in einer ruhigen Minute überprüfen! Oft ist das Gegenteil der Fall. Getreu dem Motto: Nach müde kommt blöd.

    Newton war zum Beispiel in diesem Alter mit neuen Umgebungen total überfordert. So sehr, dass ich teilweise Spaziergänge abgebrochen habe, weil es absolut nicht funktioniert hat.

    Aber stimmt schon, er ist draußen immer sehr aufgedreht ansonsten. Selbst wenn wir an der kurzen Leine spazieren gehen, was immer die gleiche Runde bedeutet, wird er nach erledigung seiner Geschäfte hippelig und fängt an mit Gras fressen.

    Ich denke, was absolut notwendig wäre, wäre draußen allgemein mehr Ruhe reinzubringen. Nur in absolut vertrauter Umgebung gehen; wenn möglich mit ihm alleine. Bei uns gab es auch mal eine ganze Woche lang nur Leinenspaziergänge. Er wurde zum Geschäfte erledigen an einer bestimmten Stelle mal auf die Schleppleine umgehängt und dann kam er wieder an die Leine. Und zwar den gesamten (!!!) Spaziergang über. Ich habe da extremst peinlich drauf geachtet, dass ICH innerlich ganz ruhig und gelassen bin und halt solange quasi "auf der Stelle" trete, bis er ordentlich neben mir läuft. Sobald seine Pfoten vor mir waren, wieder zurück, Ausgangsposition, neuer Versuch. In absoluter Ruhe und Geduld. Weit kommt man so natürlich nicht, ABER es hat Newton ungemein geholfen, ruhiger zu werden!

    Deinem Hund muss ganz klar werden, dass er nur mit Ruhe und Gelassenheit überhaupt vorwärts kommt.

    Und glaub mir, das schafft ihn geistig mehr als jedes Rumgerenne.

    Hört sich alles sehr labradortypisch an!

    Hat er draußen klare Strukturen? Diese sollten schon beim Anlegen des Halsbandes, Verlassen des Hauses, etc. beginnen und erst wieder enden bei Rückkunft. Meinem hat das sehr geholfen in dieser Zeit! Jetzt kann ich ihn draußen auch einfach mal „machen lassen“, ohne, dass er auf dumme Gedanken kommt.

    Hast du draußen mal mit ihm Standby-Übungen probiert? Das Problem, das er hat, ist das Folgende: Er fährt sich während des Spaziergangs auf ein hohes Erregungsniveau hoch und wenn dann Pause sein soll, weiß er nicht, was er mit sich anfangen soll und muss sich irgendwo abreagieren. Versuch mal, ihn während den Pausen mit dem Rücken zu dir zwischen deine Beine zu setzen und ihn dann von der Brust ausgehend abwärts bis zu den Pfoten hin „auszustreichen“. Ruhig ein paar Mal, bis er ruhiger wird und sich vielleicht sogar ablegen will. Wenn er das nicht kennt, mach das am besten erstmal ein paar Mal in vertrauter Umgebung, sprich drinnen.

    Bezüglich des Jagens könntest du mal versuchen an der Impulskontrolle zu arbeiten. Er sieht was Interessantes, Blick zu dir, Lob, Abruf, Leckerchen. Das geht gut an der Schleppleine, wobei das schon die Fortgeschrittenen-Version wäre.

    Huhu,

    also dass ein dahingehend unerzogener Labrador alles frisst, was ihm in die Quere kommt, finde ich jetzt nicht ungewöhnlich. Ich hab bei Newton sehr lange gebraucht, bis er die „Leckereien“ liegen lässt... Bei Menschenkacke habe ich es bis heute nicht geschafft... Das ist einfach zu „lecker“...

    Wenn deiner allerdings fast neurotisch (so hört sich das für mich an, was du beschreibst) Gras und Holz frisst und zudem sch**** wie ein Weltmeister, würde ich auch vermuten, dass da was Gesundheitliches dahinter steckt. Habt ihr schonmal ein Kotprofil machen lassen? Wenn ihr ihn einfach auf gut Glück entwurmt, wisst ihr ja nicht, ob es nun Würmer waren oder nicht.

    Obwohl du sagst, dass es wohl nicht daran liegt, dass er gestresst ist, würde ich ihn in dieser Richtung nochmals gut beobachten. Labbis sieht man Stress nicht so leicht an, weil sie extreme Freuhunde sind, die das gerne überspielen.

    Bei meinem Labbi ist vermehrtes Fressen von Gras und Holz ein deutliches Zeichen von Stress.

    Eventuell könnte es auch sein, dass er das Futter einfach nicht verträgt? Meiner verträgt kein Getreide und kein Geflügel. Wenn er da mal was bekommt, gibt es auch weniger „schöne“ und größere Häufchen.

    Ich hoffe, ihr findet schnell die Ursache!